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Jüdisches Leben in Wiesbaden per App erkunden – „Eher das Leben als das Leiden betonen“

„Spuren jüdischen Lebens“ lassen sich per neuer App in Wiesbaden erkunden. Die Shoah veränderte das Wiesbadener Stadtbild und die Stadtgesellschaft. Der etwa 90- bis 120-minütige Rundgang soll, so der Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde Wiesbaden Steve Landau in einem Wiesbaden Kurier-Beitrag („Plus-Artikel“ hier), „eher das Leben als das Leiden betonen“, und führt an Orte jüdischen Lebens vor und nach der Shoah, zeigt und vermittelt Naheliegendes, aber auch viel Überraschendes und eher Unbekanntes: http://actionbound.de/bound/geschichte-juedische-gemeinde-wiesbaden. In diesem Jahr wird „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ gefeiert. Unter dem Namen #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland werden bundesweit rund tausend Veranstaltungen ausgerichtet. (sun/Foto JWeber/Stadtarchiv Wiesbaden)

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Klärbecken neben Kulturdenkmal: Hammermühle-Eigentümer protesiert, Stadt rechtfertigt

„Die Biebricher Hammermühle hat im Laufe ihrer circa 1000-jährigen Geschichte schon vieles erlebt, aber das was jetzt kommen soll, könnte ihr Ende bedeuten.“ Mit drastischen Worten beschreibt Eigentümer Uli Brandner die Situation rund um seine Immobilie und die Vorhaben der Stadt aus seiner Sicht. Bis zum 12. März ist jedermann berechtigt,  sich zu den Inhalten der Planung zu äußern und Anmerkungen vorzubringen und auch Einwände schriftlich an die Stadt einzureichen. Die Stadt Wiesbaden legt auf Wiesbaden.de aktuell Pläne offen, wie der neue Bebauungsplan für die Erweiterung ihres Hauptklärwerks aussehen soll. Und rechtfertigt das Vorhaben als zwingend notwendig.

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#WeRemember-Zeichen zu Holocaust-Gedenktag / Neuer App-Rundgang zu Spuren jüdischen Lebens in Wiesbaden

Der Antisemitismusbeauftragte des Landes Hessen beteiligt sich an der Aktion #WeRemember.

„Wenn Hessinnen und Hessen bedroht werden, wenn jüdisches Leben in unserem Land bedroht wird, dann muss die Gesellschaft geschlossen dagegen aufstehen“, betont Uwe Becker, Antisemitismusbeauftragter des Landes Hessen, anlässlich des heutigen Holocaust-Gedenktages. Der Tag des Gedenkens an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar wird heute weltweit, und auch in Wiesbaden, vielfältig begangen. (mehr …)

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Nicht aufhören, zu erzählen: Theaterstück „Widerstand“ soll Spielfilm werden / Crowdfunding läuft bis 26.12.

Die Mitwirkenden des Filmprojekts „Widerstand“.

Das Freie Theater Wiesbaden e.V. will im Frühjahr 2021 seine Vision verwirklichen und das Theaterstück  „Widerstand“ in einen gleichnamigen Spielfilm verwandeln. Dieser Kurzfilm will an die Menschen des Bergkirchenviertels in Wiesbaden erinnern, die während des Nazi-Regimes den Weg des Widerstandes gegangen sind. Auf https://www.startnext.com/widerstand-der-film läuft dazu ein Crowdfunding. Bis zum 26. Dezember besteht die Möglichkeit, das Projekt mit einer Spende zu unterstützen. Im Gegenzug gibt es besondere Dankeschöns – und das gute Gefühl, einen Beitrag zu einem besonderen Projekt geleistet zu haben. (mehr …)

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Ausstellung und Vortrag über KZ Buna-Monowitz – Fritz Bauer Institut zu Gast im Hauptstaatsarchiv

Das Hessische Hauptstaatsarchiv startet in Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung seine Veranstaltungsreihe für den Herbst und Winter 2020. Den Auftakt macht die Ausstellung des Fritz Bauer Instituts über das Konzentrationslager Buna-Monowitz mit dem Eröffnungsvortrag am 2. September von Institutsleiterin Frau Prof. Sybille Steinbacher. Beginn ist um 19 Uhr in der Mosbacher Straße 55. (mehr …)

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Digitales Gedenken am Staatstheater: Kunstinstallation zum 75. Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai

Kolonnaden im März 1945

Am 8. Mai 2020 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 75. Mal. Zugleich wird an diesem Datum der 71. Jahrestag der Annahme des Grundgesetzes durch den Parlamentarischen Rat begangen. Das Hessische Staatstheater Wiesbaden nimmt dieses doppelte Gedenken zum Anlass, um mit einem künstlerischen Beitrag diesen besonderen Tag der deutschen Geschichte zu würdigen. Was eigentlich als „echte“ Veranstaltung im Rahmen der (abgesagten) Internationalen Maifestspiele geplant war, findet nun in abgewandelter Form virtuell statt. (mehr …)

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77. Jahrestag am 8. März: Gedenken an deportierte und ermordete Wiesbadener Sinti am Mahnmal Bahnhofstraße

Mahnmal für die deportierten und ermordeten Wiesbadener Sinti und Roma.

