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Das große 2×5-Interview: Dirk Schirdewahn, Neuer Leiter Wartburg, 37 Jahre, 3 Kinder

Interview Dirk Fellinghauer. Foto Arne Landwehr.

BERUF

Die Wartburg – 1906 eröffnet, wechselvolle Geschichte, seit 2003 Spielstätte des Staatstheaters – wird mal wieder neu erfunden. Warum und wie?

Die Wartburg wird nicht komplett neu erfunden, sie bleibt die Spielstätte des Staatstheaters und ist damit Teil einer sich im stetigen Wandel befindenden kulturellen Institution. Die Wartburg wird ab nächster Spielzeit näher an das JUST heran rücken, sie wird Heimat des Jungen Staatsmusicals und der Spielclubs. Wir werden mit einer neuen Premiere aus dem Jugendtheater das Repertoire an Stücken für Jugendliche ausbauen und Produktionen für ein Publikum ab elf Jahren in die Wartburg holen. Zudem werden wir das Angebot an experimentellen Reihen erweitern und das studentische Publikum in die Wartburg locken. Die Wartburg, die schon immer auch Sprungbrett für große Karrieren war, wird ihrer Geschichte treu bleiben und jungen Menschen eine Chance bieten, sei es auf oder hinter der Bühne. (mehr …)

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goEast wird wild – Festivalleiterin Heleen Gerritsen heute beim Tresentalk – mit druckfrischen Neuigkeiten

„Bleibt alles anders? – Die wilden Neunziger“ heißt der Themenschwerpunkt beim diesjährigen goEast-Filmfestival. Was genau es damit auf sich hat, wird Festivalleiterin Heleen Gerritsen heute beim sensor-Tresentalk im Walhalla im EXIL in der Nerostraße 24. Exklusiv für das Publikum wird sie auch die druckfrischen goEast-Programmhefte mitbringen. „Ein Gast. Ein Gespräch. Eine Stunde“ ist die Idee des Talkformats. Heleen Gerritsen wird als dritter Gast des Formats auf dem Barhocker Platz nehmen und im Gespräch mit sensor-Chefredakteur Dirk Fellinghauer auch Blicke hinter die Festivalkulissen gewähren, aber auch über viele weitere Themen – von Kultur und Gesellschaft bis Politik – und natürlich auch ihren eigenen Weg in und durch die Filmbranche sprechen. Das Publikum darf „Bierdeckelfragen“ stellen. (mehr …)

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Das große 2×5-Interview: Ulf Glasenhardt, KUZ Mainz-Chef, 43 Jahre

Interview: David Gutsche. Foto: Jana Kay.

Wann und wie geht es los mit dem neuen KUZ?
Es geht von 0 auf 100 los. Der Umbau wurde abgeschlossen. Wir haben alle Abläufe organisiert und müssen uns noch im Praktischen finden. Die Eröffnungswoche steigt vom 14. bis 22. Dezember mit vielen Local Heroes. Dann gibt es noch eine Party am 1. Weihnachtsfeiertag und die große Silvesternacht. Danach haben wir ein paar Tage Zeit, um das Erprobte einzusortieren und nachzusteuern. Das reguläre Programm startet dann ab dem 10. Januar mit dem Selig-Sänger Jan Plewka, Erobique, Pussy Riot und weiteren Acts. Das werden schöne Abende für Mainz – und für unser Team in Zukunft lange Nächte. (mehr …)

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„So ´ne Art HIV-Aktivist“: Felix Martin zu Gast beim 2. Tresentalk – Premierengespräch mit Helmut Müller online

Ein Abend an der Bar. Ein Gast. Ein Gespräch. Eine Stunde. Und vorneweg, hinterher und drum herum: “Nur Bar!”. sensor präsentiert am Donnerstag, 29. November, um 21 Uhr (Baröffnung 19 Uhr) nach der gelungenen Premiere mit Kulturfonds-Geschäftsführer und Ex-OB Helmut Müller nun die zweite Ausgabe von “NUR BAR! Eine Runde Tresentalk” in der EXIL BAR in der Nerostraße 24. Der zweite Gast auf dem Barhocker ist „so ´ne Art HIV-Aktivist“. (mehr …)

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„Wir müssen wieder streiten lernen“: sensor-Interview mit Autorin Meredith Haaf zur „WIR in Wiesbaden“-Lesung

Interview Julia Bröder. Foto Tanja Kernweiss.

