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sensor-Wochenendfahrplan: Tanzen, Chillen, Visionieren

Von Selma Unglaube und Samira Schwarz. Fotos Veranstalter.

An diesem Wochenende darf gechillt und getanzt werden – in Bars, Clubs, unter freiem Himmel. Und natürlich gibt es auch jede Menge Kultur im Großen wie im Kleinen und einen visionären Tag in der Nerostraße und …

///FREITAG///

Vielfältiges Programm im Kunsthaus zum Internationalen Museumstag. Das Kunsthaus Wiesbaden lockt Besucher:innen mit dialogischem Format „Mittag mit Kunst“. Den Lunch-Impuls-Talk bestreitet Katarina Haage, Studierende Kunstgeschichte, Goethe-Universität Frankfurt. Um 12.30 Uhr.

„Literarische Mittagspause“ im Lesecafé der Mauritius Mediathek. Gelesen wird von Freiwilligen, die Bücher ihrer Wahl vorstellen. Die Vorlesezeit ist offen für alle und schafft mit dreißigminütigen Lesungen mit anschließender Diskussion eine kleine Auszeit vom Alltag. Es liest Phoebe Schröder. Um 12.30 Uhr.

Online: „Wiesbadener Bildungskonferenz zu Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Gemeinsam soll innerhalb der Bildungskonferenz festgestellt werden, wo BNE in Wiesbaden bereits stattfindet und an welchen Stellen angesetzt werden kann, um Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Bildungslandschaft zu implementieren. Die Konferenz findet online per Zoom statt, Zugangslink unter www.wiesbaden.de/bildungskonferenz. Um 14 Uhr.

vhs – Besuch bei Henkell Freixenet: „Experience Tour“. Während der Tour erfahren die Besucher:innen nicht nur Interessantes zur Historie des Hauses, sie erhalten auch einen Überblick über die Produktion, besichtigen den Stillweinkeller und lernen die verschiedenen Herstellungsverfahren von Schaumwein kennen. In der modernen Sektmanufaktur Menger-Krug wird das Handwerk der traditionellen Flaschengärung erklärt. Für die Führung ist eine Anmeldung bei der vhs erforderlich. Um 14 Uhr.

Sonnenberger Weinstand am Hofgartenplatz. Am Weinstand mit Blick auf die Burg Sonnenberg werden Rheingauer Weine des Winzers Manfred Bickelmaier aus Oestrich und alkoholfreie Getränke angeboten. Essen kann von den Geschäften rund um den Hofgartenplatz oder von zu Hause mitgebracht werden. Freitag und samstags, jeweils ab 16 Uhr.

Sounds in the Sun mit dem Mimik Kollektiv im Kulturpark. In der längsten Abendsonne Wiesbadens mit DJs, Liegestühlen, Performance der Flausenfabrik, Sounds vom Mimik Kollektiv, Schmuckworkshop mit Claudia Gajda, Installation und Straßentheater. Der Eintritt ist frei. Keine Liegestuhlreservierung. Von 17 bis 21 Uhr.

Paradies Freudenberg : Waldkiosk Eröffnung. Die Wanderbühne Freudenberg serviert Verführungen und Versuchungen, eine unerwartete Wendung, FluXus! Die Bühne ist überall, manchmal auch auf den Tischen der Gäste. Im Feuer werden Träume gelesen und den Glühwürmchen in den Wald gefolgt. Der Paradiesgarten erwartet die Besucher:innen mit Musik, kleinen Speisen und köstlichen Getränken. Jeden Freitag, ab 19 Uhr.

„Knowing Cairo“ im Wiesbaden Performing Arts Center.Das Drama „Knowing Cairo“ von Andrea Stolowitz kommt beim Wiesbaden English Language Theater, Hellmundstraße, auf die Bühne. In insgesamt neun Aufführungen wird die Geschichte von Rose, einer älteren deutsch-jüdischen New Yorkerin, ihrer Pflegerin Maria und ihrer Tochter Lydia erzählt – ein abwechselnd lustiges, bewegendes und verstörendes Familiendrama rund um Eifersucht und Familienpflichten. Freitag und Samstag um jeweils 19.30 UhrSonntag 15 Uhr im WPAC.

Foto: Karl und Monika Forster

„Drei Schwestern“ im Kleinen Haus. In Anton Tschechows „Drei Schwestern“ reden die Menschen darüber, dass man sie bald vergessen wird, dass nichts im Leben Bestand hat, dass man sich früher mit Kriegen beschäftigt hätte und dass heute etwas gefunden werden müsste, um den Krieg zu ersetzen, damit die Leute etwas Sinnvolles zu tun hätten. Früher war es fürchterlich, heute geht es besser, aber es ist noch nicht gut, irgendwann wird das Leben der Menschen einen Sinn machen und glücklich sein, irgendwann, jetzt kann es noch nicht sein, aber wenn wir wieder in Moskau wären, hätten wir vielleicht ein erfüllteres Leben. Freitag um 19.30 Uhr, sonntags um 18 Uhr. Weitere Vorstellung am 20. Mai 2022.

„1984 – George Orwell“ im Theater im Palast. Im Orwell-Staat Ozeanien: Hier traut keiner keinem. Die allmächtige Einheitspartei überwacht alles und jeden rund um die Uhr – zum Wohle und zur Sicherheit aller Bürger, wie die Regierung versichert.  Winston Smith arbeitet im „Ministerium für Wahrheit“. Er verfälscht die Geschichtsschreibung im Sinne des Regimes, schafft alternative Fakten und sorgt dafür, dass die Bewohner Ozeaniens selbst widersprüchlichste Informationen als wahr empfinden. Wahr ist, was man wahr nennt. In Winston aber gärt es. Er kann sich der totalitären Herrschaft nicht länger kritiklos beugen und begeht ein für ozeanische Maßstäbe schlimmes Verbrechen: Er führt heimlich Tagebuch. Winston verliebt sich in seine Kollegin Julia. Beide beschließen, Kontakt zum Widerstand im Untergrund aufzunehmen. Doch die Gedankenpolizei hat sie bereits im Visier… Freitag und Samstag, jeweils um 19.30 Uhr.

Vollmund: „La Dolce Vita“ im Theater im Pariser Hof. Komm ein bisschen mit nach Italien…“, so laden die drei Italien-begeisterten Ausnahmekünstler gleich zu Beginn ihres Abends ein. Was dann folgt, ist eine wunderbare Mischung musikalischer und literarischer Leckerbissen aus dem Land, in dem die Zitronen blühen. Er verbindet die schönsten Momente italienischer Lebensart und die Sehnsucht nach Italien auf einzigartige Weise. Populäre italienische Arien und Tenorlieder werden untermalt mit Geschichten, Texten und gespielten Dialogen: Eine Liebeserklärung an Italien. Um 19.30 Uhr.

Objekttheater: „Hubo (Es war einmal …)“ in der Wartburg. „Hubo“ ist ein Stück ohne Worte, das von Liebe, Einsamkeit, Erinnerung und Wurzeln spricht. Es ist eine Hommage an die Dörfer, die ländliche Welt und die Menschen, die sie bewohnen. Das El Patio Teatro erzählt von fast vergessenen Orten, vom Leben einer Frau, die sich weigert, ihre Heimat zu verlassen. Ihre Geschichte steht für eine von vielen, die sich einst von dem Ort, der ihr Zuhause war, verabschieden mussten. Wir tauchen ein in die Tiefe ihrer Erinnerungen, die unerreichbar und verschwommen erscheinen. Mit feinen Objekten, ihren Händen und ihrer Liebe bringen die Performer:innen des El Patio Teatro ihr Stück mit Humor und Tiefe auf die Bühne. Freitag und Samstag, jeweils um 19.30 Uhr.

