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„Wiesbaden macht Mode“ zur Frankfurt Fashion Week – Designerinnen und Nachwuchs vielfach präsent

Zur erstmaligen Frankfurt Fashion Week , die in dieser Woche – seit 5. und noch bis 9. Juli – (weitgehend) digital unter dem Motto „Reform the Future“ Premiere feiert, heißt es auch „Wiesbaden macht Mode“ – in Form einer Kurzfilm-Serie. „Im Mittelpunkt stehen kreative Werke von Wiesbadener Modeschaffenden, eingebettet in eine spannende und dramatische Filmgeschichte“, heißt es in der Ankündigung. Dazu wird neben Stücken von Wiesbadener Modedesignerinnen –  Maßatelier Loureiro, tagtraum-tragen, 7th heaven Brautmoden, LARA LOCA Couture – eine Auswahl von Semesterarbeiten der Mode & Design-Studierenden der AMD (Akademie für Mode und Design an der Hochschule Fresenius) filmisch in Szene gesetzt. Wiesbadener Modeboutiquen sind mit Schaufenster-Ausstellungen involviert. Und AMD-Studierende sind auch bei der Fashion Week selbst in Frankfurt präsent. (mehr …)

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Funktionsflächen zu Lebensräumen! Innenstadt-Gipfel #RevivalCity soll Impulse sammeln und aussenden

Ein buchstäblich herausragendes Beispiel für eine Aufsehen erregende und begeisternde Zwischennutzung im Stadtraum realisierte das Büro MVRDV mit „De Trap“ / „The Stairs“ 2016 in Rotterdam. Man darf gespannt sein, welche Ideen MVRDV-Direktor Jan Knikker beim Innenstadt-Gipfel in Wiesbaden vorstellt. Foto: Dirk Fellinghauer

Um Städte von Funktionsflächen in Lebensräume zu verwandeln, dafür braucht es neue Perspektiven auf die Stadt und neue Haltungen. Genau diese sollen in dieser Woche aus ganz unterschiedlichen Perspektiven präsentiert und diskutiert werden. Am Donnerstag und Freitag, 1. und 2. Juli, findet in Wiesbaden der Innenstadt-Gipfel #RevivalCity statt. Auf 15 Panels sprechen an den beiden Tagen rund 60 Expertinnen und Experten – aus Wiesbaden und Rhein-Main und aus ganz Deutschland und Europa – über die Pfade in die Zukunft der Innenstadt. Vom Handel bis zur Kultur, von der Mobilität bis zum Nachtleben werden die Handlungsfelder in den Blick genommen. Auch sensor ist Teil des Kongressprogramms. (mehr …)

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„Kleinode im Westend“ zeigen sich und das Viertel am 17. Juli / Wer macht noch mit? Heute spontan anmelden!

Ein besonderes Viertel wird wieder zu einem besonderen Tag einladen. Nach einigen coronabedingten Terminverschiebungen werden  die „Kleinode im Westend“  nun am 17. Juli von 11 bis 19 Uhr stattfinden. Heute ist Anmeldeschluss, spontan Mitmachende sind noch willkommen.
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Ab heute darf Wiesbaden wieder freier shoppen, essen, trinken, Kultur genießen – Welche Lockerungen gelten

Die Werte sinken, die Zügel werden gelockert. Ab heute gilt LMVB in Wiesbaden: Locker machen, vorsichtig bleiben. Mit der Zurückstufung der Landeshauptstadt  in die sogenannte „Landesstufe 2“ treten ab heute zahlreiche weitere Erleichterungen für die Wiesbadener:innen in Kraft. Hier erfahrt ihr, welche dies sind.
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Wie weiter? Wiesbadener Geschäftsleute erzählen – Corona-Protokolle (04): Arlette Kaballo, Modedesignerin

Von Annika Posth und Selma Unglaube. Fotos Till Christmann.

