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sensor-Wochenendfahrplan: Tapefabrik, Theatrium, Käpt´n Hook im Dschungel, Kunst im Wald & Wählen gehen!

Von Selma Unglaube und Musa Yolver. Fotos Veranstalter.

Gigantische Feste und Festivals und kleine feine Veranstaltung an diesem Wiesbaden-Wochenende. Und am Wochenende eine Pflichtveranstaltung: Europawahl!

///FREITAG///

Wilhelmstraßenfest / Theatrium rund um die Wilhelmstraße Das Fest, das unbestritten zu den Highlights des alljährlichen Veranstaltungskalenders der Landeshauptstadt zählt, hat auch in diesem Jahr von Freitag bis Sonntag ein vielfältiges Programm zu bieten. In diesem Jahr bieten rund 70 Künstler:innen, viele  aus der Region, ihre individuellen Produkte an. Rund 170 Stände mit Gastronomie und Fahrgeschäfte fürs Vergnügen runden das Angebot ab. Ab 14 Uhr bis Sonntag. Alle Infos hier.

Weinfest „Hock & Go“ auf der Hochheimer Weinmeile. Das neue Wein-Event „Hock & Go“ lockt Freitag bis Sonntag zum zweiten Mal Weingenießer aus nah und fern in die Altstadt und in die Weinberge vor der malerischen Kulisse vor Hochheim am Main. Die offizielle Eröffnung findet am Freitag um 18 Uhr im Beinweg, südlich der Pfarrkirche, statt. Der Wein aus Hochheim ist spätestens seit dem Besuch der britischen Königin Viktoria im Jahre 1845 weltbekannt. Ein besonderes Highlight sind die kostenfreien Altstadtführungen mit Edwina Hubertus am Samstag und Sonntag jeweils um 15 Uhr mit Start am Daubhäuschen.

Türkisches Filmfestival – „Evet, ich will“ im Murnau-Filmtheater. Der Partnerschaft Wiesbaden-Istanbul/Fatih gelang es zum ersten Mal, Filme des Türkischen Filmfestivals Frankfurt nach Wiesbaden zu holen. Nach dem OSCAR-nominierten Film LEHRERZIMMER läuft heute die Komödie EVET, ICH WILL . Wegen des guten Besuchs im Murnau Filmtheater wird ein Ausbau in 2025 geplant. Um 17.30 Uhr.

Bach Ensemble Wiesbaden im Kloster Eberbach. Auf dem Programm stehen musikalische „Nordlichter“. Um 18 Uhr.

Open Musiksession im Walhalla im Exil. Das Walhalla lädt Musikbegeisterte zum Vernetzen und gemeinsamen Freispiel im Theaterstudio ein. Experimentelle Klangflüge, musikalische Begegnungen, keine Cover, keine Darstellersession. Improvisation, hinhören und feeling beim Musiker*innenwechsel sind ausdrücklich erwünscht. Bar ab 19 Uhr, Session ab 21 Uhr.

„Mach Mal Langsam“-Party in der Kreativfabrik. Das Schneckno-Kollektiv „Mach Mal Langsam“ aus Wiesbaden ist mit einer neuen Party am Start und lädt zum Tanzen, Abhängen und Freund*innen treffen. Los geht es an der Vogeltränke um 19 Uhr, bevor um 22.00 Uhr in den Keller gewechselt wird.

Türkisches Filmfestival – „Evet, ich will“ im Murnau-Filmtheater. Der Partnerschaft Wiesbaden-Istanbul/Fatih gelang es zum ersten Mal, Filme des Türkischen Filmfestivals Frankfurt nach Wiesbaden zu holen. Nach dem OSCAR-nominierten Film LEHRERZIMMER läuft heute die Komödie EVET, ICH WILL . Wegen des guten Besuchs im Murnau Filmtheater wird ein Ausbau in 2025 geplant. Um 17.30 Uhr.

sensor präsentiert: „Käpt´n Hook“ im Kultur-Dschungel Unter den Eichen. Ein abenteuerliches Drama mit grenzenloser Phantasie und Humor, auch für Kinder – damit eröffnet der Kultur-Dschungel Unter den Eichen seine Spielsaison 2024, die sensor als Medienpartner begleiten wird. „Käpt´n Hook“ wird für die einzigartige Freiluft-Kulisse inszeniert. Wendy und Peter Pan sind Geschichte, die letzten Nimmerländer trotzen der Gefahr erwachsen zu werden: Wer kann die Insel jetzt noch retten? Niemand verirrt sich mehr auf die Insel, die, statt Abenteuer, Spaß und Staunen, nur noch Langeweile, Ärger und Wehmut kennt. Der einst gefürchtete Käpt‘n Hook kann nur noch den treuen, aber etwas verqueren, Smee seine Crew nennen. Bis auf zweieinhalb hochgewachsene Mädchen und eine sehr kleine alte Frau sind keine menschenähnlichen Bewohner der Insel mehr am Leben – ja, selbst die Meerjungfrauen müssen Hook nunmehr als Gespenster heimsuchen. www.kultur-dschungel.de – Freitag, Samstag und Sonntag um 19 Uhr.