Lesung und Gespräch: Irmgard Keuns „Nach Mitternacht“ mit Wilhelm von Sternburg und Jutta Leimbert im Literaturhaus. Vom 2. bis zum 15. Mai findet das Festival „Frankfurt liest ein Buch“ statt, bei dem sich in diesem Jahr alles um Irmgard Keuns wegweisenden Roman „Nach Mitternacht“ dreht. Aus diesem Anlass lädt die Buchhandlung Vaternahm zu einem Abend mit dem Autor und Journalist Wilhelm von Sternburg ein. Von Sternburg spricht über Irmgard Keun und ihre Beziehung zu dem österreichischen Schriftsteller Joseph Roth. Jutta Leimbert liest dazu Passagen aus Irmgard Keuns 1937 erschienenen Roman, einem der wichtigsten Werke der deutschen Exilliteratur. Um 19.30 Uhr.

Foto: Karl und Monika Forster

„Idomeneo“ im Großen Haus. Mozarts große Choroper schildert die Geschichte eines Kriegsheimkehrers, den die Zerstörung bis in die Heimat verfolgt. Denn als Preis für die glückliche Heimkehr hat er dem Gott des Meeres einen Menschen als Opfer versprochen. Eine Studie über eine auseinandergeborstene Weltordnung, in der Naturgewalten und Kriege unter großen Entbehrungen überstanden werden müssen. Um 19.30 Uhr.

„Prinzip Loyalität“ – Eröffnung des EXIL-Festivals. Vom 13. bis 23. Mai wird in der Nerostraße 24 ein vielfältiges Kulturprogramm – unter anderem Gedichte und Lieder des berühmten Dramatikers Brecht, begehbare Installationen und eine Straßenintervention geboten. Eröffnet wird mit Liedern und Gedichten von Bert Brecht sowie Hanns Eisler in allen Räumen des Walhalla im Exil.  An diesem einzigartigen Abend zur Festivaleröffnung setzt Skoetz Brecht und Eisler mit besonderen Musiker:innen wie Areeg Mulhi, Roland Vanecek und August Scheufler in Szene. Um 19.30 Uhr.

Dokumentarfilm „Street Line“ im Capitol in Mainz – anschließendes Filmgespräch mit  den anwesenden Filmemacher:innen. Zehn Jahre nach dem Dreh zum Dokumentarfilm „Kleine Wölfe“ kehren die Regisseur*innen Justin Peach und Lisa Engelbach nach Nepal zurück, um herauszufinden, was aus dem Straßenjungen von damals geworden ist. Sonu ist inzwischen erwachsen und Vater einer kleinen Tochter. Mit der Unterstützung seiner beiden Schwestern versucht er, für die dreijährige Sona zu sorgen. In der Hoffnung, ihr eine Kindheit schenken zu können, wie sie ihm und seinen Geschwistern verwehrt blieb, macht er einen Drogenentzug, der es ihm ermöglichen soll, ein neues Leben aufzubauen. Um 20 Uhr.

Ingo Oschmann: „Schönen Gruß, ich komm zu Fuß!“ – Comedy im Thalhaus. Ingo Oschmanns Jubiläumsprogramm hat es in sich. 25 Jahre und 10 Programme schwer, zeigt dieser Querschnitt seines Schaffens aus 25 Jahren Bühnenprogramm, mit welcher Leichtigkeit er zeitlos durchs Leben geht. Ob Impro, Stand-up, Zaubern oder auch mal mit leisen Tönen: Oschmann schafft es immer wieder aufs Neue, sein Publikum zu begeistern. Um 20 Uhr.

“Froggy” – Das Musical im Galli Theater. Die Geschichte einer Liebesbeziehung wird wahr, witzig, mutig, erkenntnisreich und bezaubernd gespielt, getanzt und gesungen. Auf der Grundlage des Märchens „Froschkönig“ durchlaufen Frau und Mann einen hochspannenden Prozess der Verwandlung, bis sie sich voller Respekt und Würde begegnen können. Freitag und samstags, jeweils um 20 Uhr.

„Heiße Zeiten- Die Wechseljahresrevue“ im Velvets Theater. Vier Frauen treffen am Flughafen aufeinander, die zwei Dinge gemeinsam haben: Ihr Flug nach New York verspätet sich und alle befinden sich in den Wechseljahren oder kurz davor. Auf den ersten Blick wirken die vier Damen, als könnten sie unterschiedlicher nicht sein, doch Hitzewallungen, Panik-Attacken, Schlaflosigkeit und unkontrollierbare emotionale Ausbrüche schaffen schnell eine Verbindung. Mit jeder Menge Augenzwinkern und ohne falsche Hemmungen klagen sich die „Vier Ladies im Hormonrausch“ gegenseitig ihr Leid zu legendären Pop- und Rocksongs der 70er bis 90er Jahre mit neuen deutschen Liedtexten. Freitag und samstags, jeweils um 20 Uhr.

Filme im Schloss zeigt „Annette“. Los Angeles, in der Gegenwart: Der für seinen wilden Humor bekannte Stand-Up-Comedian Henry und die international erfolgreiche Opernsängerin Ann erscheinen nach außen hin als glückliches und glamouröses Paar. Die Geburt ihres ersten Kindes, Annette, stellt das Leben der beiden aber auf den Kopf. Das kleine Mädchen hat ein geheimnisvolles Talent und erwartet ein außergewöhnliches Schicksal. Mit Adam Driver und Marion Cotillard herausragend besetzt, eröffnete „Annette“ das Festival von Cannes 2021, wo er mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet wurde. Englische Originalversion mit deutschen Untertiteln. Um 20 Uhr.

„Die Tanzstunde“ in den Kammerspielen. Sie sind ein sehr ungleiches Paar, die leidenschaftliche Tänzerin mit dem gebrochenen Bein und der Professor, dessen Hirn anders tickt als das „neurotypischer“ Menschen. Es ist ein amüsanter Clash zwischen Emotio und Ratio, zwischen Fantasie und Fakten, zwischen Musik und Mathematik, die erst bei genauerem Hinsehen sehr viel miteinander zu tun haben. Freitag und Samstag, jeweils um 20 Uhr.

Preisverleihung des Deutschen FernsehKrimi-Preis im Caligari. Elf Sender reichten insgesamt 56 Fernsehkrimis ein, von denen zehn im Wettbewerb konkurrierten. Mit dabei zwei fesselnden „Polizeiruf 110“-Folgen des BR, Alles auf Rot“ (ZDF/ARTE), „Am Ende der Worte“(NDR), „Der Kommissar und die Eifersucht“ (ZDF), „Flammenmädchen“ (ORF/ZDF), „Gefährliche Wahrheit“ (ZDF/ARTE), „Polizeiruf 110 – An der Saale hellem Strande“ (MDR), „Polizeiruf 110 – Hildes Erbe“ (RBB) und „Vier“ (ORF/ZDF). Der Gewinner-Krimi wird im Anschluss an die Verleihung im Caligari gezeigt. Ab 20 Uhr.