Wiesbadener Pandemie-Geschichten zwischen Sorge, Frustration und Verzweiflung, zwischen Hoffnung, Zuversicht und „Jetzt erst recht“. In unseren „Corona-Protokollen“ berichten Wiesbadener Geschäftsleute und Gastronomen von ihrer Situation, im Blick zurück und im Blick nach vorn. Wir veröffentlichen die gesammelten Protokolle aus der Titelstory unserer Mai-Ausgabe hier nach und nach einzeln. (mehr …)

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Wie weiter? Wiesbadener Geschäftsleute erzählen – Corona-Protokolle (02): Andreas Weller, Burresi Fashion

Von Annika Posth und Selma Unglaube. Fotos Till Christmann.

Wiesbadener Pandemie-Geschichten zwischen Sorge, Frustration und Verzweiflung, zwischen Hoffnung, Zuversicht und „Jetzt erst recht“. In unseren „Corona-Protokollen“ berichten Wiesbadener Geschäftsleute und Gastronomen von ihrer Situation, im Blick zurück und im Blick nach vorn. Wir veröffentlichen die gesammelten Protokolle aus der Titelstory unserer Mai-Ausgabe hier nach und nach einzeln. (mehr …)

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Wie weiter? Wiesbadener Geschäftsleute erzählen – Corona-Protokolle (01): Hans Reitz, perfect day

Mehr als ein bloßes Café war das „perfect day“, das Hanz Reitz seit 2004 inmitten der Fußgängerzone betrieb. Zum 1. April hat er es endgültig zugesperrt.

Von Annika Posth und Selma Unglaube. Fotos Till Christmann.

Pandemie-Geschichten zwischen Sorge, Frustration und Verzweiflung, zwischen Hoffnung, Zuversicht und „Jetzt erst recht“. In unseren „Corona-Protokollen“ berichten Wiesbadener Geschäftsleute und Gastronomen von ihrer Situation, im Blick zurück und im Blick nach vorn. Wir veröffentlichen die gesammelten Protokolle aus der Titelstory unserer Mai-Ausgabe hier nach und nach einzeln. (mehr …)

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Beeindruckt beim Rundgang, spontane Brecht-Lesung: Ex-Intendant Beilharz entdeckt Geheimtipp Bücherbasar

Mitten in einer Zeit, in der das kulturelle Leben ebenso stark eingeschränkt ist wie viele andere gesellschaftliche Bereiche, ermöglichte der Wiesbadener Bücherbasar der Werkgemeinschaft e.V. dem früheren Staatstheater-Intendanten Dr. Manfred Beilharz eine Führung durch die Bücherhalle und einen exklusiven Blick hinter die Kulissen – und der war, wie so viele andere, die den Bücherbasar in Mainz-Kastel für sich entdecken, begeistert. Der Wiesbadener Bücherbasar ist ein echter Geheimtipp für Leseratten, auch und gerade mit kleinem Budget. (mehr …)

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Nichts erwacht! City Passage-Pläne erneut gescheitert, Walhalla-Vertrauen erschüttert / Wo ist Raum für wen?

„Zu neuem Leben erwacht“. Das viel versprechende Riesentransparent hängt seit fast zehn Jahren an der Fassade zur City-Passage. Nach dieser langen Zeit lässt sich konstatieren: Viel versprochen, so gut wie nichts gehalten. Das Areal erscheint „unlebendiger“ denn je. Ganz ähnlich die Lage direkt nebenan, rund um den Gebäude- und Themenkomplex Walhalla. (mehr …)

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Wiesbaden will sich modellhaft locker machen – Ziel: Einzelhandel/Kultur/Gastro-Öffnungen nach Ostern

Der Wiesbadener Einzelhandel – hier Angelika Platte vor ihrem Geschäft chichino in der Nerostraße – könnte von einer „Modellstadt“-Praxis profitieren und wieder entspannter Kund:innen begrüßen.

