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Editorial April-sensor: Von der Beamtenstadt zur Start-up-Stadt …

“Wenn man den sensor liest, hat man immer das Gefühl, hier in einer Großstadt zu sein, in der kulturell richtig was los ist.” (Heleen Gerritsen, Leiterin goEast-Filmfestival, beim sensor-Tresentalk im Walhalla im EXIL, 14.03.2019)

Von der Beamtenstadt zur Start-up-Stadt,

das wäre doch mal ein Weg für Wiesbaden, liebe sensor-Leserinnen und –Leser. Wäre wohlgemerkt, denn ob dies der Weg Wiesbadens wird, ist noch offen. Das Zeug dazu hat sie allemal, die Landeshauptstadt, die Beamten-, die Versicherungs-, Rentnerstadt. Lauter Merkmale und Attribute, die Wiesbaden über lange Zeit geprägt haben und es in gewisser Weise noch heute tun.

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Editorial März-sensor: In Wiesbaden ist die Männerwelt noch in Ordnung …

In Wiesbaden ist die Männerwelt noch in Ordnung,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser. Zumindest, wenn es um die Verteilung von Macht und Einfluss in der Stadt geht. Die entscheidenden Posten sind konsequent mit Männern besetzt, auch wenn das starke Geschlecht in den Machtzentren unserer Stadt gerade ein äußerst schwaches Bild abgibt. Oberbürgermeister und Bürgermeister, sämtliche Dezernenten, Geschäftsführer aller städtischen Gesellschaften: Männer, Männer, Männer! (mehr …)

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Editorial Februar-sensor: “Die” gibt es doch nicht …

Foto (c) Tobias Hoffmann

„Die“ gibt es doch nicht,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser, und doch reden und schreiben wir alle zu gerne über sie. Über „die“ Politiker, über „die“ Journalisten, über „die“ Manager und Bosse, über „die“ Flüchtlinge, über „die“ Mainzer. Ein Stichwort reicht, und schon wissen wir über „die“ Bescheid. Natürlich auch über „die“ Rumänen. (mehr …)

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Editorial Dezember/Januar-sensor: Einmal wirklich fertig sein …

Einmal wirklich fertig sein,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser, träumen Sie auch manchmal davon? Ich eigentlich sogar ständig. Weil ich zwar oft – im besten Falle freudig, erleichtert, glücklich –  „Fertig!“ sagen kann, wenn wieder was erledigt, wieder was fertig geworden ist. Aber meistens habe ich kaum das „Fertig!“ fertig gedacht, da wartet schon wieder ein, ach was, meistens mehrere: „Weiter machen!“ Oder: „Anfangen!“. So bin ich nie wirklich fertig.  (mehr …)

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Editorial Oktober-sensor: Auf das Kleingedruckte kommt es an …- oder: Don´t talk – do it!

Auf das Kleingedruckte kommt es an, liebe sensor-Leserinnen und –Leser,

aber darauf komme ich gleich nochmal zurück. Es geht um die aktuelle Kampagne unserer Stadt zur Luftreinhaltung, zur Reduzierung der Stickoxid-Werte, zum Abwenden eines Diesel-Fahrverbots. Ein paar knallgelbe Plakate mit markanten Motiven aufgehängt, das Ganze nochmal in Kleinformat per Postkarten verteilt und für die besonders Aufnahmefähigen umfangreiche Broschüren dazu, und fertig ist der „frische Wind für Wiesbaden“? Nein, so einfach ist das natürlich bei weitem nicht. (mehr …)

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Editorial September-sensor: Kapert die Wiesbadener Leuchttürme!

Kapert die Wiesbadener Leuchttürme,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser! Leuchttürme in Wiesbaden? Hat da jemand die äußerst extreme Hitze dieses genialen Sommers nicht vertragen, mögen Sie jetzt denken. Ich meine natürlich die baulichen und kulturellen Leuchttürme in der Stadt; die Orte, Gebäude und Einrichtungen, die „herausragen“. Aber wer definiert eigentlich, was in einer Stadt herausragt? Und wie? Zu den Leuchttürmen in unserer Stadt zählt man gemeinhin zum Beispiel das Staatstheater, das Museum, das RheinMain CongressCenter, kurz RMCC. Ohne Zweifel wichtige und bedeutende und unverzichtbare Orte und Einrichtungen, in die sehr viel – im Vergleich zu vielen anderen Orten seeeeehr viel – öffentliches Geld gepulvert wird. Steuergeld. Unser Geld. In aller Regel gut angelegtes Geld, keine Frage. (mehr …)

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Editorial Juli/August-sensor: Was könnte Wiesbaden in Bewegung bringen …?