Streetpunk  Konzert: Los Fastidos & Stage Bottles im Kesselhaus. siempre contra – always antifascist. Los Fastidos und ihren Streetpunk gibt es seit 30 Jahren und sie werden nicht müde mit der Zeit. Im Gegenteil. Unter dem Titel „XXX The Number Of The Beat“ erschien das jüngste Album der Veroner Antifaschisten. Antifaschismus ist auch der Name des Spiels von Stagebottles aus Frankfurt am Main. Um 20 Uhr.

Saisonstart im Adamstal. Nach dem Soft Opening mit neuer Speisekarte und Einhauser Spezialitäten wird auch musikalisch mit House/Techno in die Open Air Saison im Biergarten gestartet. Es legen auf: Aaron, Benni Sencha und Max Eichenlaub. Ab 21 Uhr.

DJ Janeck / Oriental Tropical im Eckhaus. Eine gemütliche DJ-Session und ein very special Guest mit Geheiminstrument wird versprochen im Bergkirchenviertel, Obere Webergasse, Ecke Hirschgraben. Ab 22 Uhr „till late the night“.

„Urban Circus – Grand Opening“ im Park Café Wiesbaden. (Bild oben) Bunt, schrill & extravagant. Dafür steht Urban Circus! Mit Hilfe von faszinierenden Dekowelten, verrückten Schauspielern und Walking Acts, atemberaubenden Live Shows und beeindruckenden Special Effects kreiert Urban Circus den verrücktesten Ort der Welt. Jetzt auch in Wiesbaden. Ab 22 Uhr.

Ladies Night im Euro Palace. Die Mega-Disco in Kastel (Peter-Sander-Straße 39) ist nach großem Umbau und Frischzellenkur zurück. Zur Ladies Night gibt es im Club 1 HipHop, Reaggaeton, Charts, im Club 2 House, Elektro und Techno, im Partyschiff 80er, 90er, 2000er, in der Tanzscheune Classic Rock und Partyhits und im Tanzcafe Discofox, Oldies, Schlager und Hits.

///SAMSTAG///

Kleinfeldchen öffnet. Das Freibad Kleinfeldchen startet die Freibadsaison. Sämtliche Attraktionen, wie etwa der Sprungturm oder die Großrutschen, sind in Betrieb. Die Öffnungszeiten sind unter www.mattiaqua.de einsehbar.

Museumswerkstatt für Kinder: „Äpfel, Birnen und ein Blumenstrauß – Stillleben in den Kunstsammlungen entdecken und selbst eines malen“ im Museum Wiesbaden. Nach einer Erkundungstour arbeiten die Kinder selbst künstlerisch unter fachkundiger Begleitung. Um 11 Uhr.

IMF: „ZeitRAFFER 1822-2022! – Joachim Raffs Wiesbadener Werke“ im Foyer des Großen Hauses. Ruth Baaten, mit der sinfonia di vetro und ihrem Projekt sind im Foyer des Großen Hauses zu Gast. Anlässlich des 200. Geburtstags des Komponisten Joachim Raff werden Kompositionen dreier wenig beachteter Musiker, Komponisten und Instrumentenbesitzer miteinander verbunden. Ab 11 Uhr.

Letzte Chance: Ausstellung von „Justine Otto – New Traditionalists“ im frauen museum. Die Malerin Justine Otto simuliert Sinnzusammenhänge, die zunächst vertraut erscheinen, doch die Protagonist:innen vollziehen eher rätselhafte Handlungen. Verstärkt wird der Moment der Ungewissheit in den fast durchweg großformatigen Arbeiten der Künstlerin durch das Spiel mit den offensichtlichen Widersprüchen von Fern – und Nahsicht. Der detailreiche Naturalismus der Fernsicht wirkt bei näherer Betrachtung rätselhaft und mündet in der Erkenntnis, das Gesehene nicht erklären zu können. Samstag und sonntags, jeweils von 12 bis 17 Uhr.

Wanderung: „Die wilden Frauen“. Eine Wanderung entlang des Schwarzbach. Bergauf und bergab durch Gegenden, wie Hellkund, Krotteweiher und Rabengrund. Mythen, Märchen und Sagen, die von der Macht großer Göttinnen wie Holla, Hekate, Diana und Artemis berichten, begleiten den Weg. Treffpunkt: Talstation Nerobergbahn. Anmeldung unter info@frauenmuseum-wiesbaden.de erforderlich. Um 12 Uhr.

Lesungen für Kinder im Schwarte Buch & Café in der Goebenstraße. Im neuen Lesecafé im Westend gibt es gleich zwei Lesungen für Kinder: Um 13.30 Uhr für Kinder ab 3 Jahren mit „Ferdinand der Stier“ und für Kinder ab 5, jeweils um 14.30 und 15.30 Uhr mit „Das TierHäuschen“. Auf Instagram ist „Schwarte“ hier zu finden.

Öffentliche Führung: „Wasser im Jugendstil – Heilsbringer und Todesschlund“ im Museum Wiesbaden. Als Beitrag zum Wasser-Jahr 2022 widmet sich das Museum Wiesbaden dem Wasser im Jugendstil. Die Ausstellung versammelt herausragende Objekte unterschiedlichster Medien. Um 14 Uhr.

„Apfelexkursion – Radeln durch Obstwiesen und in den Sortengarten zum Pomologen“ in Wiesbaden Erbenheim. Einst kam das Kulturobst mit den Römern. Obstsorten sind ein lebendiges Kulturerbe, sie variieren von Region zu Region. Die hessische Kulturgeschichte ist eng verwoben mit der Geschichte des Apfelanbaus. Im Osten Wiesbadens, dem „Ländchen“, werden alte Sorten in unterschiedlichen Projekten wiederentdeckt und im Sortengarten erhalten. Treffpunkt: 65205 Wiesbaden-Erbenheim, Am Bürgerhaus 5. Um 14 Uhr.

„Unsere Straße – unser Tag“ für eine schöne lebenswerte Nerostraße. Eine Initiative aus ansässigen Geschäftsleuten und Gastronomen lädt „alle Nachbarn, Gewerbetreibende, Interessierte ein, an Visionen für unsere geliebte Straße zu arbeiten.“ Ab 14 Uhr beginnt das Treffen zu gemeinsamem Kaffee und Kuchen vor den Häusern der Nerostraße 22 und 24. „Wir träumen von Raum für Menschen, grünen Flächen und einer nachhaltigen Wirtschaftlichkeit unseres Gewerbes in der Neorstraße“.

Gruppenausstellung zum Jahr des Wassers: Künstlergruppe „505 – Kunst am Rhein“ in Schiersteiner Ateliers. Die Künstler der Gruppe „505 KUNST AM RHEIN“ verbindet der Rhein und die Kunst. Zum Jahr des Wassers thematisiert die Künstlergruppe – ihrem Namen folgend – Rhein und Wasser in vielfältigen Arbeiten. Peter Bernhard, Wolfgang Blanke, Berthe U. Knieriem, Anke Rohde, Annette Scharner, Nicolaus Werner, Peter Wolf zeigen ihre Arbeiten in den Schiersteiner Ateliers: Atelier am Hafen, Wolfgang Blanke, Am Lindenbach 5 und Atelier & Projektraum, Anke Rohde, Kettenbornstraße 3. Samstag und sonntags, jeweils ab 14 Uhr.

