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sensor-Wochenendfahrplan: Osterfeuer, Speed Dance, „Human Forever“-Deutschlandpremiere, „Petra“-Start

Von Selma Unglaube und Sofi Sivinova. Fotos Veranstalter.

Zu Ostern legen wir euch einen extra langen Wochenendfahrplan ins Ausgeh- und Erleben-Nest. Hoppelt gut durch die Feiertage.

///DONNERSTAG///

„Opus – Ryūichi Sakamoto“ im Caligari. Vor einem Jahr, am 28.3.2o23, starb der Komponist und Pianist Ryūichi Sakamoto (hier mit seinem musikalischen Partner Alva Noto 2011 in London, Foto: Dirk Fellinghauer) nach langjähriger Krankheit. In seiner Jugend widmete er sich dem Jazz, doch im Jahr 1978 gründete er zusammen mit dem Bassisten Haruomi Hosono und dem Schlagzeuger Yukihiro Takashi das „Yellow Magic Orchestra“. Inspiriert von dem Komponisten Isao Tomita und der deutschen Band „Kraftwerk“, schufen sie eine kühne Fusion aus Elektropop, japanischem Rock und exotischen Klängen. Diese einzigartige Kombination verhalf der Band rasch zu einem herausragenden Status als eine der prägenden Gruppen in Asien. Ende 2022 setzte er sich für eine letzte Performance an den Flügel für diesen Dokumentarfilm unter der Regie seines Sohns Neo Sora. Seit Jahren schon fehlte ihm die Kraft, noch Konzerte zu geben. 20 Stücke spielt er, die seine ganze Karriere umfassen, von seinen Zeiten als Popstar in der Gruppe „Yellow Magic Orchestra“ über berühmte Filmscores bis hin zu seinem letzten Album „12“. Ein berührender Abschied.Um 17.30 Uhr und Samstag um 20 Uhr.

sensor präsentiert: Art to Take-Künstler:innen Speed Dating und anschl. Speed Dancing im Kunsthaus. Im Rahmen der 25-Jahre-Artothek-Ausstellung innen im Kunsthaus gibt es wieder ein Speeddating mit 3 der 40 ausstellenden Künstler:innen. Julia Belot, Udo W. Gottfried und Tjark Ihmels sind heute im Gespräch mit Ann-Kathrin Hartenbach. Im Anschluss bittet DJ hurting toes zum Tanz, genauer gesagt zum Speed Dancing, denn: Talk startet um 18 Uhr, danach Tanz bis 21 Uhr.

„Der Kirschgarten“ im Staatstheater. Die Gutsbesitzerin Ranjewskaja hat sich in eine finanziell aussichtslose Lage hineinmanövriert, aus der sie nur entkommen kann, wenn sie ihren Kirschgarten wirtschaftlich nutzt oder verkauft. Doch dazu ist sie nicht fähig: „… ohne den Kirschgarten begreife ich mein Leben nicht mehr, und wenn er schon verkauft werden muss, dann verkauft mich gleich mit, zusammen mit dem Garten …“ Anton Tschechow zeigt in seinem letzten Stück, das er selbst als Komödie bezeichnet hat, Menschen, denen auf tragikomische Weise ihre Beziehung zu den Notwendigkeiten der Gegenwart abhanden kommt. Um 19.30 Uhr.

„Das Rheingold“ im Staatstheater. Am Anfang steht die unberührte, unschuldige Natur: Aus den Tiefen des Rheins, aus einem sich langsam aufschichtenden Es-Dur-Akkord, steigt im Vorspiel zu »Das Rheingold« ein Kosmos mythischen Ausmaßes auf. Aus ihm entstehen Götter-, Menschen- und Zwergenwelt. Aber: An den Anfang seiner Nibelungen-Saga setzt Richard Wagner Gewalt und Betrug. Der Zwerg Alberich raubt den Rheintöchtern das Gold des Rheins und schmiedet es zu einem Ring, um den ein unheilvoller Machtkampf entbrennt. Alberich verliert den Ring durch eine List an den Göttervater Wotan, belegt ihn aber mit einem schrecklichen Fluch: Wer der Liebe entsagt, gewinnt durch den Ring die Weltherrschaft. Um 19.30 Uhr.

