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Besondere Blicke auf die Stadt: Wiesbaden-Kalender voller Gemeinsinn – sensor-Jahresfinale-Gewinnspiel (5)

Weihnachten ist vorüber, das Jahr neigt sich dem Ende zu. Die Zeiten sind weiter schwierig, die Stimmung vielerorts gedrückt. Zeit für ein paar gute Nachrichten und freudige Momente. Deshalb läuft die sensor-Jahresfinale-Verlosungsaktion mit klasse Gewinnen lokaler und regionaler Partner und Akteure.  Diesmal: die besonderen historischen Wiesbaden-Kalender von Christina Baum.

Die historischen Wiesbaden-Kalender für 2022 von Christina Baum zeigen den Gemeinsinn Wiesbadens. „Ohne bürgerschaftliches Engagement wären nahezu alle Motive nicht entstanden“, sagt die umtriebige Kalender-Macherin, die zwischen Wiesbaden und Berlin pendelt und hier wie da besondere Kalender gestaltet und veröffentlich. Der Bonustrack-wie in jedem Jahr: Jeder Monat ein Bild. Jedes Bild eine Geschichte.

Außerdem zu haben: Zwei Wochenkalender für Wiesbaden – erstmals für 2021 gestaltet, werden sie fester Bestandteil unter den Wochenplanern. „Wiesbaden im Mondenschein“ zeigt die somnambule Seite der Stadt. Der Monats-Kalender Stadt.Geschichte.Leben“ erzählt in außergewöhnlichen schwarz-weiß Fotografien Geschichten aus dem Wiesbadener Stadtleben. Zugleich zeigt seine Bilderauswahl Vergangenes und Verlorenes aus dem Wiesbadener Stadtbild. Das Bildmaterial stammt aus dem Stadtarchiv Wiesbaden.

Geschichten sollen unterhalten

„Jeder Monat ein Bild. Jedes Bild eine Geschichte“ – zu jedem Monatstitel findet Betrachter auf der Rückseite eine Hintergrundgeschichte mit ergänzendem Fotomaterial. Dabei möchte der Kalender unterhalten, weder belehren oder gar wissenschaftlich wirken. „Oft sind es ja die kleinen, scheinbar unwichtigen, Begebenheiten, die helfen eine Zeit zu verstehen oder eine Entwicklung nachvollziehen zu können“ schmunzelt Christina Baum.

Bürgerschaftliches Engagement als Basis der Kalendermotive

Nach Zusammenstellung der Motive stach eine Gemeinsamkeit eklatant hervor: Nahezu jedes Kalendermotiv ist erst durch bürgerschaftliches Engagement zustande gekommen. Themen und Personen sind unter anderem die Entstehung der Herbert- und Reisingeranlagen, die drei Vereine Nassauischer Kunstverein, Verein für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung sowie Nassauischer Verein für Naturkunde, ohne die das Museum 1913 nicht erbaut worden wäre, oder auch die Familie Richefort kennen, die das Café Orient zu dem Wiesbadener Traumschloss gemacht hat, oder Elisabeth Ritter, die den KZ-Häftlingen „Unter den Eichen“ ohne Rücksicht auf die eigene Person geholfen hat. Weitere Stationen sind „Lufti“, das Wiesbaden dem „KneippVerein“ zu verdanken hat, oder das Victoria-Hotel als Vor-Vorgänger-Bau des gerade entstehenden Museums Reinhard Ernst.

„Ich habe gezielt gesammelt, denn diesen Kalender wollte ich unbedingt machen“, sagt Christina Baum zu dem neuen „Wiesbaden im Mondenschein“-Kalender. Die Karten sind aus den Jahren 1901-1907.

Im Wochenkalender als Tischkalender ziert jede Woche ein historisches Motiv aus Wiesbaden, dem Rheingau oder Taunus. Dazu gibt es Veranstaltungshinweise aus diesen Regionen. Diesen Tisch-Kalender hat Herr Michael Mennigen bis 2019 herausgegeben. „Im Einverständnis mit seiner Witwe, Brigitte Mennigen, darf ich den so gut durchdachten Kalender fortschreiben.“ erzählt Christina Baum.

Entstehungsgeschichte und Verkauf

Christina Baum lebt in Berlin, ist jedoch Wiesbaden, ihrer Heimatstadt, weiter eng verbunden. Im Dezember 2016 entstand die Idee einen Wiesbaden-Kalender zu gestalten; durch den Kontakt zum Stadtarchiv nahm diese Gestalt an. 2018 erfolgte die erste Serie – aus Liebhaberei. „Die Bandbreite, Qualität und Originalität des Materials ist beeindruckend. Ich danke dem Stadtarchiv für seine Unterstützung“, so Christina Baum „und es macht einen großen Spaß Wiesbaden auf diese Weise noch einmal neu zu entdecken. Wobei mich nicht die übliche Sichtweise auf Wiesbaden als Weltkurstadt interessiert.

Ideen für 2023 gibt es auch schon: „Konditorn gehen auf der Wilhelmstraße: ein Berliner Ausdruck, den ich hier sehr passend finde“, schmunzelt Christina Baum. „Über meine Recherchen zum Wiesbadener Nachtleben bin ich so oft über „das Café“ gestolpert, das ich dem einmal nachgehen möchte. Es scheint mir ein weit gefasster Begriff zu sein, unter den viele Arten von Cafés subsumiert werden konnten – je nach Bedarf. Ich spüre den verlorene Etablissements nach aber schaue auch auf noch heute bestehende Traditionshäuser.“

Verkauf in inhabergeführten Buchhandlungen

Die Kalender sind in den inhabergeführten Buchhandlungen Wiesbadens und seiner Vororte erhältlich:
Antiquariat Hans J. von Goetz, Büchergilde, erLesen, Buchhandlung Vaternahm, Buchhandlung und Kartenhaus
Angermann, Buch-Café Nero39, Buch-VorOrt in Bierstadt, Buchecke Schierstein, Buchhandlung spielen&LESEN in
Dotzheim; außerdem in der Kunsthandlung Hermann Reichard in der Taunusstraße 18.
Weitere Informationen sind auf der Internetseite https://www.mein-lieblingskalender.de zu finden.

Die große sensor-Jahresfinale-Verlosung (5) – Wir verlosen je 1 Exemplar der historischen Wiesbaden-Kalender von Christina Baum. Preisfrage: Seit wann veröffentlicht Christina Baum Wiesbaden-Kalender? Schickt eure Antwort mit Angabe der Postanschrift bis 31.12. an losi@sensor-wiesbaden.de oder per Post an sensor Wiesbaden, Langgasse 21, 65183 Wiesbaden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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