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Kiloweise Wiesbaden: Nie Dagewesene möbeln den Ruf unserer Stadt auf

 

Mit einem gewichtigen Buch lässt Stijlroyal ausgerechnet Ortsfremde den Ruf unserer Stadt aufmöbeln. 63 Autoren haben über 75 Plätze fantasiert, die ihnen etwa so fremd sind, wie den Massai das Gemüse essen. Denn der Clou ist: So gut wie alle Autoren waren noch nie in Wiesbaden, sie haben nur Bilder gesehen und kommen dabei zu überraschenden Erkenntnissen. Wie geht das? Gut! Mit „63,75“ veröffentlicht die Wiesbadener Design- und Werbeagentur Stijlroyal ihr erstes Buch. Die Herausgeber und Geschäftsführer, Joerg „Huck“ Haas und Bernd Ringsdorf, huldigen, was Römer und Kaiser liebten, Mainzer verabscheuen und Dostojewski ruinierte: Wiesbaden.

„Die zu Unrecht als spießig und langweilig verschriene Kur- und Beamtenstadt kommt in diesem Buch um einiges besser weg und legt ihr Langweiler-Image ab“, jubeln sie: „Wiesbaden ist aufregend und geheimnisvoll.“ Joerg Haas lebte viele Jahre als Designer in Berlin. Zu Gunsten seiner alten Heimat hat er der hippen Weltmetropole den Rücken gekehrt. Aus gutem Grund, was die Herausgeber mit 63,75 beweisen wollen. 

Zweimal jährlich gibt die Agentur das Stijlroyal Heimatmagazin heraus. Die Begeisterung der Leser und mehrfache Auszeichnungen mit Designpreisen wie dem red dot design award „best oft the best“ waren Anlass und Ansporn, ein Buch herauszubringen. „Wie bei unseren Magazinen geht es auch in 63,75 um spannende, gut geschriebene Texte, die sich mit tollem, modernen Design verbinden und unsere Geburtsstadt von einer sympathischen, anderen Seite zeigen“, erklärt Haas. Zwar werden weder Kurhaus noch Nerobergbahn ausgelassen, aber eben aus einer neuen und subjektiven Perspektive behandelt.

Mit dieser Idee konnten die Herausgeber 63 Autoren, wie die Erfolgsschriftstellerin Sibylle Berg, den Kult-Fernsehmoderator Nilz Bokelberg, den Werbetexter Peter Breuer, den Journalisten und Autor Hans Hütt sowie bisher teils noch unbekannte Autoren begeistern, lustige, kuriose und manchmal auch skurrile Geschichten und Märchen zu erfinden. „Seit zehn Jahren kamen die Außerirdischen jeden Tag um Punkt 12 in die Kapelle. Und die Aufgabe der kleinen Gruppe war es, die mit Respekt zu empfangen, um Böses von Wiesbaden und Umgebung abzuwenden“, heißt es beispielweise in der Geschichte über die Schönstatt Kapelle, für die sich Spiegelonline-Kolumnistin Sibylle Berg fiktional an einen ihr völlig unbekannten Ort begibt und Szenen beschreibt, die selbst Wiesbadener staunen lässt. 

Kreative Texte dieser Art in Verbindung mit imposanten, großen Bildern benötigen Platz. Deshalb wiegt die Geschichtensammlung mit 208 Seiten im ansehnlichen Din A3 Format auch 1,5 Kilogramm. Ab 2. November wird das Werk in Buchläden und auf Amazon angeboten, bis zu diesem Zeitpunkt ist es hier noch 10 Euro günstiger zu bestellen als ab diesem Zeitpunkt. Wir verlosen 2 Exemplare: losi@sensor-wiesbaden.de

www.6375.stijlroyal.com

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