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SingerSongwriter-Cellistin Mara: Statt mit Debütalbum erst mal mit neuer Webinar-Musikademie am Start

„Off The Beaten Track“, das Debütalbum der Wiesbadener Cellistin und Sängerin Mara, ist  Ende März erschienen. „Ich bin ´off the beaten track´ gegangen, bin meiner Intuition gefolgt, habe das Orchesterspiel hinter mir gelassen und Neues ausprobiert“, sagt Dagmar Kochendörfer, die für ihren neuen musikalischen Weg ihren Namen auf „Mara“ verkürzt hat. Der Erscheinungstermin fiel mitten in die Corona-Krise, die öffentliche Vorstellung des Longplayers ging deshalb einher mit der Flut von Konzertabsagen. Wenn man so viel Herzblut in ein Projekt gesteckt hat, dann ist das natürlich ein Tiefschlag und mit großen Enttäuschungen verbunden. Aber Mara, Profimusikerin durch und durch, hat eine Lösung gefunden. Sie widmet sich nun der digitalen Vermittlung ihrer Musik mittels Webinare.

Wie kann man sich die Webinare vorstellen?

Über die Plattform „Zoom“ hat Mara etwa 22 professionellen Geigern und Cellisten aus aller Welt moderne Streichtechniken auf ihrem Instrument beigebracht. In diesem Zusammenhang plant sie auch den Aufbau einer kleinen Academy mit dem Namen „Play As You Are“, um über Webinare und Tutorials ihr Wissen weiterzugeben. Denn ihr Motto lautet: „Unser glücklichster Lebensweg ist immer abseits der ausgetretenen Pfade.“

Musik mit Intensität und Grenzenlosigkeit

Maras Album „Off the Beaten Track“ gibt es natürlich trotz der Konzertabsagen zu kaufen – es ist eine Entführung auf unbekanntes Terrain. Selbstbewusst liefert die Singer/Songwriterin, die 1983 in Weimar geboren wurde und  dort und in Lyon klassisches Cello studierte, eine Kollektion von 12 Songs und Kompositionen – „irgendwo zwischen Art Pop, Chanson und Neo Klassik angesiedelt – designed für kreative und freiheitsliebende Menschen, die sich gerne auf neue Hörgenüsse einlassen“.

Songs von The Cure, Garbage – und aus eigener Feder

Mara verleiht mit ihren klassischen Wurzeln Pop-Songs ein individuelles Timbre, begleitete wird das Ganze durch  Einflüsse des Jazz. Vielschichtige Klang-Kompositionen strahlen Intensität aus und laden zum Träumen ein. Neben Adaptionen von Garbage, The Cure oder auch Yaël Naïm sind es vor allem die sechs Songs aus ihrer eigenen Feder, die in ihrer melancholisch-verträumten Art sowohl einen inneren Frieden ausstrahlen, aber auch rebellieren können.

In „Du“ beschreibt sie den Magnetismus zwischen zwei Menschen, das gefährliche Spiel zwischen Loslassen wollen und nicht können, während sie mit „Fly“ in einen Cocoon voll sphärischer Klänge eingehüllt ins Überirdische schwebt. Fragil und fast spirituell beginnt der Titel „Land of Thee“, während sie im Mittelteil alle Register zieht und das Cello elektrisch verzerrt aufheulen lässt – es entsteht ein Bad der Gefühle. Ein rundherum stimmiges Album, mit dem sie Grenzen gesprengt und sich auf Neues eingelassen hat und somit der Aufschrift in der Innenseite des Digipacks gerecht wird: „Play as you are“.

Das für Mai geplante Releasekonzert im Walhalla im EXIL wurde auf den 25. September verschoben.

www.mara-cello.de · www.dagmarkochendoerfer.de

YouTube: https://www.youtube.com/c/MARAcello
Facebook: https://www.facebook.com/cello.mara/

Instagram: https://www.instagram.com/cello.mara/

(bou/ Fotos privat)