Uta Weil, 2019.

„Im Fluss/Malerei und Installation“ im Atelier von Uta Weil, Wielandstraße 9. Bereits seit 2017 unternimmt Uta Weil Versuche zum Thema Kunst und Wassergebrauch. Wasser ist für sie Sinnbild für Klarheit, Reinheit, Durchlässigkeit, zugleich drängt sich Schmutzwasser, Farbdreck in den Blick. Im Rahmen des Jahr des Wassers präsentiert die Künstlerin die Arbeiten in ihrem Atelier. Von 14.30 bis 18 Uhr.

Kinderkino: „Die Pfefferkörner und der Schatz der Tiefsee“ im Caligari. Die Ozeane als riesige Müllkippe? Dies kann die Meeresbiologin Jaswinder unmöglich zulassen! In Nordirland hat sie ein Labor aufgebaut, wo sie mit vollem Einsatz an einem Projekt forscht, das den Plastikmüll in den Weltmeeren drastisch reduzieren könnte. Damit aber macht sie sich mächtige Feinde, allen voran den Recycling-Unternehmer Fleckmann, der sich als Saubermann gibt, aber in Wahrheit Geld mit illegaler Müllentsorgung scheffelt. Jaswinder schwebt in größter Gefahr: Sie erhält Drohmails, ein Dieb bricht in Irland ins Labor ein – und schließlich verschwindet sie spurlos von Bord ihres Forschungsschiffes. Ein Glück, dass ihr Sohn Tarun und dessen Freundin Alice echte Pfefferkörner sind: Mit viel Mut und Cleverness machen sie sich an die Lösung ihres neuesten Falls. Ab 6 Jahren. Samstag und sonntags, jeweils um 14.30 Uhr.

Einweihung des Kulturparks hinter dem Schlachthof. In den letzten drei Jahren hat sich viel im Kulturpark getan, coronabedingt wird erst dieses Wochenende eingeweiht. Es wird nicht nur an den Elektrogrillstationen angegrillt, auf dem Programm stehen auch Informationen über aktuelle und geplante Maßnahmen im Kulturpark und ein Kulturparkspaziergang mit Planer:innen des Kulturparks. Es gibt Aerotrim, Hüpfstöcke, 4er Kettcar, Liegestühle, Riesenseifenblasen, Flausenfabrik und eine Oldtimer-Parkbank, für Essen und Trinken ist gesorgt. Von 15 bis 18 Uhr.

Öffentliche Führung: „Im Spannungsfeld der Kulturen“ im sam. Die Sonderausstellung behandelt Kelten, Germanen und Römer in und um Wiesbaden im 1. Jahrhundert vor Christus. Diese spannende Zeit beleuchtet das sam anlässlich des ersten archäologischen Jahres in Hessen. Die Führung zeigt Hintergründe auf und klärt Fragen wie: Welche Hinterlassenschaften sind von der späten keltischen Welt geblieben? Woher kamen die Germanen? Und lebten Kelten auch in Wiesbaden? Welche Rolle spielte das römische Militär und gab es 200 Jahre später in römischer Zeit eine Rückbesinnung auf keltische Wurzeln – eine sogenannte keltische Renaissance? Am Internationalen Museumstag ist der Eintritt frei. Um 15 Uhr.

Fünfeck-Tour – Kulinarische Stadtführung. Eine Entdeckungsreise im historischen Fünfeck, mit echten Geheimtipps und Hotspots. Der kulinarischen Stadtführer zeigt die Lieblings-Feinkostläden, versteckten Restaurants und beliebten Imbiss-Stände der Wiesbadener. An jedem Stopp gibt es eine leckere Kostprobe, zu der der Guide die jeweilige Geschichte serviert. Um 15 Uhr.

DJ Janeck an der HerzSchnidde. Ein klasse neuer Ort und Platz und heute zum ersten Mal auch chilliges DJ-Entertainment zum familienfreundlichen Daydrinking. Ganz nach Gelüsten gibt es Alkoholfreies, ausgesuchte Wein, Dinnele und Kaffee und Kuchen. Insider-Tipp: unbedingt auch mal auf die Toilette gehen! Ab 16 Uhr.

„Der kleine Muck“ im Galli Theater. Der gewitzte Muck tritt in den Dienst einer Zauberin und findet bei ihr magische Zauberpantoffeln, mit denen er sich blitzschnell von Ort zu Ort bewegen kann. Ein geheimnisvoller Wanderstock, der Muck ebenfalls in die Hände fällt, beschert seinem Besitzer großen Reichtum. Auf seiner langen Reise erreicht der kleine Muck das Reich des mächtigen Sultans, in dessen Tochter er sich verliebt. Doch der hinterlistige Sultan stellt Muck auf die Probe. Samstag und Sonntag, jeweils um 16 Uhr.

EXIL-Festival: Lebenswerte Nerostraße. Zusammen mit benachbarten Geschäften, Gastronomien, Handwerkern und weiteren gewerblichen Anliegern der Nerostraße wird der Aktions- und Kommunikationstag „Für eine lebenswerte Nerostraße“ veranstaltet und die Nerostraße für alle Anwohner:innen und Freunde in einen lebenswerten Wohlfühlraum verwandelt. Aus diesem Anlass öffnet die Exilbar an diesem Tag bereits um 16 Uhr.

Foto: A. Perlich

„Wer singt denn da?“ – Vogelstimmenwanderung in Idstein. Naturparkführerin Dr. Andrea Perlich erklärt dieVielfalt der heimischen Singvögel in verschiedenen Lebensräumen: Gärten, Felder, Waldrand und Wald. Kinder und Erwachsene lernen die Vögel an ihrem Gesang zu unterscheiden. Treffpunkt: Haupteingang der Limessschule, Seelbacher Straße 37-39. Anmeldung erforderlich unter: npf-perlich@naturpark-rhein-taunus.de. Um 17 Uhr.

Lange FernsehKrimi-Nacht im Caligari. Zum krönenden Abschluss des diesjährigen FernsehKrimi Festivals laufen in der langen Nacht der Krimis noch einmal alle zehn Wettbewerbsfilme die um den Deutschen FernsehKrimi-Preis konkurrierten. Bis zum Morgen gibt es die letzte Chance die Filme zu erleben. Ab 19 Uhr.

„Tango-Messe“ in der Ringkirche. Der Wiesbadener Knabenchor präsentiert die Misa a Buenos Aires, auch als Tango-Messe des argentinischen Komponisten Martín Palmeri bekannt. Das Werk ist eine Synthese aus den lateinischen Texten der Heiligen Messe und dem argentinischen Tango im Stil des Tango Nuevo. Die Formensprache der kirchenmusikalischen Tradition verbindet der Komponist mit den melodischen und rhythmischen Stilelementen des argentinischen Tango. Solistin des Abends ist Mezzosopran Jara Kanzler Hemmet. Um 19.30 Uhr.

Tilman Birr: „Birr Royal“ im Theater im Pariser Hof. Warum ist die Welt eine solche Zumutung: Wütende Menschen in sozialen Medien. Betrunkene Männerausflüge im Regionalexpress. Rentnerpärchen in identischen Outdoorjacken – alles ganz schön entsetzlich. Da holt man sich besser einen Tilman Birr ins Haus, der das für einen verdaut und als Geschichte und Musik wohlriechend wieder ausscheidet. Sonst würde man die Welt am Ende noch ernst nehmen und das kann ja keiner wollen. Um 19.30 Uhr.

