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Komische Abgründe: Undercover-Autor Tobias Ginsburg schildert heute „Die letzten Männer des Westens“

„Die letzten Männer des Westens. Ein Abend zwischen Vortrag und Lesung, Comedy und politischen Abgründen“ findet heute um 20 Uhr im Schlachthof-Kesselhaus statt. sensor präsentiert und verlost Freikarten.

Seit Jahren recherchiert der Schriftsteller Tobias Ginsburg undercover: Er schleuste sich da ein, wo man wirklich keinen Fuß hinsetzen sollte! Er infiltrierte rechtsextreme und fundamentalistische Netzwerke, schlich sich bei faschistischen Burschenschaften und der „Neuen Rechten“ ein, besuchte die „Alt-Right“ in den USA, lebte in Reichsbürgersekten oder begleitete auch mal monatelang Nazi-Rapper bei der Rekrutierung junger Männer.

Um all das geht es in seinem neuen Buch „Die letzten Männer des Westens“ und dieser Veranstaltung, einem so beklemmenden wie komischen Abend: Ginsburg erzählt von den menschlichen Abgründen, berichtet, was Leute in den Hass hineinreißt, wie kleine Jungs zu Kindersoldaten gemacht werden, was Männlichkeitswahn und Frauenhass damit zu tun hat – und wie die Menschenverachtung längst die Mitte unserer Gesellschaft erreicht hat. Wie funktionieren die dunkelbraunen Netzwerke? Was können wir ihnen entgegensetzen? Und wie dabei das Lachen nicht verlernen?

sensor präsentiert und verlost 2×2 Freikarten: Mail bis heute 13 Uhr an losi@sensor-wiesbaden.de

(dif/Foto Schlachthof)

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