Nix ist fix, aber der Wunsch – und entsprechende Bemühungen – sind da: Auch Wiesbaden will Modellstadt werden. Im besten Fall könnten Einzelhandel, Gastronomie und Kultur wieder öffnen und Sport auch in Gruppen wieder ermöglicht werden. Voraussetzungen: Grünes Licht vom Land, entsprechende Inzidenzwerte und  tagesaktuelle, negative Schnelltests für alle, die dann wieder shoppen, Kultur genießen oder Sport treiben wollen. (mehr …)

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Wie ein Wiesbadener Mechaniker aus einer Motorroller-Reparatur eine Lehrstunde in Sachen Berufung machte

Unser Autor mit seinem beeindruckend reparierten Roller. Foto: privat

Von Carsten Hartmann. Foto privat.

Unser Gastautor – einst Wiesbadener, zwischendurch Frankfurter, nun wieder Wiesbadener – hatte ein besonderes Erlebnis bei der Reparatur seines Motorrollers. Er erzählt (s)eine Geschichte von besonderem Kundenservice, vom Wert und der Wichtigkeit des inhabergeführten Einzelhandels. Eigentlich will er aber auf etwas ganz anderes hinaus. (mehr …)

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Billigklamotten statt Kultur im Ex-Karstadt Sports – „Dress for less“ kündigt sich an / FDP-Vision abgelehnt

Outlet-Klamotten anstatt Kultur  im leerstehenden „Karstadt Sports“ in der Langgasse 5-9: „Dress for less“ kündigt sich in dem Betonklotz an, die erste Ware ist schon eingeräumt.

Die Zukunft des Areals ist ungewiss, die Zwischennutzung ist nun geklärt. Mit „Dress for less“ sagt erneut ein Mode-Outlet „Hallo Wiesbaden“ und verspricht in bereits sichtbaren Werbeplakaten „Lagerverkauf“ mit bis zu 70% Rabatt. Die ersten Kleiderständer stehen schon in den weitläufigen Räumen, auch Ware ist schon zu sehen. „dress for less“ ist nach Angaben der Eigentümer das „führende Online-Designer-Outlet in Deutschland und Europa“.

Ob „dress for less“ hier als Zwischen- oder als Dauernutzung einziehen wird, konnte das Unternehmen auf sensor-Anfrage bisher nicht beantworten. „dress for less“ gehört zu dem österreichischen Mischkonzern Signa, dem wiederum der Gebäudekomplex Langgasse 5-9 gehört. Auch Karstadt, Karstadt Sports und früher Saks OFF 5th, zwischenzeitlich ebenfalls in der Langgasse 5-9 betrieben, gehören zu Signa.

Eigentlich ist seit längerem von einer Umgestaltung mit Teilabriss des Gebäudes die Rede, Pläne dazu wurden bereits – nicht öffentlich – im Gestaltungsbeirat diskutiert. Eine „Vision“ der FDP für einen kompletten Abriss und eine Platzgestaltung mit Öffnung zur Altstadt stieß zwar bei der Öffentlichkeit auf große und viel positive Resonanz, wurde von der Stadtverordnetenversammlung aber abgelehnt.

Der seinerzeit verantwortliche, kürzlich verstorbene Dezernent Hans-Martin Kessler hatte im Sommer 2020 über Umgestaltungspläne berichtet. Damals machte er auch Hoffnung auf mögliche kulturelle Zwischennutzungs-Perspektiven: „Neben einem interessanten Nutzungsmix zur zukunftsgerichteten Belebung der Fußgängerzone besteht auch eine große Bereitschaft, erkennbare Leerstände durch Zwischennutzungen zu verhindern. Das könnte durchaus auch Raum für kulturelle Projekte ermöglichen, die ich mit dem Kulturdezernenten besprechen werde“, berichtete Kessler seinerzeit. Diese Chance scheint vergeben. Statt kultureller Projekte nun also doch wieder „Abverkauf-Projekte“. (Text und Fotos: Dirk Fellinghauer)