| | Kommentieren

Großer Bahnhof für “hyperMOODbox”: Albern oder wütend – der Weg zum Abstellgleis lohnt sich

Von Dirk Fellinghauer (Text und Fotos).

Mal wieder “typisch Wiesbaden”, könnte man gleich losschimpfen: Besondere Kunst wird hier, ganz anders als bei den vorherigen Stopps in den Hauptbahnhöfen Frankfurt und Darmstadt, fast auf dem Abstellgleis präsentiert. Eigentlich hätte die “hyperMOODbox” auch hier in der Landeshauptstadt mitten rein ins Hauptbahnhofs-Geschehen und den Menschenströmen buchstäblich in den Weg gestellt gehört. “Schuld” daran, dass die unbedingt sehens-, hörens- und erlebenswerte Installation bei der Abschlussstation etwas ab vom Schuss an Gleis 10 platziert wurde, ist allerdings die Deutsche Bahn. Auf die lässt sich bekanntlich auch trefflich schimpfen. In dieser Angelegenheit sollte man darauf aber nicht allzu viel Zeit verschwenden. Nur bis zum 8. Juli haben die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener, und Ankommende und Wegfahrende, Gelegenheit, interaktiv in die “hyperMOODbox”-Welten einzutauchen – und ihren eigenen Soundtrack für die Wartezeit am Bahnhof zu komponieren. (mehr …)

| | Kommentieren

Editorial Juli/August-sensor: Was könnte Wiesbaden in Bewegung bringen …?

Was könnte Wiesbaden in Bewegung bringen,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser? Ich rede nicht von sportlicher Bewegung, nicht vom „25-Stunden-Lauf“ (am 8./9. September im Kurpark), vom „Energy Run“ (brachte gerade 400 Wiesbadenerinnen und Wiesbadener auf die Beine) oder vom „Stadtradeln“ (ging gerade wieder zu Ende, Danke bei der Gelegenheit an alle, die im sensor-Team mitgestrampelt sind). Nein, ich rede von einer politischen Bewegung. (mehr …)

| | Kommentieren

Tag der Architektur – Walhalla Wiesbaden: Was alles war und was alles werden könnte

Von Dirk Fellinghauer (Text und Fotos).

Tag der Architektur in ganz Deutschland und auch in Wiesbaden. Im Büro Hoga in der Kellerstraße informierten in diesem Jahr der Architekt Dirk Hoga gemeinsam mit dem Designer Michael Müller (Stilbruch) und dem Bauhistoriker Dr. Martino La Torre sowie weiteren Mitstreitern der Vision Walhalla-Studios (www.walhalla-studios.de) über ihr gemeinsames Projekt zur Revitalisierung des Wiesbadener Walhalla-Theaters und über die spannende und wechselvolle Vergangenheit des 1897 eröffneten und seit Anfang 2017 für jede Nutzung gesperrten historischen Theaters im Herzen der Innenstadt. Über das, was war. Und über das, was werden könnte.

| | Kommentare deaktiviert für Laut, bunt und im besten Fall sonnig: Unser Open Air-Festival-Fahrplan weist euch den Weg zur Musik

Laut, bunt und im besten Fall sonnig: Unser Open Air-Festival-Fahrplan weist euch den Weg zur Musik

Rock am Ring, Wakken oder Southside. Alles große Festivals. Alles aber auch ganz schön weit weg. Zum Glück gibt es für den reisefaulen Wiesbadener auch das ein oder andere Festival direkt vor der Haustür- oder in einem Radius, der sich bequem von hier aus erreichen lässt. Und wo der Weg mit besonderem Programm auf jeden Fall belohnt wird. Wohin die Wege euch in diesem Sommer führen könnten, verrät der große sensor-Open Air-Festival-Fahrplan. (mehr …)

| | Kommentare deaktiviert für Auf zum Kollektivjubel! Der große sensor-Public-Viewing-Ratgeber zur Fußball-WM – 5 heiße Tipps und Ersatzbank

