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BürgerWerkstatt Ostfeld: Pläne für neuen Wiesbadener Stadtteil werden präsentiert und diskutiert

Wie könnte ein neuer Stadtteil im Südosten Wiesbadens aussehen? Dieser Frage sind die Stadt, Politik, Planer und Fachleute in den vergangenen Monaten intensiv nachgegangen.  Denn: Die Landeshauptstadt prüft, ob im Bereich Ostfeld/Kalkofen ein komplett neues Quartier entstehen kann. Als erstes Ergebnis des bisherigen Prozesses wurden mehrere Szenarien ausgearbeitet, wie das Gebiet zwischen Erbenheim und Kastel gestaltet werden könnte. Diese sollen den Wiesbadenern am Samstag, den 16. Juni, ab 13 Uhr im Gymnasium am Mosbacher Berg vorgestellt werden. “Wir möchten Ihre Meinung zu den skizzierten Entwicklungsrichtungen hören!”, ist der Tenor dieser Veranstaltung. An mehreren Planungstischen wird über die bisherigen Ideen informiert und auf die Vorschläge und Einschätzungen der Teilnehmer eingegangen. Die Planer erhoffen sich, dass auf diese Weise ein Katalog von Rückmeldungen und Empfehlungen für den Strukturplan entsteht, der bis Ende des Jahres 2018 vorliegen soll. Die Planungswerkstatt wird von 14:00 bis 16:30 Uhr stattfinden. Infos: dein.wiesbaden.de/ostfeld (kal/Bild SEG)

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Visionärer Frühschoppen wird zum “Rueschoppen” und diskutiert Fußgängerzone der Zukunft beim Theatrium

Das an diesem Wochenende zum 41. Mal stattfindende Theatrium, oder auch Wilhelmstraßenfest, ist vor allem für eines bekannt: Feiern, was das Zeug hält. Oft zu Livemusik, mit klasse Bands auf den Bühnen. Beim Wilhelmstraßenfest 2018 kommen am Samstag, 9. Juni, erstmals auch Visionen auf die Bühne. „Der visionäre Rueschoppen“ dreht sich, als Freiluft-Extraausgabe der Reihe „Der visionäre Frühschoppen“, ab 15 Uhr um das Thema: „Fuzo 2025 – Leben in der Stadt: Pulsierend oder öde?“ Interessante Gäste präsentieren und diskutieren auf der Bühne Burgstraße aus ganz unterschiedlichen Perspektiven ihre Ideen rund um „Innenstadt, Fußgängerzone, Einzelhandel – zwischen Herausforderungen, Panikmache und Perspektiven“. (mehr …)

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Weg frei für E-Tankstellen im Wiesbadener Stadtgebiet: 20 Ladesäulen mit 40 Ladepunkten bis Oktober

Der Magistrat der Landeshauptstadt hat in seiner heutigen Sitzung den Weg frei gemacht für die Errichtung von öffentlichen E-Tankstellen im Stadtgebiet durch ESWE Versorgung. Bis Oktober sollen 20 Ladesäulen mit 40 Ladepunkten für Elektrofahrzeuge entstehen. Unter den Gesichtspunkten räumliche Verteilung, Sichtbarkeit, Parkplatzanzahl und Verweildauer von Ladekunden hätten ESWE-Experten entsprechende Standorte ausgewählt, heißt es. (mehr …)

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Eine Stadt strampelt sich ab: Es bewegt sich doch etwas beim Radverkehr – sogar in die richtige Richtung

Von Hendrik Jung, Dirk Fellinghauer. Fotos Samira Schulz

Im Juni ist es wieder so weit – “Auf die Räder, Bürger!”, schallt es aus dem Rathaus: Wiesbaden macht mit beim „Stadtradeln“, der vom „Klima-Bündnis“ in Zusammenarbeit mit (in diesem Jahr insgesamt 776) Kommunen organisierten größten internationalen Radkampagne. Drei Wochen lang sollen so viele Menschen wie möglich ihre täglichen Fahrten auf dem Fahrrad absolvieren – und dokumentieren. Jeder gefahrene Kilometer zählt und hilft, Emissionen zu sparen. Ob Einwohnerinnen und Einwohner oder solche, die in Wiesbaden unterwegs sind, weil sie hier arbeiten, studieren oder Vereinsangebote nutzen: Alle haben die Möglichkeit, ein Team zu gründen oder sich einem bereits bestehenden anzuschließen. Zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe sind rund 370 Radelnde in 54 Teams gemeldet. Vereine, Firmen, Cliquen, Ämter, Stadtviertel, Schulklassen – der Teamgründungsfantasie sind keine Grenzen gesetzt. Dem Radfahrvergnügen in unserer Stadt schon. Wobei … (mehr …)

