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Abschied mit Umarmung statt beleidigter Leberwurst: Ball des Sports zum letzten Mal im RMCC – und im Kulturpark

Freerunnerin und Parkourläuferin Silke Sollfrank zeigt auch beim Ball des Sports, was sie draufhat. Foto Jason Paul

Die Vorbereitungen für den 51. Ball des Sports im RMCC laufen auf Hochtouren. Das Benefiz-Event der Deutschen Sporthilfe findet am 16. Juli ein letztes Mal in Wiesbaden statt, bevor ab nächstem Jahr Frankfurt neuer Gastgeber wird.  Nach den politischen Entscheidungen, die zum „Aus“ des Ball des Sports ins Wiesbaden führten, zieht die Deutsche Sporthilfe nicht als beleidigte Leberwurst von dannen, sondern im Gegenteil mit einer Umarmung der Stadtbevölkerung: „Vor dem Abschied nach Frankfurt bedankt sich die Deutsche Sporthilfe bei den Wiesbadener Bürger:innen mit einem exklusiven Rahmenprogramm“, vermelden die Ausrichter heute. Das eigentlich hochexklusive Event für ein ausgewähltes betuchtes Publikum wird sogar im Kulturpark Präsenz zeigen. Und: Gegen entsprechendes „Kleingeld“ können auch über den geladenen Kreis hinaus Karten für den Ball erworben werden.

Bei einem öffentlichen Actionsport-Treffen, dem „Sporthilfe & Our House Jam“ und der beliebten „Sektnacht Ball des Sports“ bringt die Sporthilfe hochkarätige Spitzenathlet:innen nach Wiesbaden – und auch für jedermann erreichbar und nahbar. Darüber hinaus bietet sie Bürger:innen die Möglichkeit, eine limitierte Anzahl der begehrten Karten zum Ball des Sports zu erwerben, die eigentlich nur an geladene Gäste vergeben werden.

Actionsport und Sektnacht

Den Auftakt ins Ballwochenende macht am Freitag, 15. Juli, ab 14:30 Uhr ein öffentliches Actionsport-Event am Kulturpark beim Schlachthof. Dort zeigen Jason Paul (Parkour), Bruno Hoffmann (BMX Street), Jan Hoffmann (Skateboard) und weitere Top-Athlet:innen ihre Skills und laden alle Actionsport-Interessierten zum Mitmachen ein. Die nicht-olympischen Disziplinen werden allesamt von der Sporthilfe-Marke „Our House“ gefördert und spielen auch im Ballprogramm am Samstagabend eine wichtige Rolle.

Weiter geht es Freitagabend, 16. Juli, ab 20 Uhr bei der „Sektnacht Ball des Sports“. Nach zweijähriger Abwesenheit öffnet die Henkell Sektkellerei wieder ihre Türen und lädt am Vorabend des 51. Ball des Sports zu einer rauschenden Party-Gala zugunsten der Deutschen Sporthilfe. Dort erwartet die Gäste geballte Sportprominenz von Diskus-Ikone Lars Riedel über die Juniorsportlerin des Jahres 2021 Sarah Vogel hin zu zahlreichen weiteren Spitzenathlet:innen, die bereits den Vorabend des Balls in Wiesbaden verbringen. Tickets zur Sektnacht Ball des Sports 2022 kosten 60 Euro pro Ticket und sind erhältlich unter www.henkell-freixenet.com/de/visit-us/wiesbaden.html 

Für den eigentlichen Ball hält die Deutsche Sporthilfe hält für sportbegeisterte Menschen aus dem Rhein-Main-Gebiet ein Exklusiv-Kontingent an Karten zurück. Die Kostenumlage beträgt 1.200 Euro pro Person zzgl. einer freiwilligen und großzügigen Zuwendung. Hierfür ist eine Spende ab 400 Euro oder mehr pro Person wünschenswert. Interessierte melden sich bitte an events@sporthilfe.de.

Olympisches Programm 

Die Veranstalter erwarten rund 1.700 Gäste aus Sport, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Sport und Action sind bei dieser Ausnahmeveranstaltung wie immer garantiert. Olympische Athlet:innen aus den Sportarten BMX Park, Skate Park, Breakdance und Sportler:innen aus den Disziplinen Parkour, BMX Street und Skateboard Street sorgen auch bei den Ballgästen für ein abwechslungsreiches und spannendes Programm. Anschließend wird die Skateanlage zu einem Biathlon-Parkour umgebaut, bei dem drei gemischte Staffeln aus olympischen und paralympischen Athlet:innen gegeneinander antreten werden.

Zoe Wees als musikalisches Highlight

Nach dem offiziellen Programm sorgt die Singer-Songwriterin Zoe Wees in der Mitternachtsshow für das musikalische Highlight des Abends. Die Newcomerin wurde mit ihrer Debütsingle „Control“ und dem Hit „Girls like us“ zum globalen Shootingstar. Mit über 1.3 Milliarden Streams zählt die 19-Jährige zu den erfolgreichsten Debut Artists weltweit.

(Dirk Fellinghauer/sas/Fotos: Jason Paul, Dirk Fellinghauer)

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