Was könnte Wiesbaden in Bewegung bringen,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser? Ich rede nicht von sportlicher Bewegung, nicht vom „25-Stunden-Lauf“ (am 8./9. September im Kurpark), vom „Energy Run“ (brachte gerade 400 Wiesbadenerinnen und Wiesbadener auf die Beine) oder vom „Stadtradeln“ (ging gerade wieder zu Ende, Danke bei der Gelegenheit an alle, die im sensor-Team mitgestrampelt sind). Nein, ich rede von einer politischen Bewegung. (mehr …)

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Editorial Juni-sensor: Was vier Jahre doch ausmachen können – oder: Anstiftung zum (Stadt-)Radeln

Was vier Jahre doch ausmachen können, liebe sensor-Leserinnen und –Leser,

zeigt Ihnen dieses Foto – nicht wirklich. Oder doch? Das Foto zeigt mich, vor ziemlich genau vier Jahren. Was die letzten vier Jahre mit mir gemacht haben, ob und wie sie mich verändert haben, ob und wie ich mich verändert habe, darüber möchte ich hier gar nicht nachdenken. Das soll auch nicht das Thema sein. Warum wähle ich dann dieses Foto? Weil es vor vier Jahren aus einem ganz bestimmten Grund aufgenommen wurde, es mich aus einem aktuellen Anlass und auch, ich erinnere mich ziemlich genau, in einer besonderen Stimmung zeigt. (mehr …)

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Editorial April-sensor: Ist Wiesbaden in Lebensgefahr?

Ist Wiesbaden in Lebensgefahr,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser? Natürlich nicht. Man könnte es aber meinen, glaubt man (was man freilich grundsätzlich nicht tun sollte) Stimmungsbildern in den Sozialen Medien oder auch auf der Straße.  „Die Stadt ist tot“, beschließen die einen, „Das ist nicht mehr mein Wiesbaden“, lamentieren die anderen. Die Stimmungslage: mies bis depressiv. Zu Recht? (mehr …)

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Editorial März-sensor: Da der weiße Flieder nicht mehr blüht …

Da der weiße Flieder nicht mehr blüht,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser, kann Wiesbaden nun, gut 60 Jahre später*, getrost nach vorne schauen, wenn es um den – wievielten? – Anlauf geht, unsere Stadt als Film- und Medienstandort zu positionieren und nach vorne zu bringen. (mehr …)

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Editorial Februar-sensor: Der erste Wiesbaden-Elfmeter ist verwandelt

Der erste Wiesbaden-Elfmeter ist verwandelt,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser. Wiesbaden hat „Ja“ gesagt zu einem Angebot, das ihr mutige, visionäre, ideenstrotzende Macher gemacht haben. „Die Stadt“ hat, wenige Stunden vor Druck dieser ersten sensor-Ausgabe 2018, „Ja“ gesagt zu dem Angebot der heimathafen-Macher, das Alte Gericht in ein Kreativ- und Innovationszentrum zu verwandeln. Die Stadtregierung hat „Ja“ gesagt, das ehrgeizige Projekt nach Kräften – und mit einer Anschubfinanzierung – zu  unterstützen. (Die ganze Story: hier entlang) (mehr …)

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Editorial Dezember/Januar-sensor: Wann haben Sie zuletzt etwas gelernt?

Wann haben Sie zuletzt etwas gelernt,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser? Unsere Kollegen vom Wiesbadener Kurier stellen diese Frage wöchentlich in Ihrem Fragebogen-Format an ganz unterschiedliche Wiesbadener Persönlichkeiten. Fast alle geben die gleiche Antwort. „Heute!“. Oder mindestens „Gestern!“. Also im Prinzip: „Jeden Tag!“. Ist ja auch so. Wer lernt nicht täglich etwas dazu?

Eine Schippe spannender, und abwechslungsreicher in den Antworten, wäre vielleicht eine Frage wie: „Wo haben Sie wirklich etwas fürs Leben gelernt?“ Genau für dieses lern(t)en wir ja angeblich in der Schule. Sie auch? Ich … teils, teils. (mehr …)