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Angst überall – und was macht die Kunst? Walkmühle plant große Ausstellung zum Thema / Bis 30.11. bewerben

Klima, Krieg und Katastrophen – die Krisen nehmen überhand. Endzeitstimmung grassiert, selbst Kunstwerke werden attackiert. Angst ist das dominierende Gefühl der Gegenwart. Angst vor der Zukunft, Angst vor Kontrollverlust, Angst vor dem Zerfall unserer Gesellschaft. Angst vor Diktatoren und der Diktatur. Angst vor Populisten und Hass. Angst vor dem Verlust unserer Lebensräume. Und was macht die Kunst?

Aktuelle und gesellschaftlich relevante Fragestellungen aufzugreifen, ist seit jeher wesentliches Merkmal der thematischen Ausstellungen des Künstlervereins Walkmühle in Wiesbaden. Im kommenden Frühjahr wird er sich nun, mit sensor als Medienpartner, dieses Themas annehmen und anhand einer großen Ausstellung untersuchen, welches Echo das Phänomen der Angst in der zeitgenössischen Kunst erzeugt.
Begleitend soll während der Ausstellungslaufzeit vom 31. März bis 25. Juni 2023 ein spartenübergreifendes Programm zum Thema stattfinden, etwa mit Vorträgen, Filmvorführungen, Performance und Autorenlesung. Die Ausstellung selbst wird gezielt kuratiert, aber auch für interessierte Künstler:innen zur Teilnahme ausgeschrieben. Die Bewerbungsunterlagen können auf der Webseite des Vereins heruntergeladen werden. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 30. November 2022.
(sun/Foto: Künstlerverein Walkmühle)

 

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