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Die Kandidierenden stehen fest! Wahl zum 2. Wiesbadener Kulturbeirat startet am 14. März

Die Bewerbungsfrist für den 2. Wiesbadener Kulturbeirat ist abgelaufen, die Kandidierendenliste ist da, veröffentlicht und „amtlich“. 34 Wiesbadener*innen, darunter der Großteil der amtierenden Gewählten, bewerben sich diesmal um die wegen eines bedauerlichen Ausfalls nur noch 11 wählbaren Sitze. Aber wer?

Hier sind die Kandidat*innen für die Wahl zum Kulturbeirat. In den einzelnen Sparten ist jeweils ein Platz zu besetzen, bei den Spartenunabhängigen werden vier Plätze vergeben. Ein Platz wird leer bleiben – für die Sparte „Hochschule und angewandte Künste“ hat sich niemand beworben, sie bleibt folglich unbesetzt.

Reklame

Film, Fotografie und elektronische Medien: Hans-Joachim Jungk, Markus Leicht, Wolfgang Mroß, Jana Schneider, Günther Wagner, Andrea Wink

Musik: Gabriel Dessauer, Dr. Elisabeth Legeland, Burkhard Mohr

Darstellende Kunst: Alma Chilashvili, Susanne Müller, Angela Schellhorn

Bildende Kunst: Anke Rohde

Kulturelles Erbe, Stadtgeschichte und Brauchtum: Harald Kuntze

Literatur: Dr. Lutz Kuntzsch, Alexander Pfeiffer, Heinrich Rahn, Monika Simsch

Soziokultur: Maiko Büchl, Ibrahim Kizilgöz, Tatjana Schneider, Margrieta Wever

Spartenunabhängig: Anja Baumgart-Pietsch, Leena Eilittä, Dirk Fellinghauer, Barbara Haker-Klaukien, Julia Hirsing, Beatrixe Klein, Mario Krichbaum, Marta Moneva-Enchev, Christine Rother-Ulrich, Sebastian Schäfer, Winfried Uerz, Dr. Sabine Wittmann

Hochschule und angewandte Künste: Sitz bleibt unbesetzt (kein Wahlvorschlag eingereicht).

Die Wahl – begleitet von der nach einer Ausschreibung von der Wiesbadener Agentur Q realisierten Kampagne „Kultur deine Stimme geben“ – erfolgt per Briefwahl. Die Unterlagen müssen aktiv angefordert werden, möglich ist dies ab 14. März hier. Die Wahl ist vom 14. März 2020 bis zum 24. April 2020 möglich.

Im zweiten Wiesbadener Kulturbeirat werden 24 Plätze (statt bisher 25) besetzt. 5 davon werden jeweils von den Institutionen Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Volkshochschule Wiesbaden e.V., Hessisches Landesmuseum für Kunst und Natur, Industrie- und Handelskammer Wiesbaden und Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung benannt. 8 weitere werden nach Stärke der Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung benannt. Die restlichen 11 (statt bisher 12) Plätze werden von allen Wiesbadener Einwohnerinnen und Einwohnern – also auch jenen, die nicht die deutsche Staatsbürgerschaft haben – gewählt, die zum 13. März 2020 ihr 18. Lebensjahr vollendet haben.

Alle Kandidat*innen bekommen die Möglichkeit, sich ab 14. März mit Foto und Kurz-Selbstbeschreibung auf der Kulturbeirats-Webseite hier vorzustellen.

Außerdem gibt es eine persönliche Vorstellung. Am 23. und 24. März, jeweils ab 18 Uhr, stellen sich die Kandidierenden der Öffentlichkeit in einer moderierten Bühnenveranstaltung im großen Saal des Roncalli-Hauses vor.

Der Kulturbeirat ist eine Schnittstelle von Politik, Fachöffentlichkeit (Kulturschaffende) und Bürger*innen. Die Sitzungen finden öffentlich statt. Über die wählbaren Sitze im Beirat erhalten alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger direkten Einfluss auf die kulturpolitischen Themen, die im Beirat diskutiert werden.

Der Kulturbeirat bringt sich ein und mischt sich ein. Was der Kulturbeirat in seiner ersten Legislaturperiode alles besprochen, diskutiert, angepackt und in die Wege geleitet hat, ist hier nachzulesen: Initiativen des Kulturbeirats, Themen des Beirats (inklusive Tätigkeitsbericht). (dif/Fotos Kulturbeirat Wiesbaden)