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Kulturbeirat: Wahl abgeschlossen, 2300 Stimmzettel verschlossen – Ergebnis auf unbestimmte Zeit verschoben

Jetzt ist Geduld gefragt. Bis Freitag, 24. April, war es möglich, die Stimmzettel für die Kulturbeiratswahl beim Wahlbüro abzugeben. Insgesamt hatten 2.903 stimmberechtigte Bürgerinnen und Bürger die Wahlunterlagen angefordert. Etwa 2.300 Bürgerinnen und Bürger haben die Stimmzettel wieder abgegeben. Bei der ersten Kulturbeiratswahl 2018 wurden 6.296 Stimmzettel angefordert und 4.776 abgegeben. Erwartungsgemäß ist die Beteiligung deutlich geringer als 2018, wo die Wahl erstmals und unter „normalen Bedingungen“ durchgeführt wurde. Die abgegeben Stimmzettel bleiben unterdessen bis auf weiteres in den Wahlumschlägen versiegelt.

Die Auszählung, die nach geltenden Regularien zwingend öffentlich stattfinden muss, kann vorerst wegen geltender Kontaktbeschränkungen nicht stattfinden. Sobald eine Durchführung absehbar ist, wird die Geschäftsstelle Kulturbeirat zeitnah zum Termin und dann zu den Ergebnissen informieren.

Kulturdezernent Axel Imholz bedankt sich für das Verständnis aller Beteiligten: „Die aktuelle Situation hat den eigentlich geplanten Ablauf der Wahl so leider nicht zugelassen. Entsprechend mussten wir vor vier Wochen die Kandidierenden, die aktuellen Kulturbeiratsmitglieder und die Öffentlichkeit darüber informieren, dass das Wahlergebnis erst verzögert festgestellt werden kann und auch die Wahl selbst ohne öffentliche Aktionen stattfinden wird. Unter den schwierigen Umständen hat trotzdem alles gut funktioniert, auch wenn die Wahlbeteiligung erwartungsgemäß niedriger ausgefallen ist. Ich danke allen Beteiligten für ihren Einsatz und bleibe ebenso wie sie gespannt darauf, wer zukünftig bei Themen rund um die Kultur im Beirat die Stimme erheben wird.“

Bis zur Bestimmung der neuen Mitglieder*innen bleibt der amtierende Kulturbeirat im Amt.

(dif/Fotos privat/Kulturbeirat/Thomas Weichel)

2 Kommentare “Kulturbeirat: Wahl abgeschlossen, 2300 Stimmzettel verschlossen – Ergebnis auf unbestimmte Zeit verschoben

  1. Die Wahlbeteiligung ist ein Witz für die Landeshauptstadt. Mir zeigt das, dass weder die Kandidaten noch die Mitarbeiter sämtlicher Kultureinrichtungen der Stadt ihren Freundeskreis mobilisieren haben können… mei, also ein bisschen mehr Initiative, Aktivität und Öffentlichkeitsarbeit braucht es halt schon.

  2. Dem Kommentar von Frau Bärbel Klein kann ich nur teilweise zustimmen.
    1. Es gibt im Moment wichtigere Probleme für die Wiesbadener. Es ist also ein sehr ungünstiger Zeitpunkt für die Wahl gewesen.
    2. Nur ONLINE wählen ist auch schwieriger und umständlicher!
    Für meinen Personen- und Freundeskreis (über 50 bis über 80) stellt das Procedere schon eine kleine Herausforderung dar. Ohne PC oder Laptop wird’s schon schwierig.
    3. Ich habe persönlich und über die Medien (Watts App, Messenger, E-Mail, Post) die Info zur Wahl des Kulturbeirats weitergegeben. In Bierstadt alleine an über 100 Mitbürger. Meine Freunde haben mir versichert; dass sie gewählt haben. Dann könnten es mindestens 100 Stimmen für mich ein! Aber die Wahl ist ja geheim. In meinem Freundeskreis befinden sich fast ausnahmslos kulturell interessierte Mitbürger.
    4. In Bierstadt zeigten viele kein Interesse an der Kulturbeiratswahl.
    Was mich NICHT wirklich überrascht hat.
    Die Mehrheit hatte auch noch nie was von dieser Wahl gehört! Das wäre eine Erklärung für die geringe Wahlbeteiligung.
    5. Die Zukunft liegt bei unseren Kindern und Enkeln. Optimistisch und kulturell interessiert bleiben in diesen schweren Zeiten ….

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