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Zum Abschied wilde Blumen – Trauerfeier für Maria Magdalena Ludewig an diesem Samstag in Berlin

Von Dirk Fellinghauer (Text und Foto).

Wo immer man hinkommt in diesen Tagen in Wiesbaden, kommt das Gespräch auf sie. Viele in der Stadt, in der sie vor kurzem noch so präsent war, können noch immer nicht fassen, dass Maria Magdalena Ludewig an Silvester tödlich verunglückt ist. Die 36-Jährige Kuratorin und Künstlerin, die in den Sommern von 2016 und 2018 gemeinsam mit Martin Hammer das Theater- und Kunstfestival “Wiesbaden Biennale” geleitet hat und unsere Stadt dabei gehörig aufgemischt hat, wurde auf Fuerteventura von einer völlig überraschenden hohen Welle ins Meer gerissen, als sie während eines Spaziergangs auf einem Felsen saß. Trauer und Bestürzung sind groß in Wiesbaden, aber auch auf der ganzen Welt, wo Maria Magdalena Ludewig vielfältig künstlerisch wirkte. An diesem Samstag wird die besondere Frau, die Besonderes geschaffen hat, verabschiedet und beerdigt – in Berlin. (mehr …)

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“2,05 Millionen? Keine Panik!” OB beschwichtigt in Sachen Fördergelder für Walhalla-Sanierung

Von Dirk Fellinghauer. Archivfoto Offert Albers.

Die Stadt hat den Stichtag 31.12.2018 verstreichen lassen: Die 2,05 Millionen Kulturetat-Fördermittel des Bundes, die seit November 2016 für eine Sanierung des seit nun ziemlich genau zwei Jahren für jede Nutzung gesperrten Walhalla-Gebäudekomplexes reserviert waren, sind verfallen. Laut OB Sven Gerich ist dies kein Grund zur Panik. Via Kommentar zum “2,05 Millionen? Scheiß´ drauf”-Beitrag von sensor kündigt er auf der Facebook-Seite unseres Magazins eine erneute Beantragung des Bundeszuschusses an: “Ich bin da ganz optimistisch”, schreibt er. Die Berichterstattung tut er als “Geschrei” ab. (mehr …)

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Erste Redner, letzte Early-Bird-Tickets: see-Conference #14 nimmt Formen an

Einmal im Jahr wird Wiesbaden zum Mekka der zukunftsweisenden Ideen und Visionen. Die see-Conference bringt alljährlich an einem Samstag im April internationale Vor- und Querdenker in die Stadt und lockt Publikum nicht nur aus Wiesbaden und Rhein-Main, sondern aus ganz Deutschland und auch aus Europa an. Am 13. April 2019 findet die see 14, organisiert vom Verein “Bilder der Zukunft”, präsentiert von sensor, im Schlachthof statt. Die ersten Redner wurden bekannt gegeben, die letzten vergünstigten Early-Bird-Tickets sind zu haben. (mehr …)

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Alles erledigt?  Große Wiesbaden-Projekte im Überblick – und im Ausblick auf 2019

Von Hendrik Jung. Fotos Samira Schulz.

Wiesbaden hat Großes vor. Der hier abgebildete Unterschriftenmappen-Stapel des Oberbürgermeisters ist nur die Spitze des Erledigungsbergs, der in der Landeshauptstadt Tausende von Menschen in Politik und Verwaltung auf allen Ebenen beschäftigt. Manches geht rasant voran. Anderes stockt. Ein Überblick zum Jahresende. Und ein Ausblick, was auch 2019 „Wiesbaden-Thema“ bleibt.

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Silvester-Tipps: Party, Theater, Singlewanderung – Wie und wo ins neue Jahr?

Von Max Blosche. Foto Wiesbaden Marketing.

Alle Jahre wieder … kommt nicht nur das Christuskind, sondern auch – spätestens, wenn dessen Geburtstagsfeierlichkeiten vorüber sind-, die alles entscheidende Frage: Was machen wir eigentlich an Silvester? Party, Theater, Fackelwanderung … wie und wo es in Wiesbaden rüber geht in das neue Jahr, verrät euch der große sensor-Silvester-Fahrplan. (mehr …)

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So wohnt Wiesbaden: Der mit dem Faust tanzt – Ramon John, Tänzer am Staatsballett, Philippsbergstraße

Von Dirk Fellinghauer. Fotos Kai Pelka.

