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Phono Pop Festival lebt wieder auf – „Ein Abend, eine Bühne, ein paar Lieblingsbands“ am 4. Juli in Rüsselsheim

„Hey, habt ihr heute in vier Monaten zufällig schon was vor?“ Diese Frage ließ heute aufhorchen. Und die Antwort sorgte für Jubel: „Wir werden am Samstag, 4. Juli, ein kleines Phono Pop Revival machen.“ Ein absolutes Lieblingsfestival, über all die Jahre immer auch für viele Wiesbadener Musik-Liebhaber, kehrt im Sommer 2020 zurück ins Opelwerk Rüsselsheim. Nicht ganz so wie früher. Nicht für immer. Aber: „Ein Abend, eine Bühne, ein paar unserer Lieblingsbands“, versprechen die Macher. Und das ist – in einer Zeit, wo einige Lieblingsfestivals verschwunden sind – eine wunderbar großartige Nachricht.

„In der Zeit wo wir weg waren, hat sich viel getan in diesem Zirkus Musikbranche“, erklärt das Phono Pop-Team: „Festivalgagen sind weiter explodiert, die Kosten und Risiken für ein Open Air sowieso und geschätzte Festivalkollegen sind (vielleicht auch deshalb) leider ebenso verschwunden (Folklore Festival WiesbadenOpen Source FestivalMaifeld DerbyPrima leben und stereo Festival, La Pampa …)“.

Zehnmal wurde das Phono Pop Festival veranstaltet, mit allerfeinsten Bands, in allertollster Atmosphäre – ab 2006 zuerst in der Festung Rüsselsheim, später dann im Opel Altwerk. Nach der Jubiläumsausgabe 2015 war Schluss. Und dann? „Wir haben privat mal Kram gemacht, der in 10 Jahren, nicht nur im Sommer, auf der Strecke geblieben ist und den man in seinen 30ern eben auch mal machen sollte: Urlaub, Family und sowas halt“, berichten die Veranstalter, begründet und maßgeblich organisiert wurde das Phono Pop von dem genialen Trio Matthias Metz, Florian Haupt und Carsten Roth: „Ach, und viele Konzerte und Festivals privat besucht, wo wir immer wieder von euch angesprochen wurden auf das (fehlende) Phono Pop. Was uns wirklich jedes Mal wieder rührt. Danke dafür.“

Im Rahmen von Kultur im Sommer , einer Sommerveranstaltungsreihe in Rüsselsheim, stand Phono Pop plötzlich die Möglichkeit offen, an einem Samstag  die (zu Festivalzeiten kleinere) Bühne im Adamshof des Altwerks zu bespielen.

„Und da wir weder Lust auf Bookingstress hatten, noch auf eine nostalgische Revival-Best-Of-Show, haben wir einfach gesagt: Komm, wir schreiben nun ne Handvoll unserer aktuellen Lieblingsbands an, und wenn eine oder zwei zusagen, ziehen wir es durch.“ (Keine) Überraschung: „Tja, und nun haben die dummerweise zugesagt. Also machen wir ein Phono Pop 2020.“ Wie genau, mit wem auf der Bühne? Wird noch nicht verraten: „Save the date und mehr in Kürze“. (Dirk Fellinghauer)

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