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Happy birthday, Homonale! Das queere Filmfestival feiert 20. Geburtstag mit besonders vielen Filmen im Caligari

Vom 17. bis 20. Januar feiert die Homonale, das queere Filmfestival, im Caligari seinen 20. Geburtstag. Aus diesem Anlass werden diesmal besonders viele Filme gezeigt. Vor dem offiziellen Festivalbeginn laufen vorab die beiden Klassiker „Boys don’t cry“ am 10. Januar und „A Single Man“ am 15. Januar.

Für das Hauptprogramm vom 17. bis 20. Januar haben die Veranstalter Filme ausgewählt, die in verschiedenen Ländern Europas und den USA spielen – Filme, die lesbische Liebe und die Widerstände, auf die sie stößt, thematisieren, ebenso wie ein Coming-Out in Kenia („Rafiki“, Foto oben). Der Film „Ich bin Anastasia“ behandelt die Trans-Thematik in der Bundeswehr, „Der verlorene Sohn“ zeigt die Folgen religiös orthodoxer Strukturen für das Coming-out auf.

Die Homonale ist fest in der Community in Wiesbaden und auch Mainz verankert. Es ist eines der wenigen Filmfestivals in Deutschland, das sich mit den genannten Themen beschäftigt. Es ist ein Projekt mit großer Tradition und wird Jahr für Jahr von einer ehrenamtlich agierenden Filmgruppe zusammen mit dem Kulturamt durchgeführt.

Auf das 20-jährige Jubiläum der Homonale wird im Caligari am 18. Januar um 22 Uhr nach der Vorführung von „Leid und Herrlichkeit“ von Pedro Almodóvar angestoßen. In diesem Sinne: Happy Birthday, Homonale!

Das komplette Programm und alle Infos sind hier zu finden.

(sun/Foto: Veranstalter)

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