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Zukünfte einfangen – Studierende eröffnen spekulatives Labor im Leerstand: „Könnte wirklich alles anders sein?“

Die Zukunft ist nicht einfach bloß die Zeit, die vor uns liegt. Zukunft kann immer auch Möglichkeitsraum und Parallelwelt sein. Die Ausstellung „Labor der Zukunft“ wurde im Masterstudiengang Crossmedia Spaces entwickelt – entstanden sind studentische Arbeiten sowie aktuelle Abschlussarbeiten. Präsentiert werden sie nun in einem spannenden Leerstand, Vernissage ist am 17. November.

Die Studierenden nutzen das derzeit leerstehende Haus Metzler an der Walkmühle als Labor für ihre künstlerische Forschung und präsentieren hier ihre spekulativen Designobjekte und interaktiven Medieninstallationen zum Motto „Zukunft als Möglichkeitsraum“ und der spannenden Frage: „Könnte wirklich alles anders sein?“.

Die Welt, wie sie sein könnte

Das „Labor der Zukunft“ entwickelt an diesem transformativen Ort Möglichkeitsräume und zeigt uns, wie man die Welt so betrachtet, wie sie sein könnte …

Die präsentierten interdisziplinären Arbeiten fragen zum Beispiel, wie es ist, das Selfie Light fürs jederzeit perfekt ausgeleuchtete Selfie zu studieren, im Dialog mit einer KI gemeinsam digitale Gemälde zu kreieren oder wenn Maschinen alle unsere Ärgernisse eliminieren.

Ausgetretene Pfade des Realen verlassen

In den Feldern Design und Kunst wird intensiv daran gearbeitet, Potenziale und Möglichkeiten auszuloten und vor allem, diese größer zu machen. Mit einem fiktiven, spekulativen, ironischen oder kontrafaktischen Blick fangen künstlerische und gestalterische Projekte Ansichten solcher möglichen Zukünfte ein. Damit provozieren sie uns, die ausgetretenen Pfade des Realen und der Lösungsantworten zu verlassen. Sie bringen uns zum Nachdenken oder Schmunzeln. Und sie öffnen uns für Veränderungen.

Dieses interdisziplinäre Projekt ist eine Veranstaltung im Rahmen des 50-Jahr-Jubiläums der Hochschule RheinMain und findet zwischen dem 17. und dem 27. November im Haus Metzler (Bornhofenweg 9) statt. HSRM-Präsidentin Prof. Dr. Eva Waller eröffnet die Vernissage am 17. November ab 19 Uhr mit einem Grußwort. Anschließend ist die Ausstellung vom 18. bis 20. November sowie von 25. bis 27. November zu sehen (Freitag, 15 bis 21 Uhr; Samstag, 12 bis 21 Uhr; Sonntag, 12 bis18 Uhr).        

Mehr Infos unter www.laborderzukunft.net und über den Insta-Kanal der Werkschau Wiesbaden.

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