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Axel Imholz kündigt Rückzug an – Kulturdezernent, Schuldezernent und Stadtkämmerer hört im Sommer auf

Markenzeichen roter Schal – und drei „Hüte“. Axel Imholz ist als Stadtkämmerer, Schul- und Kulturdezernent der Landeshauptstadt vielfach gefordert und präsent, hier bei den Wiesbadener Fototagen 2022. Im Sommer 2023 will er sich aus der Stadtpolitik zurückziehen.

Seit Juli 2013 ist Axel Imholz Stadtkämmerer der Landeshauptstadt Wiesbaden, seit April 2017 auch Schul- & Kulturdezernent. Nun will der SPD-Politiker alle drei Ämter aufgeben. Der 57-jährige Stadtrat kündigte heute gegenüber dem Wiesbadener Kurier seinen Rückzug aus der hauptamtlichen Kommunalpolitik an.

In der Wiesbadener Kulturszene hatte sich Imholz als Nachfolger von Rose-Lore Scholz (CDU) einen guten Ruf erarbeitet und wird dort sowohl für seine inhaltliche Arbeit als auch für seinen persönlichen, unprätentiösen, sachlich-pragmatischen und partnerschaftlichen Stil geschätzt. Zu seinen Markenzeichen gehören nicht nur schwarzes Outfit und rote Krawatte, im Winter auch roter Schal, sondern seine drei „Hüte“ – als Stadtkämmerer, Schul- und Kulturdezernent der Landeshauptstadt ist Imholz vielfach gefordert und präsent,

Pressefoto Axel Imholz.

Für seinen nun verkündeten Schritt, der überraschend, um nicht zu sagen als Paukenschlag, kommt, nennt Imholz persönliche Gründe  (Details im Wiesbadener-Kurier-Plus-Artikel hier) . Nach zwei vollen Amtszeiten von jeweils sechs Jahren hätte nun eine dritte Amtszeit von wiederum sechs Jahren angestanden. Auf diese will er verzichten und Ende August aus dem Amt ausscheiden. Das erste Vorschlagsrecht für seine Nachfolge hat die SPD Wiesbaden.  (Text und Foto: Dirk Fellinghauer)

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