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Also doch Walhalla-Abriss? Neues Gutachten wirft Fragen auf / New Yorker-Beschäftigte in Gefahr ? WVV relativiert

Als WVV und Stadt im Oktober 2016 im überfüllten Walhalla-Spiegelsaal ihre Pläne für das Walhalla inklusive Wunschinvestor präsentierten, regte sich massiver Protest. Wenige Monate wurde der Gebäudekomplex über Nacht für jede öffentliche Nutzung geschlossen. Jahr 5 des Leerstands ist kürzlich angebrochen.

Von Dirk Fellinghauer. Fotos Leonard Laurig.

Wer vor dem denkmalgeschützten Walhalla-Gebäude steht und fragt „Was wird hier gespielt?“, bekommt nun im fünften Jahr – einfach, lapidar und bitter – zur Antwort „Gar nichts!“. Seit dem 27. Januar 2017 ist das Gebäude für jede Nutzung geschlossen. Die Frage „Was wird hier gespielt?“ lässt sich mit Blick auf das Thema Walhalla aber auch anders – mit Blick auf Stadtpolitik, Stadtentwicklung und Verantwortlichkeiten – stellen. Und diesbezüglich ganz und gar nicht leicht beantworten. Neuestes Futter bekommen Zweifel, Gerüchte, Befürchtungen durch ein Gutachten, das die Verantwortlichen der Stadt heute diskutieren werden. Es stellt die bange Frage: Also doch Abriss? Und wirft brisante Fragen auf. (mehr …)

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„Das Virus bringt uns in Ungleichgewicht“ – Warum Noah (20) überzeugt ist: Corona trifft die Jugend am härtesten

Von Noah Said. Foto Jörg Halisch.

Die Corona-Pandemie be/trifft alle, und einzelne Berufs- und Altersgruppen besonders. Natürlich ist es eine Frage der Perspektive und individuellen Betroffenheit. So verwundert es nicht, dass Noah Said (20), Lehramtsstudent an der Gutenberg-Uni in Mainz, Vorsitzender des Jugendparlaments Wiesbaden und Vorstandsmitglied bei den Jungen Liberalen Wiesbaden, in seinem sensor-Gastbeitrag sagt: „Ich bin überzeugt, dass die Corona-Pandemie die jungen Leute am härtesten trifft.“. Aber nicht nur junge Leute wie er sehen das so. „Für die Jungen ist es wirklich besonders schwer“, sagte kürzlich zum Beispiel auch „First Lady“ Elke Büdenbender, die Frau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, im VRM-Interview. Hier die Gedanken und Überlegungen von Noah Said: (mehr …)

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Kolumne: Falk Fatal sagt „Ja“ zur Citybahn

Als am 23. Juni 2016 das Ergebnis des britischen Referendums über den Verbleib in der Europäischen Union bekannt gegeben wurde, war die Überraschung groß: 51,89 Prozent der Wähler hatten für den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU gestimmt. Was sich viele Briten und ausländische Beobachter nicht hatten vorstellen können, war eingetreten. Die britischen Europaskeptiker hatten sich durchgesetzt, das Vereinigte Königreich wird die EU verlassen. (mehr …)

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50 ist nicht gleich 50! Verbot vieler Kulturveranstaltungen in Wiesbaden dringend überdenken – Fatale Folgen

Kulturveranstalter und -akteure lassen sich nicht unterkriegen und haben Formate und Konzepte für Veranstaltungen mit beschränkter Publikumszahl ausgetüftelt. Der Schlachthof hat zum Beispiel seine große Halle für kleine Theater geöffnet, das kuenstlerhaus43 veranstaltete zum Beispiel einen erfolgreichen Poetry Slam. Eine weitere Reduzierung der Publikums-Obergrenze dürfte nun wieder zahlreichen Veranstaltungen – und im schlimmsten Fall auch Veranstaltern – den Garaus machen. Foto: kuenstlerhaus43

Kommentar von Dirk Fellinghauer.

Dass Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ergriffen und immer wieder aktuellen Situationen angepasst werden müssen, steht außer Frage. In diesem Sinne macht es sicherlich auch Sinn, dass die Stadt Wiesbaden auf die jüngst gestiegenen Infektionszahlen reagiert. Auch das, was die Stadt entschieden hat – Veranstaltungen über 50 Personen für zunächst vier Wochen zu verbieten – erscheint auf den ersten Blick plausibel. Spätestens auf den zweiten Blick aber fällt auf: Es gibt einen Unterschied zwischen „50“ und „50“. Ein Pauschalverbot aller „50+“-Veranstaltungen erscheint bei genauem Hinsehen unverhältnismäßig, in der Konsequenz sogar verhängnisvoll. Man kann die Verantwortlichen nur eindringlich bitten: Denkt nochmal nach. Bessert nochmal nach. Differenziert bitte zwischen „50“ und „50“. (mehr …)

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Brückenschlag mit Folgen: Kunstaktion schafft neuen Begegnungsraum im Westend – hoffentlich von Dauer

Wer am letzten Freitagabend den „Brückenschlag Westend“ an der Kreuzung Goebenstraße/Scharnhorststraße  miterlebt hat, schwärmt und schwelgt heute noch. Von einem wunderbaren Abend ist die Rede, bei dem zahlreich erschienene Menschen – mit Abstand und Hygienekonzept, versteht sich – unter einem Bogen aus Herzen Besonderes erlebten, sich begegneten, bis in die Nacht hinein draußen saßen, vertieft in Unterhaltungen, beglückt von der Atmosphäre. Der „Brückenschlag“ war eine Kunstaktion, verbunden mit der Installation von Holzskulpturen, die als Tische und Bänke benutzt werden konnten – und dies weiterhin tun. Der Brückenschlag dauert an, das äußere Westend hat – und behält hoffentlich – einen einzigartigen neuen Begegnungsplatz. (mehr …)