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Abschied zum Auftakt: Panakustika-Konzertreihe startet am 10. Oktober im Museum – Avantgarde trifft Jugendstil

Querhörer ahoi! Die äußerst spannende Konzertreihe Panakustika spannt Beziehungen zwischen musikalischer Avantgarde und – passend zur neuen Sammlung im Museum – Jugendstil sowie hinweg über ein knappes Jahrtausend europäischer Musikgeschichte. Neben Freunden improvisierter und experimenteller Musik kommen in dieser Staffel besonders Liebhaber*innen feiner Kammermusik auf ihre Kosten. Das Eröffnungskonzert steht unter der Überschrift „Abschied“.

In der „puren“ Kulisse des Museums-Vortragssaals erklingt am Donnerstag, dem 10. Oktober, um 20 Uhr das Streichsextett „Verklärte Nacht“ von Arnold Schönberg aus dem Jahr 1899, ein ikonischer Abgesang auf eine verblühende Epoche.

Im Kontrast dazu gibt es Meisterwerke der Avantgarde für Streichquartett aus den folgenden beiden Jahrhunderten: György Ligetis Streichquartett Nr. 2 von 1968 und Martón Illes‘ Torso V aus dem Jahr 2006. Ähnlich den Kunstwerken des Jugendstils überwinden die beiden rigide Kategorien und erschaffen lebendige, sich phantastisch entwickelnde Klangorganismen.

Die weiteren Konzerte der von sensor präsentierten Konzertreihe sind, mit jeweils anderen Grundthemen, sind im Jahr 2020 am 16. Januar („Wurzeln“,  Ensemble q.p.i.t. sowie Maximilian Haft (Violine) & Jan-Filip Tupa (Violoncello)), 5.  März („Alltag“, Blattwerk Quintett & Robert Torche (Elektronik)),  26. März („Aufbruch“, Ensemble Præsenz & Daniel Agi (Flöte)) und 23. April („Ausschweifung“, Robert Smith (Gambe) Nora Krahl (Violoncello)).

sensor präsentiert und verlost 2×2 Freikarten für das Eröffnungskonzert: Mail an losi@sensor-wiesbaden.de

Alle Infos unter www.panakustika.de    

 (dif/Bilder Panakustika, Illustration Jahnke Design)

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