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Editorial November-sensor (I): Tut uns leid, wir haben nicht genügend Platz für Kunst

Tut uns leid, wir haben nicht genügend Platz für Kunst,

liebe sensor-Leser*innen. Was Sie im Folgenden aufgelistet finden, sollte eigentlich als Infokasten in unsere Titelgeschichte integriert werden. Nun hat unsere Autorin Marie-Luise Raupach zum Thema „Platz da!? (Frei-)Raum für Kunst in Wiesbaden“ so viel Spannendes herausgefunden und unser Fotograf Kai Pelka so viele klasse Bilder dazu gemacht, dass für den Infokasten kein „Platz da“ ist – wie passend, in einer Geschichte, in der es um unterm Strich viel zu wenig Platz und Raum geht. (mehr …)

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Editorial Oktober-sensor: Wenn Wiesbaden ein Buchverlag wäre …

Foto: Jutta Szostak. Location: Ausstellung „Jetzt. Junge Malerei in Deutschland“, bis 19.01.2020 im Museum Wiesbaden.

Wenn Wiesbaden ein Buchverlag wäre,

liebe sensor-Leser*innen, dann wäre unsere Stadt vielleicht auf genau dem richtigen Weg. Sie hätte den Dreh raus, wie man das Beste zweier Welten gewinnbringend verbindet – der Vergangenheit und der Zukunft. (mehr …)

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Editorial September-sensor: Sind wir bereit, aufzuwachen?

„Das Bestehen auf den alten Spielregeln wird den im Koma liegenden Patienten ganz einschläfern.“ (Aus einem der insgesamt 51 Bewerbungsschreiben auf die von der Landeshauptstadt Wiesbaden ausgeschriebene neue Stelle eines Citymanagers)

Sind wir bereit aufzuwachen,

liebe sensor-Leserinnen und -Leser? Aufwachen! Ein großes Thema der Stadt, ein großes Thema dieser sensor-Ausgabe. Das Titelthema der neuen sensor-Ausgabe ist die Schulbildung unserer Kinder, unserer Jugend, unserer Zukunft. Und auch hier passt, so scheint mir, die Diagnose des zitierten Citymanager-Bewerbers. Und sie lässt sich auf viele weitere Handlungs- oder aktuell Brachlandfelder unserer Stadt übertragen. (mehr …)

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Editorial: Was ist nach fünfzig Jahren übrig von der Liebe?

Was ist nach fünfzig Jahren übrig von der Liebe,

liebe sensor-Leserinnen und -Leser? Von der Liebe des „Summer of Love“, der zwar tatsächlich bereits 1967 stattfand, dessen Kernattribut aber auch gerne und nicht zu Unrecht auf das Woodstock Festival übertragen wurde und wird. „3 Days of Peace and Music“ wurden vom 15. bis 17. August 1969 offiziell gefeiert, „Love“ kam und gehörte ganz selbstverständlich ebenso dazu. Und dieses Festival feiert in diesem Jahr 50-jähriges Jubiläum. Und wir feiern dieses Jubiläum mit dieser sensor-Sommer-2019-Ausgabe, in die wir – wie natürlich in alle 75 Ausgaben zuvor – ganz viel Liebe hineingesteckt haben.

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Editorial Juni-sensor: Was glauben Sie eigentlich, wer wir sind?

Gerade war Wiesbaden auch Konzert-Bundeshauptstadt. Auf dem ausverkauften Bowling Green gab Superstar Elton John (links hinten im Bild 😉 ) vor 11000 Fans das einzige Open-Air-Konzert seiner Abschiedstournee. Foto: Thorsten Haun

Was glauben Sie eigentlich, wer wir sind,

liebe sensor-Leserinnen und -Leser? Also wir hier in Wiesbaden, meine ich. „Provinzstadt!“, schnauben manche, wenn sie sich mal wieder aufregen über das, was hier so alles abläuft respektive nicht geht. Und liegen sicher manchmal nicht allzu sehr daneben. Landeshauptstadt sind wir. Das ist Fakt. Auch wenn es immer mal wieder gerne vergessen oder übersehen wird. Und Bundeshauptstadt! (mehr …)

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Editorial April-sensor: Von der Beamtenstadt zur Start-up-Stadt …

„Wenn man den sensor liest, hat man immer das Gefühl, hier in einer Großstadt zu sein, in der kulturell richtig was los ist.“ (Heleen Gerritsen, Leiterin goEast-Filmfestival, beim sensor-Tresentalk im Walhalla im EXIL, 14.03.2019)

Von der Beamtenstadt zur Start-up-Stadt,

das wäre doch mal ein Weg für Wiesbaden, liebe sensor-Leserinnen und –Leser. Wäre wohlgemerkt, denn ob dies der Weg Wiesbadens wird, ist noch offen. Das Zeug dazu hat sie allemal, die Landeshauptstadt, die Beamten-, die Versicherungs-, Rentnerstadt. Lauter Merkmale und Attribute, die Wiesbaden über lange Zeit geprägt haben und es in gewisser Weise noch heute tun.