sensor präsentiert Deutschlandpremiere „Human Forever“ im Caligari. Teun Toebes ist 23, bei bester Gesundheit und lebt mit Menschen mit Demenz in der geschlossenen Abteilung eines Pflegeheims. Warum? Er ist zwar 23 – aber nicht sein ganzes Leben. Noch kann er sein, wer er ist, und gehen, wohin er will. Aber die Chancen, dass dies in Zukunft nicht mehr der Fall sein wird, stehen 1 zu 5. Nach einem starken Abend mit Lesung, Gespräch und Diskussion im bis auf den letzten Platz besetzten Presseclub Wiesbaden (Foto: Torsten Anstaedt) ist Teun Toebes gemeinsam mit Filmemacher Jonathan de Jong heute auf Einladung der Alzheimer Gesellschaft zur Deutschlandpremiere ihres Dokumentarfilms im Caligari zu Gast. Auf einer Reise um die Welt sucht er gemeinsam mit Jonathan de Jong nach Antworten darauf, wie die Länder die Pflege von Menschen mit Demenz gestalten, warum sie das so tun, was sie unter Pflege verstehen, was wir voneinander lernen können und vor allem, wie wir diese Pflege mit Blick auf die Zukunft menschlicher gestalten können. Es gibt noch letzte Restkarten (Bereich Rang) hier und evtl. an der Abendkasse.  Um 20 Uhr.

Late Night mit Aydin Isik im Thalhaus. In der „Thalhaus Late-Night Kabarett Show” treten neben dem Kölner Kabarettisten und Schauspieler Aydin Isik renommierte Kabarettisten auf. An seiner Seite hat er den Kölschen Jung Kadir Zeyrek. Um 20 Uhr.

„Open Stage“ in der Kreativfabrik. Jeden 4. Donnerstag im Monat öffnen wir unsere Bühne für Alle und Alles. OPEN STAGE-Zeit! Dafür steht eine komplette Konzert-Backline mit Schlagzeug bereit. Unter musikalischer Federführung der Ex-Mitglieder der Band TRESKE darf gejammt und gerockt werden, was das Zeug hält. Schnapp Dir dein Instrument und komm vorbei! Um 20 Uhr.

///FREITAG///

Nerobergbahn-Saisonstart. Ein Fahrerlebnis der besonderen Art bietet sich am Hang des Nerobergs im Norden der Stadt. Dank der historischen Nerobergbahn genießen Besucher nicht nur eine wunderschöne Aussicht auf Wiesbaden, sondern sie erleben auch ausgeklügelte Technik aus vergangener Zeit. (Illustration Peter le Schulz)

„Die Häschenschule – Der große Eierklau“. Große Vorfreude in der Häschenschule! Es ist kurz vor Ostern und in einem feierlichen Ritual werden mit Hilfe des Goldenen Eis die sogenannten „Meisterhasen“ auserwählt. In diesem Jahr hält das Goldene Ei eine besondere Überraschung bereit: Zum ersten Mal in der Geschichte der Häschenschule wählt es einen Großstadthasen, Max, als Meisterhasenkandidaten – und der ist völlig aus dem Häuschen! Jetzt gilt es für ihn und seine Osterhasenfreund*innen, die schwierigsten Spezialfähigkeiten zu meistern. Um 14.30 Uhr.

„Vorsicht Feuer“ auf Schloss Freudenberg. Das Feuer ist ein echtes Gemeinschaftserlebnis: Um ein Feuer zusammensitzen, ein Feuer hüten und bewachen, die „Nahrungskette“ des Feuers beachten: Holz sammeln, sortieren, sägen, spalten und schnitzen. Jede Feuerstelle braucht einen Zug für den Luftstrom; das Feuer abbrennen und die Asche die Glut schützen kann (Feuerglut kann eine Nacht überdauern). Das Feuer löschen und die Feuerstätte wieder zurückbauen. Was brennt im Holz? Die Chemie des Verbrennens: Rauch, Ruß und Asche. Das Geheimnis der Wärme und des Lichts. Für was brennst du? Öffentliche Führung, im Eintritt ins Erfahrungsfeld inklusive. Um 15 Uhr.

