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Kommen und Gehen – Der aktuelle Überblick über das „Auf und zu“ in Wiesbadens Gastro- und Geschäftswelt

Von Dirk Fellinghauer. Illustration Jan Pieper.

Ordentlich was los in der Wiesbadener Gastronomie und Geschäftswelt. Hier bekommt ihr den aktuellen Überblick über das rege Kommen und Gehen in der Stadt.

Mit dem Feiern, also dem richtig feiern, in Wiesbaden, das ist so eine Sache. Oder auch keine Sache. Die Orte, an denen man es verlässlich ordentlich krachen lassen kann, sind überschaubar in der (Innen)stadt. Der Keller Krach Keller soll zur neuen Anlaufstelle für Nachtschwärmer werden, die hier „bis mindestens 4 Uhr“ willkommen sind zum Trinken und Feiern.

Nach einem ersten fulminanten Kracher-Abend am letzten Mai-Wochenende, bei dem Gäste und Macher gleichermaßen beseelt waren, gibt es noch drei „Soft Opening“-Termine im Juni (1. Juni Old-School-Hip-Hop, 8. und 15. Juni „Mischmasch“), dann folgt nochmal eine Sommerpause und ab September wollen die drei Macher dann richtig durchstarten, Freitags und Samstags als „Latebar“, drumherum kann es auch Specials wie Standup-Comedy, Kleinkunst, Livemusik und Co geben. Auch Vermietungen sind möglich.

Martino Kitchen verabschiedet sich nach elf Jahren aus der Webergasse und will Ende Juni, Anfang Juli unter dem gleichen Namen am neuen Standort Marktplatz 13 wieder eröffnen. „Unser Konzept bleibt in groben Zügen gleich“, verrät Martino Stirn auf sensor-Nachfrage, „ein gehobenes Restaurant mit mediterranem Einschlag und einer ehrlichen und handwerklichen Küche“.  Es werde ein kleiner Laden mit ausgewählter und handwerklicher Küche ohne Kompromisse bei fairer Preisgestaltung. Ein weiteres großes Standbein wird für Martino und sein Team das Cateringgeschäft inklusive Foodtruck sowie täglich frisch gekochtes Essen für Wiesbadener Grundschulen bleiben.

Mit der Ludwig Schankwirtschaft in der Wagemannstraße, die das Wirtspaar Irmgard und Harald „nach 17 schönen, fröhlichen, unterhaltsamen und auch arbeitsamen Jahren“ nach langer Abwägung geschlossen hat, gibt es eine Altstadt-Institution weniger. Mit Genuss lockt hingegen fortan die gleichnamige neue Wein-&-mehr-Bar in der Neugasse, wo sich der bisherige Gourmet-Markt in Richtung Main-Taunus-Zentrum verabschiedet hat.

Sontaya Modern Thai Kitchen kündigt sich in der Grabenstraße an, wo zuletzt L´Umami war. In den Reisinger Anlagen am Geschwister-Stock-Platz hat Viradha Eng die sympathischen HerzSchnidde-Container übernommen und bespielt ViVis Lieblingsplatz am Park täglich außer Montag ab 11 Uhr bis abends mit Flammkuchen, Pinsa (herzhaft und süß) und auch thailändischen Gerichten und anderen herzhaften wie auch süßen Speisen (Kuchen, Eis und Waffeln). Tilly´s Café Garten hat, zusätzlich zum Café am Bismarckring, im Schiersteiner Hafen direkt am Wasser eröffnet.

Immer wieder wird danach gefragt, jetzt gibt es gleich zwei neue Angebote speziell für Familien. Simone Koch und Stefan Schmitt haben im ehemaligen Eckhaus an der Ecke Obere Webergasse/Hirschgraben ihr Familiencafé Stadtkrokodile eröffnet. Auf zwei Stockwerken gibt es Angebote für kleine und große Besucher und reichlich Ideen, was hier in Zukunft so alles geboten werden könnte. Mamilyxoxo heißt ein neues Eltern-Kind-Café und mehr in der Rheingaustraße 85 b in Schierstein.

Pepé Ceramica, bekannt und beliebt von der Taunusstraße, hat sich in richtig tollen Räumen in der Bärenstraße eingerichtet und wird dort am 8. Juni mit Keramik, Gin und Vinho der portugiesischen Art neu eröffnen.

