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2018 wird das Jahr des Ehrenamtes – OB stellt Konzept “Du fürs Wir” vor

Text & Foto Nico Lange. 

Vor 20, 30 Jahren waren wir irgendwie alle noch im Sportverein angemeldet, heute fehlen nicht nur die Kinder, die turnen, sondern auch die Trainer. Das ehrenamtliche Engagement geht immer weiter zurück. In der eigens dafür verfassten Studie “Leben in Wiesbaden 2016″ hat die Stadt Wiesbaden herausgefunden, dass sich 70% der über 18-jährigen überhaupt nicht mehr engagieren. 50% wären bereit, 40% wären es vielleicht, und 10% würden es mit Sicherheit tun, wenn …. Ja, das ist die große Frage: Was hält die Menschen davon ab sich zu engagieren? Um genau das herauszufinden hat Oberbürgermeister Sven Gerich für 2018 das “Jahr des Engagements” ausgerufen. Was es damit auf sich haben soll, hat er nun im Rathaus erklärt. (mehr …)

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Jetzt bewerben: OB gewinnt Auto bei Balltombola – und verschenkt es an eine engagierte Einrichtung

So ganz konnte es OB Sven Gerich nicht fassen, als ausgerechnet er kürzlich bei der Olympischen Ballnacht im Kurhaus den Hauptpreis der Tombola gewann: einen Seat Mii Ecofuel im Wert von 14.399 Euro. Sofort, als er den Gewinn entgegennahm, verkündete der Wiesbadener Rathauschef, dass er das Auto auf keinen Fall selbst behalten werde. Profitieren solle eine soziale, karitative oder ehrenamtlich engagierte Einrichtung – nur das “wie” wolle er sich nochmal in Ruhe überlegen. Nun hat er seinen Wohltäter-Plan geschmiedet: Er schenkt das Fahrzeug einem Verein oder einer Institution, die ein zusätzliches oder überhaupt erstmal ein Auto benötigt. Der einfache Weg zum möglichen Autoglück: Brief an Oberbürgermeister Sven Gerich, Rathaus, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden oder Mail an oberbuergermeister@wiesbaden.de mit Beschreibung des Vereins oder der Institution und Schilderung des Bedarfs, warum das Auto benötigt wird. Nach einer ersten Sichtung, welche Bewerber in Frage kommen, wird unter allen Vorausgewählten das Auto bei einer Ziehung in den Räumen des Wiesbadener Kurier verlost. (dif/Bild Wiesbadener Kurier)

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Raus aus der Komfortzone: Marco van Marle war als Lebensretter für Flüchtlinge im Mittelmeer unterwegs

Von Falk Sinß. Fotos Bente Stachowske.

„Sea Eye, Sea Eye für Charlotti 2, charlotti 2, radiocheck 1“, spricht Marco van Marle in sein Funkgerät. Es ist Mitte Juni, und er sitzt mit drei anderen Freiwilligen in einem kleinen Beiboot auf dem Mittelmeer, das kurz zuvor von der „Sea Eye“, einem umgebauten, alten DDR-Fischkutter der gleichnamigen Hilfsorganisation, zu Wasser gelassen wurde. Nachdem die „Sea Eye“ geantwortet hat, tuckern er und seine Kollegen los. Kurz danach umkreisen sie ein hoffnungslos überfülltes Schlauchboot voller Flüchtlinge. Etwa 140 sind es dieses Mal. Einige von ihnen sitzen auf dem Bootsrand, um Platz zu finden. Darunter auch schwangere Frauen und Kleinkinder. Marco van Marle und seine Kollegen verteilt Schwimmwesten an die Schiffbrüchigen. Anschließend beginnt das Warten auf ein Boot der italienischen Küstenwache oder ein Militärschiff anderer EU-Staaten. Diese patrouillieren im Mittelmeer. Sie sollen die Flüchtlinge aufnehmen und nach Italien bringen. „In Ausnahmefällen nehmen wir Flüchtlinge auch an Bord, etwa wenn Kranke, Schwangere oder Kinder unter den Flüchtlingen waren. Die werden dann auf der Sea Eye ärztlich versorgt“, sagt der 33-jährige Erzieher. (mehr …)

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Senden gegen den Strom: 25 Jahre Radio Rheinwelle – Wiesbaden aus allen Perspektiven „on air“!

Von Alica Bergmann. Fotos Samira Schulz.

