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Film von aktueller Brisanz setzt eindringliches Zeichen – „Wir sind Juden aus Breslau“ als Sondervorführung

Ein Film von aktueller Brisanz, der ein eindringliches Zeichen setzt gegen stärker werdende

nationalistische und antisemitische Strömungen in Europa. Die Berliner Filmemacher Karin Kaper und Dirk Szuszies zeigen ihren preisgekrönten Dokumentarfilm „Wir sind Juden aus Breslau“ in einer Sondervorführung  am Donnerstag, dem 28. November, um um 18 Uhr im Murnau Filmtheater.

Ein Film, der aufzeigt, wohin eine katastrophale Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen führt. Ein Film, der anhand der Lebensschicksale der Protagonisten auch die Gründung des Staates Israel mit den Erfahrungen des Holocaust in Verbindung setzt.
Anita Lasker Wallfisch, eine wichtige Protagonistin, hielt im letzten Jahr im Deutschen Bundestag die Rede bei der Holocaust-Gedenkfeier und wurde gerade mit dem Deutschen Nationalpreis geehrt. In diesem Jahr ist der 81. Jahrestag der Pogromnacht. Das Kapitel „Pogromnacht“ spielt in den Erinnerungen der Protagonisten eine elementare Rolle.
„Wir sind Juden aus Breslau‘ vereint als Film auf beeindruckende Weise viele Facetten: Auf der einen Seite ein spannendes, packendes und lehrreiches Zeitdokument. Auf der anderen Seite die Erinnerung, Verbeugung und Ehrung der Überlebenden. Und nicht zuletzt auch ein kluges und wichtiges filmisches Mahnmal gegen das Vergessen“, schreibt die FBW Film- und Medienbewertung. Weitere Pressestimmen: „Zeugnis gegen die Unverbesserlichen. Es wird alles gesagt. Geschont wird niemand. Und das ist gut so.“ (Süddeutsche Zeitung)„WIR SIND JUDEN AUS BRESLAU ist ein Kaleidoskop an ergreifenden, sprachlos machenden Einzel- und Familienschicksalen, die der Film klug, mitreißend und zu keiner Sekunde langatmig, miteinander verwebt.“ (spielfilm.de)
Die Filmvorführung findet statt in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Wiesbaden e.V. und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Mainz-Wiesbaden e.V.

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