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Editorial März-sensor: In Wiesbaden ist die Männerwelt noch in Ordnung …

In Wiesbaden ist die Männerwelt noch in Ordnung,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser. Zumindest, wenn es um die Verteilung von Macht und Einfluss in der Stadt geht. Die entscheidenden Posten sind konsequent mit Männern besetzt, auch wenn das starke Geschlecht in den Machtzentren unserer Stadt gerade ein äußerst schwaches Bild abgibt. Oberbürgermeister und Bürgermeister, sämtliche Dezernenten, Geschäftsführer aller städtischen Gesellschaften: Männer, Männer, Männer! (mehr …)

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Editorial Februar-sensor: „Die“ gibt es doch nicht …

Foto (c) Tobias Hoffmann

„Die“ gibt es doch nicht,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser, und doch reden und schreiben wir alle zu gerne über sie. Über „die“ Politiker, über „die“ Journalisten, über „die“ Manager und Bosse, über „die“ Flüchtlinge, über „die“ Mainzer. Ein Stichwort reicht, und schon wissen wir über „die“ Bescheid. Natürlich auch über „die“ Rumänen. (mehr …)

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Editorial Dezember/Januar-sensor: Einmal wirklich fertig sein …

Einmal wirklich fertig sein,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser, träumen Sie auch manchmal davon? Ich eigentlich sogar ständig. Weil ich zwar oft – im besten Falle freudig, erleichtert, glücklich –  „Fertig!“ sagen kann, wenn wieder was erledigt, wieder was fertig geworden ist. Aber meistens habe ich kaum das „Fertig!“ fertig gedacht, da wartet schon wieder ein, ach was, meistens mehrere: „Weiter machen!“ Oder: „Anfangen!“. So bin ich nie wirklich fertig.  (mehr …)

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Editorial Oktober-sensor: Auf das Kleingedruckte kommt es an …- oder: Don´t talk – do it!

Auf das Kleingedruckte kommt es an, liebe sensor-Leserinnen und –Leser,

aber darauf komme ich gleich nochmal zurück. Es geht um die aktuelle Kampagne unserer Stadt zur Luftreinhaltung, zur Reduzierung der Stickoxid-Werte, zum Abwenden eines Diesel-Fahrverbots. Ein paar knallgelbe Plakate mit markanten Motiven aufgehängt, das Ganze nochmal in Kleinformat per Postkarten verteilt und für die besonders Aufnahmefähigen umfangreiche Broschüren dazu, und fertig ist der „frische Wind für Wiesbaden“? Nein, so einfach ist das natürlich bei weitem nicht. (mehr …)

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Editorial September-sensor: Kapert die Wiesbadener Leuchttürme!

Kapert die Wiesbadener Leuchttürme,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser! Leuchttürme in Wiesbaden? Hat da jemand die äußerst extreme Hitze dieses genialen Sommers nicht vertragen, mögen Sie jetzt denken. Ich meine natürlich die baulichen und kulturellen Leuchttürme in der Stadt; die Orte, Gebäude und Einrichtungen, die „herausragen“. Aber wer definiert eigentlich, was in einer Stadt herausragt? Und wie? Zu den Leuchttürmen in unserer Stadt zählt man gemeinhin zum Beispiel das Staatstheater, das Museum, das RheinMain CongressCenter, kurz RMCC. Ohne Zweifel wichtige und bedeutende und unverzichtbare Orte und Einrichtungen, in die sehr viel – im Vergleich zu vielen anderen Orten seeeeehr viel – öffentliches Geld gepulvert wird. Steuergeld. Unser Geld. In aller Regel gut angelegtes Geld, keine Frage. (mehr …)

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Editorial Juli/August-sensor: Was könnte Wiesbaden in Bewegung bringen …?

Was könnte Wiesbaden in Bewegung bringen,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser? Ich rede nicht von sportlicher Bewegung, nicht vom „25-Stunden-Lauf“ (am 8./9. September im Kurpark), vom „Energy Run“ (brachte gerade 400 Wiesbadenerinnen und Wiesbadener auf die Beine) oder vom „Stadtradeln“ (ging gerade wieder zu Ende, Danke bei der Gelegenheit an alle, die im sensor-Team mitgestrampelt sind). Nein, ich rede von einer politischen Bewegung. (mehr …)