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Obere Webergasse startet wieder durch: Neuauflage für Stadtfest-Straßenfest – Drei junge Kreative geben Gas

Sie sind jung, kreativ und voller Energie, etwas anzupacken und zu bewegen – mitten in Wiesbaden, für die Stadt, in der sie leben, und konkret beim diesjährigen Stadtfest. Philipp Schäfer, 29, seine Freundin Natalie Partschev, 26, und sein Bruder Moritz Schäfer, 20, wollen die Obere Webergasse neu in Szene setzen. Erste Maßnahme: die Wiederbelebung des Straßenfestes in der Oberen Webergasse. Im letzten Jahr war dieser besonders charmante und sympathische Ausläufer des gigantischen Stadtfestes sehr kurzfristig abgesagt worden. Am 23. September verwandelt sich dank ihres Einsatzes nun wieder die feine kleine Meile und der angrenzende Kiez, präsentiert von sensor, in den Geheimtipp des diesjährigen Stadtfestes. 14 Gewerbetreibende der Straße – Geschäfte, Dienstleister und Gastronomen mit eigenem Charakter – sind bei der Neuauflage am Start. (mehr …)

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Gelebte Utopie: Der Kulturpark ist zu einem einzigartigen Treffpunkt herangewachsen – Bald noch mehr Freiraum

Von Tamara Winter. Fotos Samira Schulz.

Auf einer temporären Bühne rockt die Grungerock-Band Skuff. „Eine Mischung aus Nirvana und Queens of the Stone Age“, meint einer im Publikum. Direkt hinter dem Schlagzeug spielt eine Gruppe unbeeindruckt von den harten Sounds Beachvolleyball. Geht der Blick nach rechts, lässt sich beobachten, wie sich Jungs und auch Mädels an den Stangen des neuen Calisthenics-Parks verausgaben. Im Rücken wird derweil das „Currywurst Bankett“ vorbereitet, bei dem der beliebte Snack in Kürze an einer Tafel mit weißen Tischdecken serviert werden wird. Das FKK-Gelände nutzt gerade niemand, dafür chillt eine Gruppe Geflüchteter neben den Containern, die auch ein Bienenhotel beherbergen. Immer mitten drin im Geschehen: „Hans“, gute Seele mit Legendenstatus, der Pfandflaschen sammelt und den besten Draht hat zu den vielen völlig unterschiedlichen Menschen, die hier zusammenkommen. Was erleben wir hier? Einen total typischen Abend im Kulturpark. Ein total entspanntes, und gleichzeitig äußerst spannendes, Neben- und Miteinander, das einzigartig sein dürfte in Wiesbaden. Eine gelebte Utopie? (mehr …)

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So wohnt Wiesbaden: Almut Kocher, Kloppenheim, Photovoltaik als Statement

Von Stefanie Pietzsch. Fotos Rainer Hefele.

Vor vier Jahren tauschte Almut Kocher das Leben in einer alten Kloppenheimer Hofreite gegen ein anderes: Sie kaufte ein paar Straßen weiter kleines Stadthaus aus dem Jahre 1907, das sie kernsanierte. Schon beim Umbau legte die Diplom-Psychologin viel Wert auf nachhaltigen Umbau. „Die Eichentreppe hat hundert Jahre gehalten und wird wahrscheinlich noch mal so lange stehen“, erzählt sie. Seit vielen Jahren ist Almut Kocher bei Attac Mainz in der Ökologie-Gruppe. Dass heute eine Photovoltaik-Anlage auf ihrem Dach steht, war zwar nicht von Anfang an geplant, ist für sie jedoch ein Statement. (mehr …)

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Auf die Räder, fertig, los: Startschuss für „500 neue Fahrradabstellanlagen“ und den Fahrradkorso – ab 17 Uhr

