| | Kommentare deaktiviert für Der visionäre Frühschoppen “reist” in die Wiesbadener Partnerstädte: “Keimzelle oder Brachland?”

Der visionäre Frühschoppen “reist” in die Wiesbadener Partnerstädte: “Keimzelle oder Brachland?”

Wiesbaden_Partnerstaedte_DernschesGelaende

 

„Der visionäre Frühschoppen“ reist in seiner letzten Ausgabe vor der Sommerpause in die Wiesbadener Partnerstädte – zumindest gedanklich. „Brachland oder Keimzelle? Wiesbaden und seine Partnerstädte“ lautet am Sonntag, 25. Mai, um 12 Uhr das Thema der fünften Ausgabe der gemeinsamen Veranstaltungsreihe des Stadtmagazins sensor und des Walhalla Theaters. In der inspirierenden Kulisse des Spiegelsaals diskutieren spannende Gäste über „Unsere Verbindungen in die ganze Welt – und was wir daraus machen (könnten).“

Wiesbaden hat 13 Partnerstädte, die älteste (Klagenfurt) seit 1930, die jüngste (Fatih/Istanbul) seit 2012. Wie intensiv werden die Partnerschaften gepflegt? Auf welchen Ebenen findet der Austausch statt, wo und wie könnte er fruchtbarer werden? Wie steht es überhaupt um das Bewusstsein für die Partnerstädte?

DervisionareFruehschoppen_No4

Potenziale, Perspektiven und Positionen sollen kurzweilig, unterhaltsam und streitbar präsentiert und zur Diskussion gestellt werden. „Wir möchten ausloten, wie es steht um den Austausch zwischen Wiesbaden und seinen zahlreichen Partnerstädten“, sagt sensor-Chefredakteur Dirk Fellinghauer, der die Veranstaltung moderiert: „Wir werden gelungene Beispiele vorstellen und Visionen entwickeln, auf welchen, vielleicht auch ganz neuen, Ebenen Partnerschaften frischen Schwung und neue, befruchtende Impulse bekommen können, die Wiesbaden und die Wiesbadener voranbringen und bereichern.“

Themen und Teilnehmer 

Teilnehmer und Themen sind Oberbürgermeister Sven Gerich, Dr. Thilo Tilemann (Präsident Partnerschaftsverein Wiesbaden-Fatih/Istanbul) und Florian Pielert (Vorstand Nueva Nicaragua / Städtepartnerschaft Ocotal-Wiesbaden). Kunst aus Partnerstädten in Wiesbaden und Kunst aus Wiesbaden in Partnerstädten – darum geht es beim „Kunstsommer 2014 / 9 Brücken schlagen”, vorgestellt durch Christine Rother oder Gottfried Hafemann (die “Kunstsommer”-Macher haben ihre Teilnahme leider abgesagt – siehe Erklärung unten), sowie “360 minutes art” / “Projekt 48“ mit den Künstlern Babak Nafarieh und Sven Sauer und dem Galeristen Stefan Grötecke. Die Vision „Gent loves Wiesbaden – Liebt Wiesbaden Gent?“ schließt den Kreis des Podiumgeschehens.

In der „visionären Minute“ können wieder alle im Publikum ihre ganz persönliche Vision aus, in und für Wiesbaden vorstellen – in maximal 60 Sekunden. Das Improtheater “Schwarze Oliven” fasst das Geschehen in spontanen Kurzauftritten zusammen. sensor-Chefredakteur Dirk Fellinghauer moderiert den Vormittag.

www.walhalla-studio.de, www.sensor-wiesbaden.de , www.wiesbadenervisionen.de 

Alle Infos und Updates zur Veranstaltung hier.

Die Organisatoren des Kunstsommers, die “Interessengemeinschaft der Galerien in Wiesbaden”, haben ihre Teilnahme wieder abgesagt mit folgender Erklärung:

“Erst gestern Abend habe ich Ihre Email lesen können und festgestellt, dass auf dem Podium auch Vertreter der Ausstellung “360 minutes art” / “urban” – Projekt 48 – Kunst aus Wiesbaden in Partnerstädten (Babak Nafarieh / Sven Sauer / Stefan Grötecke) vertreten sein werden. Nach Besprechung mit meinen Kollegen der IG Galerien sagen wir heute unsere Teilnahme an der Podiumsdiskussion ab.

Mit dem Kunstsommer 9 Brücken schlagen verbinden wir den integrativen Aspekt durch die ausgestellten Kunstwerke und das Rahmenprogramm. Wir wollen damit Werte vermitteln und bewahren. Die Kunstverbrennung entspricht NICHT unserer Wertvorstellung und wir wollen auch mit dieser Persiflage auf den Kunstmarkt keineswegs assoziiert werden. Mit einer Kunstverbrennung begibt man sich unserer Meinung nach zu sehr in einen nationalsozialistischen Zusammenhang, der in unserer Stadt sicherlich nicht gewünscht ist.

Daher bitten wir um Verständnis, dass wir unsere Teilnahme am Sonntag absagen.”

Wir bedauern die Absage und hätten uns gefreut, wenn die Kritik  und Diskussion der Beteiligten miteinander im Rahmen des visionären Frühschoppens stattgefunden hätte.