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Lore im Garten – was für ein Festival auf dem Berg! Rückblick, Ausblick – und heißer Konzerttipp für heute

Trommeltanzend in den Sonnenuntergang. Gefeiert wurde bei Lore im Garten dann bis in den Morgen hinein.

Von Dirk Fellinghauer (Text und Fotos).

Lore im Garten – ein Festival auf dem Berg“ rief es an einem der letzten richtig sommerlichen Sommerabende hinauf zum Schloss Freudenberg. Und was für ein Festival es wurde, im Rahmen des von Schloss Freudenberg und Walhalla im EXIL veranstalteten, von sensor präsentierten „Shelter from the Storm“-Kultursommers. Ein magisches Festival wurde es!

Wer dabei war, ist jetzt noch beglückt und beseelt. Das sensor-Fotoalbum voller Impressionen des Abends und der Nacht findet ihr hier.
Wer davon erzählt bekommt, sagt „Oh Mann, warum habe ich mir das entgehen lassen“ (Kleiner Trost-Spoiler: am 25. September gibt es eine Zugabe …)
Abgefahren! Electronic Conzertration aus Mainz, das Beats-Bass-Gitarre-Duo war eine der gefeierten Entdeckungen des Abends.
Wer dabei war, erlebte und erfuhr: Musik, Tanz, Lichter, Liebe, Geheimnisse, Überraschungen, Miteinander, Hippies, Hipster, Familien, Feuer, Euphorie, Begegnungen, Entdeckungen, Offenbarungen, Wiedersehen, Kennenlernen, Mückenstiche, Drinks, Pizza, Natur, Grün, Weite, Horizonte, Lachen, Schwelgen, Freiheit, Leben!
Nach Lore im Garten ist vor Lore im Garten
Und weil´s so unfassbar schön war, gibt´s das Ganze nochmal. „Lore im Garten 2“ steigt am Samstag 25.09., unter anderem mit Élaa & Eddy Hernandez & Jonas Hühne an den DJ-Pults und Finkbass & K´Daanso & Tuscon Arizona Kings auf den Livebühnen. Und mit … siehe Aufzählung oben! Wer dann nicht dabei ist, dem können wir wirklich nicht helfen. Tickets? -> https://bit.ly/3B1EJvE
Heißer Konzerttipp für heute
Und wer bis zum 25. September nicht warten will, taucht schon heute wieder in die wunderbaren Schloss Freudenberg-Welten ein, bei einem besonderen Konzert in besonderer Umgebung.

Olicía ist eine Band bestehend aus zwei starken Frauen, die mit ihrer Musik ständig auf der Suche nach neuen Ideen sind. Das Projekt der beiden Multiinstrumentalistinnen Anna-Lucia Rupp und Fama M’Boup entwirft einen völlig eigenen Klangkosmos, der Einflüsse zwar zulässt, diese aber nie als bloße Zutat begreift.

Wenn es aber einen Fixpunkt im Olicía-Sound gibt, dann ist es der Umgang mit der Stimme, und zwar längst nicht nur durch die Verwendung der Loopstations und Effekte. Beide übernehmen gleichberechtigt Vocalparts und offenbaren dabei unterschiedliche Klangfarben und ein umfangreiches Potpourri verschiedener Techniken. Es gibt geloopte Stimmfetzen, die den Rhythmus antreiben oder den Background dekorieren und die oft gar nicht von mechanischen Instrumenten, wie Synthesizern oder Percussion zu unterscheiden sind.

Alles live mit Loopstations

Alles was auf der Bühne zu hören ist, entsteht im Moment, nichts ist vorproduziert. So spielen die beiden auch komplett improvisierte Stücke in ihren Liveshows, scheuen nicht, sondern umarmen den Moment des spontanen Eintauchens, Austauschens und Überraschtwerdens. In einer Zeit, in der Stilgrenzen immer mehr aufbrechen, platziert sich Olicía im eigens begründeten Genre „electronic handmade loopjazz“.

Das klingt und wirkt dann ungefähr so:

Die Geschichte von Olicía

Durch regen Briefkontakt zwischen Dresden und Dakar kam es 2017 zu dem Konzept für Olicía. Was mit zwei Loopstations im Minisetup begann, wurde um akustische und elektronische Instrumente, sowie größere Klangvorstellungen erweitert. Olicía ist nun nach zwei EPs, mit einem Debütalbum in der Pipeline und durch ein selbst gegründetes Label mit dem Namen o-cetera zu einem eigenen Kosmos gewachsen. Ihr Debütalbum Liquid Lines erscheint im August auf ihrem eigenen Label o-cetera.

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