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Matthias Quent spricht und diskutiert heute über „Deutschland rechts außen“

Dr. Matthias Quent, Direktor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ)  in Jena, spricht heute um 19.30 Uhr im Haus an der Marktkirche über „Deutschland rechts außen – Wie Anti-Demokraten nach der Macht greifen und wie wir sie stoppen können“.

Im August legte der Jenaer Rechtsextremismusforscher Matthias Quent unter dem Titel „Deutschland rechts außen“ ein vielbeachtetes Buch vor. Darin macht er deutlich, dass die Rechtsradikalen schon immer Teil dieses Landes waren, aber Politik und Gesellschaft die Bedrohung für die Demokratie nicht ernst genommen haben.

Der Autor greift auf geschichtliche Erfahrungen der letzten 150 Jahre zurück, die helfen, aktuelle Entwicklungen einzuordnen und Parallelen zu erkennen.

Dr. Matthias Quent, 1986 geboren und aufgewachsen in Thüringen, ist Soziologe und profilierter Rechtsextremismusforscher. Er ist Direktor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) der Amadeu Antonio Stiftung in Jena. Gegründet als Konsequenz aus dem NSU-Komplex, werden dort Ursachen und Erscheinungsformen von Diskriminierung, Hass, politischer Gewalt und Demokratiefeindlichkeit erforscht.

Auf Einladung der Wiesbadener Initiative „Moment mal!“ und der Martin-Niemöller-Stiftung wird Matthias Quent heute in Wiesbaden im Haus an der Marktkirche (Schloßplatz 4) sein Buch vorstellen und diskutieren.

Näheres zur Veranstaltung unter www.momentmal.org 

Lesetipp: Kolumne „Falk Fatal und das Nie Wieder“ -> hier.

(sun/Foto: Veranstalter)

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