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Editorial Oktober-sensor: Auf das Kleingedruckte kommt es an …- oder: Don´t talk – do it!

Auf das Kleingedruckte kommt es an, liebe sensor-Leserinnen und –Leser,

aber darauf komme ich gleich nochmal zurück. Es geht um die aktuelle Kampagne unserer Stadt zur Luftreinhaltung, zur Reduzierung der Stickoxid-Werte, zum Abwenden eines Diesel-Fahrverbots. Ein paar knallgelbe Plakate mit markanten Motiven aufgehängt, das Ganze nochmal in Kleinformat per Postkarten verteilt und für die besonders Aufnahmefähigen umfangreiche Broschüren dazu, und fertig ist der „frische Wind für Wiesbaden“? Nein, so einfach ist das natürlich bei weitem nicht. (mehr …)

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Editorial September-sensor: Kapert die Wiesbadener Leuchttürme!

Kapert die Wiesbadener Leuchttürme,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser! Leuchttürme in Wiesbaden? Hat da jemand die äußerst extreme Hitze dieses genialen Sommers nicht vertragen, mögen Sie jetzt denken. Ich meine natürlich die baulichen und kulturellen Leuchttürme in der Stadt; die Orte, Gebäude und Einrichtungen, die „herausragen“. Aber wer definiert eigentlich, was in einer Stadt herausragt? Und wie? Zu den Leuchttürmen in unserer Stadt zählt man gemeinhin zum Beispiel das Staatstheater, das Museum, das RheinMain CongressCenter, kurz RMCC. Ohne Zweifel wichtige und bedeutende und unverzichtbare Orte und Einrichtungen, in die sehr viel – im Vergleich zu vielen anderen Orten seeeeehr viel – öffentliches Geld gepulvert wird. Steuergeld. Unser Geld. In aller Regel gut angelegtes Geld, keine Frage. (mehr …)

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Editorial Juli/August-sensor: Was könnte Wiesbaden in Bewegung bringen …?

Was könnte Wiesbaden in Bewegung bringen,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser? Ich rede nicht von sportlicher Bewegung, nicht vom „25-Stunden-Lauf“ (am 8./9. September im Kurpark), vom „Energy Run“ (brachte gerade 400 Wiesbadenerinnen und Wiesbadener auf die Beine) oder vom „Stadtradeln“ (ging gerade wieder zu Ende, Danke bei der Gelegenheit an alle, die im sensor-Team mitgestrampelt sind). Nein, ich rede von einer politischen Bewegung. (mehr …)

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Editorial Juni-sensor: Was vier Jahre doch ausmachen können – oder: Anstiftung zum (Stadt-)Radeln

Was vier Jahre doch ausmachen können, liebe sensor-Leserinnen und –Leser,

zeigt Ihnen dieses Foto – nicht wirklich. Oder doch? Das Foto zeigt mich, vor ziemlich genau vier Jahren. Was die letzten vier Jahre mit mir gemacht haben, ob und wie sie mich verändert haben, ob und wie ich mich verändert habe, darüber möchte ich hier gar nicht nachdenken. Das soll auch nicht das Thema sein. Warum wähle ich dann dieses Foto? Weil es vor vier Jahren aus einem ganz bestimmten Grund aufgenommen wurde, es mich aus einem aktuellen Anlass und auch, ich erinnere mich ziemlich genau, in einer besonderen Stimmung zeigt. (mehr …)

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Editorial April-sensor: Ist Wiesbaden in Lebensgefahr?

Ist Wiesbaden in Lebensgefahr,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser? Natürlich nicht. Man könnte es aber meinen, glaubt man (was man freilich grundsätzlich nicht tun sollte) Stimmungsbildern in den Sozialen Medien oder auch auf der Straße.  „Die Stadt ist tot“, beschließen die einen, „Das ist nicht mehr mein Wiesbaden“, lamentieren die anderen. Die Stimmungslage: mies bis depressiv. Zu Recht? (mehr …)

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Editorial März-sensor: Da der weiße Flieder nicht mehr blüht …

Da der weiße Flieder nicht mehr blüht,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser, kann Wiesbaden nun, gut 60 Jahre später*, getrost nach vorne schauen, wenn es um den – wievielten? – Anlauf geht, unsere Stadt als Film- und Medienstandort zu positionieren und nach vorne zu bringen. (mehr …)

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Editorial Februar-sensor: Der erste Wiesbaden-Elfmeter ist verwandelt

