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sensor-Wochenendfahrplan: Ausge“dry“t ausgiebig Tanzen, Lauschen, Erinnern, Staunen, Schmökern

Von Selma Unglaube und Sofi Sivinova. Fotos Veranstalter.

Schluss mit Dry January, jetzt wird wieder richtig auf den Putz gehauen. Ob mit oder ohne „Stoff“, das erste Wiesbaden-Wochenende im Februar lockt mit allerlei berauschenden Angeboten. „Was geht – Wiesbaden?“ – die Frage beantwortet übrigens auch der gleichnamige Podcast, der mit der gerade veröffentlichten 5. Folge nun auch gerade wieder ins neue Jahr gestartet ist.

///FREITAG///

Verkehrsbehinderungen wegen Demonstration auf der Theodor-Heuss-Brücke. Am Freitag wird zwischen 8 und 15 Uhr in Kastel die Theodor-Heuss-Brücke wegen einer Demonstration von „Ver.di“ vollständig in beiden Richtungen gesperrt. Hier kann es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen bereits im Berufsverkehr kommen. Die Demonstration, zu der rund 4.000 Teilnehmer:innen erwartet werden, findet in Mainz und Wiesbaden statt. Die gemeinsame Abschlusskundgebung erfolgt auf der Theodor-Heuss-Brücke. Die Landeshauptstadt Wiesbaden bittet deshalb alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer, die Theodor-Heuss-Brücke zwischen 8 und 20 Uhr weiträumig über die Schiersteiner Brücke oder die Weisenauer Brücke zu umfahren. ESWE Verkehr wird flexibel auf die Situation reagieren, schließt aber Fahrplanabweichungen in Richtung Mainz nicht aus. ganztägig.

IMA Motorradmesse im RMCC. Die IMA Hessen gibt wieder Gas. 21 Marken sind beim „Comeback“ der Motorradmesse durch verschiedene Hersteller und Vertragshändler vertreten. Dazu gesellen sich etliche Anbieter von Motorradzubehör, Helmen, Bekleidung und Motorrad-Tourismus. Tägliche Freestyle Motocross Shows mit bekannten Stuntridern, spektakulären Sprüngen und Tricks runden die Veranstaltung ab. Bei Bratwurst und Bier können auch Benzingespräche in der gemütlichen Biergarten-Gastronomie geführt werden. www.motorradmessen.de

Whiskymesse in der Festung Rüsselsheim. Die Whiskymesse Rüsselsheim lädt alle Whiskyenthusiasten und Interessierten zu einem unvergesslichen Erlebnis in den Gemäuern der Festung ein. Hier gibt es die einzigartige Möglichkeit, eine Vielzahl von exquisiten Whiskysorten aus aller Welt zu entdecken und zu verkosten, egal ob bereits erfahrener Kenner oder gerade erst in die Welt des Whiskys eingetaucht

Cavalluna-Pferdeshow in der Festhalle Frankfurt. Europas beliebteste Pferdeshow ist  mit dem neuen Programm „CAVALLUNA – Land der Tausend Träume“ in Frankfurt zu Gast – und wird das Publikum in eine unglaubliche Welt auf dem asiatischen Kontinent entführen. Wunderschöne Pferde, höchste Reitkunst von Dressur bis Trickreiten und Freiheitsdressur, überwältigende Schaubilder und gefühlvolle Musik – eingebettet in eine fantastische Geschichte.

„Perfect Days“ im Caligari. Wim Wenders war vergangenes Jahr eigentlich nach Japan eingeladen worden, um einen kurzen Dokumentarfilm über das Projekt „The Tokyo Toilet“ zu drehen. Entstanden ist ein Spielfilm, bei dem sich die internationale Kritik einig ist: Es ist sein bester Film seit langem. Bei der Premiere in Cannes erhielt Kôji Yakusho die den Preis als bester Darsteller, Wenders wurde mit dem Preis der Ökumenischen Jury ausgezeichnet. Japan schickt nun „Perfect Days“ als ihren Kandidaten ins Rennen um den Oscar für den besten ausländischen Film. Um 17.30 Uhr und Samstag um 20 Uhr.

