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sensor-Straßengespräch: Sarah, 29 Jahre, Konzertgängerin und Podcast-Fan

Interview & Foto von Laura Ehlenberger.

Hallo. Wohin bist du gerade unterwegs?

Zu einem Konzert im heimathafen… ich muss mich auch ein bisschen beeilen.

Wer spielt denn heute?

Juri. Das sind drei Jungs aus Köln, die Singer/Songwriter-Musik machen.

Cool. Und sind die gut?

Das werde ich gleich sagen können. (lacht) Aber ganz bestimmt! (mehr …)

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Das 2×5-Interview: Ilka Gilbert-Rolke, Pressesprecherin der Landeshauptstadt Wiesbaden, 55 Jahre, 1 Sohn

Interview Dirk Fellinghauer. Foto Arne Landwehr.

BERUF

Wie lautet Ihre Stellenbeschreibung?

Meine Aufgabe ist es, die Bürgerinnen und Bürger von Wiesbaden über die Geschehnisse und Entscheidungen im Rathaus zu informieren und über alles, was es in Wiesbaden und zu Wiesbaden zu sagen gibt. Ich bin Ansprechpartnerin für Journalisten, um, auch in Abstimmung mit den Fachämtern, deren Fragen zu beantworten. Auch Drehgenehmigungen fallen in die Verantwortung des Pressereferats. Uns freut es immer sehr, wenn Filmteams sich für Wiesbaden als Kulisse interessieren. Wir schreiben die Grußworte für den Oberbürgermeister und seine monatliche Kolumne auf wiesbaden.de. Und wir beraten den OB und alle Dezernenten bei allen Fragen rund um die Themen Presse und Medien. (mehr …)

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sensor-Straßengespräch: Bosko & Dimtar, Kaffeeliebhaber und Genießer, 59 und 68 Jahre

Interview & Foto Laura Ehlenberger.

Trinken Sie gerne Kaffee? Und wenn ja, wie am liebsten?

Bosko: Oh ja! Jeden Tag – mit Milch und Zucker. Ohne Kaffee geht es nicht. Bei mir sind es täglich drei Tassen. Nicht mehr, nicht weniger.

Dimtar: Ich trinke meinen mit viel Milch, aber ohne Zucker.

Inzwischen gibt es ja unzählige Varianten, um dieses Getränk zuzubereiten. Wie kochen Sie ihren Kaffee?

Bosko: Schon immer mit dem Filter. Der ist unschlagbar. Ich habe zwar so eine Padmaschine, die steht aber unbenutzt daneben.

Dimtar: Ja! Die Filtermaschine ist nach wie vor das Beste. (mehr …)

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“Illegal zu sprühen, ist das größere Abenteuer”: Interview mit New Yorker Graffiti- und Street-Art-Fotografenikone Martha Cooper – Gast beim “Meeting of Styles”-Festival

Interview und Fotos: Dirk Fellinghauer

Welch ein Auftakt für das “Meeting Of Styles”-Festival. Street Art und Graffiti-Fotografenikone Martha Cooper ist auf Einladung von Festivalgründer und -organisator Manuel Gerullis aus New York gekommen, um im Kontext Wiesbaden ihre Fotoausstellung zu eröffnen. Schnell war sie umringt, alle wollten Autogramme, Fotos, Selfies, und sie erfüllte geduldig und superherzlich jeden Wunsch. Ein beliebtes Signierobjekt neben ihren Büchern war auch die aktuelle sensor-Ausgabe: Als Medienpartner des “Meeting of Styles” haben wir Martha Cooper unsere Kunstseite gewidmet. Am Morgen nach der Eröffnung haben wir Martha Cooper in ihrem Hotel in Kastel zum ausführlichen Exklusivinterview getroffen, das zu einer spannenden Unterrichtsstunde in Sachen Graffiti und Street Art geriet. Dass die 74-Jährige, die demnächst eine eigene “Martha Cooper Bibliothek” in einem neuen Museum in Berlin bekommt, hellwach und neugierig ist, hatten wir schon mitbekommen. Aber dass sie Pokémon Go spielt … (mehr …)

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Das große 2×5-Interview: Manuel Wüst, 30 Jahre, 1. Vorsitzender „Warmes Wiesbaden“, Mitorganisator CSD

Interview Dirk Fellinghauer. Foto Arne Landwehr.

