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Das große 2×5-Interview: Isabelle Acker, Sinnstifterin & YouTuberin, 22 Jahre

Interview Dirk Fellinghauer. Foto Arne Landwehr. 

Für  deine jungen Jahre hast du schon einen beachtlichen Lebenslauf – wie schaut der aus im Schnelldurchlauf?

Nach meinem Abitur 2013 wusste ich überhaupt nicht, was ich machen soll. Ich habe dann erst mal ein Designpraktikum gemacht für drei Monate. Eigentlich wollte ich immer als Au-pair in die USA. Dann bin ich aber zum Freiwilligen Sozialen Jahr beim „People´s Theater“ in Offenbach gekommen. Das war das beste Jahr meines Lebens. Wir sind als Mentoren für eine friedlichere Gesellschaft jeden Tag in Schulklassen gegangen und haben über interaktives Theater soziale Kompetenzen vermittelt.  Anschließend war ich dann drei Monate in den USA, dann drei Monate bei dem Fernsehsender Hamburg 1, dann drei Monate in Asien und drei Monate in München bei „Galileo“, das war auch richtig cool. Im Oktober 2015 habe ich schließlich angefangen, Film zu studieren. (mehr …)

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“Die Leute berühren, wo sie sonst nicht berührt werden”: Yello im sensor-Interview – und erstmals auf Tournee

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Interview: Dirk Fellinghauer. Fotos: Michael Wilfling (live), Dirk Fellinghauer.

Wenn ein Konzert mit Yello nur halb so unterhaltsam, kurzweilig und vergnüglich wird wie das exklusive Gespräch, das wir mit den Herren Dieter Meier (72) und Boris Blank (65) im Foyer des Frankfurter Grand Hotels Hessischer Hof geführt haben, dann lohnt sich am 29. November auf jeden Fall der Weg in die Frankfurter Festhalle. Dort starten die beiden Schweizer, die der Welt große Hits und neue Klang- und Sounderlebnisse beschert haben und weit über Yello hinaus vielfältigst aktiv sind, ihre allererste gemeinsame Konzerttournee überhaupt. Vorneweg haben wir uns mit dem Mastermind-Duo unterhalten. Ein Gespräch über Apps und Schreibmaschinen, Würste und Geschäftsmodelle, Freiheit und Exzess, über Zukunft der Musikindustrie – und immer wieder über Glückgefühle.  (mehr …)

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Kontrolliert erfolgreich: sensor war beim Brunchgeplauder mit Pop-Poetin Julia Engelmann, Baby!

Interview & Fotos: Dirk Fellinghauer.

“Diese Frau rührt ganz Deutschland”, berichtet Sat.1 über Julia Engelmann. Naja, ganz Deutschland ist ein wenig übertrieben. “Ist sie im Gespräch so langweilig wie auf der Bühne?”, fragt ein Fotografenkollege nach dem Interview in einer gemütlichen Ecke der Bristol Bar im Frankfurter Bahnhofsviertel. Dorthin hat die Konzertagentur zum Pressebrunch mit Julia Engelmann geladen. So können die Medienleute die junge Frau, die den Sprung von der Poetry-Slammerin zur “Vollzeitpoetin” geschafft hat und die in diesem Herbst richtig große Hallen richtig gut füllen wird, aus nächster Nähe erleben und begutachten.  Und das machen die einen so, die anderen so. Während ein Schreiberkollege geradezu ergriffen auf die kleine Livedarbietung der Dichterin und Sängerin reagiert, lässt sie andere eher kalt. Siehe oben. (mehr …)

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Das große 2×5-Interview: Dieter Sarreither, Bundeswahlleiter/Präsident Statistisches Bundesamt

Interview Dirk Fellinghauer. Foto Arne Landwehr. 

Das große 2×5-Interview mit Dieter Sarreither, Bundeswahlleiter/Präsident Statistisches Bundesamt, 65 Jahre, 2 Töchter.

BERUF

Es war zu lesen, Sie hätten vor Ihrer Premiere als Bundeswahlleiter, der Sie qua Amt als Präsident des Statistischen Bundesamtes sind, „schlaflose Nächte“  – warum?