Passend zum 200-jährigen Geburtstag des umweltfreundlichen Transportmittels ergeben sich am selben Tag gleich zwei wichtige Veranstaltungen für alle Fahrrad-Freunde der Stadt: Um 17 Uhr weiht Verkehrsdezernent Andreas Kowol – einen Tag, bevor er am Freitag seine 100-Tage-Bilanz im Rathaus vorstellt – die ersten beiden Anlagen des Sofortprogramms „500 neue Fahrradabstellanlagen 2017“ ein – zunächst am Biebricher Rheinufer gegenüber des Eiscafés einen hochfrequentierten Freizeitstandort. Anschließend wird um 18.30 Uhr in der Bleichstraße ein Alltagsstandort mit den beiden Magneten Hochschule RheinMain und Arkaden-Kino mit Platz für 24 Fahrräder feierlich eröffnet. Die Einweihung dieser radfreundlichen Neuheiten ist eingebettet in den “Critical Mass Fahrradkorso” des Wiesbadener Verkehrswende-Bündnisses. Der startet bereits um 18 Uhr am Hauptbahnhof und endet am 60/40, wo noch ein lockeres Beisammensein geplant ist. In diesem Sinne: Auf die Räder, fertig, los! (leh/Foto Dirk Fellinghauer)

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sensor exklusiv: So soll der neue Kulturbeirat aussehen – Gastbeitrag von Dorothea Angor / Heute Präsentation

Das hochkulturelle Staatstheater Wiesbaden (Foto Sven-Helge Czichy) gehört ebenso zur Wiesbadener Kulturlandschaft wie zum Beispiel das undergroundige “Sabot” (Foto Dirk Felinghauer). Die Wiesbadener Kultur aller Sparten und Spielarten soll sich im neuen Kulturbeirat wiederfinden und Gehör finden.

Wiesbaden bekommt einen Kulturbeirat. Das ist beschlossene Sache. Aber wie soll er konkret aussehen? Das erklärt Dorothea Angor aus der Verhandlungsgruppe der Rathaus-Kooperation in einem sensor-Gastbeitrag. Eine erste öffentliche Präsentation und Diskussion der Vorschläge findet heute um 17 Uhr im Kulturforum am Schillerplatz statt. (mehr …)

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Ein Verkehrskonzept für Wiesbaden – immer her damit! Dezernent Andreas Kowol lädt zur Bestandsanalyse

Ein Verkehrskonzept für Wiesbaden. Auf jeden Fall nötig, denken jetzt sicher viele, oder wohl eher die meisten! Daher lädt Umwelt- und Verkehrsdezernent Andreas Kowol die Wiesbadener – Auto- und Radfahrer ebenso wie Fußgänger – am Freitag, 30. Juni, um 18.30 Uhr ins Rathaus zu einer öffentlichen Vorstellung der aktuellen Bestandsanalyse. „Wer den täglichen Verkehrskollaps in unserer Stadt kennt, der weiß: Wiesbaden braucht ein Verkehrskonzept aus einem Guss“, heißt es von städtischer Seite. Angesichts dessen sei es das Ziel, ein zukunftsweisendes Konzept, den „Verkehrsentwicklungsplans Wiesbaden 2030“, zu erarbeiten. So werden die Gutachter interessanteste Erkenntnisse aus 171 Seiten Papier der breiten Öffentlichkeit vorstellen. Diese darf doch sehr gespannt sein…!

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Grüne Lunge im Dornröschenschlaf: Das Aukammtal wartet darauf, entdeckt zu werden – 1. Umweltfestival

Von Alica Bergmann. Fotos Nele Prinz.

„Schließe deine Augen … Stelle dir vor, du läufst auf einem verschlungenen Weg durch eine grüne Landschaft. Den Lärm der Stadt lässt du hinter dir und schlenderst immer weiter Richtung Ruhe und Entspannung. Du atmest tief ein, riechst das frische, grüne Gras, schaust in die blühenden Bäume über dir und spürst die wärmenden Sonnenstrahlen auf deinem Gesicht …“ Was soll das hier sein, eine dieser Fantasiereisen vielleicht? Nein, das ist Realität: Genau so ergeht es einem, wenn man durch das geschützte Biotop im Aukammtal spaziert – im Stadtgebiet von Wiesbaden. Zwischen Thermalbad und Apothekergarten erstreckt sich ein wildromantischer, nur durch minimale Eingriffe gestalteter Landschaftspark. Auf schmalen Wegen schlendern Besucher hier an hohem Schilf vorbei, überqueren den Aukammbach auf kleinen Holzbrücken und entdecken eine Vielfalt an Tieren und Pflanzen. (mehr …)

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“Freue mich über jeden, der mittanzt”: Demo für Tanzkultur von Mainz nach Wiesbaden – und Iran?

