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Vision für Wiesbaden: 6 Etagen Demokratie – Bekommt Wiesbaden ein Jugenddemokratiebildungszentrum?

Matthias Seilberger.
Luise Oedekoven.

Der Stadtjugendring Wiesbaden will ein Jugenddemokratiebildungszentrum bauen – am liebsten auf dem Elsässer Platz. Das Vorstandsduo des Stadtjugendrings erläutert seine „Vision für Wiesbaden“. Heute steht das Thema auf der Tagesordnung des Ausschuss für Soziales, Integration, Wohnen, Kinder, Familie, der um 17 Uhr im Rathaus öffentlich tagt. (mehr …)

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Wiesbadener will Mr. Gay Germany werden – und mit #freeyourselfnow-Kampagne beim Outing helfen

Ein Wiesbadener will Mr. Gay Germany 2021 werden. Marc Arthur tritt an diesem Wochenende in Köln als einer von zwölf Kandidaten beim Halbfinale an. Der 31-jährige Übersetzer, Dolmetscher und Deutschlehrer für Migranten verbindet seine Kandidatur mit der Kampagne „freeyourselfnow“.  Sie richtet sich vor allem an junge Menschen, aber auch an alle, die mit ihrem Outing zu kämpfen haben. (mehr …)

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AfD sagt Bundesparteitag in Wiesbaden ab

Sticker im Wiesbadener Straßenbild zeigen, was der Großteil der Stadtgesellschaft von der AfD hält.

Der Landeshauptstadt Wiesbaden bleibt ein von einem Großteil der Stadtgesellschaft äußerst ungebetener und unerwünschte Besuch erspart. Die AfD hat ihren für  den 11./12. Dezember geplanten Bundesparteitag in Wiesbaden abgesagt. Dies berichten mehrere Medien, darunter die Tagesschau. Grund dürfte die aktuelle Corona-Lage sein. Die AfD wollte im RheinMain CongressCenter RMCC unter anderem ihren neuen Bundesvorstand wählen. Diverse Bündnisse und Gruppierungen hatten bereits verschiedene Demonstrationen und Protestaktionen vorbereitet, zu denen auch mehrere Tausend Teilnehmer:innen aus ganz Deutschland erwartet wurden. UPDATE 26.11., 16.15 Uhr – Laut „hessenschau“ will die AfD-Führung in der kommenden Woche nach einem Ersatztermin in 2022 Ausschau halten. Ob sie dann erneut Wiesbaden als Austragungsort anpeilen und wie die Stadt und die Wiesbaden Congress & Marketing als Vermieterin ggf. darauf reagieren würden, blebit abzuwarten. (dif)

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Verein(t) für ein Queeres Zentrum Wiesbaden – „Festen Ort und Zuhause für LGBTIQ*-Community schaffen“

Der Vorstand des an diesem Wochenende gegründeten Trägervereins Queeres Zentrum Wiesbaden,, bestehend aus Rico Ullmann (1. Vorsitz), Adrian Beilke-Ramos (2. Vorsitz/Finanzbeauftragter), Franziska Kunsmann (3. Vorsitz/Schriftführerin) sowie den Beisitzenden Kathrin Tablack, Peter Hofacker, Manuel Wüst und Lukas Fachinger. Foto: Stefan Löwer

Die Queere Community der Stadt ist mit der Gründung eines Trägervereins an diesem Wochenende einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zu ihrem großen Ziel vorangekommen – der Realisierung eines Queeren Zentrums.  Das Vorhaben steht schon länger auf der Tagesordnung der LSBT*IQ-Community in Wiesbaden. (mehr …)

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Femizide beim Namen nennen: Bündnis kämpft gegen Verharmlosung von Gewalt gegen Frauen / Diskussion

Tödliche Gewalt gegen Frauen ist Alltag in Deutschland. Ein neues Wiesbadener Bündnis kämpft für die richtigen Begriffe – und gegen herrschende Strukturen. Am 23. November beschließt eine hochkarätige besetzte Podiumsdiskussion die Veranstaltungsreihe „Stoppt Femizide“. (mehr …)

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Ex-Parkhaus als Pop-Up-Freiraum? Stadtverordnete diskutieren / „Innenstadt gehört auch Jugendlichen“

Von Dirk Fellinghauer (Text und Fotos).

