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Geschäft des Monats: Die Radler, Hauptbahnhof, Gleis 11

Von Anja Baumgart-Pietsch. Fotos  Nele Prinz.

Ganz weit hinten rechts im Wiesbadener Hauptbahnhof steht ein ganz besonderer Waggon. Er ist blau angemalt wie der von Peter Lustig. Aber hier ist kein lustiger Typ zu Hause, und der Waggon wird sich auch nicht wieder auf Reisen begeben. Es ist „Der Radler“. 2008 startete das Projekt der BauHaus-Werkstätten und der Stadt Wiesbaden. Seitdem sind hier nicht nur Tausende von Fahrrädern repariert worden, sondern auch viele Menschen wieder an eine regelmäßige Beschäftigung herangeführt worden. Beim „Radler“ handelt es sich nämlich um ein Beschäftigungsprojekt. Es ist zur Win-Win-Situation für ganz unterschiedliche Bedürfnisse geworden: Die ehemalige „Schmuddelecke“ auf Gleis 11, die voller Fahrradleichen und Müll war, ist nun sauber und einladend – das freut die Bahn und das Bahnhofsmanagement. (mehr …)

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Komplexer kreativ: 5 Jahre nach der ersten sensor-Titelgeschichte – Was machen die Protagonisten?

“Heimliche Kreativhauptstadt” war im April 2012 die Quintessenz der allerersten sensor-Titelgeschichte über die Agenturszene in Wiesbaden. Fünf Jahre später haben wir die Protagonisten von damals wieder besucht. Und festgestellt: Sie sind komplexer kreativ.  (mehr …)

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Stiftungen zukunftsfähig machen: Forum im Museum Wiesbaden bietet regen Austausch – Nachwuchs fehlt

“Nullzins und Nachwuchsmangel: Wie bleiben Stiftungen handlungsfähig?”. Diese Frage steht im Mittelpunkt des “Stiftungsforum  Rhein-Main & Nordhessen `17″ am 26. April ab 14 Uhr im Museum Wiesbaden. Stiftungsexperten und -interessierte erwartet ein Nachmittag voller Spezialwissen und aktueller Themen. Der Hintergrund: “Gemeinnützige Stiftungen verlieren durch Nullzins und Nachwuchsmangel zunehmend ihre Handlungsfähigkeit – zum Leidwesen unserer Gesellschaft”, erklären die Veranstalter des Wiesbadener Start-ups “Stiftungsführer”. Ziel der Veranstaltung: neue Leute an die gemeinnützigen Stiftungen heranführen und deren Vernetzung fördern – untereinander sowie mit Wirtschaft und Gesellschaft.  (mehr …)

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Invasion in Pink – der Online-Lieferdienst Foodora will auch die Wiesbadener Gastronomie erobern

Von Julia Bröder. Fotos Offert Albers.

Wiesbaden ist wahrlich nicht der beste Ort für einen Job, den man mit dem Fahrrad erledigen muss. Otto Sudnis macht ihn trotzdem. Er ist einer von mehr als 70 Kurieren, die in Wiesbaden für den Essenslieferdienst Foodora im Einsatz sind, die meisten von ihnen mit dem eigenen Rad. (mehr …)

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Geschäft des Monats: Mosaic Shop, Luisenstraße 17


Von Anja Baumgart-Pietsch. Fotos Kai Pelka.

Ein Laden für Skater? Auch – aber nicht nur. Skateboards, sagt Moritz Osterkamp, machen eigentlich nur einen Bruchteil dessen aus, was im „Mosaic-Shop“  in der Luisenstraße verkauft wird. Die Regale sind voll mit coolen Klamotten, die man nicht an jeder Ecke sieht. Shirts und Hoodies, Skaterschuhe natürlich, aber auch Boxershorts, Caps, Jacken: „Wir haben eigentlich alles von Kopf bis Fuß“. (mehr …)

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Restaurant des Monats: “Leib & Seele”, Willy-Brandt-Allee 2a

Von Jan Gorbauch. Fotos Frank Meißner.

Als Eva Kleser für ein paar Jahre in der Schweiz lebte, gründete sie die Marke „Essenz“, unter der sie seitdem ihre eigenen, ausgefallenen Pestokreationen verkauft. Zurück in Wiesbaden, übernahm sie vor knapp anderthalb Jahren das Leib & Seele in der Willy-Brandt-Allee. In der Volkshochschule und damit an der betriebsamen Schiersteiner Straße beheimatet, ist das Bistro und Restaurant auf den ersten Blick recht unscheinbar. Das täuscht aber, denn Kleser hat hier einen „Wohlfühlort“ geschaffen, wie sie es selbst bezeichnet. „Leib und Seele“ sind nicht nur Motto, sondern absolut Programm: „Der Leib und die Seele kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten“, erklärt die junge Unternehmerin, „denn bei uns gibt es richtiges Soulfood“. Also alles, was besonders gut schmeckt. (mehr …)

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Mode, die Fragen stellt: Galatea Ziss lädt heute zur Premiere ihrer neuen Kollektion “Gruß aus Wiesbaden”

