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Kunst im Justizzentrum: Ausstellung zeigt Gezeichnetes von Hjalmar Thelen – Autodidakt und Nonkonformist

Zum zweiten Mal präsentiert die Galerie im Justizzentrum Wiesbaden Arbeiten des Berliner Malers Hjalmar Thelen (1962-2017). Begab sich die „Spurensuche“ 2020/2021 auf die Fährte des Künstlers durch seine Wahlheimat Berlin, richtet sich der Fokus der neuen Ausstellung „Mit spitzem Stift“ auf das außergewöhnliche zeichnerische Talent Thelens.

Neben Bleistift- und Kohlezeichnungen werden auch Arbeiten in Aquarell- und Acrylfarben gezeigt. In der Gegenüberstellung von Zeichnung und expressiv beeinflusstem Gemälde wird der Weg von der realitätsnahen Präzision der Zeichnung zur zunehmenden Abstraktion im Gemälde für den Betrachter erfahrbar.

Hjalmar Thelen wurde 1962 in Neuwied/Rhein geboren und wuchs in Frankfurt am Main auf. 1983  ging er in das damalige West-Berlin und startete zunächst eine Laufbahn am Varieté.

Parallel entwickelte er überwiegend autodidaktisch seine persönliche künstlerische Sprache als Maler. Als Nonkonformist mied er jedoch zeitlebens den etablierten Kunstbetrieb. Nach seinem Tod nahm sich seine Schwester Kirsten Thelen des Nachlasses an.

Die Ausstellung wird am 8. März um 16 Uhr mit einer Vernissage eröffnet. Es sprechen Rolf Hartmann und Dr. Kirsten Thelen, für die musikalische Begleitung am Piano sorgt Linda Thelen.

„Mit spitzem Stift“ ist bis zum 25. Mai zu den Öffnungszeiten des Justizzentrums in der Mainzer Straße 124, 65189 Wiesbaden, zugänglich. Diese sind täglich vom 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

(dif/Bild Thelen)