(EHREN-)AMT

In der Selbstbeschreibung eures Vereins „Warmes Wiesbaden“ steht: „Seit 2011 setzen wir uns unermüdlich dafür ein, dass Wiesbaden zu einer Heimat für homo-, bi-, trans*- und intersexuelle Personen sowie Transgender und Regenbogenfamilien wird.“ Ist Wiesbaden bisher für diese Personen keine Heimat?

Heimat ist eigentlich etwas, wo man sich wohlfühlt, wo man gerne ankommt. Ich will Wiesbaden nicht davon ausschließen, dass Menschen sich hier als in ihrer Heimat fühlen. Aber für den Kreis der Personen, die hier genannt werden, ist es immer schwer, sich völlig losgelöst von allen Anspannungen entspannt in einer Heimat zu fühlen. Wir arbeiten daran, dass das – nicht nur, aber auch in Wiesbaden – noch besser wird. (mehr …)

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sensor-Straßengespräch: Salome, 26 Jahre, Kellnerin und Zeugin Jehovas

Interview & Foto Laura Ehlenberger

Wie oft seid ihr mit eurem Stand in der Kirchgasse?

Jede Woche, und jedes Mal ist jemand anderes von uns am Stand. Ansonsten touren wir auch viermal in der Woche mit einem mobilen, zusammenklappbaren Stand durch die Stadt.

Wofür ist der Stand genau gedacht? 

Einfach zur Info. Wer sich dafür interessiert, woran wir glauben, bekommt hier Antworten. Wir sprechen aber niemanden direkt an. Jeder soll für sich entscheiden, ob er stehen bleiben möchte. (mehr …)

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2×5-Interview: Andrea-Eva Ewels, Geschäftsführerin der Gesellschaft für deutsche Sprache, 46 Jahre, 1 Sohn

Interview Hendrik Jung. Foto Arne Landwehr. 

Beruf

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) mit Sitz in Wiesbaden feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen. Wofür braucht es eine solche Institution?

Die GfdS versteht sich als wissenschaftlicher Repräsentant unserer Sprache im In- und Ausland. In weltweit über hundert Zweigstellen sind führende Germanisten und Sprachwissenschaftler für uns tätig. Als Mitglied des deutschen Sprachrates, derzeit in Leitungsfunktion, sind wir auch für die Entwicklung und Ausrichtung der deutschen Sprache zuständig. Besonders wichtig ist für uns, diese für jeden verständlich zu gestalten. Aus diesem Grund beraten wir auch Ministerien und andere politische Einrichtungen bei der Gestaltung von Gesetzestexten. Aber auch Firmen und Privatpersonen bekommen bei uns Rat. Unsere bekannte und viel genutzte Sprachberatung ist für jeden zugänglich. Neben dem „Wort des Jahres“ ermitteln wir auch die häufigsten Vornamen des Jahres zusammen mit dem Statistischen Bundesamt. Alle zwei Jahre gibt es einen besonderen Höhepunkt: Dann verleihen wir den Medienpreis für Sprachkultur im Kurhaus Wiesbaden. (mehr …)

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So wohnt Wiesbaden: Kai hoch zwei – Kai Korn und Kai Geweniger, Kapellenstraße

Von Stefanie Pietzsch. Fotos Kai Pelka.

Steil geht es hinauf zum Ende der Kapellenstraße. Von der Villa mit der Hausnummer 91 sind es nur noch wenige Meter hinauf auf den Gipfel des Nerobergs. Ein herrlicher Blick dorthin, ebenso auf die Stadt hinunter. Auch wenn man als Wiesbadener daran gewöhnt ist, in einem der bedeutendsten Historismus-Stadtdenkmälern Deutschlands zu leben: Der  Besuch in einem denkmalgeschützten Haus löst dennoch immer wieder Staunen aus. So auch diesmal. Aber erst mal den Puls vom Aufstieg runter kommen lassen. (mehr …)

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sensor-Straßengespräch: Iggy, Türsteher, 28 Jahre

Interview & Foto Laura Ehlenberger.

Zurzeit bewachst du den Eingang der „Litfassäule“ mitten in der Altstadt. Ist das die erste Tür, vor der du stehst?

Nein, ich arbeite seit über zehn Jahren als Türsteher. Deswegen stand ich auch schon vor einigen Türen hier in der Region, erst in Mainz und Bad Homburg und jetzt auch in Wiesbaden.

Was hältst du vom Wiesbadener Nachtleben?