„Plastic Fantastic“ im Murnau Film-Theater. Plastik ist heute allgegenwärtig – in Flüssen und Meeren, in unserer Luft, dem Boden und sogar unseren Körpern. Es gibt 500-mal mehr Plastikpartikel in den Ozeanen als Sterne in unserer Galaxie. Inmitten dieser rasant wachsenden Krise setzen die Giganten der Kunststoffindustrie ihre Produktion unbeirrt fort. Und das, obwohl ein Recycling von Kunststoffen kaum funktioniert. „Plastic Fantastic“ begleitet unterschiedliche Protagonist:innen, darunter Vertreter:innen der Kunststoffindustrie, Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen, und erkundet mit ihnen bislang unbeachtete Seiten der Kunststoffkrise. Freitag und Samstag um 17.30 Uhr.

„Kleine Haie“ Party ab 16 im Badhaus 1520. Feiern wie die Großen im coolen Club und Tanzen was das Zeug hält. 19 bis 23.30 Uhr.

Ausstellungseröffnung Konzertfotografien in der GrauWert Galerie. Konzertaufnahmen der frühen 80-er-Jahre von Peter Alexander über Udo Jürgens und Meat Loaf bis Frank Zappa zeigt der Fotograf Walter Helmling in der Dachsteinstraße 4. Vernissage um 19 Uhr, Ausstellung Samstag und Sonntag 12 bis 18 Uhr und ab 4. Februar nach Vereinbarung.

„Die Macht der Entscheidung“ in der EMMA Theaterwerkstatt, Goebenstraße 19. Kurzspielfilm, Lesung & Publikumsgespräch Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Erinnern an die Opfer”. Anfang der Dreißiger Jahre in Wiesbaden: In der Bergkirche wird ein neuer Pfarrer der Deutsch-Christen eingesetzt, der die widerständige Gemeinde spalten soll. Franz-Ludwig von Bernus, Pfarrer der Bekennenden Kirche, leistet ihm Widerstand. Die junge frisch verliebte Else ist auf der Suche nach Arbeit. Rudi, ihr Freund, hat seine eigene Vorstellung von einer deutschen Frau. Und auch Heinrich, ein Konfirmand, bekommt den Druck durch die politischen Veränderungen zu spüren. Wie werden sie sich entscheiden? Um 19.30 Uhr.

„Die Zauberflöte“ im Staatstheater. Prinz Tamino ist nicht unbedingt ein Held im klassischen Sinne: Als er von den drei Damen mit der Aufgabe betraut wird, die Tochter der Königin der Nacht aus den Fängen des geheimnisvollen Sarastro zu befreien, ist er alles andere als begeistert. Doch ein Bild der jungen Prinzessin verhilft ihm schlagartig zu neuer Motivation: Er verliebt sich Hals über Kopf in Paminas Abbild. Um 19.30 Uhr.

„Ein Greenhorn auf dem Weg nach Westen“ im Filmclub der Leibnizschule. 1926 wurde die Straße offiziell als „Route 66“ ins Leben gerufen, ein Jahr später folgten die ersten Schilder. Was dann kam, waren knapp 60 Jahre mal pragmatischer, mal gefühlsbeladener Nutzung, ein ständiger Wandel in der Routenführung, den Straßenbeläge. Um 19.30 Uhr.

Anna Piechotta mit „Liebeslieder zum Entlieben“ im Theater im Pariser Hof. Liebe macht glücklich. Das sagt man zumindest immer. Völliger Quatsch. Denn was ist, wenn man die rosarote Brille vorm Schlafengehen absetzt, der Realität ins Auge blickt und sich fragt: Wie konnte ich je diese Nasenhaare übersehen. Liebe ist eine Illusion. Egal, wen oder was man liebt: Ein Mann verehrt eine Frau, bis diese sich als Schweinchen entpuppt. Eine Mutter liebt ihre Mutterrolle, bis sie den übriggebliebenen Rest ihres Ichs nur noch im Supermarkt spürt. Gnadenlos ehrlich, hoch engagiert und voller Leidenschaft singt die Piechotta ihre Liebeslieder zum Entlieben. Um 19.30 Uhr.

