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Initiative des Monats: Saatgut-Initiative, Blücherstraße 46 / Luisenstraße 19

Von Anja Baumgart-Pietsch. Fotos Samira Schulz.

„Ochsenherz“, „Goldene Königin“, „Moneymaker“, „Black Cherry“, „Berner Rose“: Hinter diesen fantasievollen Namen verbergen sich alte Tomatensorten. Sie sehen nicht unbedingt so aus wie die Supermarkttomaten, die meist einheitlich rund und rot sind und nicht immer so aromatisch schmecken: Die alten Sorten sind gelb oder gestreift, schwarz oder violett. Sie sind geformt wie Paprikaschoten, wachsen an Rispen oder haben unregelmäßige, segmentierte Früchte. Eine große Vielfalt, die – wie generell bei Blumen-, Kräuter und Gemüsesamen – zu schwinden droht, die es aber zu erhalten lohnt. In Wiesbaden hat sich die „Saatgut-Initiative“ dieses Anliegen auf die Fahnen geschrieben. (mehr …)

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Klärbecken neben Kulturdenkmal: Hammermühle-Eigentümer protesiert, Stadt rechtfertigt

„Die Biebricher Hammermühle hat im Laufe ihrer circa 1000-jährigen Geschichte schon vieles erlebt, aber das was jetzt kommen soll, könnte ihr Ende bedeuten.“ Mit drastischen Worten beschreibt Eigentümer Uli Brandner die Situation rund um seine Immobilie und die Vorhaben der Stadt aus seiner Sicht. Bis zum 12. März ist jedermann berechtigt,  sich zu den Inhalten der Planung zu äußern und Anmerkungen vorzubringen und auch Einwände schriftlich an die Stadt einzureichen. Die Stadt Wiesbaden legt auf Wiesbaden.de aktuell Pläne offen, wie der neue Bebauungsplan für die Erweiterung ihres Hauptklärwerks aussehen soll. Und rechtfertigt das Vorhaben als zwingend notwendig.

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Mülldeponie als Lebensraum für gefährdete Arten – Heute ist Internationaler Tag des Artenschutzes

Heute ist Internationaler Tag des Artenschutzes – ein Anlass, auf die Bedeutung der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten für den Menschen, sowie auf den anhaltenden globalen Verlust der Artenvielfalt aufmerksam zu machen. Und darauf, was seit Jahren in Wiesbaden, auch von den ELW (Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden), aktiv zum Schutz gefährdeter Arten unternommen wird. (mehr …)

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Chaos im Winter Wonderland rund um Wiesbaden – und Appelle und Alternativen: Es muss nicht immer Platte sein

Auch abseits der beliebten Ausflugsziele finden sich, wie hier am Donnerstag in Taunusstein-Orlen, tolle Orte, um die weiße Winterlandschaft in vollen Zügen zu genießen. An diesem Wochenende macht die Stadt Taunusstein aber auch einige abgelegenere Zufahrtswege dicht. Foto: Dirk Fellinghauer

Weißes Winter Wonderland zwar nicht in Wiesbaden selbst, aber – keine zehn Autominuten entfernt – rund um Wiesbaden: welch ein (Schnee-)Vergnügen dieser Tage. Einerseits. Andererseits: Die hohe Anzahl der anreisenden Menschen stellt in den Höhenlagen, im Untertaunus und im Rheingau, ein Problem dar. Von chaotischen Zuständen wurde in den letzten Tagen berichtet, von viel zu vielen und auch von festgefahrenen PKW, von zugeparkten Rettungswegen, zu geringen Abständen untereinander und von Ausflüglern außer Rand und Band, die rücksichtslos in Wohnsiedlungen parkten. Nun gibt einige Sperrungen und aus verschiedenen Richtungen Appelle und Tipps. Und, pünktlich zum nächsten Winter Wonderland-Wochenende, die Erkenntnis: Es muss nicht immer Platte sein. (mehr …)

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Natourale findet Alternativen – „Nur für die Erde gibt es keinen Plan B“ / Filmpreis-Verleihung heute um 20 Uhr

Ende sollte eigentlich die NATOURALE 2020 in Wiesbaden starten, doch der „Lockdown Light“ verhinderte die neue Ausgabe des Natur- und Tourismus-Film-Festivals. Erst einmal. Denn aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Heute Abend feiert ein Natourale-Film Premiere. Und das eigentliche Festival soll im März 2021 nachgeholt werden.. (mehr …)

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Heute ist hessenweiter „Tag der Nachhaltigkeit“ – Aktionen und Aktivitäten auch in Wiesbaden

Hessenkarte am Roadshowstand auf dem Mauritiusplatz in Wiesbaden 2019, Foto: Thao Vu Minh