Die Frage nach seinem Lieblingsort in Wiesbaden beantwortet Ramon John so schnell wie überzeugend: Es ist seine eigene Wohnung. „Ich gehe nicht mehr feiern“, sagt er – und muss dann selbst lachen. Schließlich ist er erst 28. Und damit schon einer der Älteren in der Compagnie des Hessischen Staatsballetts. Und er ist einer der besten Tänzer im ganzen Land. Gerade hat er den „Faust“, den bedeutendsten Theaterpreis der Republik, gewonnen, für seine „Wanderer“-Rolle in „Die Winterreise“. (mehr …)

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Das große 2×5-Interview: Ulf Glasenhardt, KUZ Mainz-Chef, 43 Jahre

Interview: David Gutsche. Foto: Jana Kay.

Wann und wie geht es los mit dem neuen KUZ?
Es geht von 0 auf 100 los. Der Umbau wurde abgeschlossen. Wir haben alle Abläufe organisiert und müssen uns noch im Praktischen finden. Die Eröffnungswoche steigt vom 14. bis 22. Dezember mit vielen Local Heroes. Dann gibt es noch eine Party am 1. Weihnachtsfeiertag und die große Silvesternacht. Danach haben wir ein paar Tage Zeit, um das Erprobte einzusortieren und nachzusteuern. Das reguläre Programm startet dann ab dem 10. Januar mit dem Selig-Sänger Jan Plewka, Erobique, Pussy Riot und weiteren Acts. Das werden schöne Abende für Mainz – und für unser Team in Zukunft lange Nächte. (mehr …)

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RMCC-Geschäftsführer stellt sich heute Fragen des Kulturbeirats zu Kunst am Bau – Öffentliche Sitzung

Was macht eigentlich der Kulturbeirat? Das fragen sich manche, die das Gefühl haben, man höre so gar nichts mehr von dem ehrenamtlichen neuen Gremium, das sich nach der Wahl im April dann im August dieses Jahres konstituiert hatte. Die Antwort: Der Kulturbeirat arbeitet intensiv. Er tagt regelmäßig – öffentlich, also offen für alle Interessierten, so auch heute um 18 Uhr im Rathaus – diskutiert, beschließt und meldet sich zu Wort. In der heutigen Sitzung (Raum 22, Erdgeschoss) geht es unter anderem um Kunst am Bau am RMCC, um die künftige Nutzung des Theater im Pariser Hof, die Verteilung von Troncmitteln und die Volkshochschule. Außerdem werden Mitglieder für das Steuerungsgremium für den Kulturentwicklungsplan gewählt und eine Untersuchung von Sebastian Schäfer zu “Kulturausgaben hessischer Großstädte” präsentiert und diskutiert. (mehr …)

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Babylon Burlesque! Vom TV-Ereignis „Babylon Berlin“ aus lassen sich aufregende Bögen nach Wiesbaden spannen

Von Dirk Fellinghauer. Fotos: Frank Widmann, Per Aspera, Frédéric Batier/ X Filme, Offert Albers.

Ein Millionenpublikum verfolgt das TV-Ereignis „Babylon Berlin“. 4,72 Millionen Videoabrufe bis zum 15. Oktober, im Schnitt sechs Millionen Zuschauer bei jeder Fernsehfolge vermeldete die ARD stolz als „hervorragende Halbzeitbilanz“. Wer „Babylon Berlin“ schaut, verfolgt eine spannende Story, basierend auf dem Kriminalroman „Der nasse Fisch“ von Volker Kutscher (das nächste Gereon-Rath-Buch des Wiesbadener Krimistipendiaten 2018 wird übrigens in Wiesbaden spielen). Und wer die Serie schaut, taucht immer wieder ein in die sündig-verruchte Welt eines besonderen Ortes. (mehr …)

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Konzert „Glasharfe trifft Weinglas“ am 17. November 2018

Konzertglasharfenistin Susanne Würmell tritt mit ihrer Glasharfe in der Speisegaststätte Wiesbaden-Frauenstein auf.

2 Highlights in Wiesbaden-Frauenstein an einem Wochenende:

GLASHARFE TRIFFT WEINGLAS

 

Erleben Sie die Glasharfenistin Susanne Würmell live an dem seltenen Instrument der Glasharfe. Und feiern Sie an diesem kulturell-kulinarischen Abend das 100. Jubiläum der Krone in Wiesbaden-Frauenstein.

Das Konzert ist kostenlos – die Künstlerin bittet statt Eintrittsgeld um eine finanzielle Förderung ihres Projektes www.susannes-tourbus.de
Die Krone bietet hessische Tapas zum kleinen Preis an – natürlich können Sie vor oder nach dem Konzert die Küche der Krone auch à la carte genießen.