„Der Stern von Indien“ im Caligari. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Indien unabhängig – und in Indien und Pakistan geteilt. Das Historiendrama der britischen Regisseurin Gurinder Chadha beleuchtet eindrucksvoll politische Hintergründe, die zu dieser schmerzlichen und verlustreichen Spaltung des Landes geführt haben, deren Konflikte bis heute weiter schwelen. Chadha entstammt selbst einer Familie aus dem nordindischen Punjab, die nach der Teilung Indiens fliehen musste.  Um 17.30 Uhr.

Auxpeer & Jan Paul Müller in der hessischen Staatsgalerie. Über 5 Jahre hat der Wiesbadener Künstler Auxpeer an seinen Pixel-Portraits gefeilt. Was macht das Böse so interessant? Wieso klickt man sich in den Voyeurismus von True Crime Podcast und Netflix Dokus Warum kennt man die Namen John Wayne Gaycy, Pablo Escobar oder Charles Manson… Die „Superstars“ der dunklen Seite. Auxpeer fängt die kriminal Ikonen in 23 Grauabstufungen in Pixelform in einem Kreuztworträtselraster ein, als gäbe es keine Fragen mehr. In Version 2.0 bügelt und branded er sie mit Typo wie die Aushängeschilder ihrer Zunft. Um 19 Uhr.

„So sind wir, so ist das Leben“ im Caligari. In der berührenden Familienkomödie wirft Regisseur und Drehbuchautor Nathan Ambrosioni einen empathischen, zärtlichen und humorvollen Blick auf das Leben einer Mutter, die fünf Kinder alleine großgezogen hat und sich nun mit der Frage nach ihren eigenen Wünschen und Plänen für die Zukunft konfrontiert sieht. Um 20 Uhr und Sonntag um 17.30 Uhr.

Die Bremse im Hamsterrad im Thalhaus. In seiner neuesten Soloshow „Ich bin raus!“ findet und feiert der mehrfach preisgekrönte Stand-up-Comedian und Bestseller-Autor Markus Barth die Rücktrittbremse im Hamsterrad. Um 20 Uhr.

///SAMSTAG///

Mainz-Wiesbadener Ostermarsch „für eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt“ ab Hauptbahnhof. Etwa dreißig Organisationen rufen auf, um für eine Politik des friedlichen Miteinanders auf die Straße zu gehen. „Mehr als 20 Kriege zeigen: Die Bereitschaft, Konflikte mit Gewalt zu lösen, ist ungebrochen“. Nach der Auftaktkundgebung um 10.30 Uhr am Hauptbahnhof, geht es in Richtung Mauritiusplatz zur Abschlusskundgebung um 12.30 Uhr mit Musik von Absinto Orkestra. Um 15 Uhr beginnt ein Friedensfest im Infoladen Blücherstraße 46.

„Zauberten feiert Ostern“ im Galli Theater. Fast hätte die Zauberin das Osterfest verschlafen. Doch Zauberine, die es liebt, Ostereier zu suchen, und sich zu Ostern ein Kaninchen wünscht, lässt nicht locker und schafft es mit ihrem unnachahmlichen Spielwitz, die Zauberin zu einem zauberhaften Osterfest zu überreden. Samstag und Sonntag um 11 Uhr.

Ostereierschießen bei den Burgfalken am Karsamstag im Vereinsgelände Schützenverein Burgfalken. Der Schützenverein Burgfalken veranstaltet auch in diesem Jahr wieder sein traditionelles „Ostereierschießen“. Um 11 Uhr öffnet das Vereinsgelände an der Freudenbergstraße 216. Viele Stammgäste kennen das Geschehen schon; auch neue Gäste sind herzlich willkommen – es macht Spaß. Es gibt Kaffee und Kuchen, über Buchenholz Gegrilltes, Bier vom Faß und diverse andere Getränke. Die Vereinsmitglieder werden ihre Gäste wieder bewirten, wünschen allen viel Spaß an dem Tag und hoffen auf gutes Wetter. Wenn es das Wetter und die Anzahl der Helfer/innen erlaubt wird stundenweise auch Bogenschießen für Kinder und Erwachsene angeboten. Um 11 Uhr.

„Friedensdemo für Gaza“ vom Hauptbahnhof zu Marktplatz. Am „Tag des Bodens“ rufen die Gruppen „Free Palestine“ Wiesbaden und Mainz zur Demo unter dem Motto „Keine Waffen für den Genozid“. Um 14 Uhr.