Auf zum Kollektivjubel! Der große sensor-Public-Viewing-Ratgeber zur Fußball-WM – 5 heiße Tipps und Ersatzbank

Von Kaspar Lauck. Bilder Veranstalter

„Warum sollte man die WM ausgerechnet bei Ihnen verfolgen?“, diese ketzerische Frage stellte sensor der Wiesbadener Event- und Gastroszene. Die Antworten waren vielfältig und bildeten das Fundament für unsere Tipps, wo man in Wiesbaden die WM am besten verfolgen kann. Fünf besondere Public Viewing-Orte – und eine gut gefüllt Ersatzbank … (mehr …)

| | Kommentare deaktiviert für Da sind ja schöne Sommer-Aussichten: Poesie im Park, zum Ersten – Umweltfestival, zum Zweiten

Da sind ja schöne Sommer-Aussichten: Poesie im Park, zum Ersten – Umweltfestival, zum Zweiten

„Es geht um nicht mehr und nicht weniger, als im Sommer an zwei Tagen den Biebricher Schlosspark unter dem Motto `Poesie im Park – Eine Art-Festival´ zu `bespaßen´“, sagt das Kollektiv aus Kreativen, Interessierten und Netzwerkern unter dem Dach des neugegründeten Wiesbadener Vereins „GODOT – DieKulturWerkstatt“ über das, was sie am 4. und 5. August organisieren wollen (Foto: Alexa Sommer). Vom Töpfer- und Fotografiekurs, über die Lesung, die Tanz- Performance auf dem See, das Theater-Spielen am Bachlauf, und das Kammerkonzert im Freien, bis hin zum … – der Kreativität sollen im Rahmen des Park-(er)lebens keine Grenzen gesetzt sein. Alle Wiesbadener (und über die Stadt hinaus) Kultur-Schaffenden sollen angesprochen werden, ob sie künstlerisch etwas zu dem „Event“ beitragen wollen und können. www.poesie-im-park.de

Nachdem die Premiere im letzten Jahr Besucher und Beteiligte begeistert hat, stellt Johannes Löhde (Foto: Nele Prinz) in diesem Sommer das 2. Wiesbadener Umweltfestival im Aukammtal auf die Beine, allerdings zu einem späteren Termin: Am 10. und 11. August  (Freitagabend, Samstag tagsüber und abends) wird es in herrlicher Umgebung Informationen, Diskussionen, Programm für Groß und Klein und großartige Livemusik etwa von Bazaar, Afro Cuban Tigers of India und den Puerto Hurraco Sisters geben. sensor präsentiert das Umweltfestival, das jetzt auch bei Facebook vertreten ist, als Medienpartner.  (dif)

| | Kommentare deaktiviert für „Kultur und Integration” – Praxis-Workshop für Kulturakteure und Migrantenvereine

„Kultur und Integration” – Praxis-Workshop für Kulturakteure und Migrantenvereine

Unter dem Titel „Kultur und Integration – Schritte zu eine erfolgreichen Praxis“ findet am Montag, 18. Juni, ab 18 Uhr ein Workshop im Stadtverordnetensitzungssaal des Wiesbadener Rathauses statt. Der Workshop, der vom Kulturamt und dem Integrationsamt durchgeführt wird, richtet sich sowohl an Kulturakteure und Kultureinrichtungen als auch an Migrantenorganisationen und –vereine. Neben vorgestellten Praxisberichten zu dem Thema sollen in Arbeitsgruppen Ideen und Vorschläge zum Aufbau von Netzwerken, einer erfolgreichen Kommunikation, sowie einem Angebotsstruktur im Kulturbereich erarbeitet werden. Wer teilnehmen möchte, kann sich unter der E-Mail-Adresse kultur@wiesbaden.de hierzu anmelden. Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenfrei. (dif/Foto Kai Pelka)

| | Kommentare deaktiviert für KUNSTgespräch zur Ausstellung SCHWARZ WEISSe Zeiten

KUNSTgespräch zur Ausstellung SCHWARZ WEISSe Zeiten

Am 09. Juni ab 18 Uhr sind alle Interessierten eingeladen sich zu einem KUNSTgespräch in offener Runde in der BBK SCHAUstelle, Nerostraße 32 zu treffen, das anlässlich der Ausstellung SCHWARZ WEISSe Zeiten stattfindet.