Foto: Astrid Steiner

sensor präsentiert: »Babylon«:  im Rahmen der Internationalen Maifestspiele im Großen Haus. Mit seiner Oper »Babylon« hat Jörg Widmann etwas höchst Seltenes gewagt: den ganz großen Wurf. Der Komponist hat hier nicht einfach neue Musik geschrieben, sondern er hat so etwas wie eine Summe der bisherigen Musik geschaffen. Die babylonische Sprachverwirrung hat Widmann auf die Ebene der Musik übertragen, und so sind auf wundersame Weise Schönheit, Größe und Lebendigkeit der verschiedensten Epochen und Stile präsent. Weitere Vorstellungen am 1., 11. & 19. Juni 2022. Um 19.30 Uhr.

40. Thirsty & Miserable Birthday Bash in der Kreativfabrik. Nach gefühlten Jahrzehnten der Isolation aus Gründen, sollten mittlerweile alle 40 oder 50+ sein. Genau aus diesem Grund wollen Mario, Jörg und Jan in der Krea ihre Geburtstage endlich nachfeiern und laden alle ein! Extra für diesen Weekender kommen Down and Outs aus Liverpool (UK) aufs Mainland. Hymnischer Punkrock mit unglaublicher Pup Attitude und Hitdichte. Aus Stu York kommt Empowerment zu Besuch, hier trifft Deutschpunk auf NYHC. Spirit Crusher lassen die 90er mit NY Hardcore verschmelzen, während Exposure Cleveland-style HC präsentiert. Danach gibt‘s eine After Show Party mit diversen DJs. Punk, Oi, Soul und kein Reggae. Ab 19.30 Uhr.

Improtheater mit Subito!: „Schlicht und Spektakulär“ im Marleen im Lili. Bei diesem Format reihen sich viele kurze Geschichten aneinander, scheinbar unlösbare Aufgaben werden den Akteuren gestellt, die sie mit den wildesten Einfällen umzusetzen versuchen. Das Publikum bestimmt jede Szene neu, durch Vorgaben und Ideen und nimmt manchmal auch direkt Einfluss auf das Geschehen auf der Bühne. Um 20 Uhr.

Christopher Köhler: „Sex, Drugs & Kartentricks“ – Rock’n’Magic im Thalhaus. Christopher Köhler und beweist jeden Abend, dass Improvisations-Comedy perfekt zu Magie passt. Aberwitzige Situationskomik sowie die absurdesten Momente entstehen gemeinsam auf Augenhöhe mit dem Publikum. Im Jubiläumsprogramm „Sex, Drugs & Kartentricks“ zeigt der Ausnahmekünstler seine Lieblingsnummern garniert mit jeder Menge brandneuer Acts. Um 20 Uhr.

Marwedel, Nordheim, Senger und Tupa – Konzert im Kunsthaus. Vier Linien kurven durch den musikalischen Raum, Punkt für Punkt, Klang für Klang vorwärtsbewegt und in derselben Verantwortung gestaltet von jedem der Spieler. Sie laufen parallel oder kreuzen sich, prallen aneinander ab oder verzwirbeln sich ineinander, treiben sich an oder unterbrechen sich und bleiben in diesem Gewebe immer eindeutig mehrdeutig. Wie die Musiker im Spiel die Musik entwickeln, so setzen die Hörer:innen sie im Hören, Klang für Klang in je eigener Deutung für sich zusammen und werden ein essentiell mitgestaltender Teil des Konzerts. Ein derart vieldeutiges Geschehen kann schonmal für Verwirrung sorgen. Oder – als erfrischende Erfahrung vielgestaltiger Lebendigkeit – für Verzückung. Um 20 Uhr.

Konzert: Chuck Ragan mit Special Guest Jesse Ahern im Capitol Offenbach. Kurz vor Beginn der Pandemie absolvierten Hot Water Music anlässlich des 25-jährigen Bandjubiläums ihre letzte Tournee, seitdem versucht ihr Frontmann Chuck Ragan erneut auf Solo-Tour zu gehen, nun ist es endlich wieder soweit. Der sympathische Charakterkopf steht seit jeher für Musik gewordenes Herzblut und magisch-raue Augenblicke, für Folk- und Bluegrass-beeinflusste Stücke aus dem Great American Songbook. Seine bisherigen Shows in der Ringkirche waren rasend schnell ausverkauft, jetzt gibt es die Chance ihn im Capitol zu erleben. Um 20 Uhr.

Electronic Beats im Amigos Backstage.Gut ausgehen mit guter Musik in der guten alten Nerostraße. 20 bis 1 Uhr.

EXIL-Festival: Kult-Entertainer Bernd Begemann singt Brecht und Eigenes. Der „König des urbanen Pop“, der Kult-Musiker und Entertainer Bernd Begemann bietet neben seinem eigenen Programm auch Lieder von Bert Brecht und Hanns Eisler dar und zelebriert sie in seiner einzigartigen Art. Ein Muss-Termin für Brecht und Begemann-Fans. Bereits ab 19.30 Uhr gibt es an diesem Abend Piano an der Bar. Um 20.30 Uhr.

Ball des Weines: „In voller Blüte“ im Kurhaus. Auch im Jubiläumsjahr wird das unverwechselbare Ambiente des Wiesbadener Kurhauses eine zauberhafte Kulisse bieten – geschmückt mit den schönsten Blumen des Sommers. 20 Jahre Ball des Weines – das sind auch 20 grandiose Weinjahrgänge die Revue passiert werden, das ist eine Ballgeschichte, die Menschen zusammengebracht hat. Große Weine der VDP Prädikatsweingüter, beste Genüsse ausgewählter Spitzenköche und glänzende Unterhaltung. Um 20.30 Uhr.

„Night Out“ im ParkCafé. Der Samstag in der Wilhelmstraße, bei HipHop & Mixed Music von DJ Sabo in die Nacht tanzen. Ab 22 Uhr.

Supreme Saturday Night im Euro Palace mit Party auf fünf Floors.

///SONNTAG///

Campus-Flohmarkt bie Scholz & Volkmer. Es ist wieder soweit: Flohmarkt bei Scholz & Volkmer auf dem Campus an der Schwalbacher Straße. Endlich wieder Schnäppchen jagen und Ungenutztes loswerden: Bringt einen Tisch oder eine Decke mit und es kann losgehen. Lecker zugreifen: Für das leibliche Wohl gibt es Gegrilltes, Kaltgetränke sowie Kaffee & Kuchen vom Kiezkaufhaus. Von 11 bis 15 Uhr.

Wiesbadener Pooltag bei der Firma Gramenz Garten- und Landschaftsbau in Erbenheim, Mittelpfad 3. Was gibt es Schöneres, als an einem sonnigen Tag mit einem kühlen Getränk die Beine im Wasser baumeln zu lassen?Beim Pooltag öffnet die Firma Gramenz den Ideengarten und lädt zum Schwimmen ein. Der Eintritt ist frei. Von 10 bis 15 Uhr.