Der erste Wiesbaden-Elfmeter ist verwandelt,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser. Wiesbaden hat „Ja“ gesagt zu einem Angebot, das ihr mutige, visionäre, ideenstrotzende Macher gemacht haben. „Die Stadt“ hat, wenige Stunden vor Druck dieser ersten sensor-Ausgabe 2018, „Ja“ gesagt zu dem Angebot der heimathafen-Macher, das Alte Gericht in ein Kreativ- und Innovationszentrum zu verwandeln. Die Stadtregierung hat „Ja“ gesagt, das ehrgeizige Projekt nach Kräften – und mit einer Anschubfinanzierung – zu  unterstützen. (Die ganze Story: hier entlang) (mehr …)

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Editorial Dezember/Januar-sensor: Wann haben Sie zuletzt etwas gelernt?

Wann haben Sie zuletzt etwas gelernt,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser? Unsere Kollegen vom Wiesbadener Kurier stellen diese Frage wöchentlich in Ihrem Fragebogen-Format an ganz unterschiedliche Wiesbadener Persönlichkeiten. Fast alle geben die gleiche Antwort. „Heute!“. Oder mindestens „Gestern!“. Also im Prinzip: „Jeden Tag!“. Ist ja auch so. Wer lernt nicht täglich etwas dazu?

Eine Schippe spannender, und abwechslungsreicher in den Antworten, wäre vielleicht eine Frage wie: „Wo haben Sie wirklich etwas fürs Leben gelernt?“ Genau für dieses lern(t)en wir ja angeblich in der Schule. Sie auch? Ich … teils, teils. (mehr …)

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Editorial November-sensor: Wir leben in einer Stadt mit Erstickungsgefahr …

„(…) Man kann lange widersprechen, doch wenn man keine bessere Geschichte erzählen kann, wird man verlieren.“ (Nils Minkmar in seinem Essay „Unterforderung macht depressiv“, Der Spiegel 39/2017)

Wir leben in einer Stadt mit Erstickungsgefahr,

liebe sensor-Leserinnen und -Leser. Ist Ihnen schon mal aufgefallen, wie viel Strecke Sie in der Wiesbadener Innenstadt zu Fuß, auf dem Fahrrad, mit Kinderwagen, auf dem Skateboard – also irgendwie ohne Sie umgebendes Blech – zurücklegen können, ohne auf Autoverkehr zu stoßen? Ich kann Ihnen, als jemand, der so gut wie alle innerstädtischen Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegt, sagen: Die Strecken sind verdammt kurz. (mehr …)

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Editorial Oktober-sensor: Manchmal träume ich von einem 9-to-5-Job …

„Know when to stop“ (Schild im Studio des Fotokünstlers Wolfgang Tillmans)

Manchmal träume ich von einem 9-to-5-Job,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser. Morgens zur immer gleichen Zeit ins Büro, Arbeit erledigen, Mittagspause, Feierabend. Kein Stress, nichts „mitnehmen“. Abends nicht. Und am Wochenende schon gar nicht. Gute alte Arbeitswelt. (mehr …)

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Editorial September-sensor: Die Wahl ist gelaufen …

Die Wahl ist gelaufen,

das hören wir, liebe sensor-Leserinnen und –Leser, ständig mit Blick auf diese Bundestagswahl. Im Großen und Ganzen sowieso und auch mit Blick auf das Wiesbadener Rennen um das Direktmandat. Wählen gehen könne man sich doch sparen, bringt doch eh´ nichts, ändert sowieso nichts. Welch ein Quatsch! (mehr …)

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Editorial Juni-sensor: Als Festivalgänger hat man es ja so einfach …

Als Festivalgänger hat man es ja so einfach,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser: Man kauft sich ein Ticket, gerne schon lange im Voraus, um auch schon die Vorfreude zu genießen, besucht dann das Festival, verbringt dort eine großartige Zeit. Dann begibt man sich wieder nach Hause, im besten Fall begleitet von Eindrücken und Erinnerungen, die das eigentliche Ereignis überdauern. Darüber, wie so ein Festival eigentlich zustande kommt, wie es „entsteht“, wer dahintersteht, machen wir uns keine oder wenige Gedanken. Wir nehmen das Festival unserer Wahl, wie so vieles im Leben, als selbstverständlich. Vielleicht sogar bei freiem Eintritt. Und beschweren uns dann womöglich noch, wenn wir am Getränkestand ein paar Minuten zu lange anstehen müssen, wenn wir keinen Parkplatz direkt vor der Tür kriegen, wenn die Worscht wieder 20 Cent teurer geworden ist. (mehr …)