Schlachthof Film des Monats „Back to Black“ im Murnau Filmtheater. London zu Beginn der 2000er Jahre: Die talentierte Sängerin Amy Winehouse findet in den Clubs von Camden ihre Bühne. Mit ihren Songs, ihrer außergewöhnlichen Stimme und ihrem einzigartigen Charisma begeistert sie das Publikum. Schnell werden Musikfans und Talent-Scouts auf sie aufmerksam und ihr kometenhafter Aufstieg in den Pophimmel beginnt, doch der Ruhm hat seinen Preis… . Einlass um 19.45 Uhr, Beginn um 20.15 Uhr und am Samstag um 20.15 Uhr.

„Talking To You“ bei Filme im Schloss. Christof Lauer zählt zu den großen Jazz-Saxophonisten Europas. Er hat mit vielen Stars der internationalen Jazzszene gespielt und war Mitglied in Albert Mangelsdorffs Quintett und im „United Jazz + Rock Ensemble“, in der NDR-Bigband. Seit 1979 ist er Solist im Jazzensemble des Hessischen Rundfunks. Der Film „Talking To You“ dringt ein in den musikalischen Kosmos eines eigenwilligen Musikers, der jegliche Routine ablehnt und beharrlich an neuen Formen des Jazz arbeitet. Christof Lauer spielt anschließend live für das Publikum. Um 20 Uhr.

„Sterben“ im Caligari. Matthias Glasner erzählt in mehreren Akten und aus verschiedenen Perspektiven die Ge- schichte einer dysfunktionalen Familie: Lissy, Tom und Ellen. Sie alle tragen den Nachnamen Lunies, sie alle gehören zu derselben Familie. Und doch könnten sie emotional nicht weiter voneinander entfernt sein. Um 20 Uhr.

„Wart‘ auf mich“ im Galli Theater. Ist Liebe stärker als der Götterwille? Orpheus und Eurydike, bekannt aus der griechischen Antike, lieben und verlieren einander. Orpheus will Eurydike zurück erlangen und muss dafür durch die Hölle. Er stellt fest, dass der Weg durch die Hölle mit Hades und seinem Höllenhund Zerberus viel schwieriger ist als angenommen. Orpheus muss alle seine Kräfte aktivieren, um Eurydike aus der Hölle zurück ins Leben zu führen. Im allerletzten Moment geschieht etwas Furchtbares. Um 20 Uhr.

After Wilhelmstraßenfest-Party im Wohnzimmer. Mit DJ Urban O. Um 23 Uhr.

///SAMSTAG///

taped! Meet-Up für Hip-Hop Kultur und Community im Schlachthof & Kreativfabrik. Die Tapefabrik ist vom reinen Festival zur Plattform geworden – und dem möchten die Veranstalter:innen gerecht werden. 2024 wird deswegen die erste taped! stattfinden. Ein Meet-Up im Vorfeld des Festivals mit vielfältigem Programm wie Workshops, Vorträgen und Panels rund um deutschrap- und kulturpolitisch-relevante Themen. Ab 12 Uhr.

„Frauen in der neuen Heimat“ im Haus der Heimat. Berufschancen und Möglichkeiten von heimatvertriebenen Frauen und Spätaussiedlerinnen gestern und heute ist das Thema einer Veranstaltung des BdV-Frauenreferats. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit „Assorti“, dem Kultur- und Bildungszentrum in Wiesbaden statt. Um 14.30 Uhr.

Cafe Wirtschaftswunder auf dem Lehrplatz. Bereits zum 8. Mal wird dieses Jahr der Lehrplatz zum Yeahplatz gemacht. Dafür wurde gutes Wetter, gute Speisen und Getränke, gute Laune und gute Musik bestellt. Die Nostalgieperlen mit ihren entzückend-charmanten Versionen bekannter Hits und Schlager mit Witz, Charme, Gesang und Ukulele werden den Yeahplatz für uns zum Tanzparkett machen. Mit dabei sind u.a. die Nitribitts. Ab 15 Uhr.

