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Editorial April-sensor: Ist Wiesbaden in Lebensgefahr?

Ist Wiesbaden in Lebensgefahr,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser? Natürlich nicht. Man könnte es aber meinen, glaubt man (was man freilich grundsätzlich nicht tun sollte) Stimmungsbildern in den Sozialen Medien oder auch auf der Straße.  „Die Stadt ist tot“, beschließen die einen, „Das ist nicht mehr mein Wiesbaden“, lamentieren die anderen. Die Stimmungslage: mies bis depressiv. Zu Recht? (mehr …)

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Editorial März-sensor: Da der weiße Flieder nicht mehr blüht …

Da der weiße Flieder nicht mehr blüht,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser, kann Wiesbaden nun, gut 60 Jahre später*, getrost nach vorne schauen, wenn es um den – wievielten? – Anlauf geht, unsere Stadt als Film- und Medienstandort zu positionieren und nach vorne zu bringen. (mehr …)

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Editorial Februar-sensor: Der erste Wiesbaden-Elfmeter ist verwandelt

Der erste Wiesbaden-Elfmeter ist verwandelt,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser. Wiesbaden hat „Ja“ gesagt zu einem Angebot, das ihr mutige, visionäre, ideenstrotzende Macher gemacht haben. „Die Stadt“ hat, wenige Stunden vor Druck dieser ersten sensor-Ausgabe 2018, „Ja“ gesagt zu dem Angebot der heimathafen-Macher, das Alte Gericht in ein Kreativ- und Innovationszentrum zu verwandeln. Die Stadtregierung hat „Ja“ gesagt, das ehrgeizige Projekt nach Kräften – und mit einer Anschubfinanzierung – zu  unterstützen. (Die ganze Story: hier entlang) (mehr …)

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Editorial Dezember/Januar-sensor: Wann haben Sie zuletzt etwas gelernt?

Wann haben Sie zuletzt etwas gelernt,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser? Unsere Kollegen vom Wiesbadener Kurier stellen diese Frage wöchentlich in Ihrem Fragebogen-Format an ganz unterschiedliche Wiesbadener Persönlichkeiten. Fast alle geben die gleiche Antwort. „Heute!“. Oder mindestens „Gestern!“. Also im Prinzip: „Jeden Tag!“. Ist ja auch so. Wer lernt nicht täglich etwas dazu?

Eine Schippe spannender, und abwechslungsreicher in den Antworten, wäre vielleicht eine Frage wie: „Wo haben Sie wirklich etwas fürs Leben gelernt?“ Genau für dieses lern(t)en wir ja angeblich in der Schule. Sie auch? Ich … teils, teils. (mehr …)

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Editorial November-sensor: Wir leben in einer Stadt mit Erstickungsgefahr …

„(…) Man kann lange widersprechen, doch wenn man keine bessere Geschichte erzählen kann, wird man verlieren.“ (Nils Minkmar in seinem Essay „Unterforderung macht depressiv“, Der Spiegel 39/2017)

Wir leben in einer Stadt mit Erstickungsgefahr,

liebe sensor-Leserinnen und -Leser. Ist Ihnen schon mal aufgefallen, wie viel Strecke Sie in der Wiesbadener Innenstadt zu Fuß, auf dem Fahrrad, mit Kinderwagen, auf dem Skateboard – also irgendwie ohne Sie umgebendes Blech – zurücklegen können, ohne auf Autoverkehr zu stoßen? Ich kann Ihnen, als jemand, der so gut wie alle innerstädtischen Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegt, sagen: Die Strecken sind verdammt kurz. (mehr …)

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Editorial Oktober-sensor: Manchmal träume ich von einem 9-to-5-Job …

„Know when to stop“ (Schild im Studio des Fotokünstlers Wolfgang Tillmans)

Manchmal träume ich von einem 9-to-5-Job,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser. Morgens zur immer gleichen Zeit ins Büro, Arbeit erledigen, Mittagspause, Feierabend. Kein Stress, nichts „mitnehmen“. Abends nicht. Und am Wochenende schon gar nicht. Gute alte Arbeitswelt. (mehr …)

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Editorial September-sensor: Die Wahl ist gelaufen …

Die Wahl ist gelaufen,

das hören wir, liebe sensor-Leserinnen und –Leser, ständig mit Blick auf diese Bundestagswahl. Im Großen und Ganzen sowieso und auch mit Blick auf das Wiesbadener Rennen um das Direktmandat. Wählen gehen könne man sich doch sparen, bringt doch eh´ nichts, ändert sowieso nichts. Welch ein Quatsch! (mehr …)

