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Editorial Juli/August-sensor: Machen Sie diesen Sommer zu Ihrem Sommer

„Ziehe dich ab und an von dem zurück, womit du dich beschäftigst.“ (Bernhard von Clairvoux, 1019-1153, Begründer Abtei Kloster Eberbach)

Machen Sie diesen Sommer zu Ihrem Sommer,

liebe sensor-Leser:innen!? Lesen Sie hier eine Frage oder Aufforderung? Beides passt … (mehr …)

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Editorial Juni-sensor: Kennen Sie einen Karrieremann?

Kennen Sie einen Karrieremann,

liebe sensor-Leser:innen? Wahrscheinlich schon. Aber wohl kaum einen, der so bezeichnet wird oder sich so nennen würde. Kennen Sie Karrierefrauen? Wahrscheinlich schon. Und diese werden dann auch so benannt. Es ist schon nach wie vor etwas „Besonderes“, wenn Frauen Karriere machen, erst recht, wenn sie „richtig“ Karriere machen. (mehr …)

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Editorial Mai-sensor: Reden und reden lassen …

Reden und reden lassen,

liebe sensor-Leser:innen, das ist immer eine gute Idee. Genau das kommt aber, so kommt es mir vor, gerade in diesen Zeiten, wo es wichtiger denn je wäre, deutlich zu kurz. Die Pandemie versetzt Verantwortliche in Situationen, in denen sie (folgen-)schwere Entscheidungen treffen müssen. Einfach ist da gar nichts. (mehr …)

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Editorial März-sensor: Die Welt steht Kopf …

Die Welt steht Kopf,

liebe sensor-Leser:innen. Seit einem Jahr nun schon. Am Freitag, dem 13., im März 2020 trat Corona, SARS-CoV-2, Covid-19, trat „die Pandemie“ in unser aller Leben. Spätestens an jenem Tag, als der erste „Lockdown“ verkündet wurde – in Wiesbaden auf Pressekonferenzen vormittags im Rathaus, nachmittags in der Staatskanzlei -, war es für uns alle vorbei mit dem Leben, wie wir es bisher kannten, lebten, liebten und in dem wir uns – vielleicht sogar ein wenig zu bequem und zu gewiss – eingerichtet hatten. Seither ist nichts mehr, wie es war. Vieles ist passiert und geschehen. Viel Schlimmes und Schreckliches. Aber auch einiges Schönes und Spannendes. (mehr …)

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Editorial Dezember/Januar-sensor: Mein Wort des Jahres ist „sisu“ …

So „sisu“ wie möglich lässt sich diese Zeit besser bewältigen. Foto: Ofer Moghadam

Mein Wort des Jahres ist „sisu“,

liebe sensor-Leser*innen. Das ist finnisch und eigentlich unübersetzbar. Es steht, so verrät Wikipedia, für „Durchhalten in einer augenscheinlich aussichtslosen Situation“. Es sei eine angeblich nur den Finnen eigene mentale Eigenschaft und als kulturelles Konzept für Finnland höchst identitätsstiftend. Aufgeschnappt habe ich den Begriff irgendwo irgendwann in diesem Jahr. In dem Jahr, in dem wir so oft zum „Durchhalten“ aufgefordert wurden. In dem Jahr, in dem so vieles so aussichtslos erscheint. (mehr …)

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Editorial November-sensor: Bitte, bitte, stimmen Sie nicht „wegen der Bäume“ gegen die Citybahn!

Bitte, bitte, stimmen Sie nicht „wegen der Bäume“ gegen die Citybahn,

liebe sensor-Leser*innen. Warum? Weil das, was die organisierten Citybahn-Gegner über „die Bäume“ verbreiten und an die Bäume hängen, einfach und nachweislich nicht wahr ist. Weil keine (Biebricher) Allee zerstört wird. Weil die wenigen Bäume, die (in der Straßenmitte) wegfallen, ersetzt, wahrscheinlich sogar „überkompensiert“ werden. Übrigens nicht durch „Babybäume“, sondern durch bereits gewachsene. Weil ich aber trotz alldem von vielen höre, dass sie gegen die Citybahn seien – „wegen der Bäume“. (mehr …)

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Editorial Oktober-sensor: Wann haben Sie zuletzt richtig Schwein gehabt?

Dieses Schwein hat Schwein gehabt! Es lebt im „Wohlfühlstall“, den der Erbenheimer Bauer Michael Dörr errichtet hat. Foto Kai Pelka

Wann haben Sie zuletzt richtig Schwein gehabt, liebe sensor-Leser*innen?