Nach den intensiven Vorbereitungen und vielfältigen Aktivitäten im Vorfeld des Wahltags muss viel zusammenlaufen, damit am Wahltag selbst die Durchführung sicher und reibungslos funktioniert. Wir haben nur eine Nacht, wo wir die volle Aufmerksamkeit der Bevölkerung haben. Und genau in dieser einen Nacht muss es auch funktionieren. Diesen Druck, den das ganze Team spürt, den müssen wir aushalten. Wir sind gut vorbereitet und werden das Ganze gut und sicher und ordnungsgemäß umsetzen. Trotzdem wird in der Wahlnacht auch eine große Last abfallen. (mehr …)

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sensor-Straßengespräch: Sarah, 29 Jahre, Konzertgängerin und Podcast-Fan

Interview & Foto von Laura Ehlenberger.

Hallo. Wohin bist du gerade unterwegs?

Zu einem Konzert im heimathafen… ich muss mich auch ein bisschen beeilen.

Wer spielt denn heute?

Juri. Das sind drei Jungs aus Köln, die Singer/Songwriter-Musik machen.

Cool. Und sind die gut?

Das werde ich gleich sagen können. (lacht) Aber ganz bestimmt! (mehr …)

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Das 2×5-Interview: Ilka Gilbert-Rolke, Pressesprecherin der Landeshauptstadt Wiesbaden, 55 Jahre, 1 Sohn

Interview Dirk Fellinghauer. Foto Arne Landwehr.

BERUF

Wie lautet Ihre Stellenbeschreibung?

Meine Aufgabe ist es, die Bürgerinnen und Bürger von Wiesbaden über die Geschehnisse und Entscheidungen im Rathaus zu informieren und über alles, was es in Wiesbaden und zu Wiesbaden zu sagen gibt. Ich bin Ansprechpartnerin für Journalisten, um, auch in Abstimmung mit den Fachämtern, deren Fragen zu beantworten. Auch Drehgenehmigungen fallen in die Verantwortung des Pressereferats. Uns freut es immer sehr, wenn Filmteams sich für Wiesbaden als Kulisse interessieren. Wir schreiben die Grußworte für den Oberbürgermeister und seine monatliche Kolumne auf wiesbaden.de. Und wir beraten den OB und alle Dezernenten bei allen Fragen rund um die Themen Presse und Medien. (mehr …)

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sensor-Straßengespräch: Bosko & Dimtar, Kaffeeliebhaber und Genießer, 59 und 68 Jahre

Interview & Foto Laura Ehlenberger.

Trinken Sie gerne Kaffee? Und wenn ja, wie am liebsten?

Bosko: Oh ja! Jeden Tag – mit Milch und Zucker. Ohne Kaffee geht es nicht. Bei mir sind es täglich drei Tassen. Nicht mehr, nicht weniger.

Dimtar: Ich trinke meinen mit viel Milch, aber ohne Zucker.

Inzwischen gibt es ja unzählige Varianten, um dieses Getränk zuzubereiten. Wie kochen Sie ihren Kaffee?

Bosko: Schon immer mit dem Filter. Der ist unschlagbar. Ich habe zwar so eine Padmaschine, die steht aber unbenutzt daneben.

Dimtar: Ja! Die Filtermaschine ist nach wie vor das Beste. (mehr …)

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“Illegal zu sprühen, ist das größere Abenteuer”: Interview mit New Yorker Graffiti- und Street-Art-Fotografenikone Martha Cooper – Gast beim “Meeting of Styles”-Festival

Interview und Fotos: Dirk Fellinghauer

Welch ein Auftakt für das “Meeting Of Styles”-Festival. Street Art und Graffiti-Fotografenikone Martha Cooper ist auf Einladung von Festivalgründer und -organisator Manuel Gerullis aus New York gekommen, um im Kontext Wiesbaden ihre Fotoausstellung zu eröffnen. Schnell war sie umringt, alle wollten Autogramme, Fotos, Selfies, und sie erfüllte geduldig und superherzlich jeden Wunsch. Ein beliebtes Signierobjekt neben ihren Büchern war auch die aktuelle sensor-Ausgabe: Als Medienpartner des “Meeting of Styles” haben wir Martha Cooper unsere Kunstseite gewidmet. Am Morgen nach der Eröffnung haben wir Martha Cooper in ihrem Hotel in Kastel zum ausführlichen Exklusivinterview getroffen, das zu einer spannenden Unterrichtsstunde in Sachen Graffiti und Street Art geriet. Dass die 74-Jährige, die demnächst eine eigene “Martha Cooper Bibliothek” in einem neuen Museum in Berlin bekommt, hellwach und neugierig ist, hatten wir schon mitbekommen. Aber dass sie Pokémon Go spielt … (mehr …)

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Das große 2×5-Interview: Manuel Wüst, 30 Jahre, 1. Vorsitzender „Warmes Wiesbaden“, Mitorganisator CSD

Interview Dirk Fellinghauer. Foto Arne Landwehr.

