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Editorial November-sensor (I): Tut uns leid, wir haben nicht genügend Platz für Kunst

Tut uns leid, wir haben nicht genügend Platz für Kunst,

liebe sensor-Leser*innen. Was Sie im Folgenden aufgelistet finden, sollte eigentlich als Infokasten in unsere Titelgeschichte integriert werden. Nun hat unsere Autorin Marie-Luise Raupach zum Thema „Platz da!? (Frei-)Raum für Kunst in Wiesbaden“ so viel Spannendes herausgefunden und unser Fotograf Kai Pelka so viele klasse Bilder dazu gemacht, dass für den Infokasten kein „Platz da“ ist – wie passend, in einer Geschichte, in der es um unterm Strich viel zu wenig Platz und Raum geht.

Deshalb spendiere ich spontan den Platz meines Editorials und räume das Feld für die, die Raum schaffen und Orte anbieten und organisieren wollen für Kunst in Wiesbaden. So richtig Sinn macht diese Liste allerdings erst, wenn Sie die Titelstory gelesen haben. Mensch, da ist mir ja ein richtiger Kunst(!)griff gelungen, um Sie zur Lektüre der Titelgeschichte zu verführen. Finden Sie gaga? Oder dada? Nennen Sie es Fluxus, dann spannt sich direkt ein Bogen zu einer besonderen Wiesbadener Kunst-Geschichte. Und was ich Ihnen sonst noch zu sagen habe zum Thema, verlagere ich ins Internet. Dort ist es ja wirklich keine Kunst, ausreichend Platz zu finden. Wenn es Sie interessiert, lesen Sie mein Online-Editorial ab 15. November – und nicht, wie im gedruckten November-sensor angekündigt am 1. November – hier auf www.sensor-wiesbaden.de

Und jetzt lesen Sie, welche Kunst-Kontakte lauern, auf das (noch) mehr passiert in unserer Stadt:

In der Hessischen Staatsgalerie (HSG) kann jeder ausstellen, dessen Kunst den beiden Machern gefällt. Anfragen sind über ihre Facebook-Seite „Hessischestaats Galerie“ oder über andreas@ironmonkey.de möglich. Linda Zimmermann freut sich über Anfragen für ihre „Collaborations“ im Heaven via mail@heaven-bar.de. Insbesondere Wiesbadener Künstler, aber auch Kandidaten aus Rhein-Main-Gebiet sind willkommen.

Anfragen für die geplante „Kunstkneipe im Exil – Generation jung & ungesehen“ sind bei Melina Krapp über melina.krapp@yahoo.de und Stephanie Wagner über steffi.wagner212@gmx.de möglich. Wer sich für Michael Eibes´ „White Room“-Vision interessiert, kontaktiert ihn via hello@eibes.com.

Die Ausstellungsmöglichkeit bei Angelika Thomas-Semm gibt es in der Klopstockstraße in Wiesbaden in ihren Räumen „Standbein Spielbein“. Anfragen per Mail über coaching@standbein-spielbein.de oder per Telefon über 0177/4913722.

Der Showroom in den wunderschönen Auringer Privaträumen von Tanja Bergman ist jederzeit auf Anfrage zu besichtigen. Ein Treffen mit ihr kann flexibel stattfinden. Sie ist per Telefon über 0151/11632540 oder per Mail über artinfo@tanjabergman.com zu erreichen.

Leander Rubrecht pflegt in seiner Galerie „Rubrecht Contemporary“ in der Büdingenstraße nach eigenen Angaben „die Verbindungen von regional verwurzelter, überregional arrivierter und zunehmend weltweit anerkannter Kunst.“

Über den Künstlerverein Walkmühle gibt es die Möglichkeit, Ateliers zu mieten. Die Räumlichkeiten sind vom Kulturamt angemietet und finanziert und werden in enger Abstimmung mit dem Verein für günstige Preise an Künstler vergeben: www.walkmuehle.net

Der „Kunstraum“ der IG Galerien in der Faulbrunnenstraße soll bis zur Übergabe des City Passage-Grundstücks für Künstler nutzbar sein. Die Eigentümerin WVV stellt den Raum gratis zur Verfügung, unterstützt durch die Stadtentwicklungsgesellschaft SEG.

Weitere Angebote, Ideen, Potenziale? Mail an hallo@sensor-wiesbaden.de, Betreff „Platz da!?“. Am 12. November veröffentlichen wir einen (ggf. aktualisierten) Überblick auf www.sensor-wiesbaden.de

Dirk Fellinghauer, sensor-Platzhalter

(Foto Jutta Szostak)

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