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Editorial Juni-sensor: Was vier Jahre doch ausmachen können – oder: Anstiftung zum (Stadt-)Radeln

Was vier Jahre doch ausmachen können, liebe sensor-Leserinnen und –Leser,

zeigt Ihnen dieses Foto – nicht wirklich. Oder doch? Das Foto zeigt mich, vor ziemlich genau vier Jahren. Was die letzten vier Jahre mit mir gemacht haben, ob und wie sie mich verändert haben, ob und wie ich mich verändert habe, darüber möchte ich hier gar nicht nachdenken. Das soll auch nicht das Thema sein. Warum wähle ich dann dieses Foto? Weil es vor vier Jahren aus einem ganz bestimmten Grund aufgenommen wurde, es mich aus einem aktuellen Anlass und auch, ich erinnere mich ziemlich genau, in einer besonderen Stimmung zeigt. (mehr …)

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Neue Zeiten am Alten Gericht: Auf dem historischen Areal entwickelt sich Zukunftsweisendes – sensor war vor Ort

Von Anne-Marie Butzek. Fotos: Kai Pelka, Erika Noack, Wiesbaden /wiesbaden-fotos.de (Luftaufnahme)

Es staubt, es scheppert, es dröhnt zwischen Moritzstraße und Oranienstraße. Mittendrin brummen Bagger, ächzen Kräne, rufen sich Bauarbeiter über das Getöse Satzfetzen zu. Auf dem Gelände des Alten Gerichts herrscht nun seit bald anderthalb Jahren rege Aktivität – dort, wo lange Zeit eher bedrückende Stille regierte. Treibende Kraft dahinter ist die private Hochschule Fresenius, flankiert von „heimathafen“ und Nassauische Heimstätte: Ab  Frühjahr 2019 dürfte sich das Areal in einen Campus verwandelt haben, der viel mehr sein soll als bloß ein Ort für Studium und Lehre. Im besten Fall gibt das, was hier entsteht, dem ganzen Viertel einen Kick – und vielleicht sogar der ganzen Stadt. Es riecht nach Happy End für eine bisher unendliche Geschichte geplatzter Träume. (mehr …)

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Ein Wiesbadener-Brunch-Kochbuch zum Jubiläum: 10 Jahre Viertelfrühstück in der Oberen Webergasse

Inzwischen ist es schon zu einer Tradition an Mutter- oder Vatertag geworden – am Muttertag, Sonntag, 13. Mai, ist es wieder soweit beim Viertelfrühstück in der Oberen Webergasse: Mutti & Papa wird durch kostenlose Kinderbetreuung eine Auszeit gegönnt. Dazu Live-Musik und Improtheater. Freunde und weitere Familie kann man auch noch ins  kuenstlerhaus43 mitnehmen. Denn dort gibt ein gewaltiges Frühstücksbüffet, das es in der Zusammensetzung so nie wiedergeben wird, da jeder Eingeladene individuelle Köstlichkeiten mitbringt. Aktuell zum Jubiläum entsteht aus den Rezepten all dieser Kulinaritäten ein Wiesbadener-Brunch-Kochbuch mit vielen Bildern. (mehr …)

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Der große Charme der kleinen Straßen: Was Wiesbadener Einzelhändler von Amsterdam lernen könnten

Von Dirk Fellinghauer. Fotos Paula Kijne.

„Die Innenstadt ist tot“, wird gerne geklagt. Stimmt natürlich nicht. Noch nicht zumindest. Als Lebensretter sind Kunden so sehr wie Ladeninhaber gefordert. Auf der Suche nach Ideen können Blicke über den Tellerrand der eigenen Stadt hinaus sehr inspirierend sein – Blicke nach Amsterdam oder New York zum Beispiel. (mehr …)

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RMCC eingeweiht: Eitel Sonnenschein am trüben Tag – und überzogen wie einst bei Kulenkampff

Von Dirk Fellinghauer (Text und Fotos).

