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Editorial Oktober-sensor: Meine Heldinnen des Monats …

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Meine Heldinnen des Monats,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser, sind Rita Marsmann (Foto links) und Ute Ledwoyt. Nicht, weil sie hier zusammen eine Kornelkirsche einpflanzen, auch wenn ich allein das schon ziemlich klasse finde. Nein, weil sie der Stadt gleich einen ganzen neuen Garten geschenkt haben, den „BürgerInnengarten“ am Platz der Deutschen Einheit – als sichtbarste, wohl wichtigste und dauerhafteste Aktion der von ihnen organisierten Veranstaltungsreihe „Kulturgarten Westend“. Gemeinsam angelegt in einer großen Pflanzaktion, künftig betreut von Kita-Kindern, Schülern und Bürgern.

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Ich finde diesen Garten nicht nur deshalb toll, weil ich täglich auf meinem Weg in die Redaktion daran vorbei radel´, weil er also mir selbst eine Riesenfreude macht. Ich finde diesen Garten deshalb so toll, weil er unserer Stadt so gut tut. Weil er Grün in unsere betonlastige Innenstadt bringt. Weil er Menschen zusammenbringt. Und weil er ein Beispiel ist, was Eigeninitiative, Engagement und Herzblut auslösen und bewirken können.

Geschenkt haben die beiden Powerfrauen der Stadt den Garten in dem Sinne, dass sie die Idee hatten und diese dann – natürlich mit Unterstützung von vielen Seiten, die aber nicht von alleine kam, sondern weil sie wie nur was dafür buchstäblich geackert haben – auch umgesetzt haben. Geschenkt in dem Sinne, dass sie einfach GEMACHT haben.

So wie die großartigen Menschen rund um den Globus, die in „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“ vorgestellt werden. Den – Anschaupflicht! – Film habe ich, endlich, vor wenigen Tagen beim „Reflecta Rethink Your World“-Festival im rappelvollen Caligari-Kino gesehen.

So wie die fantastischen Menschen unserer Stadt, die sich am gleichen Wochenende beim „Visionären Frühschoppen“ zum Thema „Um welche Zukunft geht es jetzt?“ im ebenfalls bis an den Rand gefüllten Walhalla getroffen und gegenseitig inspiriert haben.

Rund um den Globus und direkt hier in unserer Stadt stelle ich fest: Da ist was in Bewegung. Da suchen und finden und vernetzen und befeuern sich Menschen, denen klar ist, dass einiges nicht einfach so weiter gehen kann. Mit der Welt. Mit Wiesbaden. Und – und genau das ist das Spannende – die Ideen haben, wie es anders weiter gehen kann. Manche Ideen ganz handfest und konkret und schon erprobt, andere noch ganz vage. Alle der Rede wert. Und im besten Fall des Tuns. MACHEN Sie mal!

Dirk Fellinghauer, sensor-Funke

PS: _ „Der visionäre Frühschoppen Spezial“ findet bereits am Sonntag, 9. Oktober, um 12 Uhr statt. Wichtiges Thema im Walhalla: Die Zukunft des Walhalla. Kommen Sie vorbei!?

_ „Ihr macht wirklich einen tollen Job – ein dickes Dankeschön dafür! Gerade die Artikel zu Reflecta, Rotterdam, Barbados haben mich sehr inspiriert.Habe das angekündigte Interview mit Winy Maas leider nicht gefunden. Gibt es das schon?“ Danke für das Feedback und die Nachfrage. Hier waren die guten Vorsätze üppiger als unser Zeitkontingent. Rotterdam Special und Winy Maas-Interview nun am 15.10. auf www.sensor-wiesbaden.de