Heute startet der landesweite „Tag der Nachhaltigkeit“ in die sechste Runde. An diesem Tag wird Nachhaltigkeit durch vielzählige Veranstaltungen und Aktionen in ganz Hessen erlebbar: Die Menschen in Hessen können sehen, schmecken, hören und fühlen was hinter dem Gedanken eines nachhaltigen Lebensstils steckt: „Nur wer weiß, was Nachhaltigkeit konkret bedeutet, kann auch selbst aktiv werden“. Kommunen, Vereine, Verbände, Schulen, Institutionen, Unternehmen und viele Menschen sind dabei und zeigen, wie sie sich engagieren. (mehr …)

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T-Shirts aus Holz, Strümpfe aus Chicorée – MS Wissenschaft ankert mit „Bioökonomie“ an Bord

T-Shirts aus Holz, Möbel aus Popcorn, Plastik aus Pflanzen. Wie nachwachsende Rohstoffe fossile Ressourcen ersetzen können ist in diesem Jahr das Thema des Ausstellungsschiffes MS Wissenschaft, das auf seiner Tour durch 19 Städte vom 1. bis 4. September, 10 bis 13.30 Uhr und 14.30 bis 19 Uhr, in Wiesbaden-Biebrich, Rheingaustraße, KD-Landebrücke, Station macht. (mehr …)

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So wohnt Wiesbaden: Echt naturnah – Claudia Gallikowski und ihr inspirierender Garten

Von Anja Baumgart-Pietsch. Fotos Arne Landwehr.

Claudia Gallikowski zuzuhören ist eine Inspiration. Man möchte sofort selbst losgärtnern, und sei es auch nur in einem kleinen Blumenkasten. Denn die Wiesbadener Biologin besitzt keinen manikürten Park mit Buchsskulpturen und Rollrasen, sondern einen echt naturnahen Garten, in dem sich Pflanzen und Tiere heimisch und wohl fühlen dürfen. Und das in der Stadt – im Komponistenviertel, das, zwar schon ziemlich im Grünen gelegen ist, doch ein ganz konventionelles Reihenhausgebiet ist. (mehr …)

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Workshop Waldmusik zum Abschluss der Sommerferien im Freudenberger Wald

Können Bäume eigentlich singen? Zum Abschluss der Sommerferien lädt Cornelius Hummel am 14. August von 15 bis 17 Uhr im Freudenberger Wald groß und klein ein, um zusammen einen Spaziergang der besonderen Art zu erleben. Der Mensch als Klangkörper, die Stimme als Instrument: Der Cellist und Komponist Cornelius Hummel begleitet Gäste in die Welt der Musik und Natur. Gemeinsam mit ihm erforschen Besucher*innen die Möglichkeiten stimmlichen Ausdrucks. Ein Ohrenerlebnis für alle, die besondere Begegnungen mögen! Anmeldung und weitere Infos unter p.janssens@hotspot-theater.de(apo/Foto: Michael Kretzer) 

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Bleibendes fürs Patenkind: „Obstbaum frei“ für Neugeborene auf Streuobstwiese im Wellritztal

Auch in diesem Jahr bietet die Stadt Wiesbaden Eltern und Angehörigen von Neugeborenen die Möglichkeit, für den Familienzuwachs in dessen Geburtsstadt eine bleibende Erinnerung der besonderen Art zu schaffen. Auf einer Streuobstwiese im Wellritztal, die das Umweltamt zur Verfügung stellt, können Paten für ihre Patenkinder einen Obstbaum erwerben und pflanzen. Bis zum 1. September können sich Interessierte beim Umweltamt für ein Patenbäumchen anmelden. Die Kosten für die Patenschaft liegen bei einmalig 250 Euro. (mehr …)

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Jahrhunderte alte Kastanie in Igstadt „einfach umgefallen“ – Naturdenkmal massiv beschädigt

Das Timing könnte „passender“ kaum sein. „Pünktlich“ zum bevorstehenden Internationalen Tag des Baumes ist in der Nacht zum Freitag im Wiesbadener Stadtteil Igstadt eine Jahrhunderte alte Kastanie, ein Naturdenkmal, zu etwa zwei Dritteln umgefallen. „Einfach so“, wie Anwohnerin Dorothea Angor berichtet, die von dem Geräusch aufwachte und kaum glauben konnte und kann, was sie sah und was passiert ist: „Ich bin wirklich fix und fertig“, sagte die Kommunalpolitikerin, die Mitglied des Igstadter Ortsbeirats und kulturpolitische Sprecherin der Grünen im Wiesbadener Rathaus ist, zu sensor. In der Nacht beseitigte die Feuerwehr die Baumteile, die quer über die Straße gefallen waren. (mehr …)