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Straßengespräch: Beate, Medizinisch-technische Assistentin, 54 Jahre, vor dem @home-Kinderbücherhaus

Interview und Foto: Maximilian Wegener

Ein Haus komplett aus Kinderbüchern… was denken Sie, wenn Sie das sehen?

Als erstes habe ich an das Lebkuchenhaus von Hänsel und Gretel gedacht, nur eben mit Büchern.

Wussten Sie, dass es bei dieser Installation der Schweizer Künstlerin Piroska Szönye, die zum 60-jährigen Bestehen der Wiesbadener IFB-Stiftung entstand, um Aufmerksamkeit für Kinderhospize geht?  

Nein, das wusste ich nicht. Ich glaube, ich wäre auch nicht unbedingt darauf gekommen. Ich finde aber, das passt zum Thema. (mehr …)

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sensor-Straßengespräch: Hans-Peter Stroh, Kraftfahrer, Feldsträßer-Kerb-Organisator, 62 Jahre

Interview und Foto: Maximilian Wegener.

Herr Stroh, wir sind hier an der Feldstraße. Was für ein Gelände ist das hier?

„Das ist das Festgelände der Feldsträßer Kerbegesellschaft. Ich selbst bin im Vereinsvorstand. Das da vorne ist unser Lager und da hinten die Toiletten, die haben wir erst vor einer Weile neu gemacht.“

Was findet hier statt? Gibt es hier noch eine Kerb?  

„Die letzte Feldsträßer Kerb, oh, das ist schon bestimmt 15 Jahre her. Früher war das hier richtig groß, das ging bis weit ins Viertel rein. Aber so etwas kann man hier heute nicht mehr machen.“ (mehr …)

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sensor-Straßengespräch: Herbert Cartus, Erzieher und Wellritzstraßen-Kenner, 56 Jahre

Interview und Foto: Maximilian Wegener.

Wir sind hier in der neuen Fußgängerzone Wellritzstraße. Was haben Sie da auf dem Tablett?

Das sind „Elefantenohren“. Eine ältere afghanische Dame aus dem Seniorenzentrum hier in der Straße hat gestern welche gemacht, und es waren viele übrig. Ich dachte, es wäre doch nett, die hier zu verteilen. (mehr …)

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sensor-Straßeninterview: Julia (47) und Mila (6) in Fastnachtslaune

Text und Foto Nico Lange.

Mitte Februar wird Wiesbaden wieder närrisch – Feiert ihr mit? 

Julia: Wir gehen zum großen Kinderumzug hier in Wiesbaden. Mainz ist uns zu groß. Und jedes Jahr zur Fastnachtsfeier des TG Schierstein. Vormittags ist das für Kinder und abends gehen wir Erwachsenen dann nochmal allein hin.

Als was geht ihr und wie bereitet ihr euch vor?

Mila: Ich gehe als Flamencotänzerin, oder als Piratin.

Julia: Wir gehen immer zum Party Schlaudt, probieren da zuerst alle möglichen Kostüme an und lachen uns schlapp. Das ist schon mal der halbe Spaß. Ich gehe dieses Jahr als Indianerin.

Habt ihr einen besonderen Brauch an Fastnacht?

Julia: Ja, das Pancake-Rennen. Wir backen am Dienstag Pancakes mit allem Gehaltvollen, was so weg muss, um die Fastenzeit einzuläuten. Jeder hat eine Pfanne in der Hand, und während man um die Wette rennt, man muss sie in die Luft werfen und wieder auffangen. Am Ende essen wir alles auf. Das ist eine englische Tradition, die wir sehr schön finden und jedes Jahr zelebrieren.

Infos zu Umzügen und närrischen Terminen zuhauf: http://dacho.de/ Helau!

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sensor-Straßengespräch: Antonia Straub, 25 Jahre, Mainzer Studentin und waschechte Wiesbadenerin

Interview & Foto Laura Ehlenberger.

Kennst du „Folklore“?

Klar kenne ich das – ich war mehrfach dort!

Und was hat das Festival für dich bedeutet?

Es war „das“ Event für junge Leute… Wir haben immer schon Wochen zuvor daraufhin gefiebert, und sobald es möglich war, die Karten besorgt.

Warst du schon mit dabei, als das Festival noch auf Schloß Freudenberg stattfand?

Nur als Kind. Ich habe meine Hochphase erlebt, als es dann auf dem Schlachthof-Gelände war.

Beim letzten Visionären Frühschoppen war ein mögliches „Folklore 2.0“ das Thema: Was denkst du? Wünschst du es dir zurück?

Auf jeden Fall. Es gibt in Wiesbaden einfach viel zu wenig Kultur und Feste für junge Leute, bei Folklore traf sich damals eine ganze Generation – und hat nebeneinander und miteinander gefeiert. Heute wandern sie alle nach Mainz ab. Im Nachhinein kann ich sagen: Es war ein geiles Event.

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sensor-Straßengespräch: Winfried Nocke, 75 Jahre, Rentner und Vereinsmitglied

Interview & Foto Laura Ehlenberger

Sind Sie Mitglied in einem Verein?

Ja! Ich bin bei den „Naturfreunden“.

Und seit wann schon?

Das müssten inzwischen gut 45 Jahre sein.

Was war der Grund, weshalb Sie damals genau diesem Verein beigetreten sind?

Die Ziele des Vereins. Die „Naturfreunde“ setzen sich für Kultur und das Verständnis für andere Völker ein … und – ganz wichtig – dafür, unsere Natur in Ordnung zu halten!

Wie aktiv sind Sie in Ihrem Verein?

Ich gehe als Mitglied auf Wanderungen und Kulturreisen mit, gerade im Frühjahr war ich auf der Halbinsel Peloponnes in Griechenland.

Finden Sie Vereine wichtig?

Unbedingt! Sie sind sehr wichtig, um nämlich Druck auf die Regierung auszuüben.