Sekt und Wurst von und mit Muvin an der Krea-Vogeltränke. Bevor sie zur Nacht die Krea-Tanzfläche unsicher machen, lädt die Muvin-Crew zum Sekt- und Wurstempfang – „weil gute Geschichten noch nie mit einem Salat begannen“. Ab 16 Uhr

„Blueback – Eine tiefe Freundschaft“ im Caligari. Als Abby das erste Mal allein zum Meeresgrund taucht, ahnt sie nicht, dass dies der Beginn einer lebenslangen Freundschaft ist. „Blueback“ nennt sie den blauen Fisch, der ihr in der Tiefe begegnet und bald zu ihrem liebsten Gefährten im Ozean wird. Umgeben von der wilden Natur der westaustralischen Küste wächst Abby unbeschwert im Einklang mit dem Meer auf. Doch je älter sie wird, desto mehr erkennt sie, dass die einzigartigen Korallenriffe ihrer Heimat in Gefahr sind – und mit ihnen Blueback. Sie beginnt zu begreifen, warum ihre Mutter alles aufs Spiel setzt, um die Zerstörung der Riffe zu verhindern. Um 14.30 Uhr.

„Tischlein deck dich.“ im Galli Theater. Erlebt die Geschichte des wundersamen Tisches, der sich auf geheimnisvolle Weise von alleine deckt, dem Goldesel, der Dukaten spuckt und dem legendären Knüppel aus dem Sack. Der gierige Wirt hat ein Auge auf diese drei magischen Objekte geworfen und lässt sich so einiges einfallen, um sie den drei Brüdern zu rauben. Doch er hat die Rechnung nicht mit dem einfallsreichen jüngsten der drei Brüder, gemacht. Samstag und Sonntag um 16 Uhr.

„Aya Asia“-Neueröffnung in der Dotzheimer Straße. Die „Noir Sushi“-Macher eröffnen ein drittes Restaurant in den aufwändig neu gestalteten Räumen des bisherigen „Four Seasons“ auf der Dotzheimer Straße. Sie versprechen „eine kulinarische Reise durch die Vielfalt der asiatischen Küche“ und verlosen zum „Grand Opening“ Gutscheine. Ab 18 Uhr.

„Der kleine Prinz“ im Velvets Theater.Adieu“ sagte der Fuchs. „Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!“ „Aber wenn du mich zähmst, werden wir einander brauchen. Du wirst für mich einzig sein in der Welt. Ich werde für dich einzig sein in der Welt.“ Wer kennt sie nicht, diese wunderbaren Sätze… Große und kleine Leser auf der ganzen Welt haben den Erzähler und seinen „kleinen Prinzen“ fest in ihr Herz geschlossen. Mit den außergewöhnlichen Möglichkeiten des Schwarzen Theaters wird durch das Spiel von Mensch und Puppe, von realem Theater und Vision, der besondere poetische Reiz dieses Märchens auf die Bühnen gebracht. Um 18 Uhr.

16. Wiesbadener Osterfeuer im Kulturpark. Das sympathischste und vielleicht größte Osterfeuer weit und breit! Oder auch das größte und und vielleicht sympathischste Osterfeuer weit und breit! Will sagen: Das nunmehr 16. Wiesbadener Osterfeuer-Fest steigt auch dieses Jahr wieder mit Kinderprogramm, Hüpfburg, Kindershow, DJs und vielem mehr bei uns im Kulturpark hinter der Halle. Ein einzigartiges Erlebnis für die ganze Familie! Um 18 Uhr.

Osterfeuer auf dem Scholzenhof in Nordenstadt. Die Freiwillige Feuerwehr entzündet das Osterfeuer. Los geht es mit Kinderbelustigung, gefolgt von einer ökumenischen Andacht um 18.45 Uhr. Um 19.15 Uhr dann wird das Feuer entzündet, das die ganze Nacht unter Aufsicht brennen wird. Es gibt ein Speise- und Getränkeangebot vor Ort, jedoch keine Parkplätze, deshalb bitte an der der Straße parken. Um 18 Uhr.