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Editorial Juni-sensor: Als Festivalgänger hat man es ja so einfach …

Als Festivalgänger hat man es ja so einfach,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser: Man kauft sich ein Ticket, gerne schon lange im Voraus, um auch schon die Vorfreude zu genießen, besucht dann das Festival, verbringt dort eine großartige Zeit. Dann begibt man sich wieder nach Hause, im besten Fall begleitet von Eindrücken und Erinnerungen, die das eigentliche Ereignis überdauern. Darüber, wie so ein Festival eigentlich zustande kommt, wie es „entsteht“, wer dahintersteht, machen wir uns keine oder wenige Gedanken. Wir nehmen das Festival unserer Wahl, wie so vieles im Leben, als selbstverständlich. Vielleicht sogar bei freiem Eintritt. Und beschweren uns dann womöglich noch, wenn wir am Getränkestand ein paar Minuten zu lange anstehen müssen, wenn wir keinen Parkplatz direkt vor der Tür kriegen, wenn die Worscht wieder 20 Cent teurer geworden ist. (mehr …)

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Editorial Mai-sensor: Was glauben Sie denn …

„Und Gott statt Religion, und es ist Frieden.“ (Georg Danzer)

 „Ich hasse alle Kirchen, ich liebe die Menschen und ich glaube an Gott.“ (Victor Hugo)

Was glauben Sie denn,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser: Gibt es einen Gott? Wenn ja, welchen? Und wie und wo sollten wir unseren Glauben, sofern wir einen haben, leben? Keine Sorge – ich nötige Ihnen gar keine Antwort ab, denn ich weiß ja, dass Sie es für sich behalten wollen. „ Ernsthaft über Glauben reden, das tut der Deutsche nur sehr bedingt, oft nicht mal mit dem Partner“, sagte uns Stadtdekan Martin Mencke im 2×5-Interview unserer März-Ausgabe. Und ich glaube, er hat Recht. Aber warum eigentlich? (mehr …)

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Editorial Februar-sensor: Das Jahr der Entscheidungen …

Die Suche nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner führt ins Mittelmaß und bringt uns nicht zu den besten Konzepten.”  (Dr. Christian Gastl, IHK-Präsident, 18. Januar 2017, IHK Wiesbaden, Ansprache IHK-Neujahrsempfang)

“I’m still asking you to believe – not in my ability to bring about change, but in yours.” (Barack Obama,10. Januar 2017, Convention Center Chicago, Farewell Address)

Das Jahr der Entscheidungen,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser, liegt hinter uns, könnte man meinen. Die Briten haben sich für den Brexit entschieden, die Amerikaner für Trump, die Entscheidungen sind getroffen, die Folgen offen. In Wiesbaden liegt das Jahr der Entscheidungen vor uns, möchte ich meinen. Altes Gericht, Walhalla, Wilhelmstraße 1, Koalition, Besetzung von Dezernentenstellen, Rad(schnell)wege, Stadtbahn … – wir haben einige Baustellen, die ganz entscheidend sind für diese Stadt, für eine Stadt am Scheideweg. (mehr …)

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Editorial November/Januar-sensor: 2.950.000 : 325 lautet das Ergebnis …

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We won it pretty big. (…) the numbers are coming out far beyond what anybody’s wildest expectation was.” (Donald Trump, 23. November 2016, New York Times-Interview)

2.950.000 : 325,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser, lautet das Ergebnis eines Google-Schnelltests, den ich zum Thema Flüchtlinge durchgeführt habe. In 0,43 Sekunden spuckte die Suchmaschine, ohne mit der digitalen Wimper zu zucken, stolze 2.950.000 Ergebnisse für das Wort „Flüchtlingskrise“ aus. Und ganze 325 für „Flüchtlingschancen“ – verbunden mit der Nachfrage „Meintest du `Flüchtlinge Chancen´?“. Tatsächlich wurden mir nur zwei Beiträge mit dem gesuchten Wort präsentiert. (mehr …)

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Editorial November-sensor: Ich gebe zu, ich bin befangen …

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Ich gebe zu, ich bin befangen,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser, wenn es um das Walhalla geht. Es ist der Ort, wo ich 2008 meine Hochzeit gefeiert habe. Und ich meine gefeiert! Nun ist es, das kann ich Ihnen versichern, gewiss nicht die persönliche Nostalgie und Erinnerung an den aufregendsten, emotionalsten, schönsten, wildesten Tag meines Lebens, die mich heute mit Entschiedenheit sagen lässt: Die Zukunft des Walhalla muss eine Zukunft mit den derzeitigen Betreibern sein. (mehr …)