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US-Army says sorry, but … Hubschrauber-Nachtflugprogramm startet heute in Wiesbaden

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Die US-Army Europe hat mitgeteilt, dass am Freitag, 1. Mai, ihr bundesweites saisonales Sommernachtflugprogramm für in Deutschland stationierte Hubschrauber begonnen hat. Davon betroffen ist – wie bereits in den Vorjahren – auch der Flugplatz in Erbenheim. In Wiesbaden startet das Programm laut US-Garnison am heutigen Dienstag.

Es erlaubt den Piloten der Militärhubschrauber zur Erhaltung ihrer Fluglizenzen zwischen Mai und August bis 1.30 Uhr und in den Monaten Juni und Juli bis 2 Uhr nachts zu fliegen. Die Erlaubnis beschränkt sich auf maximal zwei Nächte pro Woche in der Zeit von Dienstag bis Freitag. Die Hubschrauber dürfen dabei bis Mitternacht starten; nach Mitternacht ist nur die Landung erlaubt.

“Diese Erweiterung der Flugzeiten ist von Nöten, da es im Sommer erst sehr spät dunkel wird und damit kaum Ausbildungszeit für Nachtflüge bis 24 Uhr verbleibt”, heißt es in der Erklärung. Autorisiert sind insgesamt bis zu 34 Nächte, in denen geflogen werden darf. Seitens der US Garnison Wiesbaden wurde aber wieder versichert, dass nur die absolut notwendigen Flüge in Wiesbaden durchgeführt werden. Darüber hinaus wurde in der Lärmschutzkommission letzte dargelegt, wie  die Streitkräfte die Nachtflugtermine bereits im vergangenen Jahr reduziert haben: 2013 waren es 17 Termine, an denen nach 24 Uhr geflogen wurde; 2014 sieben Termine. Dies wurde in der Sitzung auch vom Vertreter der Bürgerinitiative BILGUS, Bernd Wulf, positiv aufgenommen.

Nicht zuletzt durch die nach Mitternacht zurückkehrenden Maschinen werden dennoch Beeinträchtigungen für die umliegende Bevölkerung entstehen. Die US-Army bittet, diese zu entschuldigen, weist aber darauf hin, “dass die Nachtflüge aus Gründen der Flugsicherheit und der Lizenzerhaltung unvermeidlich sind.”  An der Lärmschutzkommission nehmen nach Vereinbarung von Oberbürgermeister Sven Gerich und der US-Garnison unter anderem die Ortsvorsteher der betroffenen Stadtteile, der Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Energie und Sauberkeit sowie als Gast ein Vertreter der Bürgerinitiative „BILGUS“ teil. (dif/ Archivfoto Heinrich Völkel und Andrea Diefenbach)