Apfelexkursion – eine Wanderung mit dem Pomologen durch die Obstwiesen in Breckenheim. Einst kam das Kulturobst mit den Römern in unseren Raum. Obstsorten sind ein lebendiges Kulturerbe, sie variieren von Region zu Region. Die hessische Kulturgeschichte ist eng verwoben mit der Geschichte des Apfelanbaus. Eine Tour zu alten und lokalen Apfelsorten, die uns die Lehre der Arten und Sorten von Obst – der Pomologie – direkt vor unserer Haustür näherbringt. Im Osten Wiesbadens, dem „Ländchen“, werden alte Sorten in unterschiedlichen Projekten wiederentdeckt und im Sortengarten erhalten. Und ganz nebenbei kombinieren wir die Verköstigung der wahren Vitaminbomben mit aktiver Bewegung in der Natur. Treffpunkt: 65207 Wiesbaden-Breckenheim, Bushaltestelle Erlenstraße, Buslinie 23. Um 10 Uhr.

Yoga im Schlosspark. Die 13. Saison „Yoga im Schlosspark-Biebrich“ mit Yogalehrerin Christa Zehnder wird eröffnet. Der Startschuss für Yoga im Freien ist für Anfänger:innen und Geübte bestens geeignet. Einfach Matte unter den Arm und los geht´s mit Natur genießen, bewegen und Kraft tanken, auch ohne Anmeldung. Immer Sonntag und Mittwochabends kann man gegen Spende mitmachen. Treffpunkt ist die große Wiese in der Mitte der Längsachse des Parks. Um 10.30 Uhr.

Das Wiesbadener „Jahr des Wassers“ auf dem Freudenberg. Das Wasser wird in all seinen Gestalten gezeigt – dem Wasser wird ein ganzer Tag gewidmet. Besucher:innen erleben in 3 Stunden Programm und werden dabei von den Künstler:innen des Freudenbergs durch 12 Wasser-Stationen geführt. Jeweils um 11 Uhr, um 12 Uhr und um 15 Uhr.

Ausstellungseröffnung: „Doch die Käfer – Kritze, kratze!“ im Museum Wiesbaden. Obwohl Käfer die aktuell artenreichste Tierordnung darstellen, sind sie im Alltag kaum präsent. Das liegt sicher daran, dass nur sehr wenige von ihnen den Menschen in die Quere kommen. Und selbst bekanntere, wie Bohr-, Mehl- und Pelzkäfer, verbergen sich meist erfolgreich vor unseren Blicken. Die Studienausstellung nähert sich den sechsbeinigen Panzertieren mit dreidimensionalen Lebensbildern und bietet so Stoff für eigene Naturforschung. Um 11 Uhr.

IMF-Extras: „Karl Heinz – Ich mache morgens das Fenster auf“ – Ein Theatersolo in der Probebühne Wartburg. Ein Verrückter – wenn man das so sagen kann – leidet an einer Zwangsstörung: Jeden Morgen muss er das Fenster öffnen. Aber warum verspürt er diesen Drang? Was hat dieser Drang mit seiner toten Mutter zu tun? Was würde passieren, ließe er das Fenster einmal zu? Die Antworten liefert Schauspieler Christian Klischat in der Adaption des gleichnamigen Hörspiels von Karl-Heinz Bölling in der Regie des Straßburger Regisseurs und Hörspielautors Ulrich Lampen. Um 11 Uhr.

Campus-Flohmarkt bei Scholz & Volkmer. Endlich wieder Schnäppchen jagen und Ungenutztes loswerden. Lecker zugreifen: Für das leibliche Wohl gibt es Gegrilltes, Kaltgetränke sowie Kaffee & Kuchen vom Kiezkaufhaus. Special: Kostenloser Fahrrad Check-up. Von 11 bis 15 Uhr.

IMF: „Alles klar, Mozart?“ – Matinée im Foyer des Großen Hauses. Seit 2015 hat das Hessische Staatstheater Wiesbaden daran gearbeitet, seinen „Mozart-Zyklus“ aus sieben Neuinszenierungen Stück für Stück auf die Bühne zu bringen. Bei den Internationalen Maifestspielen kann das Publikum die sieben Opern  in der Reihenfolge ihrer Entstehung erleben. Nun laden die Macher hinter dem „Mozart-Zyklus“ zu einer musikalischen Einführung in den unerschöpflichen Kosmos von Mozarts Musiktheater ein. Dirigent Konrad Junghänel und Regisseur und Intendant Uwe Eric Laufenberg stellen sich dabei den Fragen von Dramaturg Daniel C. Schindler. Um 11 Uhr.

„Das hässliche Entlein“ im Galli Theater. Frei nach dem Märchen von Hans Christian Andersen. Ein kleines Entlein erlebt sich selbst als hässlich. Aber auf seiner langen Reise zu sich selbst begegnet es vielen Tieren und merkt schließlich, dass es gar nicht hässlich, sondern nur anders ist. Am Ende wird aus dem hässlichen Entlein sogar noch ein schöner Schwan. Um 11 Uhr.

„Das Hessische Aktionsprogramm für Frauen – Zeitzeuginnengespräch“ im frauen museum. Brigitte Sellach, ehemalige Staatssekretärin erinnert sich in einem Zeitzeuginnengespräch an einen Meilenstein der Hessischen Geschichte und teilt Erfahrungen zu dieser besonderen Zeit aus erster Hand. Das Hessische Aktionsprogramm für Frauen legt seit 1985 einen immens wichtigen Grundstein für die Projekte der autonomen Frauenbewegung in Hessen. Einzigartig ist es damals, als historische Premiere, und bis heute, durch die vielen Strukturen, die sich daraus etablieren. Nach Bildung einer rot-grünen Koalition in Hessen 1985 standen öffentlicher Gelder für autonome, außerinstitutionelle Frauenbildungseinrichtungen zur Verfügung: ein wahres Novum. Eintritt frei. Um 12 Uhr.

Tag der offenen Tür bei Bärenherz. Nach zwei Jahren Pandemie, Distanz und Isolation darf Bärenherz endlich wieder die Pforten öffnen und zum beliebten „Tag der offenen Tür“ einladen. Von 13 bis 17 Uhr.

Willkommens-Führung „Hereinspaziert – Kunst“ in Russischer und Ukrainischer Sprache im Museum Wiesbaden. Das Museumsteam erweitert in Kooperation mit den Freunden des Museums Wiesbaden e.V. sein Vermittlungsangebot um eine Reihe von kostenfreien Führungen und Workshops auf Ukrainisch und Russisch. Der Eintritt für Geflüchtete ist frei. Begleitpersonen erhalten ermäßigten Eintritt und können sich hier informieren. Tickets sind sowohl über den Onlineshop des Museums buchbar als auch an der Kasse erhältlich, sowie per Telefon auf Deutsch unter 0611 – 335 21 85 und auf Russisch unter 0611 – 335 2290. Um 13 Uhr.

Öffentliche Führung: „Gábor Török – Intervention“ im Museum Wiesbaden. Aus Anlass des 70. Geburtstags von Gábor Török präsentiert das Museum Wiesbaden eine Auswahl seiner Arbeiten im zentralen Raum der Gemäldegalerie. Um 14 Uhr.