So wie einst bei Hans-Joachim Kulenkampff selig, der in der guten alten Rhein-Main-Halle über viele Jahre von Wiesbaden aus seine legendäre Samstagabendshow “Einer wird gewinnen” regelmäßig maßlos überzog, lief auch die große Einweihungsshow für das RMCC zeitlich völlig aus dem Ruder. Kein Problem, schließlich hatte ja OB Sven Gerich in seiner Rede zur Eröffnung des RheinMain CongressCenter das beliebte Zitat “Wer Zukunft gestalten will, muss die Geschichte kennen” bemüht. Und zur Geschichte dessen, was nun die Messe-, Kongress- und Veranstaltungsgeschichte der Landeshauptstadt fortschreiben soll, gehört nun mal auch “Einer wird gewinnen”. Also passte die Überziehung perfekt. (mehr …)

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Wiesbaden im RMCC-Fieber: Neues Veranstaltungs- und Kongresszentrum wird heute eingeweiht – Offene Türen

An diesem Wochenende –  heute Freitag, 13. April, und Samstag, 14. April -, ist es soweit: Die Türen des neuen RheinMain CongressCenter (RMCC) öffnen sich und das nagelneue Veranstaltungs- und Kongresszentrum im Herzen der Landeshauptstadt wird eingeweiht – mit 600 geladenen Gästen heute Vormittag – und unter dem Motto „Offen für die Zukunft – offen für Sie“ der Öffentlichkeit vorgestellt. (mehr …)

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Jahrelanger Leerstand am Bismarckring: Protestaktion gegen Spekulanten – “Wohnraum für 50 Menschen”

Seit Jahren steht in Wiesbaden das Gebäude Bismarckring 23, Ecke Bleichstraße, leer. Graffiti “ziert” die einstigen Schaufenster der einstigen Wiesbadener Volksbank-Filiale. Was beim unbedarften Vorbeigehen weniger augenscheinlich ist: Nicht nur die Geschäftsräume im Erdgeschoss sind verwaist. Am Samstag, 17. März, macht “Die Linke im Westend” von 11 bis 14 Uhr einen Infostand an der Ecke Bleichstraße/Bismarckring. “Wir wollen vor allem in einer gut sichtbaren Aktion gegen den jahrelangen Leerstand des Gebäudes Bismarckring 23 protestieren. Hier lässt der Eigentümer, offenbar ein Spekulant und Besitzer mehrerer Wohnhäuser in Frankfurt, Büro- und Wohnräume verkommen”, heißt es in der Ankündigung, verbunden mit der Feststellung: “Hier könnten mindestens 50 Wohnungssuchende, Obdachlose, Studierende und Flüchtlinge ein Dach über dem Kopf finden.” (dif)

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Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff: “Walhalla-Wiederbelebung so wichtig wie eine neue Rheinbrücke”

Interview: Dirk Fellinghauer. Fotos: Martino La Torre/Dirk Fellinghauer.

Mit klaren Worten macht sich Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff für eine Wiederbelebung des Walhalla-Theaters stark. Die Stadt Wiesbaden warnt er im sensor-Exklusivinterview vor einer “Krämermentalität” im Umgang mit der sowohl historisch wie für die Zukunft bedeutenden Immobilie im Herzen der Innenstadt. Der 1939 in Wiesbaden geborene weltbekannte Regisseur, der 1979 für seinen Film “Die Blechtrommel” den “Oscar” gewann, war im Rahmen des Deutschen FernsehKrimi-Festivals in seiner Heimatstadt zu Gast. Im Caligari präsentierte er seinen ZDF-Krimi “Der namenlose Tag”. Am Morgen danach trafen wir den in Potsdam-Babelsberg lebenden Filmemacher im Hotel Oranien. Morgens um 8.30 Uhr nahm er nach seinem Frühstück hellwach, deutlich und leidenschaftlich Stellung zur Situation und Diskussion rund um das Walhalla. Schlöndorff traf auch Michael Müller und Dr. Martino La Torre vom “Walhalla Studios”-Team und zeigte sich sehr beeindruckt von deren vielfältigem und weitreichendem Konzept für eine künftige Bespielung des Hauses. (mehr …)