Auf dem Teller, meine ich, vorausgesetzt, Sie sind nicht vegetarisch oder vegan unterwegs. Wenn Sie Fleisch essen: „Wie“ essen Sie Fleisch? Welches Fleisch essen Sie? Machen Sie sich überhaupt Gedanken darüber? Sollten Sie, finde ich. Nicht erst seit den jüngsten Skandalen der Fleischindustrie wissen wir, dass vieles, was auf unsere Teller kommt, unter Umständen und in Zuständen entsteht, bei dem uns der Appetit vergehen müsste. (mehr …)

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Editorial September-sensor: Ohne das Alleinsein würde mir etwas fehlen

„I would be a lonely person if I couldn´t spend time with myself.“ (Zachary Johnson, Readymade, „A Massive Overdose of Communication“/ „Snapshot Poetry“, 1999)

Ohne das Alleinsein würde mir etwas fehlen,

liebe sensor-Leser*innen. Die Zeit, die ich nur mit mir allein verbringen darf, ist mir wichtig und wertvoll. Dies wohl auch und gerade deshalb, weil ich so viel Zeit mit anderen verbringen darf. Mit unterschiedlichsten Menschen in einem spannenden Beruf. Mit großartigen Freunden. Mit meiner fantastischen Frau, meiner großen: Liebe. Dass ich mich manchmal nach dem Alleinsein sehne, ist ein Privileg, für das ich dankbar bin. (mehr …)

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Editorial Juli/August-sensor: Wenn der Wiesbadener IHK-Präsident zum Sozialarbeiter wird …

Ein gutes Gefühl, mal wieder am Tresen zu sitzen – wenn auch „nur“ zur Moderation von „Der visionäre Frühschoppen“ in der EXIL Bar. Nachzuschauen in voller Länger unter https://www.youtube.com/watch?v=nyEsggW1mEo                            Foto: Kai Pelka

Wenn der Wiesbadener IHK-Präsident zum Sozialarbeiter wird,

liebe sensor-Leser*innen, dann wissen wir: Jetzt ist irgendwas ganz anders. Natürlich ist Dr. Christian Gastl jetzt nicht wirklich Sozialarbeiter. Er komme sich aber in diesen Zeiten manchmal vor wie einer, erzählte er, als er jüngst bei einem Pressegespräch über den „Corona-Schock“ berichtete, unter dem auch die Wiesbadener Wirtschaft stehe. Bei den Gesprächen, die er mit IHK-Mitgliedern, mit Geschäftsleuten und Gewerbetreibenden, führe, da höre er Probleme und Sorgen, angesichts derer er … – genau – sich manchmal wie ein Sozialarbeiter fühle. (mehr …)

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Editorial Mai/Juni-sensor: Ich muss in letzter Zeit oft an Karlheinz Böhm denken …

Karlheinz Böhm (1928-2014) mit Siedlern in der Sahelzone, wo er mit seiner Hilfsorganisation „Menschen für Menschen“ ab 1981 „Hilfe zur Selbstentwicklung“-Projekte realisiert hat. Ausgangspunkt und Grundlage der bis heute vielfach aktiven Stiftung, war eine simple Wette.                            Foto: Ronnie Zimmermann/ Menschen für Menschen

Ich muss in letzter Zeit oft an Karlheinz Böhm denken,

liebe sensor-Leser*innen. Erinnern Sie sich? Am 16. Mai 1981 schrieb der Schauspieler bei „Wetten, dass …?“ Geschichte. Nicht mal jeder dritte Zuschauer würde – „in der Überwindung des eigenen faulen Schweinehundes“ – eine D-Mark für die unter Hungersnot leidende Sahelzone spenden, wettete* er – und behielt recht. Aber: 1,2 Millionen Mark kamen zusammen, Grundstock für die Hilfsorganisation „Menschen für Menschen“, die Karlheinz Böhm fortan verkörperte – seine Äthiopienhilfe, die seither mit Hunderten von Millionen Euro und unterschiedlichsten „Hilfe zur Selbstentwicklung“-Projekten Not gelindert und Lebensbedingungen von über 6 Millionen Menschen verbessert hat und dies bis heute, fast vierzig Jahre später, erfolgreich und wirkungsvoll tut. (mehr …)

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Editorial April-sensor: People Are Strange … Der Mensch, dieses seltsame Wesen, in Zeiten von Corona

People Are Strange, liebe sensor-Leser*innen,

das wusste schon Jim Morrison. Der Mensch, dieses seltsame Wesen, läuft in diesen seltsamen Corona-Zeiten zu Hochform auf, auf der ganzen Welt und auch in der Wiesbadener Welt. Nur ein paar Minütchen in den sozialen Medien genügen, um dies zu beobachten. (mehr …)

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(Statt) Editorial März-sensor: „Wie schön, dass wir nicht alle gleich sind. Es gibt keinen Grund zu hassen“

Wiesbaden, Luisenplatz, 21. Februar 2020:

„Wie schön, dass wir nicht alle gleich sind. Es gibt keinen Grund zu hassen.“  (Dekan Martin Mencke)

„Unsere Liebe ist stärker als ihr Hass.“ (Imam Fahrudin Dzinic)

„Genug ist genug.“ (Jacob Gutmark, Vorstand Jüdische Gemeinde)

„Es sind längst nicht mehr Anfänge, derer wir uns wehren müssen. Wir brauchen zivilgesellschaftlichen Widerspruch.“ (Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende) (mehr …)