Die Münchener Autorin Meredith Haaf wünscht sich in Zeiten politischer und sozialer Konflikte mehr Mut zur Haltung. Nun kommt sie im Rahmen der Reihe „WIR in Wiesbaden“ an diesem Dienstag nach Wiesbaden. Ein Gespräch. (mehr …)

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Dr. Müller macht den Anfang bei „NUR BAR! Eine Runde Tresentalk“: Wie locker ist der Ex-OB auf dem Hocker?

Ein neues Format im EXIL. Ein Abend an der Bar. Ein Gast. Ein Gespräch. Eine Stunde. Ab 21 Uhr. Und vorneweg – die Bar öffnet um 19 Uhr -, hinterher und drum herum: „Nur Bar!“ Noch eine Woche bis zur Premiere: sensor präsentiert am Donnerstag, 27. September, erstmals „NUR BAR! Eine Runde Tresentalk“ im Walhalla im EXIL in der Nerostraße 24. Der Gast der ersten Ausgabe wird ein alter Bekannter sein, den die Besucher an diesem Abend aber vielleicht ganz neu kennenlernen werden. (mehr …)

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„Kreative Städte sind lebenswerter“ – Minister Tarek Al-Wazir über Inspirationstrips und Aha-Effekte

„Ich glaube schon, dass Wiesbaden zu den Städten gehört, die erkannt haben, dass man nicht nur Beamtenstadt ist und Kurhaus-Ambiente braucht, sondern auch etwas anderes.“ Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir beim sensor-Interview mit Chefredakteur Dirk Fellinghauer im Designshop des MAK Wien zum Abschluss der 5. Kultur- und Kreativwirtschaftsdelegationsreise. (Foto: Michael Eibes)

Von Dirk Fellinghauer. Fotos Michael Eibes.

Er ist laut Umfragen konstant der beliebteste Spitzenpolitiker Hessens. Bei der Kultur- und Kreativiwirtschaft des schwarz-grün regierten Bundeslandes dürfte sich Tarek Al-Wazir besonders beliebt gemacht haben. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit schrieb sich der Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident auf die Fahnen, gezielt diesen Wirtschaftszweig   –  etwa 120.000 Erwerbstätige, über 20.300 Unternehmen, über 12 Milliarden Euro Jahresumsatz – zu fördern. Er richtete ein eigenes Referat in seinem Megaministerium ein. Und er führt jährlich eine Delegationsreise in eine europäische Kreativmetropole durch. Bei vier dieser Reisen war sensor dabei. Am Ende der letzten Reise, die nach Wien führte, zog Minister Al-Wazir im Gespräch mit sensor Wiesbaden-Chefredakteur Dirk Fellinghauer eine Bilanz der bisherigen fünf Trips. Im Designshop des Wiener Museums für Angewandte Kunst (MAK) sprach der 47-Jährige über Bewusstseinswandel und Begehrlichkeiten, über Community-Gedanken und Geschäftsmodelle, über Potenzial-Früherkennung in Wiesbaden und über den Fluch der guten Tat. (mehr …)

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Das große 2×5-Interview: Martin Michel, 41 Jahre, Geschäftsführer RMCC, Kurhaus, Wiesbaden Marketing

Interview: Dirk Fellinghauer. Foto: Arne Landwehr

BERUF

Sie sind „Super-Geschäftsführer“ von gleich drei stadteigenen Gesellschaften. Wie kriegen Sie das unter einen Hut?

Indem ich mich darauf verlassen kann, dass ich einerseits zwei Mit-Geschäftsführer habe und dass wir uns optimal ergänzen und unterstützen. Aber primär, weil in allen drei Gesellschaften unheimlich tolle Mitarbeiter sehr eigenverantwortlich und selbstständig agieren. Wenn das nicht der Fall wäre, könnte ich da oben rumstrampeln wie ich will. Mit denen macht es einfach Spaß, Themen zu bewegen. (mehr …)

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Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff: „Walhalla-Wiederbelebung so wichtig wie eine neue Rheinbrücke“

Interview: Dirk Fellinghauer. Fotos: Martino La Torre/Dirk Fellinghauer.

