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So wohnt Wiesbaden: Stimmung in der Bude! Betty Beige aka Anja Schmidt, Kellerstraße

Von Selma Unglaube. Fotos Kai Pelka.

Betty Beige mag Farbe, so viel steht fest. Durch schwere, rote Samtvorhänge führt sie Besucher ins knallig eingerichtete Wohnzimmer, und man weiß gar nicht, wohin man zuerst blicken soll. Überall gibt es etwas zu entdecken: Designklassiker und Antiquitäten, überdimensionale Samtkirschen und Pappmaché-Brüste an der Wand – von leblosem Beige jedenfalls weit und breit keine Spur. Vom großen Balkon, der sich über die gesamte Wohnungslänge erstreckt, hat Betty Beige aka Diplom-Ingenieurin und Feng Shui-Beraterin Anja Schmidt eine atemberaubende Sicht ins Grüne und auf die „Griechische Kapelle“.

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So wohnt Wiesbaden: Von wegen Sackgasse! Leben in der Mühltal-Siedlung – Besonderes Miteinander

Gut drauf auf dem Container, der 2017 auf Wunsch des Bewohnerrats aufgestellt wurde. Sozialarbeiter Ahmed Imam vom Kinder- und Jugendzentrum Biebrich mit dreien seiner Mühltal-Schützlinge.

Von Anja Baumgart-Pietsch. Fotos Kai Pelka, Stadtarchiv.

„Auf Anhieb verliebt“ habe sie sich in die kleine Sackgasse zwischen Bahngleisen und Wäldchen, sagt Sigrid Siewior. Seit 1994 wohnt die Chefin des Wiesbadener „Akzent-Theaters“ im Mühltal. Und hat noch keinen Augenblick bereut, wie sie sagt: „Ich fühle mich wohl. Man kennt sich hier. Wenn ich nachts um eins vom Theater nach Hause komme, hat mir schon mehr als einmal jemand irgendwas tragen geholfen. Ich treffe auch zu später Stunde noch Leute, die ihren Hund ausführen. Angst? Warum?“. (mehr …)

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So wohnt Wiesbaden: Echt naturnah – Claudia Gallikowski und ihr inspirierender Garten

Von Anja Baumgart-Pietsch. Fotos Arne Landwehr.

Claudia Gallikowski zuzuhören ist eine Inspiration. Man möchte sofort selbst losgärtnern, und sei es auch nur in einem kleinen Blumenkasten. Denn die Wiesbadener Biologin besitzt keinen manikürten Park mit Buchsskulpturen und Rollrasen, sondern einen echt naturnahen Garten, in dem sich Pflanzen und Tiere heimisch und wohl fühlen dürfen. Und das in der Stadt – im Komponistenviertel, das, zwar schon ziemlich im Grünen gelegen ist, doch ein ganz konventionelles Reihenhausgebiet ist. (mehr …)

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So wohnt Wiesbaden: Die Aussicht macht´s! Peter Siersleben – Hochhausbewohner aus Überzeugung

Von Anja Baumgart-Pietsch. Fotos Arne Landwehr

„Ich würde mich wieder so entscheiden“, sagt Peter Siersleben. Der frisch gebackene Rentner, Weinfachmann und ehemaliger Leiter der Weinabteilung bei Karstadt ist Hochhausbewohner aus Überzeugung – nachdem er vor dreißig Jahren eher zufällig nach Klarenthal geriet. „Meine Vermieterin war gestorben, ich wohnte vorher in der Herderstraße und musste ausziehen“, erinnert er sich. „Damals war ich noch Student und ich bekam dann von der Stadt die Wohnung in Klarenthal angeboten. Ich hab mir zuerst schon gedacht: Im Hochhaus? Oje! Aber als ich dort aus dem Fenster geschaut habe, war eigentlich alles klar.“ (mehr …)

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So wohnt Wiesbaden – Zuhause im Wald: Jürgen Wistrik und Christine Reitz wohnen im „Knusperhäuschen“

Von Marie-Luise Raupach. Fotos Arne Landwehr.

Wer kennt es nicht aus dem Märchen „Hänsel und Gretel“ der Gebrüder Grimm: Die Hexe hält die beiden Bauernkinder in ihrem Knusperhäuschen gefangen und mästet sie. Das Märchen geht gut aus, denn mit einer List kann Gretel die Hexe überlisten und in den Holzofen stoßen. Auch im Knusperhäuschen in Wiesbaden, der ehemaligen (von 1925 bis 1972) Waldgaststätte zwischen Chausseehaus und Georgenborn, gibt es einen Ofen. „Das ist das Herz des Hauses und im Winter unser Lieblingsplatz“, erklärt Jürgen Wistrik, der mittlerweile seit 21 Jahren das Waldhäuschen bewohnt. (mehr …)

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So wohnt Wiesbaden – Aus einer anderen Epoche: Rosine Schulte (100 Jahre), Villa Liebenau

Von Hendrik Jung. Fotos Kai Pelka.

Seit mehr als der Hälfte ihres Lebens wohnt Rosine Schulte in einer Villa, die einst das letzte Wiesbadener Haus auf dem Weg in das damals noch selbstständige Sonnenberg gewesen ist. Das will etwas heißen, denn gerade erst hat Rosine Schulte im Kreis ihrer drei Kinder, vier Enkel und sechs Urenkel ihren 100. Geburtstag in dem Haus gefeiert, das sich seit seinem Bau in Familienbesitz befindet. (mehr …)

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attac zeigt und diskutiert Dokumentarfilm „PUSH – Für das Grundrecht auf Wohnen“ am 16. Januar

Attac Wiesbaden zeigt am 16. Januar um 19.30 Uhr im Hilde-Müller-Haus am Wallufer Platz, den Dokumentarfilm „PUSH – Für das Grundrecht auf Wohnen“ mit anschließender Diskussion.
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Schlau, klein und nachhaltig auf 25 Quadratmetern – „Smart House“ macht Station in Wiesbaden

Smart Living, Tiny Houses und Nachhaltigkeit sind die drei großen Zukunftstrends beim Bauen und Wohnen. Mit der Wohnglück-SMARTHAUS-Tour 2019 macht die Bausparkasse Schwäbisch Hall diese Trends vor Ort erlebbar und gibt Informationen und Inspirationen für die Umsetzung im eigenen Zuhause. Vom 29. bis 31. August können Interessierte das Wohnglück-Smarthaus vor der Wiesbadener Volksbank-Filiale am Schillerplatz besichtigen. (mehr …)

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So wohnt die Region – Gemeinsam zur Hingabe: Bhakti Marga-Ashram in Heidenrod-Springen / Just Love-Festival

Von Hendrik Jung, Fotos von Kai Pelka.

Knapp dreißig Kilometer von Wiesbaden entfernt, leben 80 Personen in einem Ashram. Gemeinsam folgen sie dem Weg ihres Gurus Paramahamsa Vishwananda, gemeinsam üben sie sich im selbstlosen Dienen und entscheiden sich für sexuelle Enthaltsamkeit, vegetarische Nahrung sowie den Verzicht auf Alkohol und Drogen. An diesem Wochenende öffnet sich das Gelände für alle beim „Just Love“-Festival. (mehr …)