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RMCC eingeweiht: Eitel Sonnenschein am trüben Tag – und überzogen wie einst bei Kulenkampff

Von Dirk Fellinghauer (Text und Fotos).

So wie einst bei Hans-Joachim Kulenkampff selig, der in der guten alten Rhein-Main-Halle über viele Jahre von Wiesbaden aus seine legendäre Samstagabendshow “Einer wird gewinnen” regelmäßig maßlos überzog, lief auch die große Einweihungsshow für das RMCC zeitlich völlig aus dem Ruder. Kein Problem, schließlich hatte ja OB Sven Gerich in seiner Rede zur Eröffnung des RheinMain CongressCenter das beliebte Zitat “Wer Zukunft gestalten will, muss die Geschichte kennen” bemüht. Und zur Geschichte dessen, was nun die Messe-, Kongress- und Veranstaltungsgeschichte der Landeshauptstadt fortschreiben soll, gehört nun mal auch “Einer wird gewinnen”. Also passte die Überziehung perfekt. (mehr …)

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Wiesbaden im RMCC-Fieber: Neues Veranstaltungs- und Kongresszentrum wird heute eingeweiht – Offene Türen

An diesem Wochenende –  heute Freitag, 13. April, und Samstag, 14. April -, ist es soweit: Die Türen des neuen RheinMain CongressCenter (RMCC) öffnen sich und das nagelneue Veranstaltungs- und Kongresszentrum im Herzen der Landeshauptstadt wird eingeweiht – mit 600 geladenen Gästen heute Vormittag – und unter dem Motto „Offen für die Zukunft – offen für Sie“ der Öffentlichkeit vorgestellt. (mehr …)

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Jahrelanger Leerstand am Bismarckring: Protestaktion gegen Spekulanten – “Wohnraum für 50 Menschen”

Seit Jahren steht in Wiesbaden das Gebäude Bismarckring 23, Ecke Bleichstraße, leer. Graffiti “ziert” die einstigen Schaufenster der einstigen Wiesbadener Volksbank-Filiale. Was beim unbedarften Vorbeigehen weniger augenscheinlich ist: Nicht nur die Geschäftsräume im Erdgeschoss sind verwaist. Am Samstag, 17. März, macht “Die Linke im Westend” von 11 bis 14 Uhr einen Infostand an der Ecke Bleichstraße/Bismarckring. “Wir wollen vor allem in einer gut sichtbaren Aktion gegen den jahrelangen Leerstand des Gebäudes Bismarckring 23 protestieren. Hier lässt der Eigentümer, offenbar ein Spekulant und Besitzer mehrerer Wohnhäuser in Frankfurt, Büro- und Wohnräume verkommen”, heißt es in der Ankündigung, verbunden mit der Feststellung: “Hier könnten mindestens 50 Wohnungssuchende, Obdachlose, Studierende und Flüchtlinge ein Dach über dem Kopf finden.” (dif)

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Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff: “Walhalla-Wiederbelebung so wichtig wie eine neue Rheinbrücke”

Interview: Dirk Fellinghauer. Fotos: Martino La Torre/Dirk Fellinghauer.

Mit klaren Worten macht sich Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff für eine Wiederbelebung des Walhalla-Theaters stark. Die Stadt Wiesbaden warnt er im sensor-Exklusivinterview vor einer “Krämermentalität” im Umgang mit der sowohl historisch wie für die Zukunft bedeutenden Immobilie im Herzen der Innenstadt. Der 1939 in Wiesbaden geborene weltbekannte Regisseur, der 1979 für seinen Film “Die Blechtrommel” den “Oscar” gewann, war im Rahmen des Deutschen FernsehKrimi-Festivals in seiner Heimatstadt zu Gast. Im Caligari präsentierte er seinen ZDF-Krimi “Der namenlose Tag”. Am Morgen danach trafen wir den in Potsdam-Babelsberg lebenden Filmemacher im Hotel Oranien. Morgens um 8.30 Uhr nahm er nach seinem Frühstück hellwach, deutlich und leidenschaftlich Stellung zur Situation und Diskussion rund um das Walhalla. Schlöndorff traf auch Michael Müller und Dr. Martino La Torre vom “Walhalla Studios”-Team und zeigte sich sehr beeindruckt von deren vielfältigem und weitreichendem Konzept für eine künftige Bespielung des Hauses. (mehr …)

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Wirbel um Walhalla-Zukunft – zwischen Horror-Schilderungen, Kultur-Beteuerung und Abriss-Gerüchten

Von Dirk Fellinghauer. Foto privat.