Lukas Podolskis Mangal Döner löst direkt um die Ecke Delalos in der Langgasse ab. Der Fußball-Weltmeister ist seit 2014 an der Franchise-Imbisskette beteiligt uns sagt: „Schon als Kind habe ich Döner geliebt. Ich will den Döner nicht neu erfinden, aber die Zutaten müssen immer frisch und von hoher Qualität sein. Auch das gewisse Flair des Ladens ist mir wichtig. Wir wollen einfach den besten Döner Deutschlands machen.“

Haeger Juwelier eröffnet im Juni An den Quellen. In der Goldgasse hat Mohamed Katar das italienische Restaurant Belpasso neu eröffnet.

Gleich zwei neue Adressen für Freunde polnischer Küche in der Stadt: Das Spezialitätengeschäft Punkt Breslau hat am Römerberg 39 eröffnet, vor Ort werden auch kleine warme Gerichte wie Piroggen oder das Eintopf-Nationalgericht Bigos aufgetischt. „Essen wie zuhause“ verspricht Smakland in der Sonnenberger Straße 42 mit einer festen Karte und täglich wechselnden Gerichten. Das polnische Restaurant öffnet wegen der großen Nachfrage nun auch seinen Gartenbereich.

Mit seinem Conceptstore in der Goldgasse namens Touch of L will Eugen Chakhnovitch Wiesbaden beglücken und bietet in bester Lage Mode bekannter sowie zu entdeckender kleiner Label für Frauen und Kinder sowie ausgewählte Accesoires an: „Wofür das L steht, darf sich jeder selbst überlegen.“ Der Schlemmerplatz auf dem Wochenmarkt ist umgezogen und nun auf dem Platz vor der Lumen-Terrasse zu finden.

Döner-Alternative für hungrige Wochenende-Nachtschwärmer: Die Curry Manufaktur am Römertor hat seit neuestem freitags und samstags bis 2 Uhr morgens geöffnet. Keine Alternative mehr: Pizza Crown am Kranzplatz, die Kultadresse über Jahrzehnte ist geschlossen. Nur kurz geschlossen war ma´loa, Hawaiian Poke in der Langgasse gibt es nun von neuem Inhaber und Team.

Der neueste Gastrotrend in Wiesbaden sind Supperclubs. In der Oberen Webergasse gab es schon begeisterte Gäse bei der Sippschaft Wiesbaden und machen neugierig mit der Ankündigung. Gaumenfreunde geht als neues Format im hier & jetzt an den Start – 30 limitierte Plätze, mehrere Gänge, alle vegetarisch, ausgewählte Weine, .

Die Macher von noir sushi haben das Aya Asia Restaurant auf der Dotzheimer Straße 149 eröffnet und servieren in den einstigen Four Seasons-Räumen in üppiger (Kunst)blumenrausch-Kulisse neben Sushi auch warme „Asien-inspirierte“ Küche. Sushi One, früher in der Ellenbogengasse, ist nun eine Nummer kleiner in der Marktstraße zu finden. „Anders, köstlich“ verspricht das Café Eli in der Oranienstraße. Für italienische Momente ist das Nio Café auf dem Durchgang zwischen Luisenplatz und Friedrichstraße eine neue Adresse.

Re-Opening in der Nerostraße: Marco Lenck führt das Bike-Loft weiter. R heißt ein neues Partybedarf-Geschäft auf der Moritzstraße.

Stefanie Weyrauch hat ihr eigenes Innenstadt-Yogastudio namens Yogastern in der Friedrichstraße 47 eröffnet. BioKaiser hat genau im gleichen Haus nach 19 Jahren seine Filiale direkt an der Bushaltestelle in der Friedrichstraße 47 geschlossen. Geplatzt ist die geplante Übernahme der Backstube und Bäckerei Walser im Westend durch die Bäckerei Dries.

Im Dorint Hotel gibt es einen neuen Creative Space, der als Multifunktionsraum für Workshops, Veranstaltungen oder Netzwerktreffen angemietet werden kann.

SONST NOCH WAS ? INFOS, HINWEISE, GERÜCHTE immer gerne an hallo@sensor-wiesbaden.de, Betreff: Kommen und Gehen.

 

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