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Klare Niederlage auf Augenhöhe: VC Wiesbaden verliert Volleyball-Pokalfinale gegen Favoriten Schweriner SC

 

 

Der neue und alte Pokalsieger im deutschen Frauen-Volleyballsport heißt Schweriner SC. Der favorisierte Verein aus Mecklenburg-Vorpommern setzte sich gegen den hessischen Vertreter VC Wiesbaden deutlich mit 3:0 (25:20 / 25:20 / 25:17) durch. Die Hessinnen boten den Schwerinnen nichtsdestotrotz über große Strecken Paroli und spielten auf Augenhöhe. Der Trainer des VC Wiesbaden, Andreas Vollmer, war nach dem Schlusspfiff nicht unzufrieden mit dem Kampf seiner Mannschaft: „Wir waren heute in Annahme und Aufschlag besser als der Favorit. Das zeigt, dass wir das gut umgesetzt haben, was wir uns vorgenommen haben. Schwerin war jedoch in der Breite konstanter, das Fundament solider.“ 

Die Lust auf dieses Finale war der jungen Mannschaft des VC Wiesbaden ins Gesicht geschrieben. Unter dem Motto „Wir rocken Halle“ war schon beim Aufwärmen zu sehen, dass man sich heute nicht kampflos geschlagen geben wollte.

Trainer Vollmer stolz auf seine Spielerinnen

Während die Schwerinerinnen ob dieser Titelverteidigung freudig das Spielfeld stürmten, war so manch Wiesbadenerin die Enttäuschung so nahe, dass ein paar Tränen flossen. Andreas Vollmer hingegen war stolz auf die Leistung seiner Mannschaft: „Es war eine tolle Arbeit meiner Mannschaft. Schwerin ist eine Spitzenmannschaft, die über Erfahrung in der Champions League verfügt, das darf man nicht vergessen! Was uns heute von Schwerin unterschieden hat, sind ein paar Steine und ein wenig Zement in der Stabilität.“

Blaue Wand aus VCW-Fans

Für die Mannschaft und die Fans des VC Wiesbaden wird dieses Pokalfinale ein unvergessliches Erlebnis bleiben. Die blaue Wand aus VCW-Fans ließ Regina Burchardt auch nach dem Spiel noch Gänsehaut bekommen: „Danke an das Publikum! Die Kulisse war herausragend und wir werden uns noch lange an dieses Pokalfinale erinnern.“ Auch Andreas Vollmer war überwältigt: „Es hat im ganzen Körper vibriert. Die Stimmung war toll. Auch wir als Mannschaft haben viele positive Emotionen ins Spiel gebracht und so zu einem schönen Spiel beigetragen.“

 
Die Mannschaft des VC Wiesbaden kann noch dreieinhalb Wochen von diesem Ereignis zehren. Erst am 30. März 2013 um 19:00 Uhr geht es in den Play-offs um die Deutsche Meisterschaft mit dem in der Rüsselsheimer Walter-Köbel-Halle ausgetragenen Heimspiel gegen den Fünfplatzierten (möglich wären Stuttgart, Hamburg oder Münster) der Liga weiter.

www.vc-wiesbaden.de

 

 

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