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Editorial September-sensor: Die Wahl ist gelaufen …

Die Wahl ist gelaufen,

das hören wir, liebe sensor-Leserinnen und –Leser, ständig mit Blick auf diese Bundestagswahl. Im Großen und Ganzen sowieso und auch mit Blick auf das Wiesbadener Rennen um das Direktmandat. Wählen gehen könne man sich doch sparen, bringt doch eh´ nichts, ändert sowieso nichts. Welch ein Quatsch! (mehr …)

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Editorial Juni-sensor: Als Festivalgänger hat man es ja so einfach …

Als Festivalgänger hat man es ja so einfach,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser: Man kauft sich ein Ticket, gerne schon lange im Voraus, um auch schon die Vorfreude zu genießen, besucht dann das Festival, verbringt dort eine großartige Zeit. Dann begibt man sich wieder nach Hause, im besten Fall begleitet von Eindrücken und Erinnerungen, die das eigentliche Ereignis überdauern. Darüber, wie so ein Festival eigentlich zustande kommt, wie es „entsteht“, wer dahintersteht, machen wir uns keine oder wenige Gedanken. Wir nehmen das Festival unserer Wahl, wie so vieles im Leben, als selbstverständlich. Vielleicht sogar bei freiem Eintritt. Und beschweren uns dann womöglich noch, wenn wir am Getränkestand ein paar Minuten zu lange anstehen müssen, wenn wir keinen Parkplatz direkt vor der Tür kriegen, wenn die Worscht wieder 20 Cent teurer geworden ist. (mehr …)

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Editorial Mai-sensor: Was glauben Sie denn …

„Und Gott statt Religion, und es ist Frieden.“ (Georg Danzer)

 „Ich hasse alle Kirchen, ich liebe die Menschen und ich glaube an Gott.“ (Victor Hugo)

Was glauben Sie denn,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser: Gibt es einen Gott? Wenn ja, welchen? Und wie und wo sollten wir unseren Glauben, sofern wir einen haben, leben? Keine Sorge – ich nötige Ihnen gar keine Antwort ab, denn ich weiß ja, dass Sie es für sich behalten wollen. „ Ernsthaft über Glauben reden, das tut der Deutsche nur sehr bedingt, oft nicht mal mit dem Partner“, sagte uns Stadtdekan Martin Mencke im 2×5-Interview unserer März-Ausgabe. Und ich glaube, er hat Recht. Aber warum eigentlich? (mehr …)

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Editorial Februar-sensor: Das Jahr der Entscheidungen …

Die Suche nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner führt ins Mittelmaß und bringt uns nicht zu den besten Konzepten.”  (Dr. Christian Gastl, IHK-Präsident, 18. Januar 2017, IHK Wiesbaden, Ansprache IHK-Neujahrsempfang)

“I’m still asking you to believe – not in my ability to bring about change, but in yours.” (Barack Obama,10. Januar 2017, Convention Center Chicago, Farewell Address)

Das Jahr der Entscheidungen,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser, liegt hinter uns, könnte man meinen. Die Briten haben sich für den Brexit entschieden, die Amerikaner für Trump, die Entscheidungen sind getroffen, die Folgen offen. In Wiesbaden liegt das Jahr der Entscheidungen vor uns, möchte ich meinen. Altes Gericht, Walhalla, Wilhelmstraße 1, Koalition, Besetzung von Dezernentenstellen, Rad(schnell)wege, Stadtbahn … – wir haben einige Baustellen, die ganz entscheidend sind für diese Stadt, für eine Stadt am Scheideweg. (mehr …)

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Editorial November/Januar-sensor: 2.950.000 : 325 lautet das Ergebnis …

DirkFellinghauer_kom

We won it pretty big. (…) the numbers are coming out far beyond what anybody’s wildest expectation was.” (Donald Trump, 23. November 2016, New York Times-Interview)

2.950.000 : 325,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser, lautet das Ergebnis eines Google-Schnelltests, den ich zum Thema Flüchtlinge durchgeführt habe. In 0,43 Sekunden spuckte die Suchmaschine, ohne mit der digitalen Wimper zu zucken, stolze 2.950.000 Ergebnisse für das Wort „Flüchtlingskrise“ aus. Und ganze 325 für „Flüchtlingschancen“ – verbunden mit der Nachfrage „Meintest du `Flüchtlinge Chancen´?“. Tatsächlich wurden mir nur zwei Beiträge mit dem gesuchten Wort präsentiert. (mehr …)

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Editorial November-sensor: Ich gebe zu, ich bin befangen …

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Ich gebe zu, ich bin befangen,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser, wenn es um das Walhalla geht. Es ist der Ort, wo ich 2008 meine Hochzeit gefeiert habe. Und ich meine gefeiert! Nun ist es, das kann ich Ihnen versichern, gewiss nicht die persönliche Nostalgie und Erinnerung an den aufregendsten, emotionalsten, schönsten, wildesten Tag meines Lebens, die mich heute mit Entschiedenheit sagen lässt: Die Zukunft des Walhalla muss eine Zukunft mit den derzeitigen Betreibern sein. (mehr …)