Die Ausstellung läuft bis zum 24. 6. 2018 mit den Öffnungszeiten Samstag und Sonntag 14 bis 18 Uhr, BBK SCHAUstelle, Nerostraße 32, Wiesbaden

Farbe ist momentan draußen in Fülle….
aber das ist nicht der einzige Grund, weshalb sich die Künstlerinnen und Künstler des BBK in ihrer aktuellen Ausstellung mit den mitunter so genannten Nichtfarben Schwarz und Weiß beschäftigen.

Es sind die vielfältigen Interpretationsmöglichkeiten, welche die beteiligten 10 Künstlerinnen und Künstler Manfred Chladek, Rita Eller, Uta Grün, Tine Kaiser, Mathias Kupferschmid, Renate Reifert, Jürgen Schütz, Veit von Seckendorff, Christiane Steitz und Claudia Stöber faszinieren:

  • Den Kontrast ausreizen um somit die Erkennbarkeit der Zeichen zu optimieren.
  • Dem Material nachgehen und die optisch schwarze Tusche im Trockenprozess zart farbig auseinander dividieren lassen.
  • Weiße Ölfarbe in stark haptischen Flächen aufgetragen wird zu „Tastbildern“ für erblindete Menschen.
  • Eine Fotoserie dokumentiert den Auszug der Werkkunstschule aus dem Kunsthaus, visualisiert Ende und Neubeginn.
  • Mit einer schwarz-weiß Kopie des Gemäldes „Das Floß der Medusa“ aus dem Louvre übertragen in einen Scherenschnitt dem „Endzeitgefühl“ nachgehen.
  • “schöne Bilder machen” versus Grausamkeit und Willkür einer ganz anders gearteten Welt.
  • Der Verlauf der Zeit zwischen den gegensätzlichen Polen Schwarz und Weiß zeigt sich in Collagen auf der Grundlage der Schriften des Augustinus.
  • Skurrile Skulpturen, die aus der Wand entwachsen fordern den Besucher heraus die Komfortzone zu verlassen.

 

www.bbk-wiesbaden.de

Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Wiesbaden e.V.

| | Kommentare deaktiviert für Das neue KUZ zeigt sich – und sucht Personal

Das neue KUZ zeigt sich – und sucht Personal

Erste, noch virtuelle, Einblicke in das neue Mainzer KUZ gibt ein frisch veröffentlichter Video-Rundgang durch ein 3-D-Modell. “Der industrielle Charme wird nach der umfassenden Sanierung, die bis Ende 2018 andauert, erhalten bleiben”, wird im Text zum Video versprochen. Nach der Eröffnung, die für Dezember 2018 anvisiert ist, soll es im KUZ eine große Halle im Erdgeschoss mit einer Kapazität bis zu 1000 Personen sowie einen Raum im Obergeschoss für bis zu 200 Personen geben: “Ausgestattet mit moderner Eventtechnologie wird das frisch sanierte KUZ die perfekte Location für verschiedenste Events wie Kulturveranstaltungen, Workshops, Roadshows, Produktpräsentationen oder Abendevents in bester Lage zum Rhein sein.” Geleitet wird das Mainzer KUZ von dem Wiesbadener Ulf Glasenhardt, der im März 2016 als neue Koordinator vorgestellt wurde und seit geraumer Zeit kräftig an der Entstehung der neuen Location arbeitet – und nun auch schon Personal sucht: und zwar ab sofort  Mitarbeiter (m/w/d) Marketing/ Presse & Öffentlichkeitsarbeit mit Schwerpunkt Kulturmarketing .  (KUZ und Frankfurter Hof), ab 01.09. Assistenz Koordinator Kulturprogramm KUZ (m/w/d), ab 01.09. Leitung Gastronomie (m/w/d) . (dif)

| | Kommentare deaktiviert für Christoph Meckel erhält heute Wiesbadener Lyrikpreis Orphil- Debütpreis an Sibylla Vričić Hausmann