Kindermusical „Arche Noah“  in der Ringkirche. Der Kinderchor der Ringkirche präsentiert das
Musical „Arche Noah“ von Lena Grundhuber. Dabei stellen auch kleine und große Solistinnen und
Solisten ihr Können vor. Die Leitung liegt bei Kantor Hans Kielblock. Um 16 Uhr.

Tapefabrik 2024 im Schlachthof. (Foto oben) Auch dieses Jahr findet Deutschlands größtes Untergrund-Rapfestival bei uns statt. Auf vier Bühnen und mit über 40 Artists von Oldschool bis New Wave, von Conscious- bis Battle Rap, mit Graffiti, Producing-Workshops und Lo-Fi Beats. Die Tapefabrik ist das Klassentreffen für europäische Rap- und Beatkultur und bringt Artists, Medien, Fans, Labels und Crews zusammen. Ab 16 Uhr.

„Die Prinzessin auf der Erbse“ im Galli Theater. Ein Prinz soll unter dem Druck seiner Mutter endlich eine echte Prinzessin zur Frau nehmen. Viele „falsche“ Prinzessinnen präsentieren sich ihm, doch welche ist die wirkliche Prinzessin? Der „königliche Prinzessinnenerbsentest“ soll es an den Tag bringen, welche Frau die Richtige ist. Um 16 Uhr und am Sonntag um 16 Uhr.

Abend mit Melissa Klingelhöfer im Walhalla im Exil. Am Klavier lädt Melissa Klingelhöfer zu einem Abend mit freiem Malen zu Musik ein. Die Künstlerin und Musikerin, die sonst unter dem Namen Grandios Sensibel auf der Bühne steht, wird an diesem Abend kein festes Programm spielen, sondern vieles frei improvisieren. An den Plätzen finden die Besucher:innen Zeichenmaterialien um der Kreativität freien Lauf zu lassen. Wer möchte darf natürlich auch einfach die Augen schließen und lauschen oder umher wandern und die ausgestellten Bilder der Künstlerin ansehen. Um 19 Uhr.

Premiere GRETCHEN 89 FF. in den Kammerspielen. Lutz Hübner gewährt mit seinem Stück “Gretchen 89FF” dem Publikum einen tiefen, ungeschminkten und urkomischen Blick in die Welt des Theaters. Die Konstellation ist so einfach wie genial: Eine Schauspielerin, ein Regisseur, eine weltberühmte Szene der Theaterliteratur. Um 20 Uhr.

Anna Kaluza und Christof Thewes bei art.ist. Die Saxophonistin Anna Kaluza ist mit ihrer feinziselierten und entspannten Spielweise eine Perle der Berliner Jazzszene. Neben ihren vielfältigen Ensembles vom Duo bis zum Großensemble betreibt sie das Kaluza Quartett mit Christof Thewes. Thewes verfügt als Posaunist, Komponist und Improvisator über eine enorme stilistische Bandbreite zwischen Avant-Pop, Free Jazz und klassischer Neuer Musik. Um 20 Uhr.

„Dune“ im Caligari. In einer weit entfernten Zukunft entbrennt zwischen den Adelshäusern der Atreides und der Harkonnen der Kampf um das wertvolle Spice, eine bewusstseinserweiternde Droge, die den menschlichen Geist zur Höchstform auflaufen lässt und die be- nötigt wird, um durchs All zu reisen. Das Spice kann nur an einem einzigen Ort, dem Wüstenplaneten Arrakis, auch bekannt als Dune, abgebaut werden. Der Film wurde mit sechs Oscars ausgezeichnet, darunter für die beste Musik, die beste Kamera und die besten visuellen Effekte. Um 20 Uhr.

„Im Zwischenreich“ im Galli Theater. Antonella Haberstroh hat einen Autounfall und denkt, sie sei mit dem Schrecken davongekommen. Doch ihr Gegenüber Luzifer Lutz, genannt Luzi, erweist sich als penible Mitarbeiterin der Reinkarnationsbehörde, mit der Aufgabe, die Große Prüfung an der Schwelle zwischen Leben und Tod nach allen Regeln himmlischer Bürokratie durchzuführen. Um 20 Uhr.

„Misch Masch“ im Keller Klub Keller.  60er, 70er, 80er und zu später Stunde bissel was Schnelleres. Ab 22 Uhr bis mindestens 4 Uhr morgens.

///SONNTAG///

Wählen gehen! Europawahl im Wahllokal. Heute gilt´s. Jede Stimme – übrigens erstmals auch die aller über 16 und wie gehabt auch aller Staatsangehörige sämtlicher EU-Mitgliedsstaaten – zählt, ist gefragt und sollte unbedingt abgegeben werden bei der Europawahl. Die Wahllokale haben bis 18 Uhr geöffnet. Personalausweis genügt, wenn man die Wahlbenachrichtigung gerade nicht zur Hand hat.

