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Ein schöner Fund, etwas sehr Besonderes: Culture Reject bringt surrealen Sixities-Soul und Lo-Fi-Pop ins Wakker

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“Der Typ ist der Knaller”, sagt Marc Peschke, einer der enthusiastischen “Wakker am Wallufer Platz”-Betreiber mit allerfeinstem Gespür für die wirklich feinen Entdeckungen in der großen weiten unüberschaubaren Musikwelt. Er sagt das über Culture Reject. Guter Name. Ein- und Ausschluss, Insider, Outsider. Was für ein Video (https://www.youtube.com/watch?v=cX-riD5dVZk) Was für ein Song. “Gehört. Nochmal gehört. Den Booker angeschrieben und gefleht”, schildert Marc den Weg zum Ziel. Ein guter Weg: Nun kommt Culture Reject am Donnerstag ins klitzekleiner superfeine Wakker am Wallufer Platz und spielt dort ein Konzert.

Die auf dem hervorragenden Label „Whitewhale Records” erscheinenden Alben von Culture Reject sind ein sehr schöner Fund, etwas sehr Besonderes: Sixties-Soul und Lo-Fi-Pop mischt der Multiinstrumentalist Michael O‘Conell zu einem Klang, der Liebhaber von Bands wie Modest Mouse oder Built to Spill in zarten Schauern schwelgen lassen wird.

Stücke wie „Inside The Cinema“ oder auch „Talking‘ Easy“ sind bedächtige, zärtliche, superschön arrangierte Pop-Perlen, die durch surreal-verspielte Klänge aus Glockenspiel oder Sampler und einen dezenten Einfluss afrokubanischer Rhythmik noch bereichert werden. Michael O’Connell musiziert mit Blick in den Rückspiegel der Popgeschichte (Nina Simone, Stevie Wonder, Led Zeppelin und Van Morrison blicken gelegentlich zurück) und er tut es auf eine Weise, die man gerne als „easy“ bezeichnen darf. Denn „easy“ meint hier: von leichter Hand, selbstverständlich, mit der schönen Idee, keine Genremusik zu schaffen, sondern etwas zutiefst Persönliches.

Donnerstag, 29. Januar, ab 19.30 Uhr. Konzertbeginn gegen 20.30 Uhr. Eintritt gegen Spende. www.about.me/hallo_wakker