Als Jakob Malkmus, Anfang 20, ein Video von einer Frau im Iran sah, die vor einer Moschee im Iran so ausgelassen tanzte, dass sie ihr Kopftuch verlor, und dann, aus Angst vor Repressalien, wegrannte, dachte er: “Wie kann eine Jugend sein, in der man nicht tanzen darf? Ich tue nichts lieber als tanzen.”  Weil er es nicht fassen kann, dass im Iran und manch anderen Orten auf der Welt nicht getanzt werden darf, fasste er den Entschluss, eine Solidaritätsdemo zu organisieren. Und als er weiter dachte, fiel ihm auf: Auch hier bei uns, in Wiesbaden und Mainz, wird das Tanzen, auch wenn es natürlich nicht staatlich verboten ist, immer schwerer. Weil ein Raum nach dem anderen flöten geht. In Mainz zuletzt etwa Planke Nord oder Gebäude 27, in Wiesbaden zum Beispiel Gestüt Renz oder Chopan. Gedacht, gemacht: Nun plant Jakob Malkmus eine getanzte Demo über den Rhein, am 25. August einen “Solidaritätsumzug für mehr Freiräume für Musik und Tanzkultur” vom Mainzer Hauptbahnhof über die Theodor-Heuss-Brücke zum Wiesbadener Schlachthof. (mehr …)

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Hip, hip – kein Hurra: Mit dem Boom kommen im Westend-Kiez auch Sorgen

Von Laura Ehlenberger. Fotos Samira Schulz.

Das Westend ist Wiesbadens buntester Stadtteil. Und ein boomender dazu. Das tut dem Kiez gut, sorgt aber auch für Sorgen. (mehr …)

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Hauseigentümer wünscht sich Walhalla-Verein als Mieter in der Nerostraße: “Das passt zu 100 Prozent”

Von Dirk Fellinghauer (Interview & Foto).

Der seit Januar heimatlose Walhalla Theater e.V. wäre absoluter Wunschmieter für den Eigentümer der leerstehenden Räume des geschichtsträchtigen Hauses in der Nerostraße 24. Wo über die letzten Jahre das “Gestüt Renz” und früher unter anderem “Jazz House” und “Wirtshaus” beheimatet waren, tut sich, wie hier berichtet, eine dauerhafte “Walhalla-im-Exil-Perspektive” auf. Im sensor-Interview erklärt der Wiesbadener Unternehmer und Manager Ralph Jerey, warum das “Walhalla im Exil” so gut in sein Haus passen würde. (mehr …)

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Exil-Perspektive Gestüt Renz: Walhalla e.V. hofft auf festes Domizil in der Nerostraße – GOP versetzt Ausschuss

Eine Idee, auf den ersten Blick so überraschend wie auf den zweiten Blick naheliegend und stimmig: Der Walhalla e.V. , seit der plötzlichen Schließung des Walhalla-Gebäudes im Januar heimatlos, möchte das bisherige Gestüt Renz in der Nerostraße als festes Exil-Domizil beziehen und bespielen. Die Pläne stellte Walhalla-Leiterin Sigrid Skoetz gestern im Kulturausschuss vor. Die Ausschussmitglieder waren von der Idee ebenso grundsätzlich angetan wie Kulturdezernent Axel Imholz, wollen aber vor einer Unterstützung der Pläne Fragen des Baurechts und die Zustimmung der Anwohner geklärt haben. In der gleichen Sitzung sollte laut Tagesordnung GOP als einer der zwei Bewerber sein überarbeitetes Konzept für die künftige Nutzung des eigentlichen Walhalla-Gebäudes am Mauritiusplatz vorstellen. Die Varieté-Unternehmer aus Bielefeld versetzten jedoch erneut die Wiesbadener Kulturpolitiker. (mehr …)

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Ran an die Stangen! Calisthenics-Park kraftvoll eröffnet

Der Kulturpark Wiesbaden ist um eine weitere Freizeitaktivität reicher. Auf einer zuvor unscheinbaren Grünfläche wurde eine neue Calisthenics-Anlage gebaut, OB Sven Gerich hat die Anlage offiziell bei bestem Workout-Wetter ihrer Bestimmung übergeben und wagte sich auch selbst an die Stangen. Nach der Eröffnung gab es diverse Workshops für Jedermann und ein Team Challenge. Umrahmt und begleitet wurde der gesamte Einweihungstag durch den Calisthenics Wiesbaden e.V. und die Bar-Lappen. Das sensor-Fotoalbum von der Eröffnung findet ihr hier. (dif/Fotos Dirk Fellinghauer)