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Künftiger Staatstheater-Intendant will “das schöne Haus nutzen, um Dinge zu erzählen, die uns angehen”

Nachdem er die Kölner Oper mit einem Eklat verlassen hat, freut sich Wiesbadens designierter Staatstheater-Intendant Uwe Eric Laufenberg auf verlässlichere Partner in Hessen. In hr2-kultur sagte er: „Man wird von Kulturpolitikern engagiert, dann gibt es Wahlen, und es kommen andere. Und die halten sich nicht mehr an die Verabredung. Aber zum Glück gibt es Verträge. In Köln schienen Verträge nicht so wichtig zu sein. Ich habe jedoch den Eindruck, dass Wiesbaden und das Land Hessen Regionen sind, wo man Verträge ernst nimmt. Das sieht man auch in der Historie, und insofern bin ich sehr zuversichtlich.“ Zum repräsentativen Ambiente seiner neuen Wirkungsstätte sagte der 51-jährige gebürtige Kölner: „Das Haus ist so schön, dass man manchmal den Verdacht hat, man könnte auch hingehen, nur um in diesem schönen Haus zu sitzen. Das allein genügt natürlich weder der Mannschaft von Manfred Beilharz, die da zwölf Jahre großartige Arbeit geleistet hat, noch uns. Wir wollen“, so Laufenberg weiter, „das schöne Haus benutzen, um Dinge zu erzählen, die uns angehen – und ich bin überzeugt, dass das Publikum dafür immer da ist.“ Ab Sommer 2014 wird er dazu in Wiesbaden reichlich Gelegenheit haben, wie wir hier berichtet haben. Das komplette hr2-kultur-Radionterview ist heute am Dienstag, 27. November, um 17.05 Uhr in der Sendung „Fidelio“ zu hören oder als Podcast abrufbar unter www.hr2-kultur.de. – Foto hr/Wilfried Böing –