(EHREN-)AMT

In der Selbstbeschreibung eures Vereins „Warmes Wiesbaden“ steht: „Seit 2011 setzen wir uns unermüdlich dafür ein, dass Wiesbaden zu einer Heimat für homo-, bi-, trans*- und intersexuelle Personen sowie Transgender und Regenbogenfamilien wird.“ Ist Wiesbaden bisher für diese Personen keine Heimat?

Heimat ist eigentlich etwas, wo man sich wohlfühlt, wo man gerne ankommt. Ich will Wiesbaden nicht davon ausschließen, dass Menschen sich hier als in ihrer Heimat fühlen. Aber für den Kreis der Personen, die hier genannt werden, ist es immer schwer, sich völlig losgelöst von allen Anspannungen entspannt in einer Heimat zu fühlen. Wir arbeiten daran, dass das – nicht nur, aber auch in Wiesbaden – noch besser wird. (mehr …)

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sensor-Straßengespräch: Salome, 26 Jahre, Kellnerin und Zeugin Jehovas

Interview & Foto Laura Ehlenberger

Wie oft seid ihr mit eurem Stand in der Kirchgasse?

Jede Woche, und jedes Mal ist jemand anderes von uns am Stand. Ansonsten touren wir auch viermal in der Woche mit einem mobilen, zusammenklappbaren Stand durch die Stadt.

Wofür ist der Stand genau gedacht? 

Einfach zur Info. Wer sich dafür interessiert, woran wir glauben, bekommt hier Antworten. Wir sprechen aber niemanden direkt an. Jeder soll für sich entscheiden, ob er stehen bleiben möchte. (mehr …)

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2×5-Interview: Andrea-Eva Ewels, Geschäftsführerin der Gesellschaft für deutsche Sprache, 46 Jahre, 1 Sohn

Interview Hendrik Jung. Foto Arne Landwehr. 

Beruf

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) mit Sitz in Wiesbaden feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen. Wofür braucht es eine solche Institution?

Die GfdS versteht sich als wissenschaftlicher Repräsentant unserer Sprache im In- und Ausland. In weltweit über hundert Zweigstellen sind führende Germanisten und Sprachwissenschaftler für uns tätig. Als Mitglied des deutschen Sprachrates, derzeit in Leitungsfunktion, sind wir auch für die Entwicklung und Ausrichtung der deutschen Sprache zuständig. Besonders wichtig ist für uns, diese für jeden verständlich zu gestalten. Aus diesem Grund beraten wir auch Ministerien und andere politische Einrichtungen bei der Gestaltung von Gesetzestexten. Aber auch Firmen und Privatpersonen bekommen bei uns Rat. Unsere bekannte und viel genutzte Sprachberatung ist für jeden zugänglich. Neben dem „Wort des Jahres“ ermitteln wir auch die häufigsten Vornamen des Jahres zusammen mit dem Statistischen Bundesamt. Alle zwei Jahre gibt es einen besonderen Höhepunkt: Dann verleihen wir den Medienpreis für Sprachkultur im Kurhaus Wiesbaden. (mehr …)

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So wohnt Wiesbaden: Kai hoch zwei – Kai Korn und Kai Geweniger, Kapellenstraße

Von Stefanie Pietzsch. Fotos Kai Pelka.

Steil geht es hinauf zum Ende der Kapellenstraße. Von der Villa mit der Hausnummer 91 sind es nur noch wenige Meter hinauf auf den Gipfel des Nerobergs. Ein herrlicher Blick dorthin, ebenso auf die Stadt hinunter. Auch wenn man als Wiesbadener daran gewöhnt ist, in einem der bedeutendsten Historismus-Stadtdenkmälern Deutschlands zu leben: Der  Besuch in einem denkmalgeschützten Haus löst dennoch immer wieder Staunen aus. So auch diesmal. Aber erst mal den Puls vom Aufstieg runter kommen lassen. (mehr …)