„Le Paradis“ im Caligari. In einer Jugendstrafanstalt im Herzen der belgischen Ardennen bereitet sich der 17-jährige Joe auf seine Rückkehr in die Gesellschaft vor – unsicher, welches Leben ihn jenseits der Mauern erwartet. Doch als Neuzugang William die Nachbarzelle bezieht, wird Joes Sehnsucht nach Freiheit durch ein anderes Begehren abgelöst. Einander mit wachsender Begierde und Verzweiflung umkreisend, begeben sich Joe und William auf eine Reise der emotionalen Emanzipation. Um 18 Uhr.

Sind wir alle meschugge? im Thalhaus. Wenn so viele Menschen um uns verrückt sind, sind wir dann die einzig Normalen? Oder sind wir am Ende vielleicht selbst meschugge? Das fragt der Kabarettist Frank Fischer am Samstag um 20.00 Uhr.

„Männer und andere Irrtümer“ im Akzent Theater. Eine Facettenreiche Komödie über die Tücken des ehelichen Zusammenlebens oder auch nicht. Eine Gebrauchsanweisung, ein geschlechterübergreifender Spass. Eine Achterbahn der Gefühle, der einer Komödiantin wie Sigrid Siewior auf den Leib geschrieben scheint. Geballtes Frauenleben- lieben und leiden. Mit ihrer charmanten Art überzeugt Sie in allen Rollen. Der Zuschauer fühlt mit ihr, man kann sich in mindestens einer dieser Rollen wieder finden und mit empfinden! Und nicht vergessen – Selbstmord macht man immer zum falschen Zeitpunkt! Um 20 Uhr.

„Wart‘ auf mich“ im Galli Theater. Orpheus und Eurydike – bekannt aus der griechischen Antike – lieben und verlieren einander. Orpheus will Eurydike zurück erlangen und muss dafür durch die Hölle. Er stellt fest, dass der Weg durch die Hölle mit Hades und seinem Höllenhund Zerberus viel schwieriger ist als angenommen. Orpheus muss alle seine Kräfte aktivieren, um Eurydike aus der Hölle zurück ins Leben zu führen. Im allerletzten Moment geschieht etwas Furchtbares. Doch muss es wirklich so kommen, wie die Sage es vorschreibt? Oder darf man sie verändern? Um 20 Uhr.

Your Vinyl Dance Party im Heaven. „Heute fliegen die Fetzen, Bandscheibenvorfälle zuhause lassen!“, heißt es in der Ankündigung der
Your Vinyl Dance Party, bei der Discjockey Andi Säge aus Wiesbaden versus DJ Beat on the Brat aus Berlin auflegt – und zwar Soul, Funk, Psychedelic, Surf und Garage. Um 22 Uhr.

„Muvment“ in der Kreativfabrik.  Ehemals Muvin jetzt Muvment: Muvin on, stay muvin. Djs: Mikha Modezki, Hamit Darvish, Janne, Theo, Sub-30. Um 23 Uhr.

Kollektiv Fuenfsinn „Guilty Pleasures“ im Schlachthof-Kesselhaus. Techno ist angesagt auf „Dark Floor“ und „Bright Floor“ bei der Party mit Marmormetall, Katrinity, Poizn sowie Yang Scheel, TiDo, Heni b2b Schambes und DJ Dreckisch. Von 23 bis 6 Uhr.

Guilty Pleasures in der Schlachthof Halle. Guilty Pleasures – da ist sie wieder, die Nacht der Dancefloor-Eskalation. Der Name ist Programm: Radiohits, zum unter der Dusche gröhlen, TikTok-Ohrwurmtracks, Dance-Classics, die an der Bushaltestelle alle Pos zum Wippen bringen. Bei Guilty Pleasures ist Schluss mit heimlich, still und leise, hier werden Refrains der besten Pop-Songs, der besten Dance- und Urbanbeats, der krassesten Bouncer mit den Besties und 1000 anderen Freaks hart mitgesungen. Um 23 Uhr.

///SONNTAG///

„Die Häschenschule – Der große Eierklau“ im Caligari. Große Vorfreude in der Häschenschule! Es ist kurz vor Ostern und in einem feierlichen Ritual werden mit Hilfe des Goldenen Eis die sogenannten „Meisterhasen“ auserwählt. In diesem Jahr hält das Goldene Ei eine besondere Überraschung bereit: Zum ersten Mal in der Geschichte der Häschenschule wählt es einen Großstadthasen, Max, als Meisterhasenkandidaten – und der ist völlig aus dem Häuschen! Jetzt gilt es für ihn und seine Osterhasenfreund*innen, die schwierigsten Spezialfähigkeiten zu meistern. Um 14.30 Uhr.