In Kontrast zur Freude über den gelungenen Start des Walhalla-Vereins im (unfreiwilligen) Exil in der Nerostraße hört man in Sachen Zukunft des historischen Walhalla-Gebäudes mal wieder Töne, die allen Alarmglocken Anlass zum kräftigen Schrillen geben. In einem Bericht der Frankfurter Rundschau stellt die stadteigene WVV Holding als Eigentümerin der Immobilie eine künftige kulturelle Nutzung wieder in Frage. sensor hat bei der WVV nachgefragt. Die Antworten relativieren, ebenso wie spätere Aussagen im städtischen Kulturausschuss, einerseits die gemachten Aussagen, andererseits verstärken sie Befürchtungen. Selbst Gerüchte, dass es am Ende sogar zu einem Abriss des historischen und denkmalgeschützten Gebäudes kommen könnte, werden nicht eindeutig dementiert. (mehr …)

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Schnuppervorlesung in neuer Info-Lounge der Hochschule Fresenius: „Von der Geschäftsidee zum Geschäftsmodell“

Vor kurzem hat die Hochschule Fresenius, die sich demnächst mit neuem Campus am Alten Gericht ansiedelt, eine Info-Lounge in der Moritzstraße 5 eröffnet – in einer Wohnung! Dort wird nicht nur zu den Studienangeboten informiert und beraten, die Hochschule will damit auch in der Stadt ankommen und sich in die Stadt hinein öffnen – zum Beispiel mit regelmäßigen Abenden zu Themen von Interesse nicht nur für Hochschul-Interessenten. Am kommenden Mittwoch, 21. Februar, findet um 18 Uhr die erste Schnuppervorlesung mit dem Titel „Von der Geschäftsidee zum Geschäftsmodell“ in der Info-Lounge statt. Maximilian Faust, Hochschuldozent und Leiter des Competence Center Entrepreneurship, wird interessante Einblicke in die Vorlesung Gründungsmanagement und Gründungsplanung geben. (mehr …)

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Fulminanter Einstand: Walhalla im EXIL grandios eröffnet

Mit einem fulminanten Abend wurde am Freitag das “Walhalla im EXIL” in der Nerostraße eröffnet. Die Gäste erlebten – manche komplett, manche in Teilen – einen furiosen Dreisprung. Es gab eine grandiose Rede, ein mitreißendes Konzert, eine orgiastische Kinski-Performance.  Und viele strahlende und staunende Gesichter. Heute und am Sonntag geht es weiter in den ehemaligen Räumen des “Gestüt Renz”. Herbei, herbei! (mehr …)

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Editorial Februar-sensor: Der erste Wiesbaden-Elfmeter ist verwandelt

Der erste Wiesbaden-Elfmeter ist verwandelt,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser. Wiesbaden hat „Ja“ gesagt zu einem Angebot, das ihr mutige, visionäre, ideenstrotzende Macher gemacht haben. „Die Stadt“ hat, wenige Stunden vor Druck dieser ersten sensor-Ausgabe 2018, „Ja“ gesagt zu dem Angebot der heimathafen-Macher, das Alte Gericht in ein Kreativ- und Innovationszentrum zu verwandeln. Die Stadtregierung hat „Ja“ gesagt, das ehrgeizige Projekt nach Kräften – und mit einer Anschubfinanzierung – zu  unterstützen. (Die ganze Story: hier entlang) (mehr …)

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Wie baut man Stadt? Veranstaltungsreihe „Impulse für das Ostfeld“ startet

