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Fluxus-SAM: Wandernde Premiere verschoben

 

Die für Donnerstag, 29. März, angekündigte Premiere des Fluxus-Stücks SAM muss wegen der Erkrankung eines Schauspielers verschoben werden. Die Uraufführung dieser Produktion des Staatstheaters Wiesbaden in Kooperation mit dem Museum Wiesbaden findet nun am Freitag, 20. April, um 19.30 Uhr in den Räumen des Museums Wiesbaden statt. SAM bildet damit eine der Auftaktveranstaltungen im Jubiläumsjahr fluxus50, veranstaltet vom Kulturamt der Stadt Wiesbaden.

Was bewegt einen Menschen dazu, sich ein Jahr lang selbst in einen Käfig zu sperren? Eine Extremerfahrung, mit der Tehching Hsieh 1978 seiner Einsamkeit als illegaler Immigrant in Amerika einen radikalen künstlerischen Ausdruck verlieh. Katharina Schmitt hat den Selbstversuch Tehching Hsiehs, der sich in New York Sam nannte, in einen Theatertext überführt. Sie gibt dem Künstler das, was er sich selbst versagte: sprachlichen Ausdruck.

Regisseur Tilman Gersch konzipiert SAM als Wanderung durch unterschiedliche Räume des Museums Wiesbaden. Auf Schritt und Tritt kann das Publikum dem Künstler Sam folgen, der mit seinem Experiment ungewöhnliche Wege einschlug und sich großen physischen und psychischen Belastungen aussetzte.

Alle zwei Jahre zeigt das internationale Stückefestival NEUE STÜCKE AUS EUROPA junge Dramatik aus ganz Europa – die nächste Ausgabe dieses Festivals ist zwischen dem 14. und dem 24. Juni in Wiesbaden und Mainz zu sehen. SAM wird als Eigenbeitrag des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden Teil des Festivalprogramms sein.

Weitere Aufführungen sind am 12. und 19. Juni, jeweils 19.00 Uhr, 22. Juni, 15.00 Uhr und 23. Juni um 14 Uhr-

 

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