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Sedanplatz-„Kiezgarten“ startet heute: Pop-Up-Biergarten lockt künftig an sieben (regenfreien) Tagen die Woche

Vor wenigen Tagen noch leere Wiese, inzwischen stehen Bierbänke und Tische und Ausschankwagen auf dem „bemulchten“ Sedanplatz. Heute eröffnet dort der „Kiezgarten“, gemeinsame betrieben von vier ansässigen Gastronomien. Foto: Dirk Fellinghauer

Corona macht vieles unmöglich, aber auch vieles möglich: zum Beispiel einen bis vor kurzem noch nicht für möglich gehaltenen Pop-Up-Biergarten auf dem Sedanplatz. Dieser wurde in Windeseile genehmigt, organisiert – und heute öffnet er, wie Linda Zimmermann vom Heaven soeben auf sensor-Anfrage mitteilte.

„Kiezgarten“ wird das heißen, was die um den Platz angesiedelten Bars, Lokale und Restaurants Heaven, Riesling im Hindukusch, Schoppenhof und Das Lokal gemeinsam betreiben werden. „Heute und morgen gibt es ein Soft Opening, um unsere coronabedingten Abläufe zu testen“, erklärt Linda Zimmermann. Das „Grand Opening“ soll dann in der kommenden Woche folgen, „sobald sich das schlechte Wetter verzogen hat“. Künftig soll der Kiezgarten dann – sofern es nicht regnet –  mit 7-Tage-Woche montags bis freitags von 17 bis 22 Uhr, samstags und sonntags von 14 bis 22 Uhr geöffnet haben.

Für den „soften“ Start an diesem sonnigen Wochenende bitten die Betreiber um „Zeit, Geduld und Verständnis“ für besondere Herausforderungen wie die digitale Anmeldung direkt am Eingang und das Anstehen bei Getränkeausgabe und Pfandrücknahme.

„Ganz wichtig: Letzte Runde um 21.30 Uhr, der Biergarten schließt pünktlich“, kündigt Linda an und bemerkt: „Aber es gibt ja noch genügend Locations rund um den Platz, in denen man weiter trinken kann.“.

„Die Stadt hatte zugesagt, den Gastronomen besonders unter diesen schwierigen Rahmenbedingungen bestmöglich zur Seite zu stehen. Das bedeutet auch, dass seitens der beteiligten Ämter und auch seitens der Stadtentwicklungsgesellschaft SEG sehr schnell und unkompliziert möglich gemacht wurde, was möglich zu machen ist“, hatte Stadtrat Andreas Kowol zur Vertragsunterzeichnung erklärt. Unterstützt wird die Idee der gastronomischen Zwischennutzung auch durch Städtebaufördermittel aus dem Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung (vorher: „Zukunft Stadtgrün“), in dessen Programmgebiet sich der Sedanplatz befindet. Im Sommer 2016 war auf Initiative von Robin Dasgupta am Sedanplatz der „Westend Garden“ entstanden. Dieser durfte damals jedoch nicht auf dem Platz selbst betrieben werden, sondern nur am Seitenstreifen.

(Text und Foto: Dirk Fellinghauer)

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