Durchmischt. Es könnte auf jeden Fall sozialer sein. Einen besseren Umgang der Leute untereinander fände ich ganz cool. (mehr …)

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Das große 2×5-Interview mit Dr. Martin Mencke, Dekan Evangelisches Dekanat Wiesbaden, 50 Jahre, 3 Kinder

Interview Dirk Fellinghauer. Foto Arne Landwehr.

BERUF

Was ist, was macht ein Dekan in der Evangelischen Kirche?

Der Dekan ist in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau der Vertreter der Kirchenleitung vor Ort und leitet die Kirche der Region. Die evangelische Kirche ist nicht von oben nach unten organisiert: Jede Kirchengemeinde ist Herrin ihres Geschicks. Innerhalb der Rahmenbedingungen der Gesamtkirche habe ich Gestaltungsspielräume. Und ich bin das Gesicht für die Gesamtkirche in der Region. Das merke ich immer dann, wenn es Diskussionen gibt, zu der die Meinung „der Kirche“ gefragt ist. Dann werde ich gefragt. (mehr …)

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Das große 2×5-Interview: Andrea Gotzel, 36 Jahre, Bildungsreferentin, Vorsitzende Kulturpalast e.V.

Interview Dirk Fellinghauer. Foto Arne Landwehr.

BERUF

Du bist eine von zwei hauptamtlichen Beschäftigten der „Jugendinitiative Spiegelbild“. Was macht ihr da? Was machst du da?

Wir gehören zum Aktiven Museum Spiegelgasse für deutsch-jüdische Geschichte und machen rassismuskritische Bildungsarbeit in der Einwanderungsgesellschaft: Seminare, Workshops mit Jugendlichen, Fortbildungen, aber auch Netzwerkarbeit, das Projekt „Wir in Wiesbaden“, viel Koordinieren und Organisieren. Der deutsch-israelische Jugendaustausch ist eines meiner  besonderen Herzensprojekte. Und ich verantworte „X-Dream“, ein großes Präventionsprojekt im Bereich Extremismus. (mehr …)

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“Demokratie kann was aushalten”: Klaus Maria Brandauer über Rechtspopulisten – und Advent ohne Mitsinggefahr

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“UPDATE 15.12.:  Mitteilung des Konzertveranstalters: Aufgrund unvorhergesehener kurzfristig aufgetretener organisatorischer Probleme muß das für den 18. Dezember 16 um 17.00 Uhr geplante Gastspiel „Eine weihnachtliche literarisch musikalische Lesung“ mit Klaus Maria Brandauer, Rezitation, und Sebastian Knauer, Klavier, im Christian Zais Saal des Kurhauses Wiesbaden abgesagt werden.Bereits erworbene Karten können an der Konzertkasse, an der sie gekauft wurden, zur Erstattung zurückgegeben werden.”

Interview: Dirk Fellinghauer. Foto: Christof Mattes.

Mit Klaus Maria Brandauer wird einer der unbestritten bedeutendsten Schauspieler deutscher Sprache am 4. Advent in Wiesbaden auftreten. Das 73-jährige Schauspiel-Genie kann mittlerweile auf über 50 Jahre Bühnen- und Film-Präsenz zurückschauen. Der mit nationalen und internationalen Preisen überhäufte Österreicher mit Wohnsitzen in Altaussee, Wien, Berlin und New York ist seit Jahrzehnten Ensemble-Mitglied des Wiener Burgtheaters. Dem ganz großen Publikum ist er natürlich durch seine Welterfolge als Filmschauspieler bekannt geworden (“James Bond – Sag niemals nie”, “Jenseits von Afrika”, “Mephisto”, “Oberst Redl” und viele mehr). Im intimen Christian-Zais-Saal des Kurhauses präsentiert Brandauer am Sonntag, 18. Dezember, um 17 Uhr gemeinsam mit dem 1971 geborenen Pianisten Sebastian Knauer “”Erst 1, dann 2, dann 3, dann 4, dann steht das Christkind vor der Tür”. Im Interview mit sensor-Chefredakteur Dirk Fellinghauer verspricht der Vater zweier Söhne sehr unterschiedlichen Alters (geboren 1963 und 2014) ein überraschendes Programm – und hat außerdem Ratschläge für den Umgang mit Rechtspopulisten und eine Antwort auf die Frage, ob er als Schauspieler gerne Donald Trump verkörpern würde, parat. (mehr …)