Mit klaren Worten macht sich Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff für eine Wiederbelebung des Walhalla-Theaters stark. Die Stadt Wiesbaden warnt er im sensor-Exklusivinterview vor einer „Krämermentalität“ im Umgang mit der sowohl historisch wie für die Zukunft bedeutenden Immobilie im Herzen der Innenstadt. Der 1939 in Wiesbaden geborene weltbekannte Regisseur, der 1979 für seinen Film „Die Blechtrommel“ den „Oscar“ gewann, war im Rahmen des Deutschen FernsehKrimi-Festivals in seiner Heimatstadt zu Gast. Im Caligari präsentierte er seinen ZDF-Krimi „Der namenlose Tag“. Am Morgen danach trafen wir den in Potsdam-Babelsberg lebenden Filmemacher im Hotel Oranien. Morgens um 8.30 Uhr nahm er nach seinem Frühstück hellwach, deutlich und leidenschaftlich Stellung zur Situation und Diskussion rund um das Walhalla. Schlöndorff traf auch Michael Müller und Dr. Martino La Torre vom „Walhalla Studios“-Team und zeigte sich sehr beeindruckt von deren vielfältigem und weitreichendem Konzept für eine künftige Bespielung des Hauses. (mehr …)

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„Ich bin alles, was die Musikindustrie hasst“: Anne Clark im sensor-Interview – und auf der Caligari-Leinwand

Interview Dirk Fellinghauer. Fotos Thorsten Haun.

Als Überraschungs- und Stargast beim letzten Exground-Filmfest begeisterte und berührte Anne Clark, deren große Hits „Sleeper in Metropolis“ und „Our Darkness“ ihren Kultstatus begründeten, das Festivalpublikum. Bevor ihre Filmbiographie „I´ll Walk Out Into Tomorrow“ im ausverkauften Caligari lief, trafen wir die warmherzige, witzige und bescheidene Britin, die aber auch sehr wütend werden kann, zum komplett entspannten („Wie viel Zeit haben wir?“ – „Keine Ahnung, so viel Zeit, wie du hast …“) Interview im Kinofoyer. An der Seite der 57-Jährigen der Filmemacher Claus Withopf, der uns berichtete, dass er mit seinem Film ein Bild der „zeitlosen“ Anne Clark vermitteln wolle und bewusst den Fokus auf die Texte und Botschaften gerichtet habe: „Mit der Zeit wurde es aber auch immer persönlicher, das fand ich ebenso interessant. Dahinter steht die Idee und Vorstellung, dass, wenn man solche Texte schreibt wie Anne Clark, es einfach persönlich sein muss, weil es sich einfach so echt anfühlt.“ (mehr …)

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Das große 2×5-Interview: Isabelle Acker, Sinnstifterin & YouTuberin, 22 Jahre

Interview Dirk Fellinghauer. Foto Arne Landwehr. 

Für  deine jungen Jahre hast du schon einen beachtlichen Lebenslauf – wie schaut der aus im Schnelldurchlauf?

Nach meinem Abitur 2013 wusste ich überhaupt nicht, was ich machen soll. Ich habe dann erst mal ein Designpraktikum gemacht für drei Monate. Eigentlich wollte ich immer als Au-pair in die USA. Dann bin ich aber zum Freiwilligen Sozialen Jahr beim „People´s Theater“ in Offenbach gekommen. Das war das beste Jahr meines Lebens. Wir sind als Mentoren für eine friedlichere Gesellschaft jeden Tag in Schulklassen gegangen und haben über interaktives Theater soziale Kompetenzen vermittelt.  Anschließend war ich dann drei Monate in den USA, dann drei Monate bei dem Fernsehsender Hamburg 1, dann drei Monate in Asien und drei Monate in München bei „Galileo“, das war auch richtig cool. Im Oktober 2015 habe ich schließlich angefangen, Film zu studieren. (mehr …)

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„Die Leute berühren, wo sie sonst nicht berührt werden“: Yello im sensor-Interview – und erstmals auf Tournee

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Interview: Dirk Fellinghauer. Fotos: Michael Wilfling (live), Dirk Fellinghauer.

Wenn ein Konzert mit Yello nur halb so unterhaltsam, kurzweilig und vergnüglich wird wie das exklusive Gespräch, das wir mit den Herren Dieter Meier (72) und Boris Blank (65) im Foyer des Frankfurter Grand Hotels Hessischer Hof geführt haben, dann lohnt sich am 29. November auf jeden Fall der Weg in die Frankfurter Festhalle. Dort starten die beiden Schweizer, die der Welt große Hits und neue Klang- und Sounderlebnisse beschert haben und weit über Yello hinaus vielfältigst aktiv sind, ihre allererste gemeinsame Konzerttournee überhaupt. Vorneweg haben wir uns mit dem Mastermind-Duo unterhalten. Ein Gespräch über Apps und Schreibmaschinen, Würste und Geschäftsmodelle, Freiheit und Exzess, über Zukunft der Musikindustrie – und immer wieder über Glückgefühle.  (mehr …)