KULTUR

Es ist optisch und musikalisch ein Genuss, ihr zuzusehen und zuzuhören. Feinfühligkeit, Eleganz und Fingerfertigkeit vereinen sich, wenn Susanne Würmell die Gläser zum Klingen bringt. Zehn Finger und etwas Wasser versetzen 43 Kristall­gläser in Schwingung und bringen Töne von eindringlicher Kraft und Klarheit hervor. Seit 21 Jahren begeistert die Glasmusikerin ihr Publikum im In- und Ausland. Ein Gastspiel in der Berliner Philharmonie gehört zu den bisherigen Höhepunkten ihrer Karriere. Lassen Sie sich bezaubern von den kristallklaren Klängen …
Konzertglasharfenistin & Musikal-Clownin Josephine

KULINARIK

Genießen Sie hessische Spezialitäten und feiern Sie den 100. Geburtstag der Krone. In 4. Generation führt Alexandra Hofmann den Traditionsbetrieb und fühlt sich ihrem Motto verpflichtet: Küchenhandwerk mit Leidenschaft für Leckeres. Die Gaststätte ist Mitglied bei Hessen à la carte und bietet an diesem Abend neben hessischen Tapas vor oder nach dem Konzert im Festsaal auch viele leckere Gerichte à la carte – und einen passenden Wein aus der Region …
Speisegaststätte Zur Krone Wiesbaden-Frauenstein

WICHTIG

Es werden keine Eintrittskarten verkauft – die Künstlerin freut sich über Spenden, das Konzert ist kostenlos. Für eine bessere Planung bitten die Veranstalter darum, sich über den „Zusagen“-Button auf Facebook anzumelden.

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Der “King of Understatement” aus der “heute-show” kommt ins Theater im Pariser Hof

„Wenn nur einer das Theater mit einem Lächeln verlässt, hat sich der Abend für mich gelohnt“, und gerade wenn man sich fragt, seit wann Friedemann Weise so handzahm ist, geht der Satz weiter „… vorausgesetzt derjenige bin ich“. Der Kölner Comedian, Liedermacher und Satiriker, bekannt auch aus der ZDF “heute-show”, zeigt am Samstag, dem 6. Oktober, um 19.30 Uhr im Theater im Pariser Hof in seinem zweiten Soloprogramm „die Welt aus der Sicht von schräg hinten“. Neben neuen komischen Liedern, skurrilen Aphorismen, abstrusen Geschichten und erstklassigen Bilderwitzen bringt Friedemann Weise auch Texte aus seinem neuen Buch mit in die Spiegelgasse. Ob der rote Faden diesmal wieder im Einstecktuch versteckt oder breitbeinig zur Schau gestellt wird, wird hier noch nicht verraten. Man darf sein, wie die Haut von Wolfgang Joop: Gespannt. Er ist der “King of Understatement”. Niemand verpackt mehr verrückte Ideen in weniger Worte als er. Es gibt noch Karten, hier und an der Abendkasse. www.theaterimpariserhof.de. (dif/Foto Veranstalter)

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Wer es nicht verpassen will, muss jetzt Karten kaufen: European Youth Circus bringt “das besondere Etwas “in die Stadt

Text: Dirk Fellinghauer, Kaspar Lauck. Fotos: Dirk Fellinghauer, privat.

“Wer es nicht schafft dabei zu sein, verpasst etwas”, sagte heute Vormittag Jörg-Uwe Funk, kommissarischer Leiter des Wiesbadener Kulturamts, bei der Pressekonferenz zum diesjährigen “Euorpean Youth Circus”. Und die “Gefahr”, das nach Einschätzung von Tigerpalast-Direktor und Jurypräsident Johnny Klinke “europaweit einzigartige Artistikfestival”, das vom 25. bis 28. Oktober Wiesbaden wieder zum Zentrum der Zirkuskultur machen wird und herausragenden Nachwuchs in das Zelt auf dem Dernschen Gelände bringen wird, zu verpassen, ist groß: Nachdem eigentlich schon alle Karten vergriffen waren, wird heute nochmal ein letztes Kontingent an Restkarten freigegeben: Auf “60 Karten für den Donnerstagabend, für die übrigen Tage noch weniger” bezifferte Funk die äußerst überschaubare Menge. Will heißen: Wer das nicht verpassen will, sollte sich so ungefähr sofort seine Karten sichern. (mehr …)

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