Vor 77 Jahren, am 8. März 1943, wurden 119 Sinti von Wiesbaden aus in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Anlässlich des Jahrestages findet am Sonntag, 8. März um 16 Uhr, eine Gedenkstunde am Mahnmal in der Bahnhofsstraße statt. Im vergangenen Jahr hatte die Landeshauptstadt Wiesbaden auf den Vorschlag des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma hin beschlossen, der Deportation der Wiesbadener Sinti nunmehr jährlich zu gedenken.

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Urkomisch zum Jugendstiljahr: „Der Fächer einer braven Frau“ feiert am 5. März Premiere

Anlässlich des Wiesbadener Jugendstiljahres inszeniert das Freies Theater Wiesbaden-Ensembles frei nach Oscar Wilde eine turbulente, bissige und urkomische Geschichte. Premiere ist am 5. März im Theater im Pariser Hof. (mehr …)

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Mit Bach als Basis zum Global Player: Crowdfunding für stadthistorisches Filmprojekt über Breitkopf und Härtel

Vor genau 300 Jahren in Leipzig mit Johann Sebastian Bach als erstem Musiker, ist „Breitkopf und Härtel“ heute ein Global Player, wenn es um Noten für Profis, Orchester und Amateure geht. Jetzt ist ein Dokumentarfilm über den ältesten Musikverlag der Welt mit Sitz seit 75 Jahren in Wiesbaden geplant – finanziert werden soll er durch Crowdfunding.

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Stilles Gedenken an die Wiesbadener Bombennacht von 1945 am 2. Februar auf dem Schlossplatz

Bildquelle: Stadt Wiesbaden

Den schwersten Luftangriff während des Zweiten Weltkrieges erlebte Wiesbaden in der Nacht vom 2. auf den 3. Februar im Jahr 1945. Dabei starben weit mehr 500 Menschen, 28.000 wurden obdachlos. Mit einer stillen Gedenkveranstaltung in Form von Zeitzeugenerinnerungen und Projektionen soll am 2. Februar, ab 18 Uhr die Bombardierung erinnert werden. (mehr …)

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Stadt lässt eines der ältesten Häuser Wiesbadens verschwinden – und baut es dann wieder zusammen

Eines der ältesten Häuser Wiesbadens ist verschwunden – das Haus in der Nerostraße 22, hier links zu sehen auf einer historischen Aufnahme, neben dem heutigen Walhalla im Exil und früheren Gestüt Renz, Wirthaus, Jazzkeller … Stadtentwicklungsdezernent Hans-Martin Kessler, der auch für den Denkmalschutz zuständig ist, beruhigt die ob des Anblicks der momentanen Baulücke direkt vor dem Neubauprojekt „Nero 22“ offenbar zahlreichen besorgten Bürgerinnen und Bürger: „Das Einzelkulturdenkmal wird Stück für Stück abgebaut, nach traditionell-handwerklichen Methoden instandgesetzt und anschließend an Ort und Stelle wieder zusammengebaut“, verspricht er: „Die derzeit sichtbare Baulücke wird bald wieder geschlossen.“ Warum ist dieses aufwendige und ungewöhnliche Sanierungsverfahren notwendig? (mehr …)

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Wiesbadener Straßengeschichten – Erika Noack zeigt bei Vortrag längst vergangene Seite unserer Stadt

Ein Spaziergang durch Wiesbaden in der Zeit von 1866 bis 1888: Johannes Brahms komponiert seine „Wiesbadener Symphonie“, Oberbürgermeister Wilhelm Lanz stirbt bei einem Kutschen-Unfall, im Gefängnishof gibt es die letzte Hinrichtung und die erste handbetriebene Waschmaschine wird erfunden. In ihrem Vortrag „Wiesbadener Straßengeschichten – Wiesbaden im Umbruch von 1866 bis 1888“ nimmt Erika Noack am 25. Oktober, 19 Uhr, im Rathaus Interessierte mit auf eine aufregende und abwechslungsreiche Reise. (mehr …)