„Komödie der Worte“ im Staatstheater. Eine Frau verlässt ihren Mann nach Jahren des lieb- und freudlosen Nebeneinanderlebens. Eine andere Frau verzagt bei dem Versuch, mit einem neuen Mann das Glück zu finden, und bleibt bei ihrem verhassten Ehemann. Eine dritte kehrt zu ihrem Mann zurück, wohl wissend, dass es ein gemeinsames Glück nicht mehr geben kann. Um 19.30 Uhr.

„Hotelgeflüster“ im Theater im Palast. Vorhang auf! Endlich, ist es so weit! Nach dreijähriger Bauzeit eröffnet das Palasthotel in Wiesbaden. Nur die Crème de la Crème ist geladen. Stolz begrüßt der findige Hoteldirektor Otto Schick seine Gäste! Franz der Hotelbursche, fegt die letzten Blätter vom neuen Kunstrasen und trägt die Koffer ins Foyer. Es ist das Jahr 1905, in Wiesbaden dem Nizza des Nordens. Otto Schick (Wolfgang Vielsack) lässt die Korken knallen und lädt zum Cocktail (im Eintrittspreis enthalten). Ein erlebnisvoller Ritt durch die Geschichte, des modernsten Hotel Europas mit fließendem Warm-, Kalt- und Thermalwasser in jedem Zimmer. Und – noch lange vor W-Lan und Flatrate – hatte bereits 1905 jeder Gast einen eigenen Telefonanschluss. Um 19.30 Uhr.

Die große Heinz Erhardt-Revue im Kurhaus. Eine großartige Verbeugung vor dem zeitlosen Jahrhundert-Komiker Heinz Erhardt. Wer federleichte Wortspiele und temporeiche Texte mag, kann nicht umhin, Heinz Erhardt zu lieben. Seine Filme sind bis heute Kult, seine Soloprogramme, mit denen er die großen Hallen füllte, waren umjubelt und unvergesslich. Seine besondere Fähigkeit, Sprache höchst amüsant ad absurdum zu führen, ist nach wie vor unerreicht. Patrick L. Schmitz überzeugt mit seiner authentischen Interpretation der Gedichte, Sketche und Lieder des Künstlers. Um 20 Uhr.

AUSVERKAUFT Tanzbar im Schloss Freudenberg. Das Schloss Freudenberg lädt gemeinsam mit Musiker:innen des Hessischen Staatsorchesters zu einem Konzertabend der besonderen Art ein. Katharina Schenk (Schloss Freudenberg, Künstlerische Leiterin) und Roland Vanecek (Hessisches Staatsorchester, Wiesbaden) sind die Gastgeber:innen der „Tanzbar Freudenberg“ am 2. Februar – eine Veranstaltung, die sich schon im letzten Winter großer Beliebtheit erfreute. Geplant ist ein großer Konzert- und Tanzabend mit fünf Stunden Live-Musik: Es werden 15 verschiedene Musiker:innen, inklusive Bläser:innen vom Wiesbadener Staatsorchester auftreten, am späten Abend wird ein junger DJ übernehmen. Um 20 Uhr. AUSVERKAUFT

„Super Molecular Dust Separator“ in der Kreativfabrik. (Foto oben) Das Rock-Trio, welches spielerisch Jahrzehnte Musikgeschichte in einem lauten Groove verbindet, kehrt in die Krea zurück. Freigeistig kombinieren sie Genres wie Stoner, Funk, Jazz, New Wave, Grunge und Jamrock zu ihrem ganz eigenen Sound, live stets mit Luft für mögliche Improvisation. Um 20 Uhr.

„Das letzte Mal“ in den Kammerspielen Wiesbaden. Während sich andere bis „dass der Tod sie scheidet“ quälen, nimmt die Frau in Emmanuel Robert-Espalieus Liebesthriller „Das letzte Mal“ ihr Schicksal selbst in die Hand. Beim Abendessen offenbart sie ihrem Gatten, dass er in anderthalb Stunden tot sein wird, vergiftet! Ist das ernst gemeint oder soll es ein Witz sein? Darüber hält die schwarze Komödie ihr Publikum bis zum Schluss in Atem. Freitag bis Sonntag um 20 Uhr.