Wishmob Theater mit „Hör mal, wer da summt“ im Walhalla im EXIL. Eine lustige, interaktive Reise in die kunterbunte Insektenwelt mit viel Musik für Kinder ab 2 Jahren. Im Garten ist einiges los: der freche Wichtel will auf Wanderschaft gehen, Glühwürmchen Gustav hat sich verliebt, die Blumen starten ihren Schönheitswettbewerb und die hungrige Raupe futtert was das Zeug hält. Doch dann ist auf einmal nichts mehr wie vorher! Wo sind die Blumen und Wildkräuter hin? Der Rasen ist ordentlich gestutzt, der Garten „aufgeräumt“ und alles mit Unkrautvernichter verpestet. Es gibt kaum noch etwas zu essen und Bea Biene findet nicht mehr den Weg nach Hause. Können die Kinder ihr helfen? Seit 2013 präsentiert das freie Theaterensemble WishmobTheater in Mainz und Umgebung modernes Kindertheater mit viel Musik. Um 15 Uhr.

5. Saisonkonzert „Feuerwerk auf der Trompete“ in der Caisino Gesellschaft. Von Klassik bis Jazz präsentiert Simon Höfele und Mario Häring das Programm im Herzog-Friedrich-August-Saal, der Wiesbadener Casino – Gesellschaft, Friedrichstraße 22. Simon Höfele zählt zu den spannendsten Neuzugängen der europäischen Klassikszene. Er war – teilweise gleichzeitig – „New Generation Artist“ der BBC und „Rising Star“ der europäischen Konzertsaal-Organisation ECHO. Um 16. 30Uhr.

„Soul Affairs“ mit Liveact und Party im Badhaus 1520. Geniale Gelegenheit, mögliche Schokohasen-und-Ostereier-Kalorien gleich wieder wegzugrooven. Minnie Manchester, auch bekannt als „The Soulflower“, aus Atlanta legt dem Publikum eine Neo-Soul-Liveperformance ins Net. DJ C Ubuntu bestreitet den Rest des Abends mit schönstem Soul und R´n´B. Ab 18 Uhr.

„Grimm!“ im Staatstheater. Im dunklen bösen Wald haust der böse und grausame Wolf, so erzählt man es sich in der Dorfgemeinschaft, in der das Rotkäppchen, mit echtem Namen Dorothea, lebt. Die Angst vor dem Wald und dem Wolf sind groß, aber gleichzeitig ziehen sie Dorothea auch magisch an. Eines Tages siegt die Neugier und das junge Mädchen macht sich gegen alle Warnungen auf in den Wald. Um 18 Uhr.

„Alpen“ im Caligari. Eine Krankenschwester, ein Sanitäter, eine Turnerin und ihr Trainer haben ein ungewöhnliches Geschäftsmodell entwickelt. Personen, die vor kurzem einen geliebten Menschen verloren haben, können sich an die Gruppe wenden. Sie nennen sich „Die Alpen“, da jeder von ihnen nach einem Berg der Alpen benannt ist. Die Gruppenmitglieder können von Kund*innen gebucht und so zum Ersatz für die verstorbene Person werden, um die Trauerarbeit zu erleichtern. Um 20 Uhr.

„Filmabend – Die Ostergeschichte“ im Galli Theater. Witzig, charmant, tiefsinnig, provokant, genial, feinnervig, geistreich und immer in Kommunikation mit seinem Publikum, gibt Johannes Galli Einblick in den Kern der Ostergeschichte und assoziiert frei über das Keltisch-Germanische Frühlingsfest. Spielerisch und leicht werden Symbole tief gedeutet, und wie von selbst entfaltet sich die Ostergeschichte bildhaft als hochaktuelles, publikumsbezogenes Ereignis. Wer war Jesus eigentlich, wie war sein Verhältnis zu Frauen, warum wurde er verraten? Zu diesen und anderen Fragen öffnen sich neue Blickwinkel. Um 20 Uhr.

