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Wer könnte besser fabulieren als Saša Stanišić – heute im Staatsarchiv über utopischen Ort, der grandios unterging

Ein deutscher Kommunist und ein Indianer sitzen am Lagerfeuer, irgendwo in Texas… Wer könnte besser fabulieren als Saša  Stanišić. Wie dieses Abenteuer weitergeht, erfahren die Besucher der Lesung um 18 Uhr im Hessischen Hauptstaatsarchiv (Mosbacher Straße 55). Veranstaltet wird diese als Teil des Projekts „Autoren im Transit“ von hr2-kultur und dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain. „Autoren im Transit“ lädt Schriftsteller ein, sich künstlerisch mit Orten der Region auseinanderzusetzen, die für die Themen „Migration“ und „Kulturtransfer“ stehen. Stanišić hat sich mit der Geschichte der Siedlung „Bettina“ beschäftigt – einem utopischen Ort, der grandios unterging, aber unvergessen blieb. Die Siedlung am Llano River wurde 1847 von einer Gruppe junger, kommunistisch orientierter Intellektueller aus Hessen-Darmstadt und Heidelberg gegründet. Der Ort wurde danach zur Geisterstadt. Im Hessischen Landesarchiv finden sich zahlreiche Dokumente. Saša Stanišić gibt einigen dieser Männer ein Gesicht und eine Psyche, Charakter und Wünsche und erzählt die Geschichte einer Glücksuche im texanischen Nirgendwo. (leh/Foto Veranstalter)

3 Kommentare “Wer könnte besser fabulieren als Saša Stanišić – heute im Staatsarchiv über utopischen Ort, der grandios unterging

  1. Die Ortsangabe ist “zwiespältig”!!! Vielleicht ist nur die Überschrift falsch?? Besser korrigieren!!!
    Leider habe ich heute abend keine Zeit…
    DLK

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