Die Veranstaltungsreihe „Impulse für das Ostfeld“ startet am Donnerstag, 25. Januar, 18 Uhr, im Kulturforum, Schillerplatz 1, mit einem Referat von Professor Dr. Wolfgang Sonne zum Thema „Wie baut man Stadt“. Sonne ist Professor für Geschichte und Theorie der Architektur an der Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen der TU Dortmund. Er ist ebenfalls wissenschaftlicher Leiter des Baukunstarchivs NRW sowie stellvertretender Direktor des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst. Die Landeshauptstadt Wiesbaden prüft derzeit, ob und wie im Bereich Ostfeld/Kalkofen, der zwischen Erbenheim, Kastel und Deponie liegt, ein neuer Stadtteil entstehen kann. Mit der Veranstaltungsreihe sollen verschiedene Planungsthemen aufgegriffen werden. Das Spektrum reicht von neuen Aspekten zur Mobilität in einer Stadt, über zentrale Gesichtspunkte der Stadtarchitektur, bis hin zur Gestaltung von öffentlichen und privaten Räumen. Die Veranstaltungsreihe „Impulse für das Ostfeld“ wird von der Hochschule Rhein-Main, dem Wiesbadener Architekturzentrum und der SEG durchgeführt. (dif)

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Grünes Licht für “heimathafen” im Alten Gericht – Magistrat unterstützt Kreativ- und Innovationszentrum

Nachdem heimathafen-Macher Dominik Hofmann die Vision eines Kreativ- und Innovationszentrums im Alten Gericht Anfang 2017 erstmals öffentlich gemacht hatte , fragte er: “Wie wahrscheinlich ist es, dass es auch so passiert?”. Und antwortete selbst: “Keine Ahnung!” Auf “zwischen 35 und 65 Prozent” bezifferte er die Wahrscheinlichkeit und betonte im gleichen Atemzug: “Es ist eine einmalige Chance, ein One Shot.” Mit dem heutigen Tag ist die Wahrscheinlichkeit sprunghaft angestiegen. Der Magistrat hat in seiner heutigen Sitzung seine Unterstützung zur Einrichtung eines Kreativ- und Innovationszentrums durch den “heimathafen” beschlossen. Die Landeshauptstadt Wiesbaden fördert nun mit einer Anschubfinanzierung von jeweils 80.000 Euro in den Jahren 2019 und 2020 das Zentrum, das in einem Teilbereich des Alten Gerichts in der Moritzstraße entstehen soll – in unmittelbarer und sicher auch fruchtbarer Nachbarschaft zur Hochschule Fresenius, die dort gerade einen neuen Wiesbaden-Campus errichtet. (mehr …)

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Informieren, Diskutieren, Mitreden: CityBahn-Infomessen starten – Erster Termin heute im Schlachthof

Bereits seit dem 13. Dezember 2017 können sich Interessierte am Online-Dialog zur CityBahn unter www.citybahn-verbindet.de beteiligen. Viele Wiesbadenerinnen und Wiesbadener nutzen diese Chance und diskutieren unterschiedliche Aspekte der Planung sowie die von Fachleuten entwickelte Vorschlagslinienführung. “In den kommenden Wochen können die Bürgerinnen und Bürger den Dialog auf Infomessen in vier Ortsteilen entlang der Strecke jetzt auch persönlich vertiefen und sich mit den Fachleuten der ESWE Verkehr, der Stadtverwaltung und den Planungsbüros austauschen”, heißt es in der Ankündigung der “Infomessen”.  Die erste findet heute im Schlachthof statt. (mehr …)

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“Wir starten (durch)”: Eröffnung der Spielstätte „Walhalla im EXIL“ in der Nerostraße am 16. Februar  

Fotos: Simon Hegenberg, Veranstalter.

Eine “neue Keimzelle für Kunst und Kultur als Aufbruch und Einladung an die Stadt” nimmt Formen an. Am 16. Februar ist es soweit. Die Spielstätte “Walhalla im EXIL” eröffnet in der Nerostraße 24. Und soll sich in den radikal neu gestalteten Räumen des ehemaligen “Gestüt Renz” als Kultur- und Kunstort etablieren, den es so kein zweites Mal in Wiesbaden gibt: ein Ort als lebendige, aufregende, anregende, offene und provozierende Plattform für Medien, Sprache und Musik. Das Team tritt an, um das “Walhalla im EXIL” zu einem zeitgenössischen und relevanten freien Kunst- und Performance-Zentrum zu entwickeln, das Aufsehen erregt.  Das Eröffnungswochenende wird vom 16. bis 18. Februar zelebriert mit einem vielfältigen und überraschenden Programm als Vorgeschmack auf all das, was künftig neues Leben in die Räume mit langer Geschichte und viel versprechender Zukunft bringt. Auch “Der visionäre Frühschoppen” kehrt zurück. Und Bernd Begemann holt seinen eigentlich für Januar angekündigten Besuch im April nach. (mehr …)