„Nightcrawling #102“ im Schlachthof Kesselhaus. Die Nightcrawling gehört zu den Party-Klassikern im Schlachthof und ist einer der Fixpunkte der schwarzen Szene in Rhein-Main. Während Resident-DJ Marc Urban im Kesselhaus für den beliebten und bewährten Mix aus Electro, Wave, Industrial & Goth-Pop sorgt, bietet die Box als 2nd Floor einen Platz für Clubatmosphäre, Experimente und Underground-Klänge. Um 22.30 Uhr.

///MONTAG///

Ostermontag Frühstück im Genussmensch. Es ist wieder soweit, wir veranstalten am Ostermontag, den 1. April, ein Frühstück, um das Osterwochende ausklingen zu lassen. Ganz entspannt mit einem leckeren Buffet und Sekt. Um 11 Uhr.

„Ali Baba und die 40 Räuber“ im Galli Theater. „Sesam öffne dich“ – Mit diesem Spruch eröffnet sich für den armen Holzfäller Ali Baba ein großer Schatz in einem geheimnisvollen Berg. Er nimmt sich einen kleinen Teil des Schatzes mit, um von nun an ein besseres Leben zu führen. Als sein habgieriger Bruder Kazim davon erfährt, will er es ihm gleichtun – doch da überraschen ihn die 40 Räuber und seine Gier wird ihm zum Verhängnis. Um 16 Uhr.

„Das verrückte Wohnzimmer“ im Staatstheater. Madame Lucie lebt seit dem Tod ihres Mannes allein und zurückgezogen. Sie geht selten hinaus und ist umgeben von staubigen Erinnerungen. Als der neue Nachbar an ihre Tür klopft und ihr als Geschenk eine kleine Blume vorbeibringt, kommt Bewegung in ihr eintöniges Leben. Denn das gemütliche Wohnzimmer der Madame Lucie scheint auf einmal verrückt zu spielen: Bücher fallen aus den Regalen und Schubladen gehen einfach auf und zu. Es ist wie verhext. Alles kommt in Bewegung und Madame Lucie verlässt Stück für Stück ihre Einsamkeit. Um 16 und 18 Uhr.

„Eine Million Minuten“ im Caligari. Vera und Tom leben mit ihrer fünfjährigen Tochter Nina und ihrem einjährigen Sohn Simon in Berlin ein vordergründig glückliches Leben. Dieses gerät ins Wanken, als bei der Tochter eine Störung der Feinmotorik und Koordination diagnostiziert wird. Darauf wünscht sie sich eine Million Minuten, die sie gemeinsam nur mit schönen Dingen verbringen. Eine Million Minuten sind 694 Tage, und für diese Zeit begibt sich die Familie auf die Reise ihres Lebens, hinterfragt angelernte Denkmuster und Normen und sucht alternative Lebensmodelle. Um 17.30 Uhr.

„Petra“-Salon mit Kunst-Neueröffnung in der Körnerstraße. Mit der Idee, einfach nur schöne, zeitgemäße Haarschnitte zu kreieren und mit einem liebevoll ausgesuchten Kunstmix an den Wänden, der zum Schauen und Erwerben verführen soll, geht Petra Bermes mit ihrem neuen Projekt PETRA am 2. April in der Körnerstraße 6 an den Start. Infos und Updates via Instagram – @petraimsalon. Um 18 Uhr.

„Chocolat … Ein kleiner Biss genügt“ im Caligari. Schokoladeneier, Schokoladenhasen: Für alle, die ihre Osterschokolade schon gegessen haben, aber auch für alle, die noch eine Sammlung Ostersüßigkeiten zu Hause haben und Appetit auf Schokolade entwickeln wollen, zeigen wir zwei Filme, die so richtig Lust auf Schokolade machen. Und zudem auch Lust am Kino. Um 20 Uhr.

„Die Clownin erwacht“ im Galli Theater. Helga feiert ihren 46. Geburtstag und alles kommt anders als ausgedacht. Ihre ganze Familie erscheint plötzlich in einer anderen Wirklichkeit. So geht Helga durch ein Wechselbad der Gefühle und entdeckt am Ende, wie großzügig das Leben den belohnt, der sich sein Scheitern eingesteht. Um 20 Uhr.

SONST NOCH WAS? WEITERE WIESBADEN-WOCHENENDE-TIPPS EINFACH ALS KOMMENTAR POSTEN.

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