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Berlin, Berlin, ich fahr´ nicht mehr nach Berlin – Kristina Schröder hat genug vom Bundestag

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„Ich habe mich entschlossen, bei der nächsten Bundestagswahl nicht erneut anzutreten“, teilt die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete und Bundesfamilienministerin a. D., Kristina Schröder (CDU), mit. Sie gehört dem Deutschen Bundestag seit 2002 an und vertritt als direkt gewählte Abgeordnete den Wahlkreis Wiesbaden. „Ich habe für mich die Tätigkeit als Abgeordnete immer als ein Mandat auf Zeit betrachtet und wollte nie mein Leben lang Abgeordnete bleiben. 2017, wenn voraussichtlich die nächste Bundestagswahl stattfindet, werde ich seit 15 Jahren Mitglied des Deutschen Bundestages sein. Ich möchte mich daher beruflich neu orientieren“, erklärt die 38-Jährige zweifache Mutter.  Die Entscheidung sei ihr nicht leicht gefallen: „Ich werde die Tätigkeit als Abgeordnete mit ihrer besonderen Verantwortung und ihren großen Gestaltungsmöglichkeiten sicher auch vermissen.” Damit die Nachfolge für die Bundestagskandidatur vom CDU-Kreisverband in aller Ruhe geregelt werden könne, sei es ihr wichtig gewesen, bereits zu dem jetzigen, frühen Zeitpunkt Klarheit in dieser Personalfrage zu schaffen“,  so Schröder.  Ganz der Politik den Rücken kehren will sie freilich nicht. Am kommenden Montag wird sie als stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU Wiesbaden, die bei der Kommunalwahl eine krachende Niederlage erlebt hat, kandidieren. Hier geht es zu unserem 2×5-Interview mit Kristina Schröder vom Mai 2013. Habt ihr eine Idee, wen die Wiesbadener CDU ins Rennen um das Bundestagsmandat schicken sollte? (dif / Archivfoto Simon Hegenberg)