Barock-Matinee in Alt Klarenthal. Das preisgekrönte Ensemble Yauzrezava und Maglevanaia präsentiert Barockmusik auf original zeitgenössischen Instrumenten wie der Gambe und der Laute.  Um 11 Uhr.

„Max Pechstein – Geschichte eines Malers“ im Caligari. Unter den Malern der heute weltberühmten Künstlergruppe „Brücke“, blieb er ein Außenseiter, die Nazis stempelten seine Werke als „entartet“ ab, und seine Karriere war geprägt von zahlreichen Höhen und Tiefen. Der Film von Wilfried Hauke folgt Max Pechsteins Weg aus der bescheidenen Herkunft in Zwickau zum führenden Maler des deutschen Expressionismus. Der Film erzählt sowohl die Geschichte aus der Sicht des Malers, wie er seine Zeit erlebte und seine Kunst verstand, als auch die Erinnerungen seiner Enkel Julia und Alexander Pechstein. Um 11 Uhr.

„Rotkäppchen“ im Galli Theater. Ein unschuldiges Mädchen bekommt von seiner Großmutter ein rotes Käppchen und wird von nun an nur noch Rotkäppchen genannt. Als die Großmutter krank wird, schickt die Mutter das Rotkäppchen in den Wald, um der Großmutter Kuchen und Wein zu bringen. Unterwegs trifft Rotkäppchen den bösen Wolf. Um 11 Uhr.

Reise durch das Erfahrungsfeld im Schloss Freudenberg. Eine Reise durch die Geschichte von Schloss und Park mit offenem Ausgang, dazwischen die Stationen: Goethes Farbenlehre, umkippende Perspektive, strömendes Formenschaffen in Wasser und Luft, eine Galerie der Düfte, die Klangfiguren des Friedrich Chladni, Resonanz und Echo, Licht und Finsternis, Gesetze der Pendelschwingung, das Prinzip einer Lochkamera, die Bildung von Wirbelstraßen und Wirbeln. Um 15 Uhr.

Abschlussveranstaltung der „Mensch-Natur-Kultur“-Veranstaltungsreihe im Stadtwald am Forsthaus. Unter dem Motto „Der Wald lädt ein“ ist eine Open-Air-Veranstaltung mit Kunstschaffenden und Besucher:innen organisiert. Die Leiterin der Forstabteilung, Sabine Rippelbeck, stellt den Wald am Kunstprojekt vor. Um 16 Uhr führen die Organisatoren Ute Kilian und Andreas Koridass in Anwesenheit von Künstler:innen zu den Kunststationen. Dazwischen sind besondere Angebote vorgesehen: eine Tanzperformance von Ute Bühler, Musik von Melissa Klingelhöfer, Märchen erzählt von Barbara Haker und Musik mit den Hornbläsern Ruben Hausmann sowie einiges mehr. Um 15 Uhr.

„Hänsel und Gretel“ Open Air im Galli Theater. Sehr zur Freude ihrer Stiefmutter verirren sich Hänsel und Gretel im Wald. Hunger treibt sie zum Hexenhäuschen. Die Hexe nimmt sie gefangen. Den Hänsel will sie mästen und braten, Gretel muss schuften. Es sieht schlecht aus für die beiden, aber da ersinnt sich die Gretel einen Trick. Um 16 Uhr.

Klangkonzert im Schloss Freudenberg. Nicht das Ohr, der ganze Mensch hört. Auf der Suche nach der Stille und den Grenzen des hör- spur-baren, kreieren Najel Graf und Jörg Brandt eine Klangcollage. Mit Hilfe von Gongs, Klangsteinen und diversen Klanginstrumenten wird eine einzigartige Klangreise erfahrbar. Jede Klangcollage entsteht im spontanen Zusammenspiel der beiden Musiker. Um 17.30 Uhr.

Latin-Rhythmen mit Claudia Carbo im Theater im Pariser Hof. Boleros aus der Tradition des „Buena Vista Social Club“, Brasilianische Bossa Novas im Stil der 1960er Jahre und traditionelle Tangos aus Argentinien. Die in Peru aufgewachsene Jazzsängerin Claudia Carbo ist seit Jahren eine gefragte Künstlerin. Mit Verve wechselt sie von einem Musikgenre zum nächsten, vom rhythmischen Bolero zur Dramatik des Tango bis zur schwingenden Leichtigkeit des Bossa Nova. Dabei moduliert sie die Töne und improvisiert melodiös. Um 19.30 Uhr.

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