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sensor-Straßeninterview: Julia (47) und Mila (6) in Fastnachtslaune

Text und Foto Nico Lange.

Mitte Februar wird Wiesbaden wieder närrisch – Feiert ihr mit? 

Julia: Wir gehen zum großen Kinderumzug hier in Wiesbaden. Mainz ist uns zu groß. Und jedes Jahr zur Fastnachtsfeier des TG Schierstein. Vormittags ist das für Kinder und abends gehen wir Erwachsenen dann nochmal allein hin.

Als was geht ihr und wie bereitet ihr euch vor?

Mila: Ich gehe als Flamencotänzerin, oder als Piratin.

Julia: Wir gehen immer zum Party Schlaudt, probieren da zuerst alle möglichen Kostüme an und lachen uns schlapp. Das ist schon mal der halbe Spaß. Ich gehe dieses Jahr als Indianerin.

Habt ihr einen besonderen Brauch an Fastnacht?

Julia: Ja, das Pancake-Rennen. Wir backen am Dienstag Pancakes mit allem Gehaltvollen, was so weg muss, um die Fastenzeit einzuläuten. Jeder hat eine Pfanne in der Hand, und während man um die Wette rennt, man muss sie in die Luft werfen und wieder auffangen. Am Ende essen wir alles auf. Das ist eine englische Tradition, die wir sehr schön finden und jedes Jahr zelebrieren.

Infos zu Umzügen und närrischen Terminen zuhauf: http://dacho.de/ Helau!

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sensor-Straßengespräch: Iris Fuhr-Schmitt, 56 Jahre, und Tri Khoa, Busfahrgäste

Interview & Foto Laura Ehlenberger.

Die ESWE strebt einen emissionsfreien Busverkehr an – für eine sauberere Stadt. Was halten Sie davon? Fahren Sie oft mit dem Bus?

Iris: Das ist gut! Ich nehme so zweimal pro Woche den Bus, er aber auf jeden Fall viel öfter.

Tri Khoa: Ich fahre jeden Tag damit.

Wie zufrieden sind Sie mit dem ÖPNV in Wiesbaden?

Iris: Mich stört die Unpünktlichkeit – nicht nur, dass sie zu spät sind: Teilweise fahren Buse zwei, drei Minuten zu früh los. Das ist ärgerlich.

Tri Khoa: Ich bin zufrieden.

Sollten mehr Wiesbadener den Bus nehmen, um den Autoverkehr zu reduzieren?

Iris: Dann müsste man das Busfahren attraktiver machen, zum Beispiel günstiger.

Und was halten Sie von der „Citybahn“, die in aller Munde ist?

Iris: Es besteht nicht wirklich Bedarf. Wiesbaden und Mainz sind durch die Züge gut verbunden.

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sensor-Straßengespräch: Antonia Straub, 25 Jahre, Mainzer Studentin und waschechte Wiesbadenerin

Interview & Foto Laura Ehlenberger.

Kennst du “Folklore”?

Klar kenne ich das – ich war mehrfach dort!

Und was hat das Festival für dich bedeutet?

Es war „das“ Event für junge Leute… Wir haben immer schon Wochen zuvor daraufhin gefiebert, und sobald es möglich war, die Karten besorgt.

Warst du schon mit dabei, als das Festival noch auf Schloß Freudenberg stattfand?

Nur als Kind. Ich habe meine Hochphase erlebt, als es dann auf dem Schlachthof-Gelände war.

Beim letzten Visionären Frühschoppen war ein mögliches „Folklore 2.0“ das Thema: Was denkst du? Wünschst du es dir zurück?

Auf jeden Fall. Es gibt in Wiesbaden einfach viel zu wenig Kultur und Feste für junge Leute, bei Folklore traf sich damals eine ganze Generation – und hat nebeneinander und miteinander gefeiert. Heute wandern sie alle nach Mainz ab. Im Nachhinein kann ich sagen: Es war ein geiles Event.

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sensor-Straßengespräch: Winfried Nocke, 75 Jahre, Rentner und Vereinsmitglied

Interview & Foto Laura Ehlenberger

Sind Sie Mitglied in einem Verein?

Ja! Ich bin bei den „Naturfreunden“.

Und seit wann schon?

Das müssten inzwischen gut 45 Jahre sein.

Was war der Grund, weshalb Sie damals genau diesem Verein beigetreten sind?

Die Ziele des Vereins. Die „Naturfreunde“ setzen sich für Kultur und das Verständnis für andere Völker ein … und – ganz wichtig – dafür, unsere Natur in Ordnung zu halten!

Wie aktiv sind Sie in Ihrem Verein?

Ich gehe als Mitglied auf Wanderungen und Kulturreisen mit, gerade im Frühjahr war ich auf der Halbinsel Peloponnes in Griechenland.

Finden Sie Vereine wichtig?

Unbedingt! Sie sind sehr wichtig, um nämlich Druck auf die Regierung auszuüben.