Mit großen Kopfhörern auf den Ohren versteckt sich Andrea Springer hinter ihrem Mikrofon und fährt einen Regler am neuen Mischpult hoch. Country-Musik erklingt. Neben ihr stehen Platten- und CD-Spieler, zwei weitere Mikros und Boxen im beschaulichen, schallisolierten Tonstudio. Von hier aus sendet der Verein Radio RheinWelle ein Programm, das alles andere als überschaubar ist. „Wir senden gegen den Strom“ lautet das Motto des Senders – und das funktioniert! Im September feiert Radio RheinWelle 92.5 sein 20-jähriges Jubiläum. „On air“ geht es für das nichtkommerzielle Lokalradio aus den ehemaligen Räumen des ZDF, in denen unter anderem die Mainzelmännchen erschaffen wurden. Das abwechslungsreiche Programm kommt bei den Hörern in Wiesbaden, Mainz und Umgebung gut an. Kein Wunder, denn als Bürgerradio hat der Verein die Aufgabe, Medienkompetenz zu vermitteln. Das heißt, dass jeder, der will, das Programm mitgestalten darf. (mehr …)

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Wiesbadenerin startet #ichgehwählenchallenge2017 – Bloggerin will “Lust auf Bundestagswahl machen”

Die Wiesbadener Bloggerin, Essayistin und Autorin Kea von Garnier geht wählen. Und sie will möglichst viele dazu animieren, dies ebenfalls zu tun. Deshalb startet sie heute die #ichgehwählenchallenge2017 auf Instagram. “Ziel der Aktion ist es, Lust auf die Bundestagswahl und auf Beteiligung zu machen und die Scheu davor zu nehmen, am politischen Diskurs teilzunehmen”, erklärt sie ihre Motivation: “Damit die rechten und rechtsextremen KommentatorInnen im Netz nicht immer die sind, die sich am lautesten und am mächtigsten fühlen.” Mitmachen geht ganz einfach: Zehn niedrigschwellige Fragen gilt es zu beantworten, teilnehmen kann man an einem, mehreren oder allen Tagen – jeder Beitrag zählt. Dafür wird in einem Post einfach die jeweilige Tagesfrage beantwortet und mit dem Hashtag der Challenge versehen, so dass alle Beiträge gesammelt aufgerufen werden können und sich die TeilnehmerInnen untereinander vernetzen können. Mehr zu ihrer Aktion, der Motivation und dem Ablauf, aber auch zu ihren eigenen Erfahrungen als Kommunalpolitikerin in Wiesbaden, erzählt Kea in diesem Interview(dif/Bild Kea von Garnier)

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Helden für – mindestens – einen Tag: Spontan-Engagierte noch gesucht für Freiwilligentag am 2. September

Von Hendrik Jung. Fotos Projektteam Freiwilligentag.

„Ich bin mit einem weißen Blatt hin und mit einem Buch wieder rausgegangen“, blickt Janina Bergner auf ihren Einsatz beim Freiwilligentag vor fünf Jahren zurück. Obwohl sie seit ihrer Kindheit keinen persönlichen Kontakt mehr mit Menschen mit Beeinträchtigung gehabt hat, ist sie damals zum Apfeltag ins Christian-Groh-Haus nach Schlangenbad-Georgenborn gefahren. Dort leben fast dreißig erwachsene Menschen zwischen 25 und 70 Jahren mit geistigen und oder körperlichen Beeinträchtigungen. „Sie bleiben bis zum Lebensende bei uns und haben dann oft keine Verwandten mehr“, erläutert Regina Hacke, die Leiterin der Einrichtung. Deshalb sei man immer froh, wenn sich am Freiwillige finden, die bereit sind, ein bis zwei Mal pro Monat als Bezugsperson für eine Bewohnerin oder einen Bewohner wieder zu kommen, um mit ihnen spazieren oder ein Eis essen zu gehen. (mehr …)

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Tasche kaufen – Gutes tun bei der “1. Wiesbadener Taschenbörse” – Lions Club sammelt noch bis Samstag

“Taschen kaufen – Gutes tun!” – das ist die Idee der 1. Taschenbörse, veranstaltet vom Lions Club Wiesbaden-Kurpark zum Taunusstraßenfest vom 1. bis 3. September gegenüber der Firma Henneveld. Der Erlös geht komplett zu Gunsten der Alzheimer Gesellschaft Wiesbaden.. Im Vorfeld freuen sich die Initiatoren über jede Spende von gut erhaltenen und sauberen Taschen. Sammelstellen bis zum 26. August sind: – Fa. Henneveld Office, Taunusstr. 45, – Juweliere Rentmeister, Goldgasse 8, – Hut Mühlenbeck, Mauritiusstr. 6, – Goldschmiede Ehlers, Marktstr. 22. “Über 200 Taschenspenden haben uns schon erreicht”, melden die Lions-Leute: “Aber für den guten Zweck können es nicht genug sein. Wir freuen uns über jede weitere Tasche, die ihr bis Samstag abgeben könnt.” (dif/Bild Lions Club Wiesbaden-Kurpark)

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sensor schenkt aus! “Fühle deine Stadt”-Schicht für den guten Zweck am Weinfest-Donnerstag ab 22 Uhr