„Die Männerfalle“ im Galli Theater. Heiße Fragen werden bearbeitet: Wie kann Frau ihren Mann halten? Wie kann eine in die Jahre gekommene Ehe rundum erneuert werden? Wie kehren in den Beziehungswinter die Frühlingsgefühle zurück? Und über allen Antworten liegt ein Augenzwinkern. Freitag und Samstag um 20 Uhr.

„Wer einmal stirbt, den braucht man nicht“ im Akzent Theater. Eine Kneipe. Man denkt, der Tag sei gelaufen…Feierabend? – Nein, es fängt erst richtig an! Zwei Menschen: ein Mann und eine Frau. Eine Liebesgeschichte? Eher ein Beichtstuhl am Tresen. Wer ist hier das Opfer und wer der Täter? Wer ist wem ausgeliefert? Doch so, wie es aussieht, ist es nicht! Wer einmal stirbt, den braucht man nicht, nur was macht man mit ihm? Rachegelüste — und ein paar Menschen brauchen nicht mehr zu atmen. Eine schwarze Komödie über Gedankenlosigkeit und Schuld, Stereotype und Geschlechterrollen, die Liebe und alles, was dafür gehalten werden kann: eine Bestrafungsphantasie? Freitag und Samstag um 20 Uhr.

„Der Schatten von Caravaggio“ im Caligari. Im Italien des 17. Jahrhunderts sorgt Michelangelo Merisi, besser bekannt als Caravaggio, für Aufsehen. Für seine Heiligenbildern verwendet er Prostituierte, Diebe und Obdachlose als Modelle, was die kirchliche Obrigkeit empört. Regisseur und Schauspieler Michele Placido nähert sich in seiner Künstlerbiografie dem Maler über eine Spurensuche: Im Jahr 1609 wird Caravaggio des Mordes angeklagt, flieht aus Rom in Richtung Neapel und versucht, mit Unterstützung der einflussreichen Familie Colonna von der Kirche eine Begnadigung zu erreichen. Freitag und Sonntag um 20 Uhr.

Schlachthof-Film des Monats: „Schleimkeim – Otze und die DDR von unten“ im Murnau Film-Theater. Schleimkeim – eine Punkband, welche die Subkultur in der DDR verwirklichte. Diese Band der 80er‐ und frühen 90er‐Jahre war bunt, laut und vor allem: sie beugte sich nicht dem System. Damit beschäftigte sich Regisseur Jan Heck, als er den Werdegang der Band von ihrem Aufblühen bis zu ihrem Ende filmisch nachvollzog. Mit dem Fokus auf Frontmann Dieter „Otze“ Ehrlich durchschreitet der Film mehrere Bedeutungsebenen. Durch Zeitdokumente und Interviews mit verbliebenen Bandmitgliedern und Angehörigen entsteht eine dokumentarische Collage, welche Musik erfahrbar und den Preis der Freiheit sichtbar macht. Um 20.15 Uhr.

„We Are One“ im Schlachthof-Kesselhaus. Party mit Ephy Pinkman, Kacy, Formale Bassgestaltung, und vor allem (Hard)Techno Rave. Um 23 Uhr.

This is my House im Badhaus 1520. Mit Phos Toni. Ab 23:59 Uhr.

///SAMSTAG///

Infofrühstück zum Thema Drogenlegalisierung im Roten Salon. Die Linke lädt ein zu einem politischen Infofrühstück zum Thema „Legalisierung von Drogen“. Das Frühstück findet statt im Roten Salon (Büdingenstr. 4-6). Weitere Infofrühstücke zu anderen Themen folgen in den nächsten Monaten.“Die Kleinste gemeinsame Wirklichkeit. Nicht weniger streiten, nur besser.“ Unter diesem Titel möchten werden verschiedene gesellschaftlich relevante Themen diskutiert. Von der Legalisierung von Drogen über Big Pharma bis hin zu Tierversuchen werden spannende Themen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Um 10.30 Uhr.

