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“Sichtwechsel”-Ausstellung zeigt das pulsierende Afrika – Fotograf aus Ruanda am Mittwoch zu Gast

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Wenn es um Afrika geht, sieht man meist dieselben Bilder: Armut, Aids und Bürgerkriege auf der einen und Lehmhütten, Steppen und wilde Tiere auf der anderen Seite. Die Ausstellung “Sichtwechsel”, die bis zum 27. November Station in der Maria-Hilf-Kirche in der Kellerstraße macht, zeigt den Kontinent Afrika von einer Seite, die viele Menschen in Deutschland nicht kennen: das pulsierende Leben in den Metropolen Addis Abeba (Äthiopien), Kigali (Ruanda) und Lagos (Nigeria).

Die Ausstellung hinterfragt damit vermeintliche Gewissheiten und stellt sich gegen Vorurteile, die durch einseitige Berichterstattung und Werbung hervorgerufen werden. Damit laden wir zu einem “Sichtwechsel” ein, um den vielfältigen Kontinent Afrika differenzierter zu betrachten. Das Besondere an der Ausstellung ist, dass die Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner mit ihren eigenen Bildern vom urbanen Leben erzählen. Sie sind es, die ihre Städte kennen, wahrnehmen, tagtäglich erleben und prägen.

Am Mittwoch, 23. November, wird der ruandische Fotograf Shaban Masengesho zum persönlichen Gespräch zur Verfügung stehen. Masengesho ist einer der vielen Fotografen, die Bilder zu der Ausstellung eingereicht haben. Er hat sich nach seinem Freiwilligendienst in Deutschland eine Existenz als Fotograf in Ruanda aufgebaut. Masengesho zeigt übrigens eine eigene Ausstellung vom 5. bis 17. Dezember im Peng in Mainz.

Die Ausstellung ist während der Woche von 15:00 bis 20:00 Uhr in der Maria Hilf-Kirche in der Kellerstraße zu sehen, außerdem am Samstag, 26. November, von 11:00 bis 15:00 Uhr.

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