Foto: Dirk Fellinghauer

„Wundekammer Bioart“ – Kuratorinnen-Führung im Kunsthaus. Zum Internationalen Museumstag „Museum entdecken“ lädt das Kunsthaus um 14 Uhr zu einer Kuratorinnen-Führung mit Prof. Dr. Viola Hildebrand-Schat und Heike Sütter ein. Ab 16 Uhr findet eine Dialogführung mit Sophie Merz und Fabian Korner, Studierende Biologie und Philosophie, Goethe-Universität Frankfurt a. M. zum Thema „Kunst und Wissenschaft – eine Liebesbeziehung? “ statt.

Von Künstlern, Kellern und Kastellen – Eine EntdeckungsTour rund um die Kirche Maria Hilf und auf dem Alten Friedhof. Wiesbaden – nobles Kurbad und seit 1852 als „Weltkurstadt“ bezeichnet. Die Stadt wächst, und die Grundstücksreserven innerhalb des Fünfecks sind erschöpft. Der Wohnraummangel wächst sich zu einem Notstand aus; es kommt zu Fällen von Obdachlosigkeit – betroffen sind Handwerksgesellen, Handlanger, Dienstleute, Subalternbeamte. In privater Initiative greift das Gemeinderatmitglied Heinrich Ludwig Freytag ein und kauft Gelände vor der Stadt auf, um betroffenen Menschen billiges Bauland zur Verfügung zu stellen. So entsteht die Siedlung „auf der Hilf“, benannt nach einer früheren Kapelle. Karten sind vor Ort zu haben – Reservierung unter Telefon 0611/507427. Treffpunkt um 15 Uhr an der Einmündung des Römerbergs in die Röderstraße.

Öffentliche Führung: „Highlights der Dauerausstellung Natur“ im Museum Wiesbaden. Die Dauerausstellung der Naturhistorischen Sammlungen „Ästhetik der Natur“ schlägt mit ihren vier Themenräumen Form, Farbe, Bewegung und Zeit eine Brücke zwischen Kunst und Natur. Erleben Sie in der Führung die Highlights der Sammlung und ab heute auch die Käfer in der neuen Studienausstellung. Um 15 Uhr.

Foto: Dirk Fellinghauer

„Dschungel-Erwachen“ im Kultur Dschungel. Unter der Reihe „Dschungel-Erwachen“ veranstalten der Kultur-Dschungel und das Sommertheater in Nerotal jeden Sonntag im Mai tolle Highlight-Nachmittage für die ganze Familie. Von Spielen für die ganze Familie, Lesungen, Musik, Erlebnissen für Klein und Groß bis hin zu Pommes, Maibowle und vielem mehr gibt es einiges zu Entdecken. Eintritt auf Spendenbasis. Jeweils von 15 bis 19 Uhr.

Öffentliche Führung: Highlights der Dauerausstellung „Natur“ im Museum Wiesbaden. Die Dauerausstellung der Naturhistorischen Sammlungen „Ästhetik der Natur“ schlägt mit ihren vier Themenräumen Form, Farbe, Bewegung und Zeit eine Brücke zwischen Kunst und Natur. Das Beobachten und Beschreiben der Natur steht dabei im Mittelpunkt. Auf den Spuren der Erd- und Evolutionsgeschichte wird die formenreiche und farbenprächtige Vielfalt der Natur präsentiert. Um 15 Uhr.

Führung zum Jahr des Wassers: Wiesbaden und seine heilkräftigen Thermalquellen. Es sind die heißen Quellen, denen Wiesbaden seine Entwicklung zur Kurstadt und Weltkurstadt zu verdanken hat und die zu den heißesten Europas zählen. Dieser Rundgang zeigt die erste Nutzung durch die Römer auf, die Bemühungen im frühen 18. Jahrhundert durch die Nassauer, und den fulminanten Aufstieg im 19. Jahrhundert. Von den schlichten Badhäusern zu den luxuriösen Grandhotels, vom Table d’hôte zum Gesellschaftshaus und vielen Geschichten zu berühmten Kurgästen und dem Wiesbadener Kurleben. Treffpunkt: Tourist Information, Marktplatz 1. Um 15 Uhr.

Führung: „Seiltänzerinnen zwischen Autonomie und Anpassung. Die 80er und die Frauenbewegung“ im frauenmuseum wiesbaden.  Das Spektrum der autonomen Frauenprojekte in den 80er Jahren reicht von Frauenhausinitiativen und dem Schutz vor sexueller Gewalt, Beratungs- und Präventionsangeboten, außerinstitutionellen Bildungseinrichtungen, über Berufshilfen bis hin zu einer neuen weiblichen Geschichtsschreibung. Die Autonome Frauenbewegung der 1980er Jahre ebnet maßgeblich den Weg für die Etablierung neuer Themenschwerpunkte und Tätigkeitsfelder in neu definierte Strukturen, die bis heute Bestand haben. Um 15 Uhr.

Vielfältiges Programm im Kunsthaus zum Internationalen Museumstag. Das Kulturamt Wiesbaden lädt zum Internationalen Museumstag „Museen entdecken“ um 14 Uhr zu einer Kuratorinnen-Führung durch die Ausstellung „Wunderkammer BioArt. Arbeiten von Anna Dumitriu und Alex May“ ins Kunsthaus, Schulberg 10, ein. Um 16 Uhr geht es weiter mit einer Dialog-Führung „Kunst und Wissenschaft – eine Liebesbeziehung?“ mit Sophie Merz und Fabian Korner, die beide Biologie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt studieren.

ADFC Kidical Mass gehört die Straße. Der ADFC Wiesbaden wieder eine Kidical Mass. Beim Kinder-Fahrrad-Korso können die jüngsten Verkehrsteilnehmer und ihre Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel ca. eine Stunde bequem und sicher auf Wiesbadens Straßen Rad fahren, begleitet von Polizei und Sanitätern. Das Ziel ist der Spielplatz Homburger Straße. Treffpunkt: Dern’sches Gelände um 15 Uhr.

Konzert: M5 Mexican Brass im Herzog-Friedrich-August-Saal der Wiesbadener Casinogesellschaft. Die Trompeter Oscar Villegas Miranda und der „halbe“ Mexikaner Alexander Freund, José López Juárez Miguel am Horn, Roberto Carlos Cruz an der Posaune und Juan Carlos Quiterio an der Tuba, eroberten die Konzertwelt in mehr als 1000 Konzerten auf allen fünf Kontinenten. Damit sind sie das erfolgreichste Blechbläserquintett Lateinamerikas. Nun sind sie zu Gast bei der Mozart-Gesellschaft Wiesbaden. Weitere Informationen unter www.mozartwiesbaden.com. Jeweils um 16 und 19 Uhr.

„Vom Einfachen das Beste“ – Degustationsabend von und mit Franz Keller im Kulturclub Biebrich. Franz Keller – Sternekoch, Bio-Landwirt, Buchautor und gute Seele kocht  im Kulturclub Biebrich. Nach dem Erscheinen seines ersten Buchs „Vom Einfachen das Beste“ tourt er durch die kulinarische Welt und kreiert ein fulminantes 4-Gang-Menü aus dem Besten, was sein Bio-Hof hergibt. Saisonal und regional – aber immer von Meisterhand zubereitet. Eine exakt darauf abgestimmte Weinauswahl ergänzt das Erlebnis. Ab 16 Uhr.