Neujahrsbrunch der Grünen Jugend Wiesbaden im Haus der Wiesbaden Stiftung (Michelsberg 6). Interessierte sind eingeladen, sich bei einer kleinen Auswahl an Speisen und Getränken über Themen und Ziele in diesem Jahr auszutauschen. Um 10.30 Uhr.

Freier Samstag im Museum Wiesbaden. Das ganze Haus mit seinen aktuellen Sonderausstellungen und Sammlungspräsentationen in Kunst und Natur darf heute – dank des Vereins Freunde des Museum Wiesbaden – bei freiem Eintritt entdeckt werden. Im besonderen Fokus steht dabei die von sensor als Medienpartner präsentierte Ausstellung „Gemischtes Doppel. Die Molls und die Purrmanns: Zwei Künstlerpaare der Moderne“. Von 11 bis 17 Uhr. (Samstag keine Zeit und trotzdem Lust auf einen Museumsbesuch – Wir verlosen 2×2 Freikarten für das Museum Wiesbaden ohne Datumsbindung – Mail mit Postanschrift an losi@sensor-wiesbaden.de)

Offener Samstag im Literaturhaus. An den Samstagen steht die sonst außerhalb von Veranstaltungen geschlossene Beletage des Hauses in der Villa Clementine Interessierten offen. In ungezwungenem Rahmen lässt es sich so in der Büchertauschstelle stöbern, die prunkvolle historistische Architektur der denkmalgeschützten Villa bestaunen oder auch entspannt eine Weile lesend verbringen. Für das leibliche Wohl ist mit einem kleinen Ausschank von Kaffee, Tee, Kaltgetränken und kleinen Snacks gesorgt. Der Eintritt ist kostenfrei, es ist keine Anmeldung oder Reservierung notwendig. Von 13 bis 17 Uhr.

„Ali Baba & die 40 Räuber“ im Galli Theater. „Sesam öffne dich“ – Mit diesem Spruch eröffnet sich für den armen Holzfäller Ali Baba ein großer Schatz in einem geheimnisvollen Berg. Er nimmt sich einen kleinen Teil des Schatzes mit, um von nun an ein besseres Leben zu führen. Als sein habgieriger Bruder Kazim davon erfährt, will er es ihm gleichtun – doch da überraschen ihn die 40 Räuber und seine Gier wird ihm zum Verhängnis. Samstag und Sonntag um 11 Uhr.

„Casper und Emmas Winterferien“ im Caligari. Casper freut sich auf den jährlichen Winterurlaub mit seiner Familie. Doch dann streiten sich seine Eltern und sagen die langersehnte Reise in den Süden ab. Emma möchte Casper aufheitern und lädt ihn spontan auf die Berghütte von Esther ein, der Freundin ihres Opas. Dort könnten sie Skifahren lernen. Auf der Hütte angekommen, spielen die beiden Kindergartenfreund*innen im Schnee, üben Skifahren und haben jede Menge Spaß. Samstag und Sonntag um 14.30 Uhr.

„Jim Knopf und die Wilde 13“ im Theater im Hin und Weg am Kloster Klarenthal. Fast ein Jahr nach der abenteuerlichen Reise in die Drachenstadt plagen Jim Knopf immer noch die Fragen nach seiner Herkunft. Da erhalten er und sein Freund Lukas aus Mandala die Nachricht, dass Frau Mahlzahn – nun ein Goldener Drache der Weisheit – bald erwachen werde. Der Drache rät Jim, die Piratenbande „Wilde 13“ aufzusuchen. Um 15 Uhr.

„Gestern“ Vernissage in der Herderstraße 23. Ein letztes Mal wird das Atelier von Stephan Joachim in der Herderstraße 23 geöffnet, um neben den schon bekannten Werken neue Bilder zu zeigen. Um 16 Uhr.

Lust am Denken – „Frieden“ – im Kunsthaus. In der ersten Veranstaltung aus der Reihe „Lust am Denken“ im Kant-Jahr 2024 (Immanuel Kant wurde vor 300 Jahren, also im Jahr 1724 geboren) soll ein Blick auf Kants kurze Schrift „Zum ewigen Frieden“ geworfen werden. In dieser Schrift formuliert Kant Rahmenbedingungen, unter denen allein seiner Ansicht nach ein dauerhafter Frieden möglich ist. Kants Ideen sollen angesichts der aktuellen Weltlage auf ihre Aktualität und Sinnhaftigkeit hin bedacht werden. Eine formlose Anmeldung an info@phaenopraxie.de wird erbeten. Um 16 Uhr.