Endlich wieder Rheingauer Weinwoche. 10 vergnügliche Tage und Nächte seit dem 11. und noch bis 20. August, eine Stadt im Ausnahmezustand. “Ganz Wiesbaden” trifft sich, dazu “Heimkehrer” und Gäste aus aller Welt. sensor feiert natürlich mit. Und:
sensor schenkt aus! – für den guten Zweck bei der “Fühle deine Stadt”-Schicht am Weinfest-Donnerstag, 17. August, ab 22 Uhr. (mehr …)

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Obere Webergasse startet wieder durch: Neuauflage für Stadtfest-Straßenfest – Drei junge Kreative geben Gas

Sie sind jung, kreativ und voller Energie, etwas anzupacken und zu bewegen – mitten in Wiesbaden, für die Stadt, in der sie leben, und konkret beim diesjährigen Stadtfest. Philipp Schäfer, 29, seine Freundin Natalie Partschev, 26, und sein Bruder Moritz Schäfer, 20, wollen die Obere Webergasse neu in Szene setzen. Erste Maßnahme: die Wiederbelebung des Straßenfestes in der Oberen Webergasse. Im letzten Jahr war dieser besonders charmante und sympathische Ausläufer des gigantischen Stadtfestes sehr kurzfristig abgesagt worden. Am 23. September verwandelt sich dank ihres Einsatzes nun wieder die feine kleine Meile und der angrenzende Kiez, präsentiert von sensor, in den Geheimtipp des diesjährigen Stadtfestes. 14 Gewerbetreibende der Straße – Geschäfte, Dienstleister und Gastronomen mit eigenem Charakter – sind bei der Neuauflage am Start. (mehr …)

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Hilfe für Kenia: Spendengala im Tattersall – am Samstag mit afrikanischer „cuisine“, Trommeln, Zirkus und Basar

Die gebürtige Kenianerin Anjelina Nafula Namwaya will mit ihrem vor zwei Jahren gegründeten Verein „Kenya-ChildVision“ ihre Landsleute unterstützen: Sporteinrichtungen, eine Bäckerei und eine geplante Näherei sollen die Menschen aus ihrer Abhängigkeit befreien. Um ihr Projekt, das sie auch kürzlich beim „Visionären Frühschoppen“ vorstellte, voranzutreiben, lädt sie am Samstag, 5. August, von 12 bis 22 Uhr in den Tattersall zu ihrer „1. Spendengala“. Auf dem Programm stehen am Mittag ein Trommelworkshop, Haarkunst und Akrobaten. Danach folgen Pianoklänge, deutsch-kenianische Musik, ein afrikanischer Basar, eine Modeschau und natürlich: leckere afrikanische „cuisine“, umso Spenden für ihre Heimat Kenia zu sammeln. Auch die Jungs aus Addis Abeba vom Zeki Zirkus, der schon bei der 5 Jahre sensor-Party im Kulturpalast (Foto) das Publikum begeisterte, sind dabei.

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(Geistige) Mitläufer gesucht: für den Abrahamsweg – und beim “Refugee Solidarity Walk Wiesbaden”

Die kulturelle, gesellschaftliche und geistige Vielfalt der Gemeinschaft begeh- und erfahrbar machen, das ist der Wiesbadener Abrahamsweg. Auf einem partizipativen Theaterweg, einem Spaziergang zu bedeutenden und kulturbildenden Stätten der Stadt, erleben die Teilnehmer den verbindenden Austausch – eine Anregung zur interkulturellen Debatte. Start ist am Freitag, 30. Juni, um 12 Uhr am Schillerdenkmal am Warmen Damm. Inspirationsquelle ist eine Initiative von Dr. William Ury (Harvard). Durch die Begehung des Abrahamspfades im Nahen Osten wurden damit verbundene Werte wie Gastfreundschaft, Hoffnung und das menschliche Miteinander über Länder- und Kulturgrenzen hinaus neu gelebt. Der Wiesbadener Abrahamsweg sucht den Brückenschlag zwischen Menschen, Philosophien und Religionen, fördert Herzlichkeit und eine humanistische Geisteshaltung und möchte den Diskurs zur Bildung der Gemeinschaft beflügeln. (mehr …)

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Luxemburgplatz und “Rüdesheimer” feiern heute Straßenfeste mit Atmosphäre und Kiez-Charakter

Gleich zwei Straßenfeste mit besonderer Atmosphäre und Kiez-Charakter finden heute statt – in Laufnähe, so dass man entspannt von einem zum anderen schlendern kann. Um 11 Uhr startet das Straßenfest in der Rüdesheimer Straße im Rheingauviertel, ab 12 Uhr beginnt das schöne Geschehen rund um den Luxemburgplatz im Dichterviertel. Das schöne Wetter wartet schon. (mehr …)