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Tribut an einen genialen Drecksack – Alexander Pfeiffer huldigt heute Charles Bukowski im Kulturpalast

 

Im Jahre 1920 erblickte der Dichter, Trinker und geniale Drecksack Charles Bukowski im rheinischen Andernach das Licht der Welt. 1994 verstarb er in seiner Wahlheimat Los Angeles an Leukämie. Auch wenn der „bedeutendste Dichter seiner Generation“ (Los Angeles Times) seit mittlerweile mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr unter uns weilt, gibt es immer noch mehr als genug Anlässe, diesem „wilden Barden des anderen Amerikas“ (Die Presse, Wien) Tribut zu zollen. Der Wiesbadener Schriftsteller (und sensor-Autor) übernimmt heute diese ehrenvolle Aufgabe mit seinem “Tribute To A Dirty Old Man” im Kulturpalast. Um 20 Uhr liest er los, sensor präsentiert und verlost Freikarten.

Nicht umsonst monieren die Heerscharen der Bukowski-Fans in aller Welt, dass es seit seinem Tod keinen anderen Schriftsteller mehr gibt, der diesen dem Blues verwandten, rohen und gleichzeitig gefühlvollen Ton anzuschlagen versteht. Oder, wie es Die Welt formulierte: „Bukowski schreibt, wie Charlie Parker Jazz spielte.“

Mit den Ergüssen aktuell gefeierter Schreiberlinge à la Charlotte Roche hatten die schonungslosen, oftmals unter die Gürtellinie gehenden Offenbarungen des „dirty old man“ aus Los Angeles jedenfalls so gar nichts gemein. „Seine Leidenschaft ist mörderisch“, stellte die Basler Zeitung klar, „seine Stories sprengen den Kopfumfang, sind der Gefühlsspanne nützlich, wertvoll für das Innenleben – aber nichts für kleinbürgerliche Aufgeiler …“

Heute Abend wird Alexander Pfeiffer, unter anderem Autor der Krimitrilogie „Im Bauch der Stadt“, „So wie durchs Feuer hindurch“ und „Das Ende vom Lied“, im Kulturpalast ein Programm aus Gedichten, Erzählungen, Briefen, Interviews, Filmausschnitten und musikalischen Vertonungen der Texte von Charles Henry Bukowski Jr. präsentieren – bereits zum zweiten Mal nach 2006, als er an gleicher Stelle anlässlich von Bukowskis 86. Geburtstag lesender Weise seinen Hut vor dem großen Außenseiter der amerikanischen Literatur zog.

Wir verlosen 3×2 Freikarten – Mailt schnell an losi@sensor-wiesbaden.de

www.kulturpalast-wiesbaden.de, www.alexanderpfeiffer.dewww.bukowski-gesellschaft.de

Ein Kommentar “Tribut an einen genialen Drecksack – Alexander Pfeiffer huldigt heute Charles Bukowski im Kulturpalast

  1. das habe ich heute bei Facebook gefunden, warum nicht mal ein Bericht aus dem Osten
    Eine kurze Beschreibung unseres Programms
    „HC Schmidt liest Bukowski und singt Tom Waits“,
    welches am Freitag, 21. September 2012 um 19:30 – in den Kasematten Dresden Premiere hat.
    HC Schmidt
    Urgestein ostdeutscher Musikerszene. Sänger Sprecher, Musiker Schauspieler. Er agierte unter anderem bei Generator, Elektra, Zwei Wege und Gualaceo und vielen anderen Projekten. Nach mehrjähriger Schaffenspause wird er wieder auf der Bühne präsent sein.
    Seit 2003 hat er ein Tom Waits-Programm mit dem Pianisten Georg Wieland Wagner, welches zurzeit pausiert. Dafür interpretiert er zur Zeit Tom Waits als Soloprogramm. Seine neues Interesse ist die Produktion von Hörbüchern sowie szenisch musikalische Lesungen und diverse Moderationen auf seine persönlich unverwechselbare Art.
    HC Schmidt entdeckte zum Literaturfest in Meißen Charles Bukowski für sich und war überwältigt von der Ähnlichkeit der Texte, Sprache und der Seelen-verwandtschaft von Bukowski und Waits.
    Und die emotionale Tiefe dieser Leidenschaft teilt er nun selbst aus vollster Seele und mit Hochachtung.

    http://www.hc-schmidt-singt-tom-waits.de/
    https://www.facebook.com/ah.entertainment.dresden

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