„Die Walküre“ im Staatstheater. Ohnmacht statt Macht, Stillstand statt Gestaltungsspielraum: „In eig’ner Fessel fing ich mich, ich unfreiester Aller!“ Wotans verzweifelter Aufschrei in der „Walküre“ zeigt die Veränderung seiner Position seit dem „Rheingold“. Er ist der Knecht der von ihm selbst geschlossenen Verträge. Und der Fluch des Ringes, dessen sich Wotan widerrechtlich bemächtigte, zeigt Wirkung und lähmt den Göttervater, obwohl er ihn nicht mehr besitzt. Um 16 Uhr.

„Auf dem Weg“ im Caligari. Nach einer wilden Partynacht stürzt der Schriftsteller und Abenteurer Pierre betrunken von einem Balkon und verletzt sich dabei schwer. Kaum aus dem Koma erwacht, beschließt er, gegen den Rat seiner Ärzt*innen und Familie, Frankreich zu Fuß zu durchqueren. Pierres Reise beginnt im Süden in der Provence. Durch unberührte Natur und auf verborgenen Pfaden wandert er 1300 km bis an die Küste der Normandie. Um 18 Uhr.

„Nüsschen & Bier 2“ in der Kreativfabrik. Die Förderung regionaler Hochkultur liegt uns erwiesenermaßen besonders am Herzen, weswegen heute ein Themenabend mit ausgesuchten Werken des legendären hessischen Comedy-Duos Badesalz auf dem Programm steht. Um 19.30 Uhr.

Moritz Netenjakob mit „Das Ufo parkt falsch“ im Theater im Pariser Hof. Wer Moritz Netenjakob noch nicht kennt, hat bestimmt schon über seine Texte gelacht – in den Sendungen „Switch“, „Wochenshow“, „Stromberg“ oder „Pastewka“. Und wer ihn kennt, weiß längst, dass intelligenter Humor und Lachtränen bei ihm zusammen gehören. Um 19.30 Uhr.

„Bertolt Brecht“ im Theater im Palast. Als kritischer Realist geriet er zwischen fast alle politischen Fronten. Wurde einmal um die halbe Welt gejagt. Er hat die Literatur wie kaum ein anderer verändert: Bertolt Brecht. Texte und Stücke sind aktuell wie nie. Seine Kooperation mit den Komponisten Kurt Weill und Hanns Eisler ergab eine kongeniale Verbindung von Text und Musik. Ob Mackie Messer oder Seeräuber-Jenny… Brecht erreicht ein Millionenpublikum. Dass die Zuhörerschaft sich nicht zurücklehnt, ist ganz seine Devise. Er will sie in Hochspannung sehen. Die Sängerinnen Simone Wehmeyer und Martina Grund präsentieren eine musikalische Collage des Brechtschen Blickes auf die Welt. Und der ist Brennglas, ist Lupe und Mikroskop, bis ganz tief hinein in die Köpfe und Herzen. Um 19.30 Uhr.

„Die Masken des Teufels“ im Staatstheater. Ein Mord geschieht, und der Mörder wird auf frischer Tat ertappt. Doch wird der jugendliche Täter auch seiner gerechten Strafe zugeführt? Zwei Polizisten, die längst den Glauben an Recht und Ordnung verloren haben, bezweifeln das. Denn die wohlhabende und gut vernetzte Mutter des Mörders versucht buchstäblich alles, um ihren Sohn seiner Bestrafung zu entziehen. Die Mittel, die sie anwendet, wachsen dabei nach und nach ins Monströse. Um 19.30 Uhr.