Eröffnung der Open-Air-Saison der Burgfestspiele: „Saxophobie“ im Burggarten der Burg Sonnenberg. Dagmar Heckmann am Altsaxophon, Oliver Hart am Sopran- oder Altsaxophon, Dr. Martin Popp am Baritonsaxophon und Undine Engel am Tenorsaxophon machen seit vielen Jahren gemeinsam Musik. Man kann das Ensemble nicht in eine festgelegte Schublade stecken – der musikalische Bogen wird in verschiedene Richtungen gespannt. Den Namen „Saxophobie“ wählte das Quartett mit einem Augenzwinkern: er ist ungewöhnlich, zeugt von Humor und bleibt im Gedächtnis. Sollte auf der Bühne oder im Publikum aber doch die ‚Angst vor dem Objekt‘ auftreten, dann hilft als Therapie nur eine gezielte Konfrontation mit vier Saxophonen. Weitere Informationen unter https://www.wiesbadener-burgfestspiele.de. Geflüchtete aller Nationen erhalten freien Eintritt. Um 16 Uhr.

Pop-Konzert der Sänger:innen der Gesangsklasse Gert Hohmann im Marleen im Lili. Die Sänger:innen der Gesangsklasse Gert Hohmann präsentieren Pop-Songs, Soul-Balladen, Rocknummern und Musicalmelodien. Dabei werden sie von einer Live-Band begleitet. Eintritt frei, Spenden willkommen. Um 17 Uhr.

„Gib mir ein Hörendes Herz“ – Konzert mit der Band Rückenwind in der Katholischen Kirche Maria Hilf, Mz-Kostheim. Unter dem Titel „Gib mir ein hörendes Herz“ lädt die Gruppe Rückenwind mit dem „Kulturkreis“ der Pfarrgruppe Kostheim zum Jubiläumskonzert. Unter der musikalischen Leitung von Bardo Frosch und Jürgen Heckmann stehen Songs zum Nachdenken, Hören und Mitsingen auf dem Programm. Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen. Um 17 Uhr.

„Die Zauberflöte“ im Velvets Theater. Prinz Tamino verirrt sich auf der Jagd im Reich der Königin der Nacht. Als ihn tief im Wald eine Schlange bedroht, wird er von der Königin gerettet – allerdings nicht ganz ohne Hintergedanken: Sarastro, der Priester der Isis, entführte einst ihre Tochter Pamina, um sie dem bösen Einfluss ihrer Mutter zu entziehen. Die Königin verspricht Tamino die Prinzessin zur Frau, wenn er sie aus den Händen von Sarastro befreit. Zur Unterstützung bekommt er eine Zauberflöte und den lustigen Vogelfänger Papageno samt magischem Glockenspiel mit auf den Weg. Als Tamino auf Sarastro trifft, erfährt er, dass der gar kein Bösewicht, sondern der Oberpriester im Tempel der Weisheit ist. Bevor aber der Priester Pamina freigeben kann, müssen Tamino und Papageno sich drei Prüfungen unterziehen. Doch die Königin der Nacht legt den beiden allerlei Steine in den Weg… Ab 8 Jahren. Um 18 Uhr.

Galeriekonzert: Ezra H. und Frédéric Ecker im Fragmente. Ezra H. singt selbst komponierte, mit Klavier begleitete Stücke. Diese können am ehesten als poetische Singer/Songwriter-Musik gefasst werden wobei die erzeugte Stimmung sowohl von emotionaler Tiefe als auch von hoffungsvoller Offenheit geprägt ist. Die Arbeiten von Frédéric Ecker gehen quer durch viele Medien und Materialien wobei an dieser Austellung Leinwände als Medium im Vordergrund stehen. Um 18 Uhr.

Virus Wort – Street-Bop-Poetry in der Kulturstätte Monta. Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. So erfand William Burroughs im autoritären Amerika der 50er-Jahre seine literarische Cut-up-Methode, um in den „grauen Raum“ hinter den Tabus und der konditionierten Kontrolle des „Wort-Virus“ vorzudringen. Fast forward ins Jahr 2021 und nach Deutschland: Virus trifft auf Wohlstandsgesellschaft. Fast scheint es, als hätte die Pandemie auch die Sprache befallen. Die große Sprachverschwurbelung dringt wie ein Virus in die Medien vor. Angesichts dieser besonderen Umstände bedienen sich der Wiesbadener Autor Alexander Pfeiffer, der Gitarrist Martin Schmidt, der Kontrabassist Alexander Sonntag und der Schlagzeuger Ingo Deul der Methode, die Poesie um einen vielfarbigen Raum hinter den Worten zu erweitern. Um 18 Uhr.

Singspiel in drei Akten: „Die Entführung aus dem Serail“ im Großen Haus. Mit seinem Singspiel schuf Mozart einen wesentlichen Beitrag zur Etablierung einer eigenständigen deutschen Operntradition. Die Partie der Konstanze wird von Gloria Rehm interpretiert. Die Inszenierung stammt von Uwe Eric Laufenberg. Die Musikalische Leitung über nimmt Konrad Junghänel. Um 18 Uhr.

“The Dance” (OV) mit anschließendem Gespräch mit Choreograf Michael Keegan-Dolan im Caligari. Der beobachtende Dokumentarfilm, des Regisseurs Pat Collins, verfolgt die Inszenierung „MÁM“ der irischen Kompanie Teac Damsa und ihres Choreografen Michael Keegan-Dolan vom ersten Probentag bis zur Premiere beim Dublin Theatre Festival 2019. Die gefeierte Premiere in Dublin war das Ergebnis von acht Wochen intensiver Arbeit und Improvisation; eine einzigartige Verbindung von Solistischem und Ensemble, Klassischem und Traditionellem, Lokalem und Universellem. Im Anschluss findet ein Gespräch in englischer Sprache mit dem Choreografen Michael Keegan-Dolan statt, es moderiert Lucas Herrmann vom Hessischen Staatsballett. Um 19 Uhr.

„Achterbahn“ in den Kammerspielen. “Les montagnes russes”, so der Originaltitel, 2004 in Paris mit Alain Delon in der Hauptrolle mit großem Erfolg uraufgeführt, hat alles, was französische Komödien so einzigartig macht:Genau gezeichnete Charaktere, einen raffinierten Handlungsaufbau und umwerfenden Wortwitz. Ein faszinierendes Schauspiel mit nachdenklichen Zwischentönen und vielen überraschenden Wendungen, die den Zuschauer bis zum Schluss in Atem hält. Um 20 Uhr.

Alternative Rock Konzert: Skunk Anansie mit Support Shelf Lifes in der Halle. Dass Skunk Anansie nach über 25 Jahren Bandgeschichte – zu der sie sichzuletzt mit dem Live-Album „25Live@25“ reichlich beschenkt haben – immer noch über ein enormes Sendungsbewusstsein und eine ebensolche Bühnenpräsenz verfügen, ist klar. Zahn der Zeit? Von wegen. Seit jeher durchbrechen Skunk Anansie um Sängerin Skin das Schema des weißen, männlichen Gitarrenrocks und halten in Fragen von Geschlechterverhältnissen, Sexualität, kulturellen und musikalischen Einflüssen Dissidenz und Vielfalt hoch. Bei den nun folgenden Konzerten steht dennoch nicht die neueste Musik der Band im Mittelpunkt, sondern die Hits ihrer mehr als ein Vierteljahrhundert umspannenden Karriere. Skunk Anansie versprechen nicht nur ein Best-of-Set mit alter Power. Um 20 Uhr.

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