Christoph Meckel erhält heute Wiesbadener Lyrikpreis Orphil- Debütpreis an Sibylla Vričić Hausmann

Christoph Meckel *12.06.1935
Schriftsteller, Graphiker

Eine Fachjury hat sich einstimmig entschieden: Der Schriftsteller Christoph Meckel erhält heute im Literaturhaus Villa Clementine den Lyrikpreis Orphil der Landeshauptstadt Wiesbaden, der an den 1991 verstorbenen und viele Jahre in Wiesbaden lebenden Dichters George Konell erinnert. Kulturdezernent Axel Imholz übergibt die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung an Christoph Meckel für sein Lebenswerk und insbesondere für den 2017 erschienenen Band „Kein Anfang und kein Ende. Zwei Poeme“ (Carl Hanser Verlag). Mit Christoph Meckel zeichnet die Jury einen vielseitigen Schriftsteller aus, dessen „über Jahrzehnte gewachsenes literarisches Werk sich in die abendländische Dichtungstradition ein- und sie fortschreibt“. Zudem zeichnet die Jury die 1979 in Wolfsburg geborene Lyrikerin Sibylla Vričić Hausmann für ihren Gedichtband „3 Falter“ den mit 2.500 Euro dotierten Orphil-Debütpreis. Die musikalische Umrahmung der Preisverleihung übernimmt die aus Wiesbaden stammende Baritonsaxophonistin Kira Linn. Sie wird am Klavier von Lukas Moriz begleitet. Ab 20 Uhr in der Villa Clementine. (kal/Foto Veranstalter)

| | Kommentare deaktiviert für Für Vielfalt und Liebe: CSD am 2. Juni mit Demo, Party, Politik – und betont barrierearm

Für Vielfalt und Liebe: CSD am 2. Juni mit Demo, Party, Politik – und betont barrierearm

„Einfach für alle!“ ist das Motto des diesjährigen Christopher Street Day CSD, der, unterstützt von sensor als Medienpartner, am 2. Juni stattfindet. Dahinter verbirgt sich die Idee, Vielfalt und Liebe „für alle“ zugänglich zu machen. Die Organisatoren erklären es so: „Wir wollen den CSD für alle komfortabler gestalten, egal ob jemand ein Handicap hat oder nicht.“ Stück für Stück sollen alle Veranstaltungen vom Verein „Warmes Wiesbaden“, der den CSD federführend organisiert, möglichst barrierearm werden: „Der CSD soll den Start machen, nachhaltig gestaltet und barrierearm ausgebaut werden.“ (mehr …)

| | Kommentare deaktiviert für Geschäft des Monats: Home Afrika Int., Wörthstraße 16

Geschäft des Monats: Home Afrika Int., Wörthstraße 16

Anja Baumgart-Pietsch. Fotos Kai Pelka

„Home Afrika Int. – Shopping Center“ verkündet das Schild über dem bunten Schaufenster in der Wörthstraße. Es ist voll mit exotischen Sachen, Plakate informieren über Möglichkeiten, nach Afrika Geld zu schicken oder günstig zu telefonieren. Drinnen wiegt Inhaberin Chantal, die alle nur „Nana“ nennen, einem älteren Kunden in aller Ruhe Gemüse ab und plaudert auf Englisch mit ihm. Sie wechselt ins Deutsche, als wir uns über ihren Laden unterhalten. Seit acht Jahren, berichtet die gebürtige Kamerunerin, steht sie in ihrem winzigen Geschäft und verkauft ihren Kunden aus Afrika, aber auch zahlreichen Deutschen, Kosmetik, Stoffe und Lebensmittel aus allen Ländern des Kontinents. (mehr …)