„Home by Midnight“ mit DJ Gil  im Loftwerk. Ein Abend für alle Ü-irgendwas, die gerne tanzen, aber keine Lust haben erst nach 0 Uhr überhaupt im Club zu sein und die ganze Nacht durchzumachen. „Home by Midnight“ ist dann der richtige Anlaufpunkt, denn: Ab 19 Uhr legt der DJ auf! – jeden Monat wechselnd. Besucher:innen tanzen sich aus und sind gegen Mitternacht entspannt zu Hause. Für die kühle Erfrischung sorgt die Wein- und Gin-Bar! Kulinarisch gibt es Knabbereien an der Bar! Um 19 Uhr. 

Mainzer Medizinerorchester in der Englischen Kirche. Das in Wiesbaden gut bekanntes Mainzer Medizinerorchester lädt herzlich in die Englische Kirche Wiesbaden zu einem wunderschönen Konzert ein. Auf dem Programm stehen Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 5 und Violinkonzert in D-Dur von Johannes Brahms. Solistin ist Mayu Nihei, Violine, Konzertmeisterin der Duisburger Philharmoniker, unter der Leitung von Rhodri Britton. Um 19 Uhr.

Intrinsic Invest – modern urban Jazz im art.ist, Walkmühle 14.  Intrinsic Invest klingt erdig, impulsiv, ehrlich, tiefschürfend, intensiv, auch mal schmutzig oder schnoddrig. Nach freiem Spiel und freiem Fall, nach Blues, manch einer sagt auch „nach Klängen von 1960 bis 2030“. Der gemeinsame Nenner musikalischer Quellen wird als Keimzelle für überwiegend eigenes Material genutzt. Im ungezwungenen und dennoch telepathischen Zusammenspiel der Band finden sich gelegentliche Anklänge aus den Atmosphären von Monk, Ellington oder Mingus. Um 20 Uhr.

„All eure Gesichter“ im Murnau Film-Theater. Auf den ersten Blick haben Gregoire, Nawelle, Sabine und Chloe nichts gemeinsam – bis auf die Tatsache, dass sie Opfer von Verbrechen wurden. Jetzt nehmen sie freiwillig an einem Programm für eine Täter-Opfer-Aussprache teil, in dem sie auf Kriminelle treffen, die für ihre Taten im Gefängnis sitzen. Für beide Seiten beginnt eine emotionale und schwierige Reise, in der es Mut, inneres Vertrauen und Freund*innen braucht, um Ressentiments zu überwinden – und vielleicht Wege zu finden, die Schatten der Vergangenheit zu besiegen. Um 20.15 Uhr und Sonntag um 19 Uhr.

„Let’s Go Queer!“ im Schlachthof Kesselhaus. Die Let’s Go Queer! ist seit fast 12 Jahren eine unvergessliche Partynacht für Schwule, Lesben, Transgender, Bi-, Trans- und Intersexuelle sowie Queers und Freunde. Genauso bunt und offen wie die sexuelle Vielfalt der Gäste, präsentiert sich auch der Musikmix. Pop-Hits und Dance-Classics treffen auf House- und Elektro-Beats mit einer Prise Disco und Soul. Abgerundet werden die Partynächte durch Drag Performances. Um 23 Uhr.

///SONNTAG///

Führung durch die Ausstellungen „Markus Walenzyk – Druck“ im Kunsthaus. Das Kulturamt Wiesbaden lädt im Rahmen der Ausstellungen „Druck“ mit Arbeiten des Christa Moering-Stipendiaten Markus Walenzyk zu einer Führung in das Kunsthaus, Schulberg 10, ein. Durch die Ausstellung führt die Kulturwissenschaftlerin Vivien Rathjen. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist noch bis Sonntag, 18. Februar, dienstags bis sonntags und an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr sowie donnerstags von 11 bis 19 Uhr, im Kunsthaus zu sehen. Weitere Informationen sind unter www.wiesbaden.de/kunsthaus zu finden. Um 11.30 Uhr.

„Happy Little Accidents“ in der Kreativfabrik. Wer will nicht wissen, wie man Happy Little Clouds malt, der in seiner  Jugend ein riesiger Fan davon war. Das Format Happy Little Accidents soll Teilnehmende ermutigen, ihre Fehlerkultur zu verbessern und selbst zum Pinsel zu greifen, um ganz persönliches Exemplar vom New Day’s Dawn, Waterfall in the Woods oder Quiet Mountain Lake zu kreieren.  Um 14.30 Uhr.