Die Wiesbadener Modemacherin Galatea Ziss lädt heute alle Interessierten zur Premiere ihrer neuen Frühjahr-Sommer Kollektion “Gruß aus Wiesbaden” in ihr Atelier ein. Gemeinsam mit ihrem Partner, dem Kommunikationsdesigner Kostyantyn Simkin, und mit  Unterstützung durch das Stadtarchiv Wiesbaden hat sie für ihre neue Kollektion zwei Stoffprints mit Collagen aus historischen Wiesbaden Motiven gestaltet. Dabei behandelt ein Print auf einem reinseidenen Twill das Motiv Kochbrunnen und Kranzplatz, der zweite Print auf einem Satin aus Bio-Baumwolle behandelt das Motiv Ringkirche und Westend. Die dadaistisch-anmutenden Collagen sollen zur Auseinandersetzung mit den Begriffen „Heimat“ und „Zuhause“ anregen und die aktuelle Frage “Wie (in was für einer Stadt, einem Land, einer Welt) wollen wir leben?” aufgreifen. Die Premiere der Kollektion findet im Rahmen eines öffentlichen Sektempfangs statt heute bis 16:00 Uhr bei Galatea Ziss – Atelier für Bekleidung am Kaiser-Friedrich-Ring 8, gegenüber der Ringkirche. (dif/Foto Galatea Ziss – Atelier für Bekleidung)

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Geschäft des Monats: Piano-Schulz, Mühlgasse 11-13

Von Anja Baumgart-Pietsch. Fotos Andrea Diefenbach.

Klaviere auf drei Stockwerken in edel-nostalgischem Ambiente: Wer in Wiesbaden ein Tasteninstrument sucht, dem fällt schnell der Name Piano-Schulz ein. In fünfter Generation führen Christoph und Sabine Schulz das Geschäft in der Mühlgasse. „Meinem Großvater wurde empfohlen, auf jeden Fall ein Haus in der Innenstadt zu kaufen“, erzählt der Geschäftsführer. Das zahlt sich heute aus, denn so können die Klaviere und Flügel mit genügend Platz präsentiert werden. (mehr …)

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Restaurant des Monats: Sherry & Port, Adolfsallee 11


Von Jan Gorbauch. Fotos Frank Meißner.

Im schummrigen Schein der gemütlichen Lampen erzählen Fotos an den Wänden die Geschichten der letzten 36 Jahre – keine Frage, das Sherry & Port ist eine Institution, ja gar Kult in Wiesbaden. Kommt man durch die Tür, spürt man sofort die Atmosphäre. Jeder Gast merkt auf Anhieb: Hier ist was los. Geselligkeit, Lebendigkeit, Kneipenflair wird kombiniert mit der kulinarischen Klasse, die ein gutes Restaurant, zu dem sich das Sherry & Port längst gemausert hat, benötigt. Ein Grund für den langjährigen Erfolg ist sicherlich, dass man sich stets weiterentwickelt, Neues ausprobiert und immer wieder auch ein Stück weit neu erfunden hat, ohne mit Bewährtem komplett zu brechen. (mehr …)

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Do-It-Yourself-Fans aufgepasst! Am Wochenende ist die „KreativAll Wiesbaden“ in Wallau – sensor verlost Tickets

Die „KreativAll Wiesbaden“ bringt für drei Tage (Freitag, 17. bis Sonntag, 19. Februar) geübte Heimwerker, leidenschaftliche Hobbyeinrichter und Kreative aller Art zusammen. Auf der großen Do-It-Yourself-Publikumsmesse im Messecenter Rhein-Main in Wallau präsentieren sich 120 Aussteller mit ihren Ideen. Bei ihnen dreht sich alles ums Basteln, Nähen, Backen, Gestalten, Wohnen und Designen. Wer sich gerade nach einem Tapetenwechsel sehnt, der kann sich bei verschiedenen Bühnenshows und in 40 Workshops inspirieren lassen, während die Jüngsten eine kostenfreie Betreuung erwartet. So manchem aus dem TV bekannt: Wohnexpertin Tine Wittler stattet der Messe einen Besuch ab. Alle Infos und das volle Programm auf www.kreativall-wiesbaden.de Wir verlosen 2×2 Tagestickets – einfach eine Mail an losi@sensor-wiesbaden.de senden. (leh/Foto Veranstalter)

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Aus Liebe zur Natur: Zwei dicke Freunde gründen nach ihrem Studium der Forstwissenschaft ein Modelabel

Von Mara Braun. Fotos Nele Prinz. 

„Unsere Mode ist nicht cool, weil sie nachhaltig ist. Sie ist einfach cool – und außerdem noch nachhaltig.“ Jan Borchert (29) klingt leidenschaftlich, als er die Philosophie von „Truewoods“ zusammenfasst. Das Label für Premium Streetwear haben Borchert und Alexander Schneider (30) gemeinsam gegründet. Die beiden studierten Forstwissenschaftler sind seit der Mittelstufe beste Freunde. Nachhaltigkeit beschäftigt sie als Thema „schon immer“, aber da der Begriff heute zu einem derart gängigen Schlagwort geworden ist, sind sie sehr darum bemüht, nicht darauf reduziert zu werden. Immerhin steckt hinter ihrer Mode noch einiges mehr. (mehr …)

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heimathafen-Vision zum Fünfjährigen: Umzug in das Alte Gericht – Begeisterte Reaktionen bei erster Präsentation

Wer Großes vorhat, darf auch etwas kokettieren. Zu Beginn des ersten Donnerstalk des Jahres, der im vollbesetzten heimathafen unter dem Titel: “In eigener Sache: Die heimathafen-Vision für Wiesbaden gestern, heute und morgen” stattfand, versuchte Hausherr Dominik Hofmann, allzu hohe Erwartungen an den in Vorankündigungen in Aussicht gestellten möglichen “großen Wurf” etwas herunterzuschrauben. Als der Mann, der zusammen mit Abi von Schnurbein vor fünf Jahren den heimathafen gegründet und von Tag 1 bis heute zu einer aus Wiesbaden nicht mehr wegzudenkenden Erfolgsgeschichte gemacht hat, am Ende seiner Ausführungen angelangt war, war klar: Und ob das ein großer Wurf werden könnte, was der heimathafen, der in diesem Sommer fünfjähriges Bestehen feiert, als nächsten großen Schritt vorhat! (mehr …)