Das Ende Oktober geschlossene City Passage-Parkhaus könnte mit einer ganz neuen Nutzung Leben in die Stadt bringen und dabei auch zur Lösung eines akuten Wiesbadener Problems beitragen. An diesem Donnerstag wird die Stadtverordnetenversammlung beraten, ob und wie das (zu einem späteren, unbestimmten Zeitpunkt) zum Abriss freigegebene „City I“-Parkhaus für eine Pop-Up-Nutzung wiederzueröffnen wäre. Zentrales Anliegen des Ansinnens: „Die Innenstadt gehört auch den Jugendlichen“. (mehr …)

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„Für beide Seiten ein unvergessliches Erlebnis“: Gast-Zuhause gesucht für für Freiwillige aus der Ferne

Deody aus Namibia war Gasttochter von Achim und Runa Hammerschmidt. Deren Erfahrung: „Es erweitert unheimlich den Horizont.“ Foto: Volunta

Den Horizont erweitern, sich selbst reflektieren und sich persönlich weiterentwickeln: Das erleben Gastfamilien – oder auch Singles, WGs oder Senioren -, die für einige Monate oder ein ganzes Jahr Freiwillige aus der Süd-Nord-Komponente des „weltwärts“-Programms aufnehmen. Für die jungen Menschen aus Bolivien, Kolumbien, Indien, Südafrika, Namibia und Ruanda sucht die DRK-Tochter Volunta Gastfamilien in ganz Hessen: in den größeren Städten ebenso wie in den ländlichen Gebieten. (mehr …)

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Fem:Fest schafft Raum für feministische Visionen

Das diesjährige Fem:Fest Wiesbaden Mainz, ehemals Lady*fest, findet dieses Jahr in digitaler Form über mehrere Wochen statt. Es gibt, seit Oktober und bis in den Dezember hinein, feministische Vorträge, Podcasts und Workshops, „um gemeinsam gegen cis-heteronormative Wissensnarrative anzukämpfen“. (mehr …)

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„Die tote Stadt“ – Sprengung zum Aufbruch des erstarrten Wiesbadens: Wagt radikal neue Wege!

Sinnbild für die ewige (?) Gestrigkeit Wiesbadens. Kaiser Wilhelm-Denkmal am Warmen Damm mit der Inschrift: „Die dankbare Stadt Wiesbaden“. Foto: Sascha Hach

Die Salzbachtalbrücke wurde erfolgreich gesprengt – und die Stadt Wiesbaden? Verharrt in ihrer Erstarrung und Zukunfts(fähigkeits)verweigerung. Wie in der Landeshauptstadt mit Stadtentwicklung und Verkehrs- und Mobiliätspolitik (nicht) umgegangen wird, treibt den Zugezogenen Sascha Hach um. In einem Gastbeitrag liefert er eine schonungslose Diagnose, sieht aber auch Potenziale und nennt hoffnungsvolle Therapieansätze für mehr Lebensfreude.

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Erinnern an die Reichspogromnacht und die Zerstörung der Synagoge heute um 19 Uhr

Die hessische Landeshauptstadt, die Jüdische Gemeinde Wiesbaden und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Wiesbaden laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich heute um 19 Uhr, im Mahnmal „Namentliches Gedenken“ am Standort der 1938 zerstörten großen Synagoge am Michelsberg zu versammeln, um an die Reichspogromnacht am 9. November 1938 und die Zerstörung der Synagoge, die vor 83 Jahren durch die Nationalsozialisten in Brand gesetzt wurde, zu erinnern. (mehr …)

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Positiv radikal: Nachhaltigkeitsdialog zum Öko-Humanismus mit Pierre Ibisch am 28. Oktober

„Klimakrise, Ökosystemkrise, Menschheitskrise: Zeit für einen Ökohumanismus“ ist der Titel des 15. Nachhaltigkeitsdialogs mit Professor Dr. Pierre Ibisch am Donnerstag, 28. Oktober, 18.30 Uhr, im Kulturforum Wiesbaden, Friedrichstraße 16 – und per Livestream. (mehr …)