Margot und die anderen – Zwangssterilisation im Nationalsozialismus im frauen museum Wiesbaden. Im Rahmen der Ausstellung Margot und die anderen – Zwangssterilisation im Nationalsozialismus finden in dieser Woche zwei Veranstaltungen im frauen museum wiesbaden statt. Kim Engels gibt am 4. Februar eine Spezialführung durch die Ausstellung mit einem besonderen Blick auf die Wiesbadener Geschehnisse. Um 15 Uhr.

„Sonne, Maus und Wolke“ in der Theaterwerkstatt Emma & Co. Eine Mitmachgeschichte über das „Stark-sein“. Wer ist der Stärkste? Das Theater 3D erzählt ein Märchen aus den Legenden der Inuit. Von der Mäusekönigin, die ihren hübschen Sohn nur mit der Allerstärksten der Welt verheiraten will. Ob es die gibt? Und wer soll das sein? Erzählt wird die Geschichte für Kinder ab 2 Jahren mit allen Sinnen. Da wird erforscht, wie sich die warmen Sonnenstrahlen anfühlen, wie der Sommer riecht, wie die einzelnen Steine einer Mauer zusammenhalten und gemeinsam stark sind. Um 15 Uhr.

„Heavysaurus“ im Schlachthofer Kesselhaus. Heavysaurus sind vier Dinosaurier und ein Drache, die Rockmusik für die ganze Familie auf die Bühne bringen – ein echtes Live-Erlebnis mit kindgerechten Texten und bombastischer Show. Im Februar erscheint ein neues Album, dazu begibt sich die Band auf große „Pommesgabel Tour 2024″! Um 16 Uhr.

„Die Fastnachtsbeichte“ im Murnau Film-Theater. Vor dem illustren Hintergrund der Mainzer Fastnacht geschieht ein Mord! Noch während seiner Beichte im Mainzer Dom bricht ein junger Dragoner mit einem Dolch im Rücken tot zusammen. Er stellt sich als der schon lange Zeit totgeglaubte Ferdinand Bäumler heraus. Seine Mutter, Haushaltshilfe beim alternden Fastnachtsprinzen Adelberd Panezza, lenkt den Verdacht auf ihren ungeliebten Sohn Clemens. Nach und nach kommen die Geheimnisse der Familie Panezza und ihres süditalienischen Familienzweigs Toralto ans Tageslicht. Um 16.30 Uhr.

goEast präsentiert: „Green Border“ im Caligari. In den tückischen und sumpfigen Wäldern, die die so genannte „grüne Grenze“ zwischen Belarus und Polen bilden, sind Geflüchtete aus dem Nahen Osten und Afrika in einer geopolitischen Krise gefangen. Um Europa zu provozieren, werden sie mit Propaganda an die Grenze gelockt, die ihnen eine einfache Überfahrt in die EU verspricht – eine zynische Inszenierung des belarussischen Diktators Alexander Lukaschenko. Um 17 Uhr.

Barockensemble Incontro in der Bergkirche. Das Wiesbadener Barockensemble Incontro mit Julia Huber und Silke Volk (Barockvioline), Daniela Wartenberg (Barockcello) und Christian Pfeifer (Cembalo) spielt in der Wiesbadener Bergkirche Barockmusik vom Feinsten. Der Eintritt ist kostenfrei. Um 17 Uhr.

Claudia Carbo mit „Domingo Latino“ im Theater im Pariser Hof. Boleros aus der Tradition des „Buena Vista Social Club“, Brasilianische Bossa Novas im Stil der 1960er Jahre und traditionelle Tangos aus Argentinien. Die in Peru aufgewachsene Jazzsängerin Claudia Carbo ist seit Jahren eine gefragte Künstlerin. Mit Verve wechselt sie von einem Musikgenre zum nächsten, vom rhythmischen Bolero zur Dramatik des Tango bis zur schwingenden Leichtigkeit des Bossa Nova. Dabei moduliert sie die Töne und improvisiert melodiös. Um 19.30 Uhr.

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