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Editorial Oktober-sensor: Meine Heldinnen des Monats …

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Meine Heldinnen des Monats,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser, sind Rita Marsmann (Foto links) und Ute Ledwoyt. Nicht, weil sie hier zusammen eine Kornelkirsche einpflanzen, auch wenn ich allein das schon ziemlich klasse finde. Nein, weil sie der Stadt gleich einen ganzen neuen Garten geschenkt haben, den „BürgerInnengarten“ am Platz der Deutschen Einheit – als sichtbarste, wohl wichtigste und dauerhafteste Aktion der von ihnen organisierten Veranstaltungsreihe „Kulturgarten Westend“. Gemeinsam angelegt in einer großen Pflanzaktion, künftig betreut von Kita-Kindern, Schülern und Bürgern. (mehr …)

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Editorial September-sensor: Als ich vor ein paar Jahren auf Barbados war …

Barbados_01_(c)_DirkFellinghauer

 

Als ich vor ein paar Jahren auf Barbados war,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser, beeindruckte mich vieles und eines ganz besonders: als mir ein Taxifahrer erzählte, wie auf der Karibikinsel Arm und Reich bewusst nebeneinander wohnen, wie Villen neben einfachen Häusern gebaut werden. Man stelle sich das mal für Wiesbaden vor, für diese sozial auf den ersten Blick kaum wahrnehmbar, beim genauen Blick sehr krass geteilte Stadt, in der das Wohngebiet vieles, wenn nicht alles, über den gesellschaftlichen Status der Bewohner verrät. Und wo die konträren Welten seltenst miteinander in Berührung kommen. Wie würde es sich wohl auf das Klima des Zusammenlebens in dieser Stadt auswirken, wenn – sagen wir – im neuen Luxuswohnhochhaus am Kureck ein paar Etagen für Sozialwohnungen reserviert würden? (mehr …)

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Editorial Juli/August-sensor: Nein, wir reden nicht mit der AfD …

DirkFellinghauer_Foto(c)SvenKrowas

Nein, wir reden nicht mit der AfD,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser, aber wir reden, wenn es Anlass gibt, über die AfD. Speziell über die AfD in Wiesbaden, die sich so gerne als brave Filiale einer regelmäßig alle möglichen Grenzen überschreitenden Partei inszeniert und dabei doch fern von anständig und harmlos agiert und agitiert. Und kaum mehr als heiße Luft produziert. Die bisher zwölf versandten Pressemitteilungen (sie sind akribisch durchnummeriert, deshalb weiß ich das so genau) der AfD Wiesbaden lesen sich wie ein fortwährendes Selbstgespräch. Sie kennen nämlich nur ein einziges Thema: Die AfD Wiesbaden. Inhaltliche Beiträge zu Themen unserer Stadt, zum Leben in unserer Stadt? Zuviel verlangt! (mehr …)

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Editorial Juni-sensor: Behinderte als ganz normale Menschen wahrnehmen – das kann doch nicht so schwer sein

DirkFellinghauer_kom

Meine erste bewusste Begegnung mit Behinderten,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser, hatte ich als Grundschüler mit dem Vater meines (bis heute) bestens Freundes. Er war nach einem Arbeitsunfall beinamputiert. Und ging damit so selbstverständlich um, dass wir Kinder kaum eine Chance hatten, das komisch zu finden. Besonders war es schon für uns, auch interessant. Er zeigte uns sein künstliches Bein, erklärte es uns, „spielte“ und scherzte damit. Er spielte auch ohne das Bein, und zwar Fußball, genauer gesagt Sitzfußball. Versehrtensport nannte sich das damals. Oft nahm er meinen besten Freund und mich mit, wir durften zuschauen, wie er und seine Sportfreunde im Wahnsinnstempo über den Boden der Turnhalle rutschten und mit welcher Wucht sie einbeinig Tore schossen. Und wir durften nach dem Training mit in die Kneipe, mit den Großen, wie die Großen. Wir liebten diese Abende. (mehr …)

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Editorial Mai-sensor: Neue Wege gehen

DirkFellinghauer_Foto(c)SvenKrowas

Neue Wege zu gehen,

liebe sensor-Leserinnen und Leser, das kann durchaus anstrengender sein als auf bewährten, ausgetretenen Pfaden zu bleiben. Es kann sich aber auch lohnen. Neue Wege zu gehen, erfordert Mut, Entschlossenheit, Leidenschaft, vielleicht auch eine Portion Verrücktheit. Und in jedem Fall einen starken Charakter. All das bringen die Menschen mit